Riesling Große Lage »Forst Ungeheuer« Reserve 36 (DE-ÖKO-022)

2017

Riesling Große Lage »Forst Ungeheuer« Reserve 36 (DE-ÖKO-022)

Mehling, Deutschland, 0.75l

36,00

Lieferzeit: sofort lieferbar

Grundpreis: 48,00/l

Es gibt Jahrgänge, die lassen schon früh spüren, dass sie sich großartig entwickeln können, so wie dieser 36 Monate auf der Vollhefe gelegene Riesling aus der Großen Gewächs-Lage Forster Ungeheuer. Die Parzellen stehen unterhalb des Forster Pechsteinkopfes. Wir schmecken Birne, Limette, Baiser, etwas salziges Karamell. Die über 40 Jahre alten Reben geben dem Wein seine üppige, würzige Struktur. Kathrin und Christoph gaben dem Wein die Zeit, sein Potenzial voll zu entfalten und haben ihn nach über 36 Monaten Vollhefelager im Sommer 2021 grob filtriert und mit wenig Schwefel kurz vor der Füllung auf die Flasche gebracht. Super straight, etwas Gerbstoff, mittlerer Körper, tolle Säure, superlanger Nachhall. Unverkennbar ein sehr typischer Pfälzer Riesling, pure Pfalz-Stilistik, in sich ruhend, die 36-monatige Lagerung hat diesem Wein aus einem großen Jahrgang ungemein gut getan. Wunderschöner, ausgeglichener Riesling auf höchstem Niveau. Man merkt diesem Wein förmlich an, wie viel Gedanken sie sich die beiden Winzer bei dem Wein gemacht haben und wie viel Herzblut sie investiert haben. Seit November 2021 auch endlich im Fachhandel verfügbar. Gesamtproduktion nur 200 Flaschen a 0,75l, einige Magnums.

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Riesling Große Lage »Forst Ungeheuer« Reserve 36 (DE-ÖKO-022)

Tradition und Dynamik

Mehling Riesling Reserve 36 – die Pfalz, aus der unser Mehling Riesling Große Lage Forst Ungeheuer stammt, insbesondere der Bereich Mittelhaardt/Deutsche Weinstraße um Deidesheim und Neustadt, ist gespickt mit den großen deutschen Traditionsweingütern. Bassermann-Jordan, Reichsrat von Buhl und viele mehr reihen sich wie eine Perlenkette die Weinstraße entlang. Heimlich still und gar nicht leise sondern mit viel Selbstvertrauen ausgestattet und bestens ausgebildet,  hat sich hinter diesen “Platzhirschen” eine junge Winzergeneration etabliert, die sich mit Enthusiasmus und großem Engagement aufmacht, diese Tradition in ferner Zukunft weiterzuführen.

Kathrin Otte und Christoph Knäbel vom Weingut Mehling gehören ohne Zweifel zu dieser Winzergeneration. Klangvolle Lagennamen wie “Paradiesgarten”, “Ungeheuer”, “Reiterpfad”, “Kalkofen” oder “Hergottsacker befinden sich bereits im Lagenportfolio dieses Familienweingutes aus Deidesheim. Seit 2014 führen wir die Weine der beiden sehr engagierten Winzer, die auf die volle Unterstützung der Familie zurückgreifen kann. Wir sind uns ziemlich sicher, das es Weingut Mehling  innerhalb der nächsten 10 Jahre an die Spitze Pfälzer Weinbaubetriebe schaffen werden.

TOP 500 – TOP Aufsteiger 2021

“Die für uns elementarsten Veränderungen gehen nicht mit Neuanschaffungen oder großen Bauten einher, wichtig ist uns die Weiterentwicklung der Weinstilistik, der Philosophie und der Arbeit in den Weinbergen” sagt Kathrin Otte. So lassen sie den Weinen beispielsweise mehr Zeit, bevor sie abgefüllt werden. Die Kollektion, die sie uns (Anm. K&M, dem Feinschmecker) geschickt haben, war begeisternd. Das Weingut zählt zu unseren großen Aufsteigern. Es sind Weine wie der Riesling Herr Mehling, die sofort unser Herz erobert haben. Er ist unglaublich kompakt und voller Spannung.
Der Aufstieg des Weingutes Mehling geht unaufhaltsam weiter. Erst jetzt bekommt die Presse Wind von den hervorragenden Weinen von Kathrin und Christoph. Wir arbeiten nun schon seit 2015 zusammen, weil schon damals die Qualität der Weine ungewöhnlich gut war. Aktuell freuen wir uns natürlich sehr darüber, dass der DER FEINSCHMECKER das Weingut Mehling mit 3,5 F zu den besten Weingütern Deutschlands zählt. Zudem sind sie auch ganz vorne dabei bei den 15 spannendsten Aufsteigern. Wir zitieren: “kompakte, spannungsgeladene Bio-Rieslinge aus Deidesheim. Das Weingut Mehling hat uns mit seinen terroirgeprägten Weinen begeistert. Sie sind von der ersten Sekunde an präsent und machen direkt Lust auf ein 2. Glas”.

Die Lage und Ausbau Mehling Riesling Reserve 36 Große Lage Forst Ungeheuer

Weine der Riesling-Rebe reifen in der ca. 29 ha großen Großen Gewächs-Lage ungeheuerlich gut. Das zur Großlage Mariengarten gehörende Ungeheuer westlich von Forst zeigt eine Bodenbeschaffenheit aus Buntsandstein mit Kalkgeröll und Basalt. Das Gelände (120-170m NN) ist teils flach – die windgeschützte Hanglage am Waldrand bringt sehr gut gereifte Weintrauben hervor. Früher als in anderen Lagen lässt das gute Klima die Rebblüte und die Reife der Weintrauben beginnen. Feinfruchtige Weine mit enormer Dichte und Fülle zeigen Aromen von Aprikose, Pfirsich und Ananas. Übrigens, die Lage ist nach dem Namen vom Deidesheimer Stadtschreiber Johann Adam Ungeheuer aus dem 17. Jahrhundert benannt.

“Dieses Ungeheuer schmeckt mir ungeheuerlich!”, soll Bismarck einmal über einen Riesling aus dieser Pfälzer Lage gesagt haben. Wir können dem nur zustimmen. Über 40 Jahre alte Reben wurden im September 2017 mit 2 Lesedurchgängen von Hand geerntet und selektiert, spontan vergoren, Vollhefelager (sur lie) für 36 Monate, bis zur Füllung im Sommer 2021 ungeschwefelt geblieben, grob fitriert, Vermarktung ab 1. November 2021. Kein Holz.

Memo zur Degustation

Es gibt Jahrgänge, die lassen schon früh spüren, dass sie sich großartig entwickeln können, so wie dieser 36 Monate auf der Vollhefe gelegene Riesling aus der Großen Gewächs-Lage Forster Ungeheuer. Die Parzellen stehen unterhalb des Forster Pechsteinkopfes. Wir schmecken Birne, Limette, Baiser, etwas salziges Karamell. Die über 40 Jahre alten Reben geben dem Wein seine üppige, würzige Struktur. Kathrin und Christoph gaben dem Wein die Zeit, sein Potenzial voll zu entfalten und haben ihn nach über 36 Monaten Vollhefelager im Sommer 2021 grob filtriert und mit wenig Schwefel kurz vor der Füllung auf die Flasche gebracht. Super straight, etwas Gerbstoff, mittlerer Körper, tolle Säure, superlanger Nachhall. Unverkennbar ein sehr typischer Pfälzer Riesling, pure Pfalz-Stilistik, in sich ruhend, die 36-monatige Lagerung hat diesem Wein aus einem großen Jahrgang ungemein gut getan. Wunderschöner, ausgeglichener Riesling auf höchstem Niveau. Man merkt diesem Wein förmlich an, wie viel Gedanken sie sich die beiden Winzer bei dem Wein gemacht haben und wie viel Herzblut sie investiert haben. Seit November 2021 auch endlich im Fachhandel verfügbar. Gesamtproduktion nur 200 Flaschen a 0,75l, einige Magnums.

Memo zum Boden

Buntsandstein, Kalkgeröll und Basalt

Weingut Mehling | Pfalz | Mittelhaardt/Deutsche Weinstraße

12,5 ha Rebfläche | Produktion ca. 60.000 Flaschen | biozertifizierte Arbeitsweise | Gründungsmitglied des Verbands der Naturweinversteigerer, dem Vorläufer des heutigen VDP | Erstkontakt 2014 | seit April 2015 bei K&M im Sortiment | Sieger des Publikumspreises beim 1. Frankfurter Rieslingtag 2015.

Kathrin Otte vom Weingut Mehling aus Deidesheim/Pfalz

K&M Entdeckung des Jahres 2015

Deidesheim, ein weingeschichtlich wie auch politisch historischer Ort. Hier, im Deidesheimer Hof, bekam Michail Gorbatschow den berühmten Pfälzer Saumagen von Helmut Kohl serviert. Von hier stammen drei der besten deutschen Weingüter, die unter der Ägide des leider viel zu früh verstorbenen Visionärs Achim Niederberger wieder zu altem Glanz fanden: Reichsrat von Buhl, von Winning (ehem. Dr. Deinhard) und Bassermann-Jordan.

Tradition – Ansporn für die jungen Wilden

Die Renaissance dieser Granden des deutschen Weinbaus treibt auch die neue deutsche Winzergeneration an. Ausbildung, die Möglichkeit von Praktika bei renommierten Spitzenwinzern, aber auch der Austausch untereinander ist die Triebfeder für solch spannende Betriebe wie den von Anne Mehling-Otte, Bernd Otte, Christoph Knäbel und Kathrin Otte (in der Bildmitte).

Seit 1988 wird hier nach den Richtlinien des kontrolliert umweltschonenden Weinbaus Wein gemacht. Seit 2010 biologisch, mit dem Jahrgang 2014 ist das Weingut nun auch offiziell biozertifiziert.

Die Macher

Kathrin, für den Keller zuständig, und Christoph, der sich für den Außenbereich verantwortlich zeigt, führen den Betrieb nun in vierter Generation. Für Kathrin war dies keine Selbstverständlichkeit. Denn Winzer sein bedeutet 11-12 Stunden am Tag schuften, während sich Freunde auf Partys vergnügen. Letztendlich geweckt wurde ihre Leidenschaft im VDP-Weingut Christmann in Gimmeldingen. Dort lernte sie es schätzen, ein eigenes Produkt vom Anfang bis zum Ende zu kreieren. Diese Leidenschaft zeigt sich immer dann, wenn sie auch über Ihre Weine redet. Da funkeln die Augen, da ist immer ein Lächeln im Gesicht, nie ist sie ganz zufrieden, aber welcher Winzer ist das schon.

Verantwortung

Die letzten 5 Jahre sind Christoph und Kathrin immer intensiver in den Betrieb eingestiegen, weiter hineingewachsen. Und haben angefangen, bestimmte Arbeitsbereiche zu übernehmen. Erst parallel zum Studium, dann parallel zum Beruf (Kathrin hat nach dem Weinbaustudium in Geisenheim noch 1,5 Jahre beim Weingut Messmer in Burrweiler gearbeitet, Christoph bei Christmann in Gimmeldingen). Das heißt nach dem offiziellen Feierabend und am Wochenende sind die beiden dann noch in das eigene Weingut in die Weinberge und in den Keller.

Der Neubeginn

Seit 2011 wurde dann der eigene Wein gemacht, der zu 100% den eigenen Vorstellungen entsprach. Quasi als Projekt, bei dem sie schalten und walten konnten, während die anderen Weine des Sortiments sanft den eigenen Vorstellungen angepasst wurden. Signifikantester Unterschied zum restlichen Sortiment war dabei wohl die spontane Vergärung.

“Da fällt es dann auch wesentlich leichter generationsübergreifend“ zusammen zu arbeiten. Unser Ziel ist dabei klar definiert: geile Weine, die Lust auf den nächsten Schluck machen und dabei authentisch bleiben. Wir legen Wert darauf, dass unsere Weine ihren naturgegebenen Charakter voll entfalten können. So entstehen naturbelassene Unikate, die nicht jedes Jahr gleich schmecken, das sollen sie auch nicht”.

Brief aus Deidesheim – Jahrgangsbericht 2015

Vinum Weinguide 2018

“Es ist in Deidesheim zugegebenermaßen nicht einfach, auf sich aufmerksam zu machen. Sehr viel Konkurrenz, sehr viel Historie, sehr prominente Wettbewerber. Und doch sehen wir Kathrin Otte und Christoph Knäbel als, man verzeihe den Vergleich, kleine gallische Kämpfer gegen die römische Übermacht auf einem richtigen Weg. Ihre Kollektion ist stimmig, überzeugt, ist restlos schlüssig aufgestellt – und macht vor allem Spaß! Maischestandzeiten, Spontanvergärung und Vollhefelager schlagen einfach durch.”

Feinschmecker die besten Winzer & Weine – Aufsteiger

Anschrift des Weingutes:

Weingut Mehling, Inh. Anne-Mehling-Otte und Bernd Otte | Weinstraße 55 | 67146 Deidesheim

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
WeinartWeißwein
RebsorteRiesling
Geschmacktrocken
LeitrebeRiesling
KategorieQualitätswein
Erzeugungökologisch
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutMehling
RegionPfalz
BereichMittelhaardt / Deutsche Weinstraße
LageForst Ungeheuer
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypkraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife2022 - 2027
Trinktemperatur8 Grad
Analysewerte
Alkohol13% Vol.
Restzucker1,6 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure5,9%
Punktewertungen
K&M Punkte90 Punkte