Griesel Blanc de Blanc Sekt » Tradition « brut

2017

Griesel Blanc de Blanc Sekt » Tradition « brut

Griesel & Compagnie, Deutschland, 0.75l

18,00

Lieferzeit: ausverkauft

Grundpreis: 24,00/l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche
1. Platz in der Kategorie II - Burgunder Sekt brut

1. Platz in der Kategorie II – Burgunder Sekt brut

 

 

 

 

 

 

50/50 Chardonnay und Pinot Blanc mit einem Anteil neuer und gebrauchter französischer Eiche. Spontanvergorene Grundweine ohne Schönung und Filtration. Geringe Dosage mit 3g/L Restzucker und minimaler Zusatz an Sulfiten. Blanc de Blancs bedeutet sinngemäß übersetzt “weißer Sekt von weißen Trauben”.

Der erste Duft zeigt sich mit feinen Aromen von reifer, gelber Frucht und dezenter Briochenote. Im Hintergrund feine florale Akzente (weiße Blüten), mit etwas Steinobst und feinen, dezenten Rauchnoten vom Holzfassausbau. Am Gaumen charmant, zart-cremig, feinstes Mousseux.  Fest am Gaumen, nachhaltig, durch den trockenen Ausbau mit starkem  Zug am Gaumen. Keine Angst, das schmeckt nicht sauer, denn Niko Brandner ist ein Meister seines Handwerks.  Die feine Cremigkeit am Gaumen balanciert die Säure quasi weg. Großes deutsches Sekt-Kino zu einem großartigen Preis.

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Griesel & Compagnie | Niko Brandner | Hess. Bergstraße 

14 ha Rebfläche, Produktion ca. 75.000 Flaschen, naturnahe Arbeitsweise, die neue deutsche Sektklasse, Erstkontakt 2015, seit Oktober 2019 bei K&M im Sortiment

Sekterzeuger des Jahres – Vinum Deutscher Sekt Award

Griesel Sekt – Jugend vor!

Quereinsteiger, keine Winzerfamilie im Hintergrund, gerade einmal sechs Jahre auf dem Markt, ein in Vergessenheit geratenes Anbaugebiet – die Eckdaten von Griesel Sekt lassen nicht wirklich auf derart famose Qualitäten hoffen. Aber dem Besitzer Niko Brandner ist das Kunststück gelungen, das erste Sektweingut an der Hessischen Bergstrasse mehr oder weniger aus dem Stand auf die Weinlandkarte zu hieven. Wie schon in den Vorjahren spielen die Griesel-Sekte beim Sekt Award ganz vorne mit, zwei Sekte stehen in diesem Jahr auf dem Treppchen, zwei weitere sind in der Spitzengruppe. Und auch wenn es nicht zum Sieg in einer Kategorie gereicht hat – in zwei Disziplinen fehlten am Ende ganze 0,3 Punkte – sind wir sicher: hier wächst wahrhaft Grosses heran. Sobald Niko Brandner, mehr noch als heute, auf alte Jahrgangssekte zugreifen können wird, werden hier Sekte entstehen, die ganz, ganz oben mitspielen. Mit dem Titel als Sekterzeuger des Jahres wird dieser Entwicklung schon heute Rechnung getragen.

Niko Brandner Sekthaus Griesel (Bild: Malte Grüner)

“Griesel  Sektkultur seit 2015. Unser Keller reicht tief in den Berg Griesel. Zwei Jahre nach dem Auszug der Hessischen Staatsweingüter aus der Bensheimer Innenstadt konnten wir 2013 die Arbeit im alten Kreuzgewölbekeller beginnen. Das Anwesen, um 1904 erbaut, beherbergt Wein seit Anbeginn. An einem der wichtigsten Weinbauorte an der Hessischen Bergstrasse beleben wir das erste Sekthaus der Region.”

Fast wie im Märchen

Als die Familie Streit nach dem Auszug der Hessischen Staatsweingüter die Gebäude erwarb, stand für sie von vornherein fest, das die Tradition des Weinmachens an diesem Ort weitergeführt werden soll. Und Sekt sollte gemacht werden. Gesucht wurde also ein Kellermeister. Die Wahl fiel jedoch nicht auf einen gestandenen Winzer, sonder auf das unbeschriebene Blatt Niko Brandner. Zum damaligen Zeitpunkt drückte der noch die Schulbank an der Weinbauschule im pfälzischen Neustadt.

Heute muss man sagen, das dies ein Glücksgriff der Familie Streit war, denn Niko Brandner, ehemaliger Bänker, genoss Lehre und Praktika beim deutschen Sekt-Papst Volker Raumland. Niemand in Deutschland macht bessere Sekte und das seit vielen Jahrzehnten. Auch einen Ausbildung beim Rotwein-Fürst Paul Fürst steht im Bewerbungsschreiben des  in  Kirchzell bei Amorbach geborenen Franken.

War sein erster Jahrgang 2013 noch von solider Qualität, merkte man ein Jahrgang später bereits einen gewaltigen qualitativen Schub. Straff und dicht kamen die Sekte daher, begeisterten nicht nur uns. Auch die Fachwelt und Fachpresse nahm nun Notiz von ihm. Wir verfolgen das Weingut seit dem ersten Jahrgang und sind von der Entwicklung unter Nikos Regie begeistert.

Das Geheimnis feiner Bubbles

Aber was ist denn nun das Geheimnis dieser besonderen Sekte bzw. dieses großen Qualitätssprunges im zweiten Jahr, was macht er anders als andere?

Das beginnt schon bei der Ernte. Die von Hand gelesenen Trauben für die Sektproduktion werden deutlich früher geerntet als für die Weinproduktion. Die höheren Säurewerte sind unabdingbar für die Frische im Sekt. Anschließend wird dann die ganze Traube schonend gepresst, damit so wenig Gerbstoffe wie möglich in den Saft gelangen. Diese schonende Pressung reduziert auch die Saftausbeute erheblich.

Niko schwefelt im weiteren Verlauf sehr wenig, der leicht oxidative Prozess beim Sedimentieren des Mostes ist gewünscht. Der weitere Ausbau erfolgt per Spontanvergärung  in Barriques oder größeren Holzfässern oder auch im Stahltank.

Mindestens 16 Monate reifen die Grundweine dann auf der Vollhefe, bevor der Grundwein mit Hefe versetzt wird und auf der Flasche die 2. Gärung durchlaufen kann. Nach dem Degorgieren wird mit dem gleichen Sekt die Versanddosage eingestellt und nur ganz wenig geschwefelt.

Auf den Punkt gebracht und in Kurzform:

100% Handlese
100% Ganztraubenpressung
Pressausbeute von max. 55%
Natürliche Sedimentation der Moste
Kein Schönung
Spontangärung, BSA
10-12 Monate Vollhefelager der Grundweine
Keine Batonnage
Tirage nur aus Grundweinen des jeweiligen Sektes
Traditionslinie : Hefelagerzeit von 24 Monaten
Prestige- und Exquisitlinie: Hefelagerzeit 34-36 Monaten

Und so reiht sich bis heute eine Auszeichnung nach der anderen für seine großartigen Sekte:

Spiegel Online: Riesling Sekt Tradition Top 10 in Deutschland
Frankfurter Allgemeine Kolumne Geschmackssache
Originalverkorkt – Podcast: Gespräch mit Niko Brandner
Vinum Weinguide: Aufsteiger des Jahres 2019

Meiningers Deutscher Sektpreis 2019

Das Sekthaus Raumland verteidigt seine Position als bester Sekterzeuger auch 2019 und wird mit der „Kollektion des Jahres“ geehrt. Mit zwölf ausgezeichneten Sekten, darunter die mit jeweils 93 Punkten bewerteten 2008 Vintage Chardonnay Extra Brut und 2008 Vintage Blanc de Blancs Extra Brut, zeigt Volker Raumland auch in diesem Jahr, dass er trotz wachsender Konkurrenz zurecht als bester Sekterzeuger Deutschlands gilt.

Platz zwei, und diesmal sehr dicht am Spitzenreiter, belegt „Griesel Sekt – Sekthaus Streit“ aus Bensheim an der Hessischen Bergstraße mit sieben ausgezeichneten Sekten. In vier von sechs Kategorien kam Niko Brandner und sein Team auf die vorderen Plätze. Zu den Siegern zählt unter anderem der 2014 Grande Cuvée Dosage Zéro mit 93 Punkten und der 2015 Pinot Brut Nature mit 92 Punkten.

Adresse des Weingutes: Griesel & Compagnie | Grieselstrasse 34 | 64625 Bensheim

Alle Weine dieses Winzers >>

Griesel Blanc de Blanc Sekt » Tradition « brut

Herkunft

Die Linie “Tradition”, aus der dieser Griesel Blanc de Blanc Sekt stammt, stellt den Einstieg in die wunderbare, neue deutsche Sektklasse von Nico Brandner dar. “Er führt die 2013 gegründete Sektkellerei Griesel & Compagnie in Bensheim an der hessischen Bergstraße. Eine ortsansässige Unternehmerfamilie kaufte die Räumlichkeiten der ehemaligen Staatsdomaine und stelle den noch unbekannten Nico Brandner, der noch die Schulbank drückte, als Kellermeister ein. Von Null auf Hundert! Innerhalb von 5 Jahren ist er an mit die Spitze deutscher Sektproduzenten gerückt. Kein Wunder, denn einer seiner Mentore ist Volker Raumland, Deutschlands vielfach prämierter und unserer Meinung nach beste Sektproduzent Deutschlands. Nikos markante Schaumweine vom Spätburgunder, Chardonnay und Riesling stehen für die neue deutsche Sektklasse”, so der Spiegel Online in einem Special “Winzersekt aus Deutschland: Zehn Empfehlungen zum Fest”

Vinifizierung Griesel Blanc de Blanc Sekt Tradition brut

Cuvée aus Chardonnay und Weissburgunder. 100% Handlese, erste Gärung und Säureabbau spontan, Ausbau im Edelstahl (45%) und 20% im Barrique, 20% im Stückfass und 15% im Tonneau. Tirage am 11.07.2018, Dosage 3g/Liter. Die Cuvée lag mindestens 16 Monate auf der Hefe. Traditionelle Flaschengärung.

Heimischer Schaumwein ist oft Synonym für billige Massenware. Dabei kann man bei Niko Brandner in Bensheim lernen, wie gut ein handwerklich tadelloser Perlwein schmeckt. Die Kolumne Geschmackssache. Hier der Bericht der FAZ.

Memo zur Degustation

50/50 Chardonnay und Pinot Blanc mit einem Anteil neuer und gebrauchter französischer Eiche. Spontanvergorene Grundweine ohne Schönung und Filtration. Geringe Dosage mit 3g/L Restzucker und minimaler Zusatz an Sulfiten. Blanc de Blancs bedeutet sinngemäß übersetzt "weißer Sekt von weißen Trauben".

Der erste Duft zeigt sich mit feinen Aromen von reifer, gelber Frucht und dezenter Briochenote. Im Hintergrund feine florale Akzente (weiße Blüten), mit etwas Steinobst und feinen, dezenten Rauchnoten vom Holzfassausbau. Am Gaumen charmant, zart-cremig, feinstes Mousseux.  Fest am Gaumen, nachhaltig, durch den trockenen Ausbau mit starkem  Zug am Gaumen. Keine Angst, das schmeckt nicht sauer, denn Niko Brandner ist ein Meister seines Handwerks.  Die feine Cremigkeit am Gaumen balanciert die Säure quasi weg. Großes deutsches Sekt-Kino zu einem großartigen Preis.

Allgemeine Informationen
WeinartChampagner & Co.
RebsorteChardonnay
Geschmackbrut
LeitrebeChardonnay
ZusatzrebeWeißburgunder
KategorieDeutscher Sekt b.A.
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutGriesel & Compagnie
RegionHessische Bergstraße
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypelegant, frisch, fruchtig, trocken
Trinkreife2020 - 2025
Trinktemperatur8 Grad
Analysewerte
Alkohol12.5% Vol.
Restzucker3 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure7,3%
Punktewertungen
K&M Punkte89 Punkte
Wein-Plus87 Punkte
Meininger Deutscher Sektpreis 202093 - 1. Platz in der Kategorie II - Burgunder Sekt brut Punkte

Kühler, recht geschliffener Zitrusduft mit feinen hefigen und zart floralen Noten sowie einem Hauch Pfirsich. Klare, straffe, recht saftige Frucht mit recht feiner Perlage, hefige und zart florale Aromen am Gaumen, etwas Griff, gute Nachhaltigkeit, ein Hauch Kandis, ganz zart süßlich, nussige Spuren, guter bis sehr guter, recht straffer, saftiger Abgang mit Biss und hefigen Tönen. Trinkempfehlung: Bis 2021+. Sehr gut (87 WP). Zuletzt bewertet 30. April 2020