Jülg Weissburgunder Reitschul trocken (Platz 1 Falstaff Weissburgunder-Trophy)

2019

Jülg Weissburgunder Reitschul trocken (Platz 1 Falstaff Weissburgunder-Trophy)

Jülg, Deutschland, 0.75l

35,00

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Grundpreis: 46,67/l

Vielschichtiger Weissburgunder mit klarer Präzision, gewachsen auf gelbem Kalkstein, in einer Einzelparzelle des Sonnenbergs. Selektionierte Handlese und gezielter Einsatz von Holzfässern sind elementar für diesen Wein. Am Gaumen straff mit kalkmineralischem Extrakt, wirkt sehr karg obwohl auch gleich ein feiner Schmelz einsetzt. Durch die intensive Salzigkeit wunderbar saftig. Ein absoluter Charakterwein.

Vorrätig

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Weingut Jülg  | Pfalz | Südliche Weinstraße |

20 ha Rebfläche | Produktion ca. 220.000 Flaschen, davon ca. 40.000 Flaschen Sekt | seit Oktober 2005 bei K&M im Sortiment | seit 30.03.2021 Mitglied im VDP.

Familie Jülg

Unmittelbar am Deutschen Weintor – im schmucken Schweigen-Rechtenbach – liegt das Weingut der Familie Jülg. Während Karin Jülg die Fäden in der Wohlfühl-Weinstube mit ihrer leckeren Pfälzer Hausmannskost (unbedingt die leckeren Bratkartoffeln probieren) zusammenhält, gilt den Weinen die ganze Aufmerksamkeit von Johannes und Werner Jülg.

Aus der Tradition in die Zukunft

Seit Mitte der 80er Jahre hat Werner Jülg das Weingut kontinuierlich und mit viel Leidenschaft von einem typischen Pfälzer Massenwein-Betrieb in einen Qualitätsbetrieb von individuellem Zuschnitt umgewandelt. Innerhalb von 5 Jahren ist es ihm gelungen, seinen Weinen durch ein kompromissloses Qualitätsmanagement einen eigenen, unverwechselbaren Stil zu geben.

Mein Ding

Dabei rennt er aber nicht jedem Trend hinterher, sondern er macht „sein Ding“. Entscheidend sind nicht die Analysewerte eines Weines, für ihn stehen immer der Geschmack, der Charakter, die Finesse und Persönlichkeit eines Weines im Vordergrund. Sie strahlen eine gelungene Verbindung zwischen Tradition, Frische und klarer Frucht aus und sind trocken ausgebaut. Und trocken bedeutet hier auch trocken, schmeichelnde Restsüße sucht man in seinen Weinen vergebens, da bleibt er seinem Leitspruch treu.

Herkunft

Werner und Johannes Jülg

Werner und Johannes Jülg

Werner Jülgs Weine stammen fast ausschließlich aus dem Schweigener Sonnenberg, der zum großen Teil auch auf französischer Seite in Wissembourg Rebstöcke beheimatet. Der Schwerpunkt liegt – Rot wie Weiß – eindeutig bei den Burgunderrebsorten, die durch Kraft und Dichte sowie einer erfrischenden Säure eine wunderbare Lebendigkeit aufweisen und so prädestiniert sind für die “Heimatküche” der Jülgs.

Die Zukunft

Sohn Johannes bereichert seit 2011 nach der Ausbildung in der Weinbauschule im schwäbischen Weinsberg und Praktika bei Klaus-Peter Keller (Rheinhessen), Clemens Busch (Mosel), Stodden (Ahr) und Clos de Lambray (Burgund) den Familienbetrieb. Stilistisch will er ganz klar die Herkunft der Südpfalz zeigen und “individuell und genau auf die Weinbergslagen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften eingehen”. 

Schmeckbar ist das in den würzigen, straff-mineralischen Rieslingen und den feinen, frankophil anmutenden Spätburgunder. Die feine Würze und die intensive Kalk-Mineralik vom Schweigener Sonnenberg ist im kompletten Sortiment wieder zuerkennen.

Brief aus Schweigen – Jahrgangsbericht 2015 hier klicken

Anschrift des Weingutes:

Weingut Jülg | Hauptstraße 1 | 76889 Schweigen-Rechtenbach

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Jülg Weissburgunder Reitschul trocken (Platz 1 Falstaff Weissburgunder-Trophy)

Herkunft

Jülg Weissburgunder Reitschul: Seit 2010 führt Johannes Jülg sehr erfolgreich  in nächster Generation das Weingut am deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach. Das bei Klaus-Peter Keller, Theo Minges, Clemens Busch erlernte Wissen setzt er eindrucksvoll bei den Weißweinen um, ein leicht französischer Einschlag ist bei den Weinen unverkennbar. Auch bei den Rotweinen hat er deutlich zugelegt, sie kennzeichnen frische Frucht, Eleganz und eine kühle Stilistik. Die Terroirweine – eine Auslese zweier dominanter Bodentypen: Buntsandstein und Kalkmergel. Würzig, mineralische Weine aus spät gelesenen, streng selektionierten Trauben, die den Charakter des Bodens ausgeprägt widerspiegeln. Aus den besten Lagen mit besonders steiniger Bodenstruktur.

Vinifikation Jülg Weissburgunder Reitschul trocken

Selektive Handlese, 8 Monate Hefelager. Ausbau zu 100% im neuen 500l Tonneaux-Fass

Memo zur Speise

Meeresfrüchte, Muscheln, Fisch auf der Haut gebraten mit sommerlichem Gemüse

Memo zur Degustation

Vielschichtiger Weissburgunder mit klarer Präzision, gewachsen auf gelbem Kalkstein, in einer Einzelparzelle des Sonnenbergs. Selektionierte Handlese und gezielter Einsatz von Holzfässern sind elementar für diesen Wein. Am Gaumen straff mit kalkmineralischem Extrakt, wirkt sehr karg obwohl auch gleich ein feiner Schmelz einsetzt. Durch die intensive Salzigkeit wunderbar saftig. Ein absoluter Charakterwein.

Memo zum Boden

Parzelle Reitschul 100% Kalkstein

Allgemeine Informationen
WeinartWeißwein
RebsorteWeißburgunder
Geschmacktrocken
LeitrebeWeißburgunder
KategorieQualitätswein
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutJülg
RegionPfalz
BereichSüdliche Weinstraße
LageSchweigen Sonnenberg
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypkraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife2021 - 2029
Trinktemperatur10 Grad
Analysewerte
Alkohol13,5% Vol.
Restzucker1 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure7%
Punktewertungen
K&M Punkte93 Punkte
Falstaff95 Punkte
Wein-Plus90 Punkte
Gault Millau4 Trauben Punkte

Gewinner der Falstaff-Weissburgunder-Trophy 2021
Würziges Holz, und eine Andeutung von pikant kräuterwürzigen Noten. Im Mund mit homogenem Druckaufbau, mit sehr feinen Phenolen und hintergründiger Geschmeidigkeit, sehr lange anhaltendes Plateau, Dichte und Volumen vereint mit süßer Konzentration im Abklang. Immense Länge! https://www.falstaff.at/sd/t/weissburgunder-trophy-deutschland-2021-1/

Klarer, fester und recht tiefer, etwas rauchiger und moderat holzwürziger Duft mit hellen gelbfruchtigen Aromen, etwas Kräutern, fast ein wenig ins Pfeffrige gehender Würze und deutlicher Mineralik. Fest gewirkt und saftig im Mund, reife Frucht, lebendige Säure und etwas Griff, rauchige und nussige Töne, im Hintergrund Mineralik, gute Tiefe und Substanz, speckige Nuancen, noch unentwickelt, hat Kraft, bleibt aber kühl und präzise, sehr guter, straffer, herb-saftiger, rauchiger und mineralischer Abgang. Trinkempfehlung: Mitte 2021 bis 2024+. 90/100 Pkt. Wein-Plus 10.08.2020

Fight for your right! Ein Wein der nicht leise tritt. Weicht die erste Verwunderung überwiegen die Freude und die Vorfreude auf Wiedervorlage in ein paar Jahren. Gault Millau 2021: 4 Trauben.