Châteauneuf-du-Pape » Boisrenard « Domaine de Beaurenard (FR-BIO-01)

2016

Châteauneuf-du-Pape » Boisrenard « Domaine de Beaurenard (FR-BIO-01)

Beaurenard, Frankreich, 0.75l

59,00

Grundpreis: 78,67/l

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Majestätisch fließt in einem sehr dunklen, leuchtenden Kirschrot langsam ins Glas, wir erhaschen im ersten Duft dichte und spannende, fruchtige Noten: Kirschen, Zwetschgen, Brombeeren, Waldbeere, etwas Unterholz, einfach animierend und großartig, das ist ganz großes Theater. Dazu ein wenig Edelschokolade und Kräuter. Nun aber zum ersten Eindruck auf der Zunge. Sanft fließt er auf die Zunge, wir schmecken viel Beerenfrucht, ein Mix aus vielen reifen Beeren wie Brombeeren, Himbeeren, etwas Kirsche und wiederum Zwetschge. Dazu singt eine feine Säure und hält die enorme Kraft in Schach. Unglaublich, welchen Druck er im Nachhall am Gaumen entwickelt, der ganze Gaumen ist ausgefüllt, dazu trägt dieses wunderbar feinkörnige Tannin sicherlich auch bei. Ein Weinmonument mit unglaublich viel Charisma, Großes Reife-Potenzial für 10 Jahre und mehr. Ganz kleiner Ertrag von 20 hl/ha.

 

Vorrätig

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Domaine de Beaurenard  (Rhône)

Domaine de Beaurenard

Domaine de Beaurenard

Neben den Weinen aus dem Bordelais und dem Burgund, darf man die Weine aus dem Anbaugebiet an der Südrhône um die kleine Stadt Châteauneuf-du-Pape sicherlich zu den Bekanntesten Frankreichs und auch weltweit zählen. Einen großen Aufschwung erlebte Châteauneuf durch den ehemaligen Bischof von Avignon und späteren Papst Johannes XXII., der um 1318 mit den Bauarbeiten an seiner Sommerresidenz in Châteauneuf begann und – sicherlich auch aus Eigennutz – an den Hängen Rebstöcke pflanzen lies. Nun, die Päpste sind in dieser Region nicht mehr zu finden, aber die Familie Coulon ist tief verwurzelt, seit 7 Generationen wird hier Wein produziert. Und sie sind dabei immer Ihren eigenen Weg gegangen, haben sich nie Moden unterworfen. Auf beachtlichen 60 Hektar (32 ha in Châteauneuf-du-Pape, 25 ha in der Côtes du Rhône Village Appellation Rasteau) stehen die Reben, die alle – noch bewundernswerter – nach biologischen Prinzipien (Ecocert) biodynamisch (Demeter-zertifiziert) bewirtschaftet werden, es kommen keine synthetischen Mittel zum Einsatz und das schon seit langer Zeit. Alle Trauben werden von Hand geerntet.
Wer schwere, alkoholgeladene, fette Weine erwartet, den müssen wir an dieser Stelle aber enttäuschen. Ja, Daniel und Frederic Coulons Weine sind von immenser Kraft, aber im Gegensatz zu vielen anderen Erzeugern der Region, die auf Süße und Konzentration setzen, bevorzugen sie Frische, Finesse und Kühle und daraus folgend auch Trinkigkeit in ihren Weinen. Wir kennen wenige Erzeuger in der Region, die sich nicht darum scheren, was gerade uptodate ist, wo man die meisten Punkte bekommt. Hier wird ein ganz eigener, unprätentiöser Stil geplegt. Für uns gehört Beaurenard neben Pegau, Clos du Pape, Beaucastel und Marcoux zu den Top-Erzeugern der Region und in absehbarer Zeit werden sich viele Winzer an dieser Stilistik orientieren (müssen).

Anschrift des Weingutes:
Domaine de BEAURENARD, 10 Avenue Saint-Pierre de Luxembourg, 84230 Châteauneuf-du-Pape, Frankreich

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Châteauneuf-du-Pape » Boisrenard « Domaine de Beaurenard (FR-BIO-01)

Uralte Reben

Seit 1695 befindet sich die Einzellage Beaurenard Boisrenard der Domaine de Beaurenard im Allein-Besitz der Familie Coulon. Der Einsatz von schwerem Arbeitsgerät ist hier intern verboten. Die Angst, die über 70-100 jährigen und kostbaren Reben – die noch in der traditionellen Gobelet- (Busch) Form angebaut werden – zu beschädigen, ist sehr groß. Daher kommt für alle Arbeiten im Weinberg nur ein Arbeitspferd zum Einsatz. Mit schweren Fahrzeugen würde der Boden verdichten und erodieren. Nachfolgende Winzergenerationen werden es Ihnen danken.

Beaurenard Boisrenard: Ein Prestigewein der Sonderklasse!

Beaurenard

Beaurenard

Unser Beaurenard Boisrenard ist ein fantastischer Wein, vor dem man sich verneigen muss.  Die südliche Rhône ist warm, manchmal sogar richtig war und manchmal sogar richtig heiß. Logische Schlussfolgerung bei vielen Menschen: dieser Wein ist dick und fett, breit und alkoholisch und ne Wuchtbrumme und das Holz springt einem wahrscheinlich ins Gesicht, er schmeckt nach Marmelade und Rumtopf zugleich, ist auch noch pappig-süß. NEIN ,IST ER NICHT! Denn die Coulons wagen es tatsächlich, sich dem Einheitsgeschmack von “Parker-Weinen” zu entziehen und das sogar ziemlich erfolgreich. Für uns zeigen sie burgundische Finesse, sind dennoch voll und intensiv, aber immer kühl und nicht heiß in der Aromatik.

Klar ist er mit 14-15% Alk. kein leichtes Sommerweinchen, aber diese Gradation gehören mittlerweile zur Regel. Aber wie grandios dieser Wert eingebunden ist, merkt man schon beim ersten Schluck. Überraschend klar, reintönig, so brillant und so fein komponiert. Ist das wirklich südliche Rhône? JA SICHER!

Dann viel spürbare Kraft, in sich total stimmig, die Kraft kommt von innen heraus, wirkt natürlich, macht viel Druck, dank feiner, begleitender Säure ist der Beaurenard Boisrenard immer animierend und frisch. Grandios in seiner Struktur, herrlich reife und bestens integrierte Tannine, alles top verwoben. Brillant im Geschmack, voller Frische.

Die südliche Rhône mit ihren vielen verschiedenen Appellationen ist bekanntermaßen eine unserer Lieblings-Wein-Region, wir sind dort mehrfach im Jahr und können mit Sicherheit sagen, das wir kaum einen schöneren, eleganteren CH9 getrunken haben und nicht nur verkostet…..Potential für 2 Dekaden!

Memo zur Speise

Boeuf des Mariniers du Rhône

Memo zur Degustation

Majestätisch fließt in einem sehr dunklen, leuchtenden Kirschrot langsam ins Glas, wir erhaschen im ersten Duft dichte und spannende, fruchtige Noten: Kirschen, Zwetschgen, Brombeeren, Waldbeere, etwas Unterholz, einfach animierend und großartig, das ist ganz großes Theater. Dazu ein wenig Edelschokolade und Kräuter. Nun aber zum ersten Eindruck auf der Zunge. Sanft fließt er auf die Zunge, wir schmecken viel Beerenfrucht, ein Mix aus vielen reifen Beeren wie Brombeeren, Himbeeren, etwas Kirsche und wiederum Zwetschge. Dazu singt eine feine Säure und hält die enorme Kraft in Schach. Unglaublich, welchen Druck er im Nachhall am Gaumen entwickelt, der ganze Gaumen ist ausgefüllt, dazu trägt dieses wunderbar feinkörnige Tannin sicherlich auch bei. Ein Weinmonument mit unglaublich viel Charisma, Großes Reife-Potenzial für 10 Jahre und mehr. Ganz kleiner Ertrag von 20 hl/ha.

Memo zum Boden

Große runde Steine (Galets roulées) dazu Kalkstein, Lehm, Sand.

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Garnacha (Grenache)
Geschmack trocken
Leitrebe Grenache
Zusatzrebe Syrah
Kategorie A.C.
Erzeugung biodynamisch
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Beaurenard
Region Rhône
Bereich Chateauneuf-du-Pape AOC
Lage Boisrenard
Herkunftsland Frankreich
Verbrauch
Weintyp kraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife 2019 - 2040
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 15% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 97 Punkte
Jeb Dunnock 98 Punkte
Jeb Dunnuck 94-97+ Punkte
Winespectator 96 Punkte
Decanter 94 Punkte
Vinous 94 Punkte

The Flagschip Châteauneuf-du-Pape "Boisrenard" is full-bodied, rich, and concentrated and yet impeccably balanced, seamless and elegant. This is a sensationel looking barrel sample and it might end up matching the otherworldly 2001 from this estate. As normal, this is a field blend and includes 66% Grenache und je 12% Syrah und Mourvedre and roughly 1% of just about every other permitted red and white grape out there. It will spend 18 month in 10% new barrels, and readers looking for the Chambolle-Musigny of the southern Rhône need to do whatever they can to latch onto a few bottles of this elixier. (Fassprobe, Oktober 2017)

More complex and nuanced as well as powerful, the 2016 Chateauneuf-du-Pape Boisrenard is a field blend (two-thirds Grenache and the rest a mix of varieties) that spent 18 months in a combination of older barrels, new barrels, and foudre. Its deep purple/ruby color is followed by a sensational perfume of blackberries, black raspberries, Asian spices, and graphite. With full-bodied richness, building tannin, remarkable purity, and a huge finish, it’s going to rival the 2001 as the best vintage to date. You should have this in your cellar. (Jeb Dunnuck 98 points (Aug 2018)

Aged in barriques, 10% new, and foudres for 18 months. Restrained aromas of blackberry, menthol and root beer lead into a medium to full-bodied palate with concentrated, inky, juicy fruits coursing through it. Ample fine, ripe tannins and a long finish harbour real energy and freshness; it’s a very harmonious and measured wine. (Decanter 94 points (Dec 2017)

Brilliant violet. A sexy, expansive nose evokes smoke-accented dark berries, candied licorice and a hint of potpourri. Sappy, well-delineated black and blue fruit preserve flavors show vibrant mineral lift and no rough edges. In an ample but surprisingly energetic style, finishing sweet, floral and extremely long and revealing just a whisper of fine-grained tannins. Vinous 94 points (Jul 2018)