Chanterêves Bourgogne Hautes-Côtes de Beaune rouge

2017

Chanterêves Bourgogne Hautes-Côtes de Beaune rouge

Chanterêves, Frankreich, 0,75l

29,90

Grundpreis: 39,87/l

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Der Wein präsentiert sich von diesen Böden ungemein reichhaltig und viel generöser in seinen natürlichen Fruchtaromen. Quietschige, laute Frucht gibt es hier nicht. Alles wirkt sehr natürlich verwoben, die sanfte, leicht cremige Attitüde am Gaumen sorgt für ein phantastisch weiches Mundgefühl, samtig fließt der Wein über die Zunge. Hier merkt man dann auch die innere Dichte des Weines, die Kraft, die in ihm steckt und mit welcher Noblesse und Eleganz er sich im Ganzen präsentiert. Der mineralische Charakter dieses Weines ist sehr interessant – und wir können Tomoko nur danken, das sie dies früh erkannt hat und uns diese phantastische Cuvée geschenkt hat.

Vorrätig

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Maison Chanterêves (Burgund)

Neu bei K&M seit Herbst 2015

Maison Chanterêves

Tomoko in ihrem Chai in Savigny-les-Beaune

Tomoko Kuriyama is back! Paul Fürst, Georg Breuer, Peter Jakob Kühn, renommierte Winzer, denen Tomoko über die Schulter schauen durfte und dabei das Handwerk als Winzerin erlernte. Vielen unserer Kunden ist die sympathische Japanerin als geniale Kellermeisterin vom Rheingauer Spitzen-Weingut Altenkirch in Erinnerung geblieben, sie sorgte dort für den qualitativen Aufschwung. Nun macht Sie jedoch ihr eigenes Ding. Seit 2010 jedoch hat Sie ihren Lebensmittelpunkt – wovon Sie schon immer träumte – in das Herz Europas, das Burgund verlegt. Es war ein Herzenswunsch, denn früh kam sie in der Familie durch Ihren Großvater in Japan mit Burgundern in Berührung. Ihrem Herz folgend gründete sie mit ihrem damaligen Freund und jetzigen Ehemann Guillaume Bott 2011 das “Maison Chanterêves”. Guillaume ist in Beaune geboren und kein Unbekannter in der dortigen Weinszene, mit vielen der bekannten Winzern ist er auf die Weinbauschule in Beaune gegangen, nach Stationen bei der Domaine Etienne-Sauzet ist er nun Kellermeister beim renommierten Weingut Simon-Bizet. Und von diesen frühen Beziehungen profitieren die beiden nun auch ein bisschen. Zusammen wollen sie nun den klassischen Burgunder neu interpretieren. “Wir sind ein “Négociant-vinificateur”, so die Antwort auf unsere Frage, wo denn Ihre Weinberge liegen. Sie besitzen nämlich keine, was zum einen an den extrem hohen Preisen der Weinberge im Burgund liegt, zum anderen kaum Land verkauft wird. Also machten sich die beiden auf die Suche bei befreundeten, leidenschaftlich arbeitenden Winzern und kauften die Trauben oder den Saft zu, um sie dann in ihrem neuen Kellergebäude in Savigny-Les Beaune nach Ihren Ideen auszubauen. Manchmal sind das nur 2 Barriques oder noch weniger. Das sie dabei natürlich großen Wert auf die Weinbergsarbeit legten, versteht sich von selbst, denn da wird der Grundstein für guten Wein gelegt. Die Trauben stammen von Weinbergen rund um Meursault, Marsannay, Auxey-Duresses, Saint Romain, Chassagne-Montrachet, Monthelie, Volnay und Pommard. Klar, frisch, puristisch präsentieren sich die Weine, zu viel Schminke mögen die beiden nicht, so wenig wie möglich soll der Charakter der Weine beeinflusst werden, es wird mit den Weinbergseigenen Hefen spontan vergoren, die Rotweine werden nicht geschönt oder filtriert, bei den Weißweinen wird ebenfalls nicht geschönt sondern nur ganz leicht filtriert. Mindestens zwei Mal im Jahr besuchen wir diese faszinierende Region zwischen Dijon und Beaune. In Beaune, dem Geburtsort von Guillaume Bott und seit Jahrhunderten eine Stadt der Weinhändler, hat man das Gefühl, man wäre im Herzen des alten Frankreich angekommen. Läuft man durch die Gassen über das Kopfsteinpflaster, vorbei an alten Kirchen, Denkmälern und Fachwerkhäusern, dann liegt der Geruch von Geschichte in der Luft – und natürlich der von Wein. Es sind nicht nur die Restaurants, die ihn in unzähligen Varianten anbieten, sondern auch Dutzende Shops und Weinkeller, in denen man an Verköstigungen teilnehmen kann. Und obwohl Dijon die Hauptstadt von Burgund ist, zeigt sich in Beaune besonders deutlich der Charakter der Region, von der manche sagen, sie würde die besten Weine der Welt hervorbringen.

Anschrift des Weingutes:
SARL Chanterêves, Chemin de la Grande chaume, 21420 Savigny Les Beaune

Alle Weine dieses Winzers >>

Chanterêves Bourgogne Hautes-Côtes de Beaune rouge

Herkunft

Die Anbauregion Côtes de Beaune erstreckt sich auf 20km zwischen Ladoix-Serrigny und Maranges. Etwa 700ha Reben stehen in Ertrag, die meisten Weinberge sind zur Morgensonne ausgerichtet. Etwas westlicher, hinter den Côtes de Beaune, stehen die Reben der Hautes-Côtes de Beaune für unseren Chanterêves Bourgogne Hautes-Côtes de Beaune rouge auf einem Plateau in 400m Höhe. Tomokos Rebstöcke kommen aus der am südlichsten gelegenen Appellation der Côte d´Or,  Maranges und haben als Besonderheit, dass sie auf Böden aus reinem Granit wurzeln. Das diese Rebflächen sehr gefragt sind, zeigt sich auch daran, das sich die Preise für den Erwerb oder die Pacht der Weinberge seit 2010 um 40% verteuert haben.

Maison Chanterêves, Hautes Côtes de Beaune rouge 2017

Großariger Wein! Ein Teil dieser phantastisch reifen Trauben wertete bereits den “einfachen” Bourgogne Pinot Noir auf, doch die besten Trauben legte Tomoko zur Seite und baute sie separat aus, die Qualität der Trauben war einfach sensationell gut. Die Trauben stammen aus den Weinbergen der Hautes Côtes de Beaune. Recht ungewöhnlich für diesen Teil des Burgunds sind die einzigartigen Böden aus Granit. Der Wein präsentiert sich von diesen Böden ungemein reichhaltig und viel generöser in seinen natürlichen Fruchtaromen. Quietschige, laute Frucht gibt es hier nicht. Dazu zeigt er eine sanfte, leicht cremige Attitüde am Gaumen. Der mineralische Charakter dieses Weines ist sehr interessant – und wir können Tomoko nur danken, das sie dies früh erkannt hat und uns diese phantastische Cuvée geschenkt hat.

Vinifikation Chanterêves Bourgogne Hautes-Côtes de Beaune rouge

Manuelle Lese, 100% Ganztraubenvergärung in großen Holzgärständern, keine Schönung, keine Kaltmazeration.

 

Memo zur Degustation

Der Wein präsentiert sich von diesen Böden ungemein reichhaltig und viel generöser in seinen natürlichen Fruchtaromen. Quietschige, laute Frucht gibt es hier nicht. Alles wirkt sehr natürlich verwoben, die sanfte, leicht cremige Attitüde am Gaumen sorgt für ein phantastisch weiches Mundgefühl, samtig fließt der Wein über die Zunge. Hier merkt man dann auch die innere Dichte des Weines, die Kraft, die in ihm steckt und mit welcher Noblesse und Eleganz er sich im Ganzen präsentiert. Der mineralische Charakter dieses Weines ist sehr interessant - und wir können Tomoko nur danken, das sie dies früh erkannt hat und uns diese phantastische Cuvée geschenkt hat.

Memo zum Boden

Granit

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Pinot Noir (Spätburgunder)
Geschmack trocken
Kategorie A.O.C.
Erzeugung konventionell
Verschluss DIAM
Herkunft
Weingut Chanterêves
Region Burgund
Bereich Hautes-Côtes de Beaune AOC
Herkunftsland Frankreich
Verbrauch
Weintyp mineralisch, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2019 - 2026
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 12,5% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 90 Punkte
Steen Öhman (Winehog) 88 Punkte