Blanc de Noir brut

2019

Blanc de Noir brut

Jülg, Deutschland, 0.75l

16,00

Lieferzeit: sofort lieferbar

Grundpreis: 21,33/l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche.

Eleganz, Präzision und kompromisslose Qualität – dafür stehen unsere Weine. Denn als deutsch-französische Grenzgänger vereinen wir das Beste aus zwei Kulturen. Das ist das Credo unserer Familie seit 1961. Reine Handlese von nur gesundem Traubengut, klassische Flaschengärung, Lagerung von mindestens einem Jahr und ein aufwendiges Abtrennen der Hefe durch Rütteln der Flaschen sind strikte Kriterien für diesen Sekt. Der Blanc de Noir Sekt besteht aus zwei Pinot- Trauben, die dem Winzersekt seine elegante Farbe verleihen. In der Nase begeistern zarte Aromen von Himbeere und dunklen Waldfrüchten, gepaart mit feinsten Hefenoten von der Lagerung auf der Hefe. Nach dem ersten Schluck zeigt sich der Sekt würzig, frisch mit perfekter Harmonie zwischen Lebhaftigkeit und Reife.

Vorrätig

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Blanc de Noir brut

Die heimlichen Sektspezialisten

“Unsere Sekte wie der  Jülg Sekt Blanc de Noir brut entstehen klassisch durch die traditionelle Flaschengärung. Reine Handlese von ausschließlich gesundem Traubengut, Lagerung von mindestens einem Jahr und ein aufwendiges Abtrennen der Hefe durch Rütteln der Flasche sind strikte Kriterien”, so steht es auf der Homepage des Weingutes. 

In den letzten Jahren schießen die Sektmanufakturen wie die Pilze aus dem Boden. Und das ist auch gut so. Immer mehr Winzer nehmen sich der Versektung ihrer Weine an. Der deutsche Sekt steht wahrscheinlich besser da, als je zuvor. In den letzten 20-25 Jahren hat er eine Entwicklung durchgemacht, die ist so rasant und auf einem mittlerweile so hohen Niveau angekommen, das man sich dies vor 15-20 Jahren so nicht hätte vorstellen können. Lief die Sektproduktion früher bei vielen Weingütern einfach so nebenher mit, wird heute im Weinberg in hohem Maße gezielt darauf hingearbeitet, Trauben für die Sektgrundweine zu produzieren.

Bei Werner & Johannes Jülg haben wir schon seit Beginn unserer Zusammenarbeit im Jahre 2003 gemerkt, das Sekt hier nicht nur einfach so produziert wird, sondern mit wieviel Verve und Akribie hier an das Thema Sekt herangegangen wird. Kein Wunder, beide lieben guten Winzersekt aber auch die Luxusklasse: den Champagner. Und daran messen sie sich. Preislich allerdings müssen sie sich noch ein wenig strecken, um auch dort anzukommen. Aber das ist wieder ein anderes Thema……

Jülg Sekt Blanc de Noir brut

Cuvée aus Schwarzriesling (Meunier) & Spätburgunder (Pinot Noir). Knapp die Hälfte des Mostes wurde im großen Holzfass ausgebaut und für 6 Monate auf der Feinhefe gelagert. Anschließend mindestens 18 Monate Flaschenlagerung.

Memo zur Speise

Zum Apero mit kleinen Snacks.

Memo zur Degustation

Eleganz, Präzision und kompromisslose Qualität – dafür stehen unsere Weine. Denn als deutsch-französische Grenzgänger vereinen wir das Beste aus zwei Kulturen. Das ist das Credo unserer Familie seit 1961. Reine Handlese von nur gesundem Traubengut, klassische Flaschengärung, Lagerung von mindestens einem Jahr und ein aufwendiges Abtrennen der Hefe durch Rütteln der Flaschen sind strikte Kriterien für diesen Sekt. Der Blanc de Noir Sekt besteht aus zwei Pinot- Trauben, die dem Winzersekt seine elegante Farbe verleihen. In der Nase begeistern zarte Aromen von Himbeere und dunklen Waldfrüchten, gepaart mit feinsten Hefenoten von der Lagerung auf der Hefe. Nach dem ersten Schluck zeigt sich der Sekt würzig, frisch mit perfekter Harmonie zwischen Lebhaftigkeit und Reife.

Memo zum Boden

Buntsandstein, Kalkmergel

Weingut Jülg  | Pfalz | Südliche Weinstraße |

20 ha Rebfläche | Produktion ca. 220.000 Flaschen, davon ca. 50.000 Flaschen Sekt | seit Oktober 2005 bei K&M im Sortiment | seit 30.03.2021 Mitglied im VDP.

Familie Jülg 

Wer unser Sortiment ein wenig kennt, weiß, dass wir aus der Nordpfalz einige Spitzenweine im Sortiment haben. Aber die Pfalz ist ein großes Gebiet – das größte Weinanbaugebiet in Deutschland – und natürlich gibt es auch hier deutliche regionale Unterschiede. Die Südpfalz ist kühler und feuchter als der nördliche Teil (Mittelhaardt). Im Pfälzerwald gibt es mehr Öffnungen, so dass die kühleren und feuchteren Westwinde etwas mehr Spielraum haben. Die Weinberge liegen hier auch etwas höher. Das muss in Zeiten der globalen Erwärmung kein Nachteil sein. Im Gegenteil. Die Weine aus den besten Weinbergen der Südpfalz zeigen Präzision, Kühle, Mineralität.

Schweigen -am Deutschen Weintor

Mit dem Weingut Jülg befinden wir uns mitten im Süden der Pfalz. Weiter südlich geht es nicht, die Hälfte der Weinberge dieser Domäne liegt sogar in Frankreich. Die Weine stammen größtenteils aus dem Schweigener Sonnenberg, durch den früher die Grenze verlief und der zum großen Teil auch auf französischer Seite in Wissembourg Rebstöcke beheimatet. Aber es ist erlaubt, diese Weine als “Pfälzer” zu vermarkten. Heute ist dieser grenzüberschreitende Weinbau kein Problem, aber vor dem Schengener Abkommen musste Vater Jülg zum Beispiel immer daran denken, seinen Reisepass im Traktor mitzuführen, denn Grenzkontrollen waren an der Tagesordnung. Der Schwerpunkt liegt – Rot wie Weiß – eindeutig bei den Burgunderrebsorten, die durch Kraft und Dichte sowie einer erfrischenden Säure eine wunderbare Lebendigkeit aufweisen und so prädestiniert sind für die “Heimatküche” der Jülgs.

Aus der Tradition in die Zukunft

Oskar Jülg begann 1961 mit seinem Weingut und entschied sich ebenfalls für trockene Weine. Dies stand damals im Widerspruch zu der vorherrschenden Produktion von Süßweinen. Er bezog seine Reben aus dem Elsass und pflanzte französische Klone des Weißburgunders und später des Spätburgunders. Er ließ sogar Chardonnay auf seinen Parzellen jenseits der Grenze in Frankreich anbauen, verkaufte ihn aber als Weissburgunder. Chardonnay war zu dieser Zeit nicht erlaubt. Seine Auswahl an trockenen Qualitätsweinen machte den Verkauf nicht einfach, er kombinierte das Weingut mit einer Weinstube.

Mein Ding

Mitte der 1980er Jahre hat dann Werner Jülg das Weingut kontinuierlich und mit viel Leidenschaft von einem typischen Massenweinbetrieb in einen Qualitätsbetrieb von individuellem Zuschnitt gewandelt. Dabei rennt er aber nicht jedem Trend hinterher, sondern er macht „sein Ding“. Entscheidend sind nicht die Analysewerte eines Weines, für ihn stehen immer der Geschmack, der Charakter, die Finesse und Persönlichkeit eines Weines im Vordergrund. Sie strahlen eine gelungene Verbindung zwischen Tradition, Frische und klarer Frucht aus und sind trocken ausgebaut. Und trocken bedeutet hier auch trocken, schmeichelnde Restsüße sucht man in seinen Weinen vergebens, da bleibt er seinem Leitspruch treu.

Die nächste Generation

Werner und Johannes Jülg

Werner und Johannes Jülg

Der Durchbruch gelang dem Weingut Jülg erst, als Johannes Jülg 2010 zu seinem Vater Werner stieß und der Qualität einen deutlichen Schub gab. Nach Abschluss seines Weinstudiums absolvierte er Praktika bei renommierten Betrieben wie z.B. bei Klaus-Peter Keller, Clemens Busch, Stodden und im Burgund beim Weingut Clos de Lambray. Sein Credo ist klar: mit harter Arbeit im Weinberg und so wenig Eingriffen im Keller wie möglich die bestmöglichen Weine auf den Markt bringen, die auch die Terroir-Unterschiede seiner Weinberge zum Ausdruck bringen. Sandstein, Kalk, Ton und Löss wechseln sich ab. Alles wird von Hand geerntet, und im Keller wird modern-traditionell gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und Johannes wird heute zu den großen Talenten seiner Generation gezählt.

Der Lohn für harte Arbeit

Deutschlands führender Weinführer Gault-Millau ist sich sicher: “Das ist Klasse, das hat Stil!”. Johannes’ Paradestücke sind zweifellos seine Burgunder: Spätburgunder, Weißburgunder und Chardonnay. Aber er beherrscht zum Beispiel auch Riesling, Sauvignon Blanc und Scheurebe. Seit den 1980er Jahren haben sie auch eine eigene Sektenproduktion. Die Herstellung der fast 50.000 Flaschen Sekt, die hier jedes Jahr produziert werden, erfolgt vollständig auf dem Weingut.

Im März 2021 wurde das Talent von Johannes Jülg anerkannt: Das Weingut Jülg wurde in den Verband deutscher Prädikatsweingüter aufgenommen.

Vinum Weinguide 2022: Weingut des Jahres in der Pfalz

Weinstube Jülg

Als Oskar Jülg 1961 sein Weingut ganz im Süden der Pfalz eröffnete, wurde schnell klar, dass seine Auswahl an trockenen Weinen (hauptsächlich Weißburgunder) auf einem von Süßweinen dominierten Markt schwierig war. Ein eigenes Restaurant zu haben, erwies sich als eine Lösung, um trotzdem Umsatz zu machen. Im Jahr 1962 gründete seine Frau Erika die Weinstube Jülg. Sie servierte eine hochwertige regionale Küche, da sie entweder mit Fleischzubereitungen aus eigener Schlachtung arbeitete oder die Zutaten von hervorragenden Erzeugern bezog. Um den Betrieb rentabel zu halten, umfasste das Anwesen auch Ackerbau, Viehzucht und die Veredelung von Weinreben. Ihre konsequente Vision von Qualität, sowohl für das Weingut als auch für das Restaurant, brachte sie an den Punkt, den sie erreichen wollten: Anerkennung für ihre wunderbaren trockenen Weine.

Die Seele des Weingutes

Erika Jülg hat bis Dezember 2019 gekocht. Als frischgebackene Achtzigjährige hat sie nach fast 50 Jahren die Kochmütze an Laurent Durst weitergegeben, einen ehemaligen Sternekoch, der gleich hinter der Grenze in Wissembourg lebt und nun sein Fachwissen im Restaurant von Jülg weitergibt. Wir haben die Küche von Erika Jülg schon mehrmals probiert und waren gespannt, ob der Stilwechsel zu viel sein würde. Aber beim Verzehr eines überraschenden und frischen Carpaccio von Saumagen, Blutwurst mit Linsen und Pellkartoffeln, spürten wir sofort die Seele dieser Stube. Hier kocht ein Koch, der genau verstanden hat, was Erika Jülg in all den Jahrzehnten erreicht hat: Menschen mit der bestmöglichen regionalen Küche glücklich zu machen. Und an den berühmten Bratkartoffeln hat er zum Glück auch nichts geändert. Ein Gericht, das so einfach zu sein scheint, bei dem aber die Wahl der richtigen Kartoffel und die Erfahrung mit dem Frittieren von entscheidender Bedeutung sind, damit die Zubereitung so gelingt wie bei Erika.

Wenn das Wetter es zulässt, sitzen Sie im großen und gemütlichen Innenhof. Im Inneren herrscht die Atmosphäre vergangener Zeiten. Der Service durch die Frau von Laurent Durst und die Mutter von Johannes Jülg ist reibungslos und herzlich. Orte wie dieser sind zu bewundern.

Anschrift des Weingutes:

Weingut Jülg | Hauptstraße 1 | 76889 Schweigen-Rechtenbach

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
WeinartChampagner & Co.
RebsorteMeunier (Schwarzriesling)
Geschmackbrut
LeitrebeMeunier (Schwarzriesling)
ZusatzrebePinot Noir
KategorieDeutscher Sekt b.A.
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutJülg
RegionPfalz
BereichSüdliche Weinstraße
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypfruchtig, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife2022 - 2025
Trinktemperatur8 Grad
Analysewerte
Alkohol12.5% Vol.
Restzucker4,9 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure9,1%
Punktewertungen
K&M Punkte88 Punkte
Falstaff Sparkling spezial91 Punkte
Meininger Deutscher Sektpreis 202188 Punkte
Falstaff Sparkling Special 202190+ Punkte

Eleganz, Präzision und kompromisslose Qualität – dafür stehen unsere Weine. Denn als deutsch-französische Grenzgänger vereinen wir das Beste aus zwei Kulturen. Das ist das Credo unserer Familie seit 1961. Reine Handlese von nur gesundem Traubengut, klassische Flaschengärung, Lagerung von mindestens einem Jahr und ein aufwendiges Abtrennen der Hefe durch Rütteln der Flaschen sind strikte Kriterien für diesen Sekt. Der Blanc de Noir Sekt besteht aus zwei Pinot- Trauben, die dem Winzersekt seine elegante Farbe verleihen. In der Nase begeistern zarte Aromen von Himbeere und dunklen Waldfrüchten, gepaart mit feinsten Hefenoten von der Lagerung auf der Hefe. Nach dem ersten Schluck zeigt sich der Sekt würzig, frisch mit perfekter Harmonie zwischen Lebhaftigkeit und Reife. (2018er)

Helles, pastellfarbenes Lachsrosa. Nicht sehr offen im Duft. Etwas Hagebutte, Preiselbeere. Beerige Frucht im Gaumen, die Reife und Geschmeidigkeit des Jahrgangs zeigend und mit einem frischen Mousseux vermählend, eher milde Säure, saftig und rund abklingend. Falstaff Tasting Sparkling Special 2021 - Deutscher Winzersekt ; Verkostet von: Ulrich Sautter Veröffentlicht am 19.11.2021. (2018er)