von Buhl Riesling GG Forst Pechstein VDP.Grosse Lage (DE-ÖKO-003)

2016

von Buhl Riesling GG Forst Pechstein VDP.Grosse Lage (DE-ÖKO-003)

Reichsrat von Buhl, Deutschland, 0.75l

45,00

Grundpreis: 60,00/l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 4,50€/Flasche.

Intensive, kräftige Farbe. Zeigt sich in 2016 in der Nase etwas reservierter als 2015. Wir riechen die feine, leicht an Haselnüsse erinnernde Holznote, die sich mit einer feinen Rotfruchtigkeit ein spannendes “Duell” im Mund liefert. Wir schmecken aber auch zart gelbe Steinfrüchte, eine fein integrierte Säure bei viel Druck und faszinierender Länge. Jahrgangsbedingt zeigt er sich im jetzigen Stadium (09-2017) feiner und eleganter als sein Jahrgangsvorgänger, der sich vor einem Jahr in Gänze massiver und ausladender präsentierte. 2016 besticht durch eine etwas niedrigere Säure, der Wein präsentiert sich insgesamt schon jetzt sehr schön, zeigt eine feine, nicht überbordende Frucht, die man aber bei von Buhl sowieso nicht anstrebt. Dieses Große Gewächs benötigt aber sicher noch einige Jahre, bis es seinen Höhepunkt erreicht. Sehr gute Voraussetzungen hat es dafür auf alle Fälle.

Nicht vorrätig

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Weingut Reichsrat von Buhl (Pfalz)

Reichsrat von BuhlDas Weingut Reichsrat von Buhl ist seit über 150 Jahren im Familienbesitz und zählt ebenso lange zum Kreis der renommiertesten Weingüter Deutschlands. Seit der Gründung im Jahr 1849 steht Reichsrat von Buhl für eine terroirgeprägte, zeitlose Stilistik, der sich nie an Moden orientiert hat, sondern stets die Herkunft seiner Trauben aus den besten Deidesheimer und Forster Lagen stolz in sich getragen hat.

Biozertifiziert

Das Weingut Reichsrat von Buhl ist als zertifizierter Bio-Betrieb aktiver Botschafter des naturnahen, nachhaltigen Weinbaus und bester deutscher Weine. Seit dem Jahrgang 2013 zeichnet sich eine neue Mannschaft um Geschäftsführer Richard Grosche, Technischen Direktor Mathieu Kauffmann und den langjährigen Außenbetriebsleiter Werner Sebastian für die Weine verantwortlich. Mathieu Kauffmann, gebürtiger Elsässer, war bis September 2013 Kellermeister des berühmten Champagnerhauses Bollinger.

Jahrgangsbericht 2014:

2014, warmes Jahr, kühle Weine. Was zunächst etwas widersprüchlich klingt, trifft für den Jahrgang 2014 exakt zu. Im wärmsten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung sind an der Mittelhaardt Weine entstanden, die dank generell warmer Durchschnittstemperaturen und reichlich Sonne eine sehr gute Struktur mit Saft und wohl dosierter Kraft bei gleichzeitig viel Frische und Finesse verbinden. 2014 ist ein besonderer Jahrgang, der sich rein klimatisch kaum mit anderen Jahrgängen vergleichen lässt. Aber der Reihe nach. Hier weiterlesen

Jahrgangsbericht 2016: Cool Climate

Eine kleine, allgemeine Anmerkung zu Jahrgangsstatistiken gleich mal vorab: Auch wenn sich die Durchschnittswerte in puncto Temperatur, Niederschlag, Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie Sonnenstunden in diesem Jahrgang gar nicht so weit vom langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010 bewegen, im Vergleich zu den Vorjahren war 2016, das kann bereits an dieser Stelle konstatiert werden, ein extremes Jahr. Für uns ist heute ein Witterungsverlauf zum Standard geworden, der noch vor zwei Jahrzehnten als außergewöhnlich gegolten hätte. Wir haben uns an wärmere Sommer gewöhnt und haben eher Angst vor Trockenstress denn vor zu viel Niederschlag. Der Jahrgang 2016 hat uns alle mal wieder daran erinnert, was für unsere Breitengrade noch vor wenigen Jahren als wesentlich klassischerer Witterungsverlauf gegolten hätte als die Vorjahre 2014 und 2015. Hier weiterlesen

Wein-Plus.eu: Kollektion des Jahres

Alle reden vom Sekt, dabei macht sich der neue Geist bei Reichsrat von Buhl derzeit noch viel deutlicher bei den Stillweinen bemerkbar. Selbst der Gutswein ist hier außerordentlich gut, die völlig kompromisslosen, fordernden Großen Gewächse sind heuer eine Klasse für sich.

Anschrift des Weingutes:
Weingut Reichsrat von Buhl GmbH Weinstr. 18-24 67146 Deidesheim

Alle Weine dieses Winzers >>

von Buhl Riesling GG Forst Pechstein VDP.Grosse Lage (DE-ÖKO-003)

Pechstein – Die Lage

Pechstein – im Ort Forst an der Deutschen Weinstrasse/Mittelhaardt gelegen – ist eine knapp 17 ha große klassifizierte Lage. Sie hat den wahrscheinlich höchsten Wiedererkennungswert aller Forster Lagen. Sie ist nach Südosten ausgerichtet und zum Waldrand hin ansteigend. Die hohe Sonneneinstrahlung hat zur Folge, dass sich der Boden tagsüber stark erwärmt und dadurch die Trauben zur einer hohen Reife gelangen.

Der Pechstein, dessen Name sich von dem hohen Basaltanteil (schwarzes Gestein) der Böden ableitet, liegt auf einer Höhe von 120-160 m über NN und weist eine geringe Hangneigung auf. Ein ehemaliger Vulkan, der Pechsteinkopf, oberhalb von Forst gelegen, verteilte vor Urzeiten große Mengen von vulkanischem Gestein. Im Untergrund der Lage Pechstein befinden sich daher mehrere Basaltadern, während lose Basaltsteine sich auch an der Bodenoberfläche befinden. Weiterhin findet man im Pechstein roten Buntsandsteinverwitterungs- und sandigen Lehmboden, der stellenweise mit Sandsteingeröll und Tonanteilen versetzt ist. Der Anteil an Ton und Lehm im Pechstein hat eine hohe Wasserspeicherkapazität der Böden zur Folge, durch welche die Mineralien des Gesteins hervorragend erschlossen werden.

Buhl Riesling Pechstein Großes Gewächs

Großes Gewächs – das Beste, was ein trockener Wein in einem deutschen Anbaugebiet werden kann. Pechstein ist die Lage mit dem wahrscheinlich höchsten Wiedererkennungswert aller Forster Lagen. Basalt, Basalt und nichts als schwarzer Basaltschotter ist hier der mineralische Taktgeber. Der Boden ist reines Vulkangestein. Diese wahrlich Großen Gewächse aus dieser bei allen Weinfreunden bekannten und geschmacklich vielleicht  singulärsten Lage sind unverwechselbar in ihrer Art. Konzentriert, komplex, verführerisch, lang und mit enormem Reifepotenzial ausgesattet. Die Weine wie der  Buhl Riesling Pechstein Großes Gewächs weisen immer eine intensive, steinige Würze auf. Unser Pechstein GG stammt aus den beiden besten Parzellen Kleiner Langacker und Großer Langacker. Genau wie das Ungeheuer GG wird auch der Pechstein überwiegend im Doppelstückfass ausgebaut.Gerade in Jahren wie 2016  mit kleinen Erntemengen und einer etwas niedrigeren Säure können die Weine von Matthieu Kauffmann unglaublich gut und lange reifen. Wer sie jung trinkt, bringt sich um ein echtes Vergnügen

Memo zur Degustation

Intensive, kräftige Farbe. Zeigt sich in 2016 in der Nase etwas reservierter als 2015. Wir riechen die feine, leicht an Haselnüsse erinnernde Holznote, die sich mit einer feinen Rotfruchtigkeit ein spannendes "Duell" im Mund liefert. Wir schmecken aber auch zart gelbe Steinfrüchte, eine fein integrierte Säure bei viel Druck und faszinierender Länge. Jahrgangsbedingt zeigt er sich im jetzigen Stadium (09-2017) feiner und eleganter als sein Jahrgangsvorgänger, der sich vor einem Jahr in Gänze massiver und ausladender präsentierte. 2016 besticht durch eine etwas niedrigere Säure, der Wein präsentiert sich insgesamt schon jetzt sehr schön, zeigt eine feine, nicht überbordende Frucht, die man aber bei von Buhl sowieso nicht anstrebt. Dieses Große Gewächs benötigt aber sicher noch einige Jahre, bis es seinen Höhepunkt erreicht. Sehr gute Voraussetzungen hat es dafür auf alle Fälle.

Memo zum Boden

Sandsteinverwitterungsboden, teilweise mit Kalkanteilen und Basaltgestein.

Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Riesling
Geschmack trocken
Kategorie VDP Grosse Lage
Erzeugung ökologisch
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Reichsrat von Buhl
Region Pfalz
Bereich Mittelhaardt / Deutsche Weinstraße
Lage Forst Pechstein
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Trinkreife 2018 - 2028
Trinktemperatur 10 Grad
Analysewerte
Alkohol 13% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 94 Punkte
Dirk Würtz kurz vor der Ohnmacht ;-) Punkte
Gourmetwelten - das Genussportal 95+ Punkte
Lobenberg 100 Punkte
Wein-Plus 97 Punkte

Ich schreibe über Weine, die mich auf verschiedenste Art und Weise packen und berühren. Manchmal bin ich objektiv – oder versuche es zumindest zu sein. Ich habe meine ganz persönlichen geschmacklichen Vorlieben. Die blende ich allerdings oft aus, einfach um den Weinen gerecht zu werden. Ich versuche es zumindest. Wenn dann aber einer kommt, und deswegen erkläre ich das jetzt so lange, der quasi in meine Welt der Vorlieben passt, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge, der Deckel auf den Topf, dann geht der Gaul mit mir durch. Und so ist das beim PECHSTEIN von von Buhl. Alleine beim hineinriechen bin ich kurz vor der Ohnmacht. Kräuterwürzig, schwitzig (meine ich besser, als es klingen mag), fordernd, packend… alles was sein muss. Dazu eine Spannung, eine Tiefe und eine Art Dunkelheit. Beinahe hätte ich “Schwarzes Loch” geschrieben. Unfassbar, was das für ein großer, großer Wein ist. Ich habe Gänsehaut. Am ganzen Körper! (Dirk Würz, 21.08.17 während der Vorproben der Großen Gewächsevfür Handel, Journalsiten und Gastronomen in Wiesbaden)

Die Pfalz ist 2016 nicht zu überbieten - so dicht, expressiv und so komplex - da kommt dieses Jahr keine Region in der Breite ran. Von Buhl schreibt seine Erfolgsgeschichte in dicken Lettern weiter und gibt Vollgas: mit einem intensiv vibrierenden Pechstein (95+ Gourmetwelten)

Noch verschlossen wirkender, hefiger und speckig-rauchiger, auch etwas tabakiger Duft mit pflanzlichen und gelbfruchtigen Aromen, Zitronenverbene, Nüssen, Tabak sowie intensiver, dunkler Mineralik. Sehr fest im Mund, herb und doch saftig, feine, lebendige Säure, viel Griff, dicht, tief und nachhaltig am Gaumen, kompakter Bau, noch vollkommen unentwickelt, zeigt gleichwohl schon jetzt Größe, nussige Töne im Hintergrund, enorme, wieder eher dunkle Mineralik, zart tabakige und rauchige Nuancen, ziemlich komplex, hat Kraft, aber keinerlei Schwere, langer, kompakter Abgang mit reifem Saft und viel mineralischer sowie Hefe und reichlich dunkler Würze. Muss unbedingt reifen. Trinkempfehlung: 2022-2035+ (Wein-Plus)