Bernds Wein des Monats Juli 2017

Tinhof Blaufränkisch Rose

2016 Tinhof Blaufränkisch rosé  

Das Weingut:
Die Familie Tinhof bewirtschaftet seit 11 Generationen Weingärten am Leithaberg bei Eisenstadt. Erwin Tinhof hat den 1 ha großen Weingarten seines 1983 verstorbenen Vaters gemeinsam mit 3,5 von seinem Onkel gepachteten Hektar begonnen selber zu bewirtschaften.
Als guter Freund von Dr. Josef Schuller MW war er einer der ersten Mitarbeiter und Lektor der Weinakademie Österreich, studierte Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien und der Universität von Montpellier. Er dissertierte mit einer Diplomarbeit über Welschriesling im Burgenland.
Entscheidend für seine Entwicklung war ein Praktikum am Weingut Mas de Daumas Gassac in Südfrankreich. „Auch dort werden keine internationalen Sorten angebaut, sondern Mas de Daumas konzentriert und reduziert sein Portfolio auf das Regionale. Das habe ich von dort mitgenommen: die Eigenständigkeit der Darstellung des Terroirs und den Willen, dieses international zu präsentieren!“
Und auch genau dort im Languedoc ist die Leidenschaft für den Rosé entstanden.

Die Rebsorte:
Eine alte Rebsorte (in Ungarn: Kékfrankos), die seit dem 18. Jahrhundert auch in Österreich bekannt ist. Stellt hohe Ansprüche an die Lage, gibt Weine mit tiefgründiger Waldbeeren- und Kirschfrucht, kräftiger Säurestruktur und markanten Tanninen. Daher brauchen sie Flaschenreife um alle Facetten zu entwickeln. Für Erwin Tinhof ist Blaufränkisch „die große Rotweinsorte des Burgenlandes: er bildet vielschichtige Aromen, je nach Lage“.
Der Rosé:
Aus Blaufränkisch-Reben, die in Eisenstädter Rieden mit kalkreicher Braunerde und
Schotter wachsen. Der Tinhof Rosé ist der frei fließende Saft von Blaufränkisch-Trauben, zeigt Zitrus- und Blütenaromen, ist frisch und trinkfreudig. Er passt zu leichten Speisen mit Gemüse, Fisch und Kräutern.

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