Castello Monsanto Cabernet Sauvignon » Nemo «

2012

Castello Monsanto Cabernet Sauvignon » Nemo «

Castello Monsanto, Italien, 0,75l

38,90

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Grundpreis: 51,87/l

Bordeaux goes Tuscany! 35 Jahre alte Cabernet Sauvignon-Reben aus der Lage “Il Mulino”. Süße Düfte von französischer Eiche verschmelzen zu Brombeeren, Blaubeeren, Lakritze und getrockneten Kräutern. Frische Frucht, derzeit noch von den leicht vanilligen Röstaromen des Fasses geprägt, deutet er aber jetzt schon sein großes Potential an. Mit viel Luft und Dekanter macht dieser Nemo schon heute Spaß. Wir empfehlen aber dringend eine weitere Lagerung von mindestens 5-10 Jahren. Ein reichhaltiges, strukturiertes, cremiges Finish ist das ultimative Ausrufezeichen für diesen großartigen, hedonistischen Nemo. Dieses typisch toskanische Cabernet scheint mit jedem Jahrgang besser und besser zu werden. Ein außergewöhnlicher Wein für höchste Ansprüche, feinen Tannine, voluminösem Bouquet und rebsortentypischen Aromen von schwarzen Johannisbeeren. Ein kraftvoller, geschliffener, einzigartiger Cabernet.

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Castello Monsanto  | Toskana

Laura Bianchi / Castello di Monsanto

Laura Bianchi / Castello Monsanto

Die Familie Bianchi stammt ursprünglich aus San Gimignano. Der Großvater der heutigen Eignerin, Aldo Bianchi, wanderte noch vor dem 2. Weltkrieg nach Mailand aus, um dort sein Glück zu suchen. Der Geschäftsmann machte in der dortigen Mode- und Textilindustrie Karriere, sein Herz hing aber immer an der Landschaft der Toskana.

1960 war er zu einer Hochzeit auf dem Castello Monsanto eingeladen und er verliebte sich in diesen Flecken toskanische Erde. Das mittelalterliche Castello, die Landschaft des Val d’Elsa und der Blick bis zu den berühmten Türmen von San Gimignano begeisterten ihn so sehr, dass er kurz entschlossen das Land kaufte. Sein Sohn Fabrizio erkannte sofort das einzigartige Terroir für den Weinbau.

Fabrizio legte einen Großteil der Weinberge neu an, investierte in den Keller, aber ein Weinberg fand seine besondere Aufmerksamkeit: “Il Poggio”, übersetzt ein Hügel,  nicht weit vom alten Gutshaus entfernt. Heute befindet sich auf diesem Hügel ein kleiner Aussichtspunkt, erstellt aus den Steinen, die die Familie aus den Weinbergen entfernt hat, um die Bearbeitung zu erleichtern. Von hier hat man einen traumhaften Blick über die Weinberge und Olivenhaine von Monsanto.

1962 erzeugte Fabrizio Bianchi den ersten eigenen Wein von diesem Hügel und nannte ihn nach diesem “Il Poggio”. Dieser Wein wurde schnell zum Inbegriff eines Crus, einer besonderen Einzellage der Toskana. Die Bezeichnung Poggio für Weinberge oder ganze Weingüter findet man heute in der Toskana sehr oft, der Il Poggio von Monsanto wird aber immer einzigartig sein.

Seit dem ersten Jahrgang legt Fabrizio Bianchi immer ca. 10% der erzeugten Menge des il Poggio im beeindruckenden Felskeller zurück, hier entstand ein beeindruckendes Archiv des Weins und schnell konnte man erkennen – der Visionär Fabrizio Bianchi hatte Recht – dass dieser Weinberg ganz besondere Weine ergibt.

Eine italienische Wein-Ikone

Wenn man heute einen 1962er öffnet, es gibt noch Flaschen auf dem Weingut, dann hat man einen wunderbar eleganten und komplexen Rotwein im Glas. Burgundische Finesse trifft auf toskanische Würze. Der Il Poggio zeigt immer wieder auf beeindruckende Weise, wie gut Sangiovese vom richtigen Weinberg reifen kann. Eine italienische Wein-Ikone.

Anschrift des Weingutes:
Via Monsanto, 8 – 50021 Barberino Val D’Elsa (Firenze)

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Castello Monsanto Cabernet Sauvignon » Nemo «

Herkunft aus Ausbau Castello Monsanto Nemo

Als großer Freund von Weinen aus dem Bordelais war Cabernet Sauvignon für Fabrizio Bianchi schon immer interessant. Dieser Castello Monsanto Nemo hat seinen Ursprung im Weinberg il Mulino. Dieser liegt auf ca. 260 m ü NN und wurde im Jahre 1976 ausschließlich mit  Cabernet Sauvignon-Rebstöckenbepflanzt. Sein Name stammt von dem berühmten Sprichwort “Nemo propheta in patria“. Die erste Ernte war im Jahr 1982 und diente als Vorreiterrolle und innovativer Geist des Unternehmens. , mit il Mulino fand er den perfekten Weinberg.

Seit 1982 wird der Nemo erzeugt und zeigt, dass diese internationale Rebsorte bei Monsanto trotzdem typisch toskanisch sein kann. Nachdem der Wein in Stahl spontan vergoren wurde, 25 Tage mazeriert wurde, lag er für 18 Monate in französischen Eichenfässern, bevor er anschließend noch ein Jahr lang in der Flasche reift. Dunkle Frucht verbindet sich mit Frische und Würze, großartiger Stoff.

Memo zur Degustation

Bordeaux goes Tuscany! 35 Jahre alte Cabernet Sauvignon-Reben aus der Lage "Il Mulino". Süße Düfte von französischer Eiche verschmelzen zu Brombeeren, Blaubeeren, Lakritze und getrockneten Kräutern. Frische Frucht, derzeit noch von den leicht vanilligen Röstaromen des Fasses geprägt, deutet er aber jetzt schon sein großes Potential an. Mit viel Luft und Dekanter macht dieser Nemo schon heute Spaß. Wir empfehlen aber dringend eine weitere Lagerung von mindestens 5-10 Jahren. Ein reichhaltiges, strukturiertes, cremiges Finish ist das ultimative Ausrufezeichen für diesen großartigen, hedonistischen Nemo. Dieses typisch toskanische Cabernet scheint mit jedem Jahrgang besser und besser zu werden. Ein außergewöhnlicher Wein für höchste Ansprüche, feinen Tannine, voluminösem Bouquet und rebsortentypischen Aromen von schwarzen Johannisbeeren. Ein kraftvoller, geschliffener, einzigartiger Cabernet.

Memo zum Boden

Galestro

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Cabernet Sauvignon
Geschmack trocken
Kategorie I.g.T.
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Castello Monsanto
Region Toskana
Bereich Toskana IGP
Herkunftsland Italien
Verbrauch
Weintyp kraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife 2016 - 2023
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 14% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 93 Punkte
Falstaff 91 Punkte

Leuchtendes Rubin mit feinem Violettschimmer. Klare, ansprechende Nase mit ausgeprägten Noten nach Cassis, auch viel dunkle Kirschen. Zeigt am Gaumen viel klare, präsente Frucht, öffnet sich mit dichtem, zupackendem Tannin, baut sich gut auf, im Nachhall nach Gewürznelken und Kardamom. (Othmar Kiem für Falstaff, 10.2.17)