Angebot
 

Clos des Mourres Côtes du Rhône Villages » Tandem «

2014

Clos des Mourres Côtes du Rhône Villages » Tandem «

Clos des Mourres, Frankreich, 0,75l

Bisher bei uns 15,40 14,00

Grundpreis: 20,53/l

Lieferzeit: sofort lieferbar

Ein Prachtexemplar eines Weines von der südlichen Rhône. Recht dunkelfarben dreht er seine Runden im Glas. Nehmen Sie ein nicht zu kleines Glas, denn dann verpassen Sie diesen außergewöhnlich intensiven Duft nach reifen, dunklen Beeren und Früchten wie Kirschen, Erdbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren, unterlegt mit den Duft der Kräuter der Provence und leicht orientalischen Gewürzen. Am Gaumen zeigt er dann eine leicht salzige und zugleich auch florale Note, ansonsten guten Biss und Dichte am Gaumen, sehr elegante, feine Tannine, sehr gute Länge. Zeigt für einen Wein der südlichen Rhône überraschend viel Esprit und Temperament. Wirkt einerseits leichtfüßig, andererseits herrlich süffig auf hohem Niveau. Großartig!

Vorrätig

Artikelnummer: FRhCMRW0114 Kategorie: Schlüsselworte: ,
 

Beschreibung

Biodynamisches Tandem

Der Côtes du Rhône Village “Tandem” stammt aus den etwa 200 bis 280 Metern hoch liegenden Lagen von Cairanne und Saint Roman de Malegarde. Sie wachsen am Nordwest-Hang des Col-du-Débat-Passes. Durch diese Lage profitieren die Reben vom Einfluss des Mistral-Winds, der sie vor Krankheiten schützt. Die Rebstöcke wurden 1987 gepflanzt, der Ertrag im Jahrgang 2014 lag bei knapp 20 Hektoliter pro Hektar, was verschwindend gering ist. Das ist aber Philosophie des Weingutes, hier steht Klasse vor Masse an erster Stelle. Der Ausbau erfolgte ausschließlich im Edelstahl und Zement, kein Holz.

Die Arbeit im Weinberg

Ich bezeichne mich als Weinhandwerker, weil das Wort „Handwerker“ beinhaltet, dass man mit seinen Händen arbeitet. Aber ich bin auch – und in erster Linie – Bauer, denn ich will die Erde bearbeiten – und dies auf naturnahe Weise. In der biodynamischen Praxis habe ich Antworten und Lösungen gefunden, die mit meinen eigenen Überzeugungen im Einklang stehen und mir ermöglichen, dank gesunder Mikro-Organismen lebendige Böden, ein verbessertes Gleichgewicht im Rebberg und einen regen Austausch zwischen Boden und Rebwurzeln zu erreichen. Und dies ist für mich der einzige Weg, die Besonderheit des Terroirs zum Ausdruck zu bringen. Bei allen Arbeiten richte ich mich nach dem Mondkalender. Kompost- sowie kieselsäurehaltige Präparate werden auf den Boden bzw. die Weinblätter gesprüht. Die Böden werden zwei bis drei Mal im Jahr mit Pflug und Hacke schonend bearbeitet. Gegen Schädlingsbefall werden nur Schwefel sowie ein Minimum an Kupfer eingesetzt.

Die Arbeit im Keller

Die handgelesenen und bereits im Weinberg sortierten Trauben werden in kleinen Behältern, in denen sie nicht beschädigt werden, zum Keller gebracht. Dort werden sie teilweise entrappt und in Tanks gefüllt ohne gepumpt zu werden. Nach einigen Tagen Kaltmaischung setzen indigene Hefen ganz natürlich die Gärung des Mosts in Gang. Bei der Vinifikation folgt jeder Tank seinem eigenen Rhythmus. Die Gärungszeit beträgt ca. drei Wochen und wird von gelegentlichem Untertauchen des Tresterhutes bzw. Umpumpen der Maische begleitet. Letztere finden unter Luftausschluss statt, damit der Wein seine Fruchtigkeit bewahrt. Anschließend reift er acht Monate in Betontanks. Nach einmaligem Abstich wird dann der fertige Wein ohne Filterung in Flaschen abgefüllt. Für die Abfüllung wählen wir nach dem Mondkalender einen Fruchttag aus, dessen Energie dem Wein zugute kommen soll.