Clos des Mourres Côtes du Rhône Villages » Tandem «

2014

Clos des Mourres Côtes du Rhône Villages » Tandem «

Clos des Mourres, Frankreich, 0,75l

15,40

Grundpreis: 20,53/l

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Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 0,50€/Flasche.

Ein Prachtexemplar eines Weines von der südlichen Rhône. Recht dunkelfarben dreht er seine Runden im Glas. Nehmen Sie ein nicht zu kleines Glas, denn dann verpassen Sie diesen außergewöhnlich intensiven Duft nach reifen, dunklen Beeren und Früchten wie Kirschen, Erdbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren, unterlegt mit den Duft der Kräuter der Provence und leicht orientalischen Gewürzen. Am Gaumen zeigt er dann eine leicht salzige und zugleich auch florale Note, ansonsten guten Biss und Dichte am Gaumen, sehr elegante, feine Tannine, sehr gute Länge. Zeigt für einen Wein der südlichen Rhône überraschend viel Esprit und Temperament. Wirkt einerseits leichtfüßig, andererseits herrlich süffig auf hohem Niveau. Großartig!

Vorrätig

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Clos des Mourres (Cairanne)

Ingrid & Jean Philippe Bouchet bei unserem Besuch auf dem Weingut 2011

Schon immer hatte Jean-Philippe Bouchet den Traum vom eigenen Grund und Boden und das sein weiteres Schaffen etwas mit Wein zu tun haben muss. Denn die Leidenschaft für Wein wurde ihm sozusagen in die Wiege gelegt, fast täglich verbrachte er mit den Großeltern im Sommer den Tag im Weinberg, während der Lese im Herbst am liebsten auf dem Traktor, hier sind die Wurzeln für die Leidenschaft und den Respekt für Boden und Reben, die Achtung vor Mutter Erde. “Werte, die ich von meinem Großvater übernommen habe. Abends haben wir dann im Kamin gegarte Kartoffeln gegessen und dazu einen Salat aus einer besonderen Sorte wilden Löwenzahns, den man hier mourre nennt (der fängt an zu welken, kaum dass man ihn über der Wurzel abgeschnitten hat), das Ganze angemacht mit einer Vinaigrette aus Essig, Olivenöl, Knoblauch und Tomate. Geschmacks- und Geruchserlebnisse, die heute noch lebendig sind.” Nach verschiedenen Berufserfahrungen, von denen Jean-Philippe jede ein Stück näher an die Welt des Weins heranführte, konnte er Anfang 2009 mit dem Kauf von 5 Hektar Rebfläche seinen Traum verwirklichen. Nach einem Tag mit Kindern und Eltern im Weinberg, wo sie in alter Erinnerung und um diese Leidenschaft an ihre Kinder weiterzugeben mourres gepflückt hatten, war am Abend auf einmal der Name der Domäne gefunden! „Le Clos des Mourres”!
Die 5 Hektar Weinberge (im Schnitt 45 Jahre alt) erstrecken sich über zwei Gemeinden, Cairanne und Saint Roman de Malegarde. Die Parzellen liegen zwischen 200 und 280 Metern Höhe auf Lehm-kalkhaltigen Böden und wachsen am Nordwest-Hang des Col-du-Débat-Passes und bescheren den Reben um das Dörfchen Vaison la Romaine ein einzigartiges Kleinklima, um sensationell dichte und komplexe Weine wachsen zu lassen. Durch diese Lage profitieren die Reben vom Einfluss des Mistral-Winds, der sie vor Krankheiten schützt. Jean Philippe sieht sich selbst als Weinhandwerker, weil das Wort „Handwerker“ beinhaltet, dass man mit seinen Händen arbeitet. Aber er ist auch – und in erster Linie – Bauer, denn ich will die Erde bearbeiten – und dies auf naturnahe Weise. In der biodynamischen Praxis hat er Antworten und Lösungen gefunden, die mit seinen eigenen Überzeugungen im Einklang stehen und es ihm ermöglichen, dank gesunder Mikro-Organismen lebendige Böden, ein verbessertes Gleichgewicht im Rebberg und einen regen Austausch zwischen Boden und Rebwurzeln zu erreichen. Und dies ist für ihn der einzige Weg, die Besonderheit des Terroirs zum Ausdruck zu bringen. Bei allen Arbeiten richtet er sich nach dem Mondkalender. Kompost- sowie kieselsäurehaltige Präparate werden auf den Boden bzw. die Weinblätter gesprüht. Die Böden werden zwei bis drei Mal im Jahr mit Pflug und Hacke schonend bearbeitet. Gegen Schädlingsbefall werden nur Schwefel sowie ein Minimum an Kupfer eingesetzt.

Sascha Speicher, Weinredakteur der Fachzeitschrift “Weinwirtschaft” lobt “Clos des Mourres” als Top-Newcomer des Cairanne.

Anschrift des Weingutes:
Ingrid & Jean-Philippe Bouchet, 730 Chemin de Buisson, Le Plan – “La Gerline”, F – 84110 Vaison la Romaine

Alle Weine dieses Winzers >>

Clos des Mourres Côtes du Rhône Villages » Tandem «

Biodynamisches Tandem

Der Côtes du Rhône Village “Tandem” stammt aus den etwa 200 bis 280 Metern hoch liegenden Lagen von Cairanne und Saint Roman de Malegarde. Sie wachsen am Nordwest-Hang des Col-du-Débat-Passes. Durch diese Lage profitieren die Reben vom Einfluss des Mistral-Winds, der sie vor Krankheiten schützt. Die Rebstöcke wurden 1987 gepflanzt, der Ertrag im Jahrgang 2014 lag bei knapp 20 Hektoliter pro Hektar, was verschwindend gering ist. Das ist aber Philosophie des Weingutes, hier steht Klasse vor Masse an erster Stelle. Der Ausbau erfolgte ausschließlich im Edelstahl und Zement, kein Holz.

Die Arbeit im Weinberg

Ich bezeichne mich als Weinhandwerker, weil das Wort „Handwerker“ beinhaltet, dass man mit seinen Händen arbeitet. Aber ich bin auch – und in erster Linie – Bauer, denn ich will die Erde bearbeiten – und dies auf naturnahe Weise. In der biodynamischen Praxis habe ich Antworten und Lösungen gefunden, die mit meinen eigenen Überzeugungen im Einklang stehen und mir ermöglichen, dank gesunder Mikro-Organismen lebendige Böden, ein verbessertes Gleichgewicht im Rebberg und einen regen Austausch zwischen Boden und Rebwurzeln zu erreichen. Und dies ist für mich der einzige Weg, die Besonderheit des Terroirs zum Ausdruck zu bringen. Bei allen Arbeiten richte ich mich nach dem Mondkalender. Kompost- sowie kieselsäurehaltige Präparate werden auf den Boden bzw. die Weinblätter gesprüht. Die Böden werden zwei bis drei Mal im Jahr mit Pflug und Hacke schonend bearbeitet. Gegen Schädlingsbefall werden nur Schwefel sowie ein Minimum an Kupfer eingesetzt.

Die Arbeit im Keller

Die handgelesenen und bereits im Weinberg sortierten Trauben werden in kleinen Behältern, in denen sie nicht beschädigt werden, zum Keller gebracht. Dort werden sie teilweise entrappt und in Tanks gefüllt ohne gepumpt zu werden. Nach einigen Tagen Kaltmaischung setzen indigene Hefen ganz natürlich die Gärung des Mosts in Gang. Bei der Vinifikation folgt jeder Tank seinem eigenen Rhythmus. Die Gärungszeit beträgt ca. drei Wochen und wird von gelegentlichem Untertauchen des Tresterhutes bzw. Umpumpen der Maische begleitet. Letztere finden unter Luftausschluss statt, damit der Wein seine Fruchtigkeit bewahrt. Anschließend reift er acht Monate in Betontanks. Nach einmaligem Abstich wird dann der fertige Wein ohne Filterung in Flaschen abgefüllt. Für die Abfüllung wählen wir nach dem Mondkalender einen Fruchttag aus, dessen Energie dem Wein zugute kommen soll.

Memo zur Speise

Gegrilltes vom Lamm

Memo zur Degustation

Ein Prachtexemplar eines Weines von der südlichen Rhône. Recht dunkeldarben dreht er seine Runden im Glas. Nehmen Sie ein nicht zu kleines Glas, denn dann verpassen Sie diesen außergewöhnlich intensiven Duft nach reifen, dunklen Beeren und Früchten wie Kirschen, Erdbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren, unterlegt mit den Duft der Kräuter der Provence und leicht orientalischen Gewürzen. Am Gaumen zeigt er dann eine leicht salzige und zugleich auch florale Note, ansonsten guten Biss und Dichte am Gaumen, sehr elegante, feine Tannine, sehr gute Länge. Zeigt für einen Wein der südlichen Rhône überraschend viel Esprit und Temperament. Wirkt einerseits leichtfüßig, andererseits herrlich süffig auf hohem Niveau. Großartig!

Memo zum Boden

Lehm, Kalkböden mit Kieselsteinen

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Garnacha (Grenache)
Geschmack trocken
Leitrebe Grenache Noir
Zusatzrebe Syrah
Kategorie A.C.
Erzeugung biodynamisch
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Clos des Mourres
Region Rhône
Bereich Côtes du Rhône-Villages AC
Herkunftsland Frankreich
Verbrauch
Weintyp fruchtig, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2016 - 2021
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 13.5% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 88 Punkte