Chianti Classico » Castello Monsanto «

2015

Chianti Classico » Castello Monsanto «

Castello Monsanto, Italien, 0,75l

13,50

Grundpreis: 18,00/l

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3 Gläser im Gambero Rosso 2018! 

Chianti Classico in seiner Ur- und Bestform. Die wunderbaren duftigen und ätherischen Aromen von reifen, saftigen Herzkirschen, Walderdbeeren, roten Johannisbeere sowie der für Chianti Classico typische Hauch Teer, Gout de Goudron genannt, durchziehen den Wein einfach traumhaft. Man fühlt sich sofort in die traumhafte Landschaft der Zentral-Toskana mit ihren sanften Hügeln und den Zypressenalleen versetzt. Charmanter Duft nach Veilchen, ungemein komplex am Gaumen, überragend für einen Chianti Classico-Gutswein in dieser Preisklasse. Viel Saft auf der Zunge, macht Lust auf den nächsten Schluck, zeigt dabei eine sensationelle Tiefe mit viel frischer Beerenfrucht, zarter Würze und einem ewig langen, ganz feinen Tannin, tolle Länge.

Ein Chianti Classico abseits jeder Moden. Während viele Weingüter Mitte der 1990er Jahre den Chianti Classico mittels Cabernet und Co. stilistisch in die Bordeaux-Ecke rücken wollten, war man bei solch traditionellen Weingüter wie Monsanto der Meinung, das Sangiovese mit lokalen Rebsorten der beste Ausdruck des Terroirs ist. Recht haben Sie! Viele der “Winzermodernisten” sind mittlerweile wieder umgeschwenkt und haben die Einzigartigkeit des Sangiovese erkannt.

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Castello Monsanto (Toskana)

Laura Bianchi / Castello di Monsanto

Laura Bianchi / Castello Monsanto

Die Familie Bianchi stammt ursprünglich aus San Gimignano. Der Großvater der heutigen Eignerin, Aldo Bianchi, wanderte noch vor dem 2. Weltkrieg nach Mailand aus, um dort sein Glück zu suchen. Der Geschäftsmann machte in der dortigen Mode- und Textilindustrie Karriere, sein Herz hing aber immer an der Landschaft der Toskana.

1960 war er zu einer Hochzeit auf dem Castello Monsanto eingeladen und er verliebte sich in diesen Flecken toskanische Erde. Das mittelalterliche Castello, die Landschaft des Val d’Elsa und der Blick bis zu den berühmten Türmen von San Gimignano begeisterten ihn so sehr, dass er kurz entschlossen das Land kaufte. Sein Sohn Fabrizio erkannte sofort das einzigartige Terroir für den Weinbau.

Fabrizio legte einen Großteil der Weinberge neu an, investierte in den Keller, aber ein Weinberg fand seine besondere Aufmerksamkeit: “Il Poggio”, übersetzt ein Hügel,  nicht weit vom alten Gutshaus entfernt. Heute befindet sich auf diesem Hügel ein kleiner Aussichtspunkt, erstellt aus den Steinen, die die Familie aus den Weinbergen entfernt hat, um die Bearbeitung zu erleichtern. Von hier hat man einen traumhaften Blick über die Weinberge und Olivenhaine von Monsanto.

1962 erzeugte Fabrizio Bianchi den ersten eigenen Wein von diesem Hügel und nannte ihn nach diesem “Il Poggio”. Dieser Wein wurde schnell zum Inbegriff eines Crus, einer besonderen Einzellage der Toskana. Die Bezeichnung Poggio für Weinberge oder ganze Weingüter findet man heute in der Toskana sehr oft, der Il Poggio von Monsanto wird aber immer einzigartig sein.

Seit dem ersten Jahrgang legt Fabrizio Bianchi immer ca. 10{7d8d9de3b95be9796b6b0b8c3a9be6a46ba395288eb2943010480a3c6fa44f53} der erzeugten Menge des il Poggio im beeindruckenden Felskeller zurück, hier entstand ein beeindruckendes Archiv des Weins und schnell konnte man erkennen – der Visionär Fabrizio Bianchi hatte Recht – dass dieser Weinberg ganz besondere Weine ergibt.

Eine italienische Wein-Ikone

Wenn man heute einen 1962er öffnet, es gibt noch Flaschen auf dem Weingut, dann hat man einen wunderbar eleganten und komplexen Rotwein im Glas. Burgundische Finesse trifft auf toskanische Würze. Der Il Poggio zeigt immer wieder auf beeindruckende Weise, wie gut Sangiovese vom richtigen Weinberg reifen kann. Eine italienische Wein-Ikone.

Anschrift des Weingutes:
Via Monsanto, 8 – 50021 Barberino Val D’Elsa (Firenze)

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Herkunft und Ausbau Chianti Classico Castello Monsanto

Dieser herrlich anmutende Chianti Classico Castello Monsanto stammt von einer Selektion von Trauben, die in 50hl- großen Fässern gelagert & ausgebaut wurden. Die Cuvée setzt sich aus 90% Sangiovese sowie 7% Canaiolo und 3% Colorino zusammen. Diese klassischen, lokalen Rebsorten werden etwa 18 Tage lang in Stahl zu Wein verarbeitet. Der weitere Ausbau dauert ungefähr 12 Monate in 50 hl Fässern aus slawonischer Eiche. Danach verbringt der Wein zusätzlich die letzten 3 Monate des Reifeprozesses in der Flasche.

Monsanto ist nicht gleich Monsanto!

Übrigens hat unser Castello Monsanto nichts zu tun mit dem Gensaathersteller Monsanto. Auf Castello Monsanto führt heute die symphatische Laura Bianchi zusammen mit Fabrizio Bianchi das Weingut 2. Generation. Im Keller konnte man Andrea Giovannini als Önologe gewinnen. Zuvor war er bis 2000 für die Weine der Tenuta Ornellaia verantwortlich.

Memo zur Speise

Pasta, BASTA! Tagliatelle oder die etwas breiteren Parpadelle mit Wildschweinsugo. Junge Sangiovese passen entgegen der landläufigen Meinung sehr gut zu Kurzgebratenem und Gerichten mit Tomatensauce.

Memo zur Degustation

Chianti Classico in seiner Ur- und Bestform. Die wunderbaren duftigen und ätherischen Aromen von reifen, saftigen Herzkirschen, Walderdbeeren, roten Johannisbeere sowie der für Chianti Classico typische Hauch Teer, Gout de Goudron genannt, durchziehen den Wein einfach traumhaft. Man fühlt sich sofort in die traumhafte Landschaft der Zentral-Toskana mit ihren sanften Hügeln und den Zypressenalleen versetzt. Charmanter Duft nach Veilchen, ungemein komplex am Gaumen, überragend für einen Chianti Classico-Gutswein in dieser Preisklasse. Viel Saft auf der Zunge, macht Lust auf den nächsten Schluck, zeigt dabei eine sensationelle Tiefe mit viel frischer Beerenfrucht, zarter Würze und einem ewig langen, ganz feinen Tannin, tolle Länge. 

Ein Chianti Classico abseits jeder Moden. Während viele Weingüter Mitte der 1990er Jahre den Chianti Classico mittels Cabernet und Co. stilistisch in die Bordeaux-Ecke rücken wollten, war man bei solch traditionellen Weingüter wie Monsanto der Meinung, das Sangiovese mit lokalen Rebsorten der beste Ausdruck des Terroirs ist. Recht haben Sie! Viele der "Winzermodernisten" sind mittlerweile wieder umgeschwenkt und haben die Einzigartigkeit des Sangiovese erkannt.

Memo zum Boden

Blau-Grauer Kalkmergel (Galestro)

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Sangiovese
Geschmack trocken
Leitrebe Sangiovese
Zusatzrebe Canaiolo
Kategorie D.O.C.G.
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Castello Monsanto
Region Toskana
Bereich Chianti Classico DOCG
Herkunftsland Italien
Verbrauch
Weintyp fruchtig, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2017 - 2022
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 14% Vol.
Restzucker 2 g/l
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure 6%
Punktewertungen
K&M Punkte 91 Punkte
Gambero Rosso 3 Gläser Punkte
Luca Gardini 93 Punkte
Jancis Robinson 17 Punkte
James Suckling 91 Punkte
Falstaff Deutschland 91 Punkte

Frisches, sattes Rubinrot mit leicht aufhellenden Rändern. Feinwürzige Nase nach weißem Pfeffer und schüchternen Waldbeeren im Hintergrund. Sehr frisch und saftig, salzig, kühle Frucht und präsenter Nerv, man sollte mit dem Trinken noch ein Jahr warten (Falstaff Dezember 2017)