Riesling »Nierstein Pettenthal« VDP.GROßES GEWÄCHS

2021

Riesling »Nierstein Pettenthal« VDP.GROßES GEWÄCHS

Gunderloch, Deutschland, 0.75l

39,00

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Produkt enthält: 0,75 l

Grundpreis: 52,00/l

WOW, was für ein großartiger Pettenthal. Wenn Sie sich jetzt mit dem Wein beschäftigen wollen, geben sie ihm Zeit, viel Zeit. Ansonsten kaufen und mindestens 4-5 Jahre im Keller reifen lassen. Komplexe, unglaubliche tiefe Nase nach Kräutern, etwas Rauch und leicht hefigen Noten und dezent anmutender gelber Frucht. Fruchttrinker sind hier falsch, Komplexität und Struktur sind die taktgebenden Komponenten in diesem Weinmonument. Am Gaumen dicht in der Haptik, seidig-kraftvoll mit heller, saftiger Frucht und dunklen Beerennoten, die an Cassis erinnern. Ganz fein begleitende, reife Säure, wieder etwas rauchige Noten, Mineralik und Tiefe. Zeigt Noblesse und Spannung über mehrere Tage. Das wäre auch unsere Empfehlung! Probieren Sie den Wein über mehrere Tage, er gewinnt täglich dazu. Was für ein grandioses Riesling-Erlebnis! Dieser Wein gehört zu den besten Rieslingen des Landes und zum Besten, was vom Roten Hang kommt.

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Riesling »Nierstein Pettenthal« VDP.GROßES GEWÄCHS

Herkunft – Mythos Roter Hang

Die VDP.GROSSE LAGE® PETTENTHAL ist neben der HIPPING GL eines der Kernstücke des Roten Hangs. Sie liegt auf halber Strecke zwischen Nierstein und Nackenheim in Ost- bis Südostorientierung direkt oberhalb des Rheins. Ein kleines Stück hat sogar reine Südsonne. Die PETTENTHAL GL liegt auf bis zu 90 Metern und beginnt oberhalb des flachen Hangfußes mit einer Steigung von bis zu 70 Prozent in den oberen Bereichen. Der Boden besteht besonders in den steilen Teilen vor allem aus dem – für den Roten Hang Namen gebenden – roten, eisenhaltigen Tonschiefer, der hier eine feinkörnige Struktur hat. Das Mikroklima wird von einer durch die Lichtreflexion des Rheins noch verstärkten Sonneneinstrahlung bestimmt, wobei die Sonne über die offene Rhein-Main-Ebene schon früh die Hänge bescheint. Die Ostlage schützt vor kalten Winden. Die Hauptrebsorte ist Riesling. Geschichte: Der Katastername existiert seit 1753.

Die würzige Mineralik unserer Böden bildet das Rückgrat unserer Weine. In Kombination mit einer fruchtigen Eleganz und einer Riesling-typischen rassigen Säure erschaffen unsere Weine eine Balance und Ausgewogenheit. Für uns als Winzer ist das Streben nach Harmonie und Ausgewogenheit unser Antriebt. Selbsterklärend hat der Boden einen maßgeblichen Einfluss auf den Stil unserer Weine.

Gunderloch Riesling Nierstein Pettenthal VDP.GROßES GEWÄCHS

Häufig wird der Begriff Boden synonym mit „Terroir“ verwendet. Für uns beschreibt das Wort Terroir sämtliche von der Natur “gegebenen” Einflussfaktoren auf die Reben und den daraus entstehenden Wein. Dies beinhaltet natürlich den Boden, dessen Struktur, das Klima, den Niederschlag und viele weitere Faktoren. Aber auch nicht direkt ersichtliche Faktoren wie die Steilheit, das Mikroklima, natürlicher Bewuchs, natürliche Fauna etc. Und sogar limitierende Faktoren wie die Erosionsneigung definieren für uns das Terroir. All diese Faktoren haben Ihren Einfluss auf die Art und Weise wie wir mit unseren Böden umgehen. Sie prägen somit auch den Stil der auf Ihnen gewachsenen Weine.

Vinifikation Gunderloch Riesling Nierstein Pettenthal VDP.GROßES GEWÄCHS

Selektive Handlese, je nach Jahrgang eine kürzere oder längere Maischestandzeit, anschließend werden die Beeren gepresst und in Stückfässern (Fuder a 1200l) spontan vergoren.

Memo zur Speise

Geflügel

Memo zur Degustation

WOW, was für ein großartiger Pettenthal. Wenn Sie sich jetzt mit dem Wein beschäftigen wollen, geben sie ihm Zeit, viel Zeit. Ansonsten kaufen und mindestens 4-5 Jahre im Keller reifen lassen. Komplexe, unglaubliche tiefe Nase nach Kräutern, etwas Rauch und leicht hefigen Noten und dezent anmutender gelber Frucht. Fruchttrinker sind hier falsch, Komplexität und Struktur sind die taktgebenden Komponenten in diesem Weinmonument. Am Gaumen dicht in der Haptik, seidig-kraftvoll mit heller, saftiger Frucht und dunklen Beerennoten, die an Cassis erinnern. Ganz fein begleitende, reife Säure, wieder etwas rauchige Noten, Mineralik und Tiefe. Zeigt Noblesse und Spannung über mehrere Tage. Das wäre auch unsere Empfehlung! Probieren Sie den Wein über mehrere Tage, er gewinnt täglich dazu. Was für ein grandioses Riesling-Erlebnis! Dieser Wein gehört zu den besten Rieslingen des Landes und zum Besten, was vom Roten Hang kommt.

Memo zum Boden

Besonders tiefgründiger roter Tonschieferboden mit einer dünnen Schicht Verwitterungsboden

Weingut Gunderloch | Rheinhessen

24 ha Rebfläche | Produktion ca. 180.000 Flaschen | naturnahe Arbeitsweise, in Umstellung zur Biodynamie | seit September 2014 bei K&M im Sortiment.

Weingut Gunderloch

Johannes Hasselbach – Weingut Gunderloch

Johannes Hasselbachs Vater Fritz ließ sich erst spät für den Weinbau begeistern. Fast aus Verlegenheit absolvierte er die Weinbau-Lehre in Eltville im Rheingau. Es folgte ein Weinbau-Studium in Geisenheim mit dem Abschluss Dipl. Weinbauingenieur. Danach war er an der Landeslehr -und Versuchsanstalt in Oppenheim für die Beratung in der Weinbau-Technik zuständig.

Nominierung Winzer des Jahres | Falstaff Wein Guide 20.

Anfang

1974 heirateten Fritz Hasselbach und Agnes Usinger, die älteste Tochter aus dem Weingut Gunderloch in Nackenheim. Sie ist im Weingut aufgewachsen, studierte Biologie und Erdkunde und war als Realschullehrerin tätig. Gemeinsam begeisterten sie sich für den heimischen Riesling, aber auch für Weinbaugebiete in Europa, Australien, und Kanada. Agnes gab ihren Beruf als Realschullehrerin auf, Fritz tauschte seinen Beamtenstatus in eine freie Unternehmerschaft und 1979 traten die beiden in das Weingut Gunderloch ein.

Gemeinsam voran

Sie arbeiteten anfangs gemeinsam mit den Eltern, bis sie 1986 endgültig die alleinige Verantwortung für das Weingut übernahmen. Ihr Ziel war es, dem Familienbetrieb wieder jenen Stellenwert verschaffen, den es in der Welt des Weins einmal hatte. Jedes Jahr von neuem, das Beste aus dem Rothenberg hervorzuholen, lautet die Devise von Fritz Hasselbach. Auch dem Riesling vom Roten Hang zu seiner angemessenen Beachtung und internationalen Anerkennung zu verhelfen, und damit die schützenswerten Steillagen am Rhein am Leben zu erhalten, sind gemeinsame Ziele von Agnes und Fritz Hasselbach (verstorben 2016)

. So erklärt sich auch, dass viele Reisen als Botschafter für den Riesling innerhalb Europas aber auch in Übersee unternommen wurden.

Jetzt und hier

Heute finden Weinfreunde in vielen Ländern der Erde die Gunderloch-Rieslinge auf guten Weinkarten oder in renommierten Weinläden. Nach nun mehr als 30 Jahren gemeinsamen Schaffens möchten sie etwas langsamer treten, und freuen sich, dass der Familienbetrieb mit Johannes weiter in die Zukunft geführt wird. Ganz aus dem Geschehen möchten sie sich nicht zurück ziehen, vielmehr werden sie weiterhin mit Rat und Tat dem jungen Team zur Seite stehen.

Zurück nach Hause – Johannes Hasselbach

Auf mehreren Reisen hat Johannes Hasselbach nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften den Bezug zum Winzer-Handwerk gesucht. Die Wege führten ihn zu ganz unterschiedlichen Erzeugern nach Australien, Kanada, Chile und nach Neuseeland. Er hat diese Weinweltreise nicht gemacht, um sein Wissen zu perfektionieren. Es ging ihm dabei um etwas anderes: Er wollte sich voll und ganz der Arbeit rund um den Wein außerhalb des elterlichen Betriebs widmen. Er wollte wissen: ‚Was denken die Menschen? Wie machen sie ihren Wein?’

In dieser prägenden Zeit hat er einzigartige Erfahrungen gemacht und viele wunderbare Menschen und ihre Träume kennen gelernt. Nach diesen “wertvollen Umwegen” hat Johannes Heute die Verantwortung für den Familienbetrieb übernommen und möchte ihn dynamisch weiter entwickeln. Dabei ist Ihm der Austausch mit Besuchern, Kollegen und Praktikanten aus der ganzen Welt nach wie vor eine Inspiration für sein Wirken als Winzer.

Der Allerbeste von Allen

Die große Kunst des Weinmachens ist es, sich treu zu bleiben, eine Idee zu haben, einen eigenen Stil zu entwickeln und das alles konsequent auf ALLE Weine zu übertragen. Am besten auch noch so, dass alles gut schmeckt. Wer das kann, ist für mich “Der Allerbeste von Allen”.

In diesem Jahr ist das Johannes Hasselbach vom Weingut Gunderloch in Rheinhessen. Hier gibt es keinen Wein, den ich nicht mit Freuden trinken würde. Hier gibt es keinen Wein, wo ich sagen würde: “na ja, geht so”. Hier ist einer am Werk, der genaue Vorstellungen hat und diese exakt auch so in die Flasche bringt. Einer, der ein traditionsreiches Weingut in die Zukunft führt und dabei kolossal gute und manchmal sogar atemberaubende Weine macht.

Es ist ein Traum und es macht unglaublich viel Spaß dabei zu sein und mitzuerleben, was da passiert. Ich bin mir sicher, Johannes Hasselbach ist noch lange nicht am Ende. Er ist aber jetzt schon ein “Großer”! (Stern easy drinking – der Weinblog)

Anschrift des Weingutes:

Carl Gunderloch GmbH & Co. KG |  D – Carl Gunderloch Platz 1 | 55299 Nackenheim

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
WeinartWeißwein
RebsorteRiesling
Geschmacktrocken
LeitrebeRiesling
KategorieQualitätswein
Erzeugungkonventionell
VerschlussDrehverschluß
Herkunft
WeingutGunderloch
RegionRheinhessen
BereichNierstein
LageNierstein Pettenthal
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypkraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife2024 - 2035
Trinktemperatur10 Grad
Analysewerte
Alkohol12,5% Vol.
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte96 Punkte
Wein-Plus95 Punkte

Herber, fester und tiefer, deutlich pflanzlicher bis kräuteriger, noch deutlich rauchig-reduktiver und auch ein wenig hefiger Duft mit zurückhaltenden gelbfruchtigen Aromen, floralen Spuren und viel Mineralik. Klare, sehr fest gewirkte, kühle und geschliffene, tiefe, feinsaftige Frucht mit zugleich sehr hellen und auch schwarzbeerigen Noten, lebendige, feine Säure, dunkle rauchige Noten, frische pflanzliche Töne und deutliche Mineralik, gute Tiefe, ziemlich eleganter Stil, hat Noblesse, gewinnt an der Luft über Tage, sehr guter bis langer, geschliffener, feinsaftiger und sehr mineralischer Abgang mit noblem Saft und enormer Spannung. Braucht 3 Tage um zu zeigen, was in ihm steckt.

Trinkempfehlung: 2026-2036+. Zuletzt bewertet: 5. September 2022 (Wein-Plus 95/100 Punkte