Neu im Sortiment
 

Markovic Spätburgunder » Parabole « trocken (ab September 2019)

2017

Markovic Spätburgunder » Parabole « trocken (ab September 2019)

Tomislav Markovic, Deutschland, 0,75l

42,00

Grundpreis: 56,00/l

Lieferzeit: derzeit nicht lieferbar

Nicht vorrätig

Nicht vorrätig

Artikelnummer: DRhhTMRW0317 Kategorien: , , , Schlüsselwort:
 

Tomislav Markovic – vom Bänker zum Winzer zum Beerenzähmer

Tomislav Markovic

Tomislav Markovic

Die Wurzeln von Monsieur Le Dompteur Tomislav Markovic liegen in Kroatien. Seine Eltern stammen aus Slawonien, jener Region, aus der die Eichen für die großen Holzfässer, die hauptsächlich in der Toskana und dem Piemont zu finden sind, stammen. Während seiner jährlichen Heimaturlaube führte ihn sein Onkel an das Thema Wein heran. Plötzlich war die Neugier geweckt: wie kommen die Aromen in den Wein? Gibt es Besseres als Müller-Thurgau und Weißherbst?

Geboren und aufgewachsen ist er im Rhein/Main-Gebiet. Von 1993 bis 1997 studierte er BWL, ab dem Jahr 2000 wechselte er zu den großen Bankenhäusern nach Frankfurt. Wir haben uns eher zufällig immer wieder mal auf Weinveranstaltungen getroffen und uns ausgetauscht. Zu jener Zeit machten auch wir uns gerade selbstständig im Wein-Business. Neben den Spätburgundern galt seine große Aufmerksamkeit vor allem den Rieslingen von der Mosel. Diese Liebe hält bis heute an. Probieren Sie doch einmal seinen wunderbaren KABINETT.

Bank adé – Willkommen Monsieur Le Dompteur

2011 krempelte er sein berufliches Leben noch einmal um. Er schmiss den Bankjob und begann am Weincampus Neustadt Weinbau & Oenologie zu studieren. Einher ging dabei die Ausbildung zum Winzer beim Weingut Bercher in Burkheim am Kaiserstuhl. Es folgten Praktika in Portugal beim Weingut Viera de Sousa (Douro) und 2015 beim berühmten Weingut Domaine de Montille in Volnay. Seit Juni 2016 ist er beim Beratungsdienst ökologischer Weinbau in Freiburg als Berater für Bio-Weinbau & Oenologie tätig.

Vorbild Burgund & Douro

Nicht nur die Weine aus diesen Gebieten faszinieren Tomislav. Auch die vielen gemeinsamen Projekte der Winzer im Dourotal findet er Beispielhaft für den Erfolg einer Region. So hat er sich das im Burgund übliche Modell der Négociant – vinificateurs zu Eigen gemacht. Man kauft Trauben oder Most und verarbeitet ihn dann zu seinem Wein. Ziemlich vorteilhaft, denn an geeignete, hochwertige Rebflächen zu gelangen ist für einen Quereinsteiger nicht so einfach. Bis er seine eigenen Weinberge im heimischen Breisgau findet, kann er auf Rebflächen von Freunden in Rheinhessen und am Kaiserstuhl zurückgreifen. Ihm geht es dabei nicht um nüchterne Geschäftsbeziehungen, sondern sieht die Zusammenarbeit als Projekte an. Das Ziel ist es, gemeinsam mit den Freunden das Potential der ausgesuchten Lagen durch individuelle, wenn möglich ökologische Weinbergsarbeit auszuschöpfen. Die Spätburgunderparzelle am Kaiserstuhl bearbeitet er vorwiegend selbst nach seinen eigenen Vorstellungen. Der 2016er Pinot Noir ist vom Fass vielversprechend. Da hat jemand in Frankreich genau hingeschaut. Wir sind gespannt.

Weinstil

“Ich möchte ich frische, balancierte Weine machen, mit feiner, tiefer Frucht und dabei immer leichtfüßig. Das Holz soll immer subtil unterstützen, nie vorschmecken. Im Übrigen eine schwierige Aufgabe – da benötigt es viel Erfahrung, die Kenntnis über sein Traubenmaterial und super Fässer.”

Dompteur der Beeren

Ein Balanceakt – aber er nennt sich ja nicht umsonst Monsieur Le Dompteur. Sein Projektname ist im Herbst 2016 entstanden. Den Versuch, die durch ein verschwundenes Entrapperprallblech umherfliegenden Beeren zu zähmen, quittierte eine anwesende Freundin scherzhaft mit den Worten: „Oh, Monsieur Le Dompteur“. Unterhaltsam, aber dennoch ernsthaft. „Wenn meine Weine dann auch noch so schmecken dann hat sich das Training mit den kleinen runden Dingern doch gelohnt“.

Adresse des Winzers/Abfüllers: Tomislav Markovic, Kupfertorplatz 1, 79206 Breisach

Alle Weine dieses Winzers >>

Markovic Spätburgunder » Parabole « trocken (ab September 2019)

Herkunft

Der “Bötzinger Eckberg” liegt im Osten des Kaiserstuhl. Die biodynamisch bewirtschaftete Parzelle für den Markovic Spätburgunder Parabole trocken liegt im Schambachtal, ein schönes, nach Osten geöffnetes Amphitheater und wird im Westen durch die Eichelspitze vor allzu viel Hitze geschützt. Die 35 Jahre alten Reben dieser Parzelle stehen nach Osten ausgerichtet in Hangmitte mit einem wundervollen Blick auf den Schwarzwald. Der Boden besteht aus Löß, Lehm und Basalt und bringt somit Frucht, Körper und Mineralität. Aufgrund der parabolen Form des Weinberges benannte Tomi den daraus entstandenen Spätburgunder nach den Gegebenheiten.

Vinifizierung Markovic Spätburgunder Parabole trocken

Biodynamische Bewirtschaftung, 35 Jahre alte Reben, Handlese am 21.09.2017, 40hl/ha Ertrag, lange Mazeration der Ganztrauben um eine gute Farb- und Aromenextraktion zu erreichen. Offene Maischegärung mit natürlichen Hefen und Einmaischung mit den Füßen, 40% Ganztraubenanteil. Abgepresst mit einer Korbpresse, ausgebaut über 14 Monate  einem neuen Fass aus Vogeseneiche, keine Schönung, unfiltriert abgefüllt. 300 Flaschen Produktion.

Memo zur Degustation

Rauchig, feine Frucht, hauptsächlich Kirsche.

Memo zum Boden

Löß, Lehm und Basalt

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Pinot Noir (Spätburgunder)
Geschmack trocken
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Tomislav Markovic
Region Baden
Bereich Kaiserstuhl
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Weintyp mineralisch, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2019 - 2029
Trinktemperatur 12 Grad
Analysewerte
Alkohol 12% Vol.
Restzucker 0,7 g/l
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure 5,9%
Punktewertungen
K&M Punkte 93 Punkte