Minges Riesling VDP.Grosse Lage GG » Hölle – unterer Faulenberg « (DE-ÖKO-039)

2017

Minges Riesling VDP.Grosse Lage GG » Hölle – unterer Faulenberg « (DE-ÖKO-039)

Theo Minges, Deutschland, 0.75l

24,00

Grundpreis: 32,00/l

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Wunderbar glänzendes, leicht grünlich schimmerndes Gelb. Der erste Duft wird von gelber Steinfrucht (kleine Aprikosen) geprägt. Dahinter versteckt sich noch zart ein Hauch Ananas sowie kräutrigee, an Salbei erinnernde Aromen. Klar und geradlinig am Gaumen, keine kitschigen Kaltgäraromen sondern mürber Apfel, etwas Limette und wiederum ein Hauch gelbes Steinobst, vollkommen trocken ausgebaut, kein Holz, makellose Struktur. Ein Wein, der von seiner immensen Struktur und inneren Dichte lebt. Wird auf der Flasche in den nächsten 8-10 Jahren sicher eine gute Entwicklung machen.

Vorrätig

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Weingut Theo Minges  (Pfalz)

Theo Minges

Theo Minges

Theo Minges ist kein Winzer, der sich überall in die erste Reihe drängeln muss. Sein Marketing ist eher “Nicht-Marketing”, bei ihm geht die innere Substanz immer vor äußerem Hochglanz, viel lieber lässt er seine Weine auf einen wirken. Und das tun diese von Jahr zu Jahr mit immer höherer Qualität. Wir kennen seine Weine nun schon seit vielen Jahren, trotzdem begeistern sie uns immer wieder auf´s Neue, immer wieder entdecken wir neue Facetten, die uns beeindrucken. Seine Weine sind aber keine Probenweine oder gar Verkostungsmonster, seine Weine erschließen sich viel mehr beim Trinken. Da bemerkt man beim zweiten Schluck ganz neue Welten, erkennt erst die Komplexität, die aber nie kompliziert oder beschwerlich daherkommt. Nein, das sind Weine mit feinem Spiel, die animieren, ja beleben. Das Verbindende ist vielleicht die Eleganz, die Finesse, die Theo Minges all seinen Weinen mitgibt, dabei hat jeder durchaus seinen eigenen Charakter. Das kann man vielleicht mit Geschwistern vergleichen, die von den Eltern viel Freiheit, Liebe und Selbstbewusstsein mitbekommen haben, wodurch jedes seinen eigenen Weg gehen konnte, seine eigenen Erfahrungen gemacht hat, aber am Ende erkennt man doch auch immer die gemeinsame Herkunft. Und Theo Minges sieht seine Weine durchaus als seine Kinder an. Mittlerweile ist auch Tochter Regine voll im Betrieb engagiert. Doch Regine wollte erst sicher sein, dass ihr das Winzerleben mit all seinen Facetten zusagt, denn in einem Heimatort mit knapp 450 Einwohnern und fast 20 Weingütern, darunter das der Eltern, ist der berufliche Weg eigentlich vorgezeichnet und so absolvierte sie eine Lehre weg von zu Hause, bevor sie das Studium in Geisenheim aufnahm Jetzt ist sie in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten und arbeitet nun nach ihrer abgeschlossenen Berufsausbildung zur Winzerin und ihrem Weinbau/Önologie-Studium in Geisenheim im Weingut voll mit.  In der guten Zusammenarbeit von Theo und Martina Minges mit Tochter Regine vereinigen sich Tradition und Innovation in perfekter Harmonie.

Anschrift des Weingutes:
Weingut Theo Minges  Bachstraße 11,  D-76835 Flemlingen

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Minges Riesling VDP.Grosse Lage GG » Hölle – unterer Faulenberg « (DE-ÖKO-039)

Herkunft

Theo Minges Riesling Grosses Gewächs Hölle Faulenberg stammt aus dem kleinen, nur 3,5 Hektar großen Stück der Einzellage Hölle.  Sie grenzt im Osten direkt an den Ort Gleisweiler

Minges Riesling VDP.Grosse Lage GG » Hölle - unterer Faulenberg « (DE-ÖKO-039)

Quelle: VDP.Weinberg Online

und reicht im Westen bis fast an den Wald des knapp 600 Meter hohen Teufelsbergs. Die Steigung liegt bei 20 Prozent. Die Böden der nach Südosten ausgerichteten Lage bestehen aus der hier typischen Buntsandsteinverwitterung mit deutlichen Kalksteineinlagerungen. Dieses Bodengefüge sorgt sowohl für eine gute Bodenerwärmung als auch für ein gutes Wasserhaltevermögen. Zudem versorgen unterirdische Quellen des Waldes die Reben mit Wasser. (Quelle VDP)

Vinifikation Minges Riesling Grosses Gewächs Hölle Faulenberg trocken

Die ausschließlich von Hand selektionierten Trauben werden nach der Lese für ca. 8 Stunden auf der Maische belassen (= Maischestandzeit). Anschließend wird schonend und recht langsam gepresst. Die daran anschließende spontane, mit Reinzuchthefen nachgeimpfte Vergärung erfolgt nur in Edelstahltanks, die temperaturgesteuert sind. Theo Minges vergärt etwas wärmer, da er Weine hasst, die dropsige oder Eisbonbon-Noten durch zu kalte Vergärung aufweisen. Anschließend liegt der Most noch 10 Monate auf der Vollhefe, aufrühren kommt auch hier nicht in Frage, sonst würde der Wein zu cremig, zu sanft.

Memo zur Speise

Gut gewürzte Gerichte der indischen Küche
In Kräutern gebratene Jacobsmuscheln mit einen Rosmarin-Safran-Risotto

Memo zur Degustation

Wunderbar glänzendes, leicht grünlich schimmerndes Gelb. Der erste Duft wird von gelber Steinfrucht (kleine Aprikosen) geprägt. Dahinter versteckt sich noch zart ein Hauch Ananas sowie kräutrige, an Salbei erinnernde Aromen. Klar und geradlinig am Gaumen, keine kitschigen Kaltgäraromen sondern mürber Apfel, etwas Limette und wiederum ein Hauch gelbes Steinobst, vollkommen trocken ausgebaut, kein Holz, makellose Struktur. Ein Wein, der von seiner immensen Struktur und inneren Dichte lebt. Wird auf der Flasche in den nächsten 8-10 Jahren sicher eine gute Entwicklung machen.

Memo zum Boden

Buntsandstein, die Reben stehen am Waldrand, die dort unterirdisch fließenden Quellen sorgen für eine Versorgung und eine gute Nachtabkühlung der Trauben.

Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Riesling
Geschmack trocken
Kategorie VDP Grosse Lage
Erzeugung ökologisch
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Theo Minges
Region Pfalz
Bereich Südliche Weinstraße
Lage Gleisweiler Hölle - unterer Faulenberg
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Weintyp mineralisch, kraftvoll, frisch, trocken
Trinkreife 2019 - 2025
Trinktemperatur 12 Grad
Analysewerte
Alkohol 13% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 92 Punkte
Meiningers Weinwirtschaft 93 Punkte
Wein Plus 92 Punkte

Klar, kühle, präzise Frucht, Zitrusnoten, dezente Kräuterwürze,; entwickelt dann gewisse Gelbfruchtigkeit, saftig, klar. (Meiningers Weinwirtschaft 18/2018)

Die Version von Minges etwas dunkler, auch herber wirkend, enorm mineralisch, packend. Steiniger wirkend, herb, saftig, kräuterig, ganz leicht pfeffrig, zart ölig; (Wein-Plus.eu aka Markus Hofschuster auf der Vorpremiere der Großen Gewächse)

Herber, betont getrocknet-pflanzlicher bis kräuteriger und erdiger bis mineralischer, auch leicht öliger Duft mit eher herben gelbfruchtigen Aromen, einer Spur Tabak und gelber Würze. Fest gewirkte, eher herbe Frucht mit kräuterigen, hefigen, nussigen und intensiv mineralischen Noten, reichlich Salz, präsente Säure, viel Griff von reifem, etwas sandigem Gerbstoff, nachhaltig, gute Tiefe, noch völlig unnahbar, sehr guter bis langer, fester, saftiger, nur auch noch ein wenig rauer Abgang. Muss zwingend reifen. Trinkempfehlung: 2024-2030+ (Wein-Plus, 30.09.2018)