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Lubentiushof Riesling “Gondorfer Gäns” Alte Reben

2015

Lubentiushof Riesling “Gondorfer Gäns” Alte Reben

Lubentiushof, Deutschland, 0,75l

Bisher 21,00 18,00

Lieferzeit: sofort lieferbar

Grundpreis: 28,00/l

TOP 10 Gault Millau 2017, zweitbester feinherber Riesling Deutschlands. Im Vergleich zum trockenen Gäns-Riesling finden wir hier einen eher barockeren und fruchtbetonteren Riesling aus der Steillage Gondorfer Gäns. Er zeigt sich mit getrockneten Aprikosen, wunderbar eingebundene Restsüße, Kräuter- und deutlichen Schiefernoten, erdig-salzig, fest gewirkt. Braucht Zeit.

 

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Lubentiushof  | Mosel

Andreas Barth im Gespräch mit Armin Busch von K&M

Andreas Barth, studierter Jurist, verdiente sich schon während des Studiums als Erntehelfer im Weinberg sein Geld und war fortan vom Weinvirus infiziert.

Mit Beginn seines Weinbaustudiums 1994 bot sich die Möglichkeit, das in Niederfell an der Terrassenmosel gelegene, etwas in die Jahre gekommene Weingut Lubentiushof zu übernehmen.

Zum Weingut gehörten auch 1,5 ha Reben aus der Monopollage “Gondorfer Gäns”, einer extremen Steillage in Süd-Ausrichtung. Andreas überlegte nicht lange, brach das Weinbaustudium ab und engagierte sich fortan in der Rekultivierung der Gondorfer Gäns. Auf nun mittlerweile 5 ha Rebfläche produziert er aktuell knapp 25.000 Flaschen Wein, zu 90% aus der Rebsorte Riesling.

Getragen wird Andreas von der Leidenschaft zum Wein, vielleicht ist dies ja ein Vorteil des Autodidakten, der nicht den klassischen Weg der Winzerlehre und Studiums gegangen ist, anders an den Wein heranzugehen.

Überdurchschnittliche Weine

“Einfache Weine gibt es beim Lubentiushof nicht, schon der normale Riesling ist überdurchschnittlich”, so der Gault Millau zu den Weinen von Andreas & Susanne Barth, den Experten für langsamen Riesling. “Unsere Weine gären extrem lange, bis weit in den Sommer hinein. So entstehen ursprüngliche, langlebige Weine mit Charakter.” Jedes Jahr aufs Neue.

“Beim Ausbau der Weine folgen wir einer Philosophie des Weglassens. Wir setzen ganz auf die Unverbesserlichkeit der Natur.”
Vergoren werden die Moste spontan, also ausschließlich mit natürlichen Hefen, was man allen Rieslingen schon im Duft anmerkt. Spontan vergorene Weine verleiht diesen eine dichte Struktur und auch eine gewisse Cremigkeit. Sie sind nachhaltig und entwickeln sich ausgezeichnet auf der Flasche. In einer Zeit, in der immer alles schnell gehen muss und Hektik den Alltag bestimmt, sind diese langsamen Weine eine vinophile Oase der Ruhe und des Geschmacks, Weine, die noch ein langes Leben vor sich haben.

Aus der Paradelage “Gondorfer Gäns”, einer terrassierten Steillage mit Devonschiefer-, Vulkan- und Sandsteinböden, entstehen facettenreiche, spannende Riesling-Unikate, die zu den “besten trockenen Rieslingen der gesamten Mosel zählen”, so Nico Rechenberg vom Weinmagazin Falstaff.

Die Weine haben einen ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter, bestechen durch eine exzellente Harmonie von Frucht, Säurespiel und Mineralität. Andreas beherrscht die ganze Klaviatur des Riesling-Geschmacks-Spektrums, vom trockenen Kabinett bis zur fruchtigen Auslese. In erster Linie werden aber ca. 80% seiner Weine trocken ausgebaut.

Neben seinem eigenen Weingut ist Andreas auch seit 2010 Kellermeister und Betriebsleiter des renommierten VDP Weingutes von Othegraven,  das niemand geringerem als Fernsehmoderator Günther Jauch gehört. Diese Weine finden Sie hier.

Auszeichnungen:
Gault & Millau: 3 Trauben
Eichelmann:  4 Sterne
Winzer des Jahres 2012“ beim Weinblogger Captain Cork
2013 vom DWI zu einem „Höhepunkt der Weinkultur“ gekürt

Anschrift des Weingutes:
Weingut Lubentiushof, Kehrstraße 16, 56332 Niederfell

Alle Weine dieses Winzers >>

Lubentiushof Riesling “Gondorfer Gäns” Alte Reben

Gäns

Susanne & Andreas Barth verfügen über 4 Hektaren Reben, darunter Filetstücke in der Gondorfer Gäns, einer einst berühmten, heute vor allem Insidern bekannten Spitzenlage. Das Etikett des Lubentiushof Gäns Riesling Alte Reben – ein Eigenentwurf – zeigt eine typografische Weinbergskarte der Lage Gondorfer Gäns, die eine in Gold gefasste Kontur der Mosel durchzieht. Dieser Gäns ist das Flaggschiff des Weinguts, ein maskuliner Typ und trotzdem äußerst zugänglich. Er kommt nicht breitbeinig, sondern klassisch-elegant mit einer gewissen Dezenz daher. Im Mund bereitet er ein wunderbar cremiges Gefühl, schmeichelt mit einer Fülle von Aromen: ein Maul voll Wein! „Den kann man einfach wegschlotzen“, findet die Winzergattin Susanne Barth. Kein Lautsprecher, aber einer, mit dem man aufgrund seiner Vielseitigkeit den ganzen Abend verbringen kann. Und befürchten muss, dass man irgendwann den Sonnenaufgang sieht. (Essen und Trinken, August 2013)

Lubentiushof Gäns Riesling Alte Reben – Jahrgang 2015

“Nie in meinen Träumen hätte ich es für möglich gehalten, dass solch ein heißer und trockener Jahrgang, eigentlich noch heißer und trockener als 2003, so elegante und fokussierte Weine hervorbringt. Durch den heißen und trockenen Sommer stellten die Trauben ihre Entwicklung ein um sich selbst vor Stress zu schützen. Glücklicherweise war der Septemberregen, der uns alle nervös machte, ein Göttergeschenk, da es den Traube erlaubte, sich mit Saft zu füllen und die Reife zu beenden. Die Ernte begann am 12. Oktober und wurde in zwei Wochen abgeschlossen. Unsere Weine sind fokussiert und voller Potential. Nach einem sehr erfolgreichen Jahrgang 2014 produzierte Andreas Barth auch im Jahr 2015 großartige Weine, die vom Lubentiushof Gäns Riesling Alte Reben angeführt wird. Alles in allem produzierte Andreas Barth erstaunlich elegante Riesling voller Präsenz und Finesse.

Die große Schwester aus der Gäns-Familie: Die Trauben für diesen Riesling wachsen an bald 100 Jahre alten Reben, die in kleinparzelligen Terrassen im Weinberg stehen. Von dort bringt der Wein Tiefe, Volumen, Reife und auch schon ein paar Charakterrunzeln mit. Fällt mit 16 Gramm Restzucker in die Kategorie halbtrocken. Die Verwandtschaft zu den Geschwistern ist dennoch gut zu erkennen.

Memo zur Speise

Passt sehr gut zu Wildgerichten.

Memo zur Degustation

Im Vergleich zum trockenen Gäns-Riesling finden wir hier einen eher barockeren und fruchtbetonteren Riesling aus der Steillage Gondorfer Gäns. Er zeigt sich mit getrockneten Aprikosen, wunderbar eingebundene Restsüße, Kräuter- und deutlichen Schiefernoten, erdig-salzig, fest gewirkt. Braucht Zeit.

Memo zum Boden

Schiefer

Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Riesling
Geschmack feinherb
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Lubentiushof
Region Mosel
Bereich Terrassenmosel
Lage Gondorfer Gäns
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Trinkreife 2017 - 2025
Trinktemperatur 10 Grad
Analysewerte
Alkohol 12% Vol.
Restzucker 16 g/l
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 93 Punkte
Mosel Fine Wines 93 Punkte
Wein-Plus 89 Punkte
Wine Advocate (Parker) 94 Punkte

Sourced from the terraces in the central part and from 100-yearold vines, the 2015 (Gondorfer) Gäns Riesling Alte Reben was picked on two days (of which one day became Gäns X and S). The wine opens with a super pure, clear and deep as well as flinty and defined bouquet with perfectly ripe Riesling and highly elegant slate flavors. On the palate, this is an intense and round, racypiquant
and juicy Gäns with intensity, finesse and lingering salinity. This is perhaps the perfect Gäns. (Parker)

'This offers a gorgeous nose of white peach, grapefruit, lemon and white flowers. The wine is stunningly elegant and playful on the palate and leaves a beautifully ethereal and long feel in the elegant finish. This is plain gorgeous in the elegant and airy style that has made the success of the Estate. 2018-2025. 93 Punkte' Jean Fisch & David Rayer in Mosel Fine Wines

Fester, hefig-würziger und ziemlich mineralischer Zitrus-Steinobstduft mit feinen kräuterigen und welk-floralen Nuancen sowie ein wenig Muschelschalen. Fest gewirkte, feinsaftige, zart süßliche Frucht, sehr feine, lebendige Säure und deutlich hefige Aromen, nachhaltig am Gaumen, eine Spur floral und dunkelbeerig, gewisse Tiefe, deutliche, erdig-würzige Mineralik, tabakige Nuancen, leichter Gerbstoff-Griff, sehr guter, straffer, wieder feinsaftiger und hefiger Abgang. Trinkempfehlung: Ende 2017 bis 2022+ (Wein-Plus)