Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Carnuntum “Late Release”

2011

Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Carnuntum “Late Release”

Muhr - van der Niepoort, Österreich, 0.75l

16,90

Grundpreis: 22,53/l

Lieferzeit: ausverkauft

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 0,5€/Flasche.

Mit feiner Würze, Lakritze und schwarzem Pfeffer unterlegte, ziemlich intensive Frucht, die uns an reife Blau- und Brombeeren erinnert. Wunderbar intensiv und ausladend, man möchte ewig am Glas schnuppern. Macht aber auch neugierig und so ausladend zeigt er sich auf der Zunge, bleibt dabei aber immer fein und elegant, fruchtig und floral. Zeigt sich sehr spielerisch auf der Zunge mit feiner Frucht. Herrlich verwoben, dabei von frischer, roter Frucht geprägt. Wir schmecken auch die feine, ganz zart aufblitzende salzige Mineralität, die dem Wein eine sehr schöne zusätzliche Dimension verleiht. Hedonistischer Trinkspaß. Zeigt durchaus Kraft und Struktur.

2011 war ein grandioses Jahr für Blaufränkisch, daher hat Dorli zwischendurch auch den Verkauf dieses Weines ausgesetzt, weil das Potential so riesig ist, das es für sie zu schade war, den Wein zu früh zu verkaufen.

Nicht vorrätig

Nicht vorrätig

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 0,5€/Flasche.
Artikelnummer: ÖCaMuRW0111 Kategorien: , , ,
 

Muhr-van der Niepoort  (Carnuntum)

Muhr - van der NiepoortSpitzenweine vom Spitzerberg
Das Carnuntum ist ein recht kleines Weinanbaugebiet mit knapp 900 ha Rebfläche, es liegt südöstlich von Wien, im Norden begrenzt die Donau, im Süden das Leithagebirge die Anbaufläche. Im Osten des Gebietes, am Spitzerberg, einem Ausläufer der Karpaten, liegen die Weingärten von Dorli Muhr. Hier sind die Böden besonders kalkhaltig und die Lage rein nach Süden ausgerichtet, ein ganz spezielles Terroir, das die hier beheimatete Rebsorte Blaufränkisch ganz speziell erscheinen läßt: sie verleihen der Sorte eine ganz spezielle Feinheit und Filigranität. Carnuntum ganz anders, oder, wie Dorli Muhr definieren würde, wie es eigentlich sein könnte: nämlich hell, von klarer Mineralität und deutlich in der Herkunft. Alle Weine werden teilweise mit den Füßen gestampft, sehr behutsam extrahiert und mit den kellereigenen Hefen vergoren. Sie reifen für 20 Monate (Rotweine) und 10 Monate (Weißweine) im großen Holzfass.

“Unsere Weine sollen sich zeigen wie eine Ballerina: leicht und tänzelnd. Im Hintergrund stehen Kraft und Struktur, doch niemals mächtige Opulenz.”
Dorli Muhrs Weine sind uns erstmals 2010 auf der im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Weinmesse Vievinum in Wien positiv aufgefallen und stets in Erinnerung geblieben. Wir waren und sind von der Qualität und vom Ausdruck der Weine hellauf begeistert. Stilistisch gesehen erinnern sie mit ihrem eleganten, feinsinnigen Stil an Burgunder der Cote d´Or. Es sind zudem außerordentlich gute Essensbegleiter, die nie langweilig werden. Ein zeitloser Stil, der sich auch noch in 100 Jahren und mehr halten wird, so wie die Beatles, Abba oder die Stones. Es werden sicherlich neue Weingüter kommen, aber die Klassiker werden letztendlich in Erinnerung bleiben. Wir sind sehr stolz, dieses Wein-Juwel führen zu dürfen!

AKTUELLE EINDRÜCKE von JOURNALISTEN zu den Weinen von der Weinmesse Vievinum:

Manfred Klimek (Fotograph, Journalist):
Amphore groß, Orange spitze, but Spitzerberg 2011 ist mit Velich, Schiefer und Wachtler-Wieser das Größte, das diese Sorte vermag. Gigantisch!
Dirk Würtz (Winzer, Wein-Blogger und Weinfilmer, Stern TV):
„Eine völlig herausstechende, weil gänzlich eigene Stilistik hat der 2011 Ried Spitzerberg von Muhr – van der Niepoort. … Muhrs Wein packt mich nicht nur, er umschlingt mich und frisst mich annähernd auf. Das sind ganz viele Kräuter, Wiesenkräuter, Wiese überhaupt und dann kommen da auch noch jede Menge Waldfrüchte und irgendwie auch süße Brause. Es ist verrückt. Wenn man den Wein im Mund hat wird es noch einen Tick verrückter. … da sind wundervolle Gerbstoffe und eine nicht enden wollende Länge. Dazu wird es leicht salzig, also irgendwie mineralisch. … Der Wein ist natürlich viel zu jung und hat jede Menge Potenzial, aber am liebsten würde ich jetzt direkt aufhören (weiter Weine zu verkosten), mir die Flasche schnappen und den Rest vom Tag in diesem Palast (die Wiener Hofburg) mit diesem grandiosen Wein verbringen. Ich bräuchte vielleicht noch ein oder zwei Flaschen …“
“Bitte geben Sie den Weinen Zeit, es sind sehr langsame Weine. Ich doppeldekantiere sie üblicherweise 12 Stunden vorher. Sie brauchen viel Luft” , schreibt Dorli Muhr zu ihren Gewächsen.

Anschrift des Weingutes:
Weingut Muhr – van der Niepoort, Untere Hauptstraße 7, 2471, Rohrau, Österreich

Alle Weine dieses Winzers >>

Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Carnuntum “Late Release”

Herkunft

Sie kennen Carnuntum nicht? Keine Angst, damit sind sie nicht alleine. Das Weinanbaugebiet Carnuntum, wo unser Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Carnuntum Late Release herkommt, liegt etwa 40km von Wien entfernt im östlichsten Zipfel Österreichs und grenzt an die Slowakei. Die gleichnamige Hauptstadt der römischen Provinz Pannonien wurde an der Stelle errichtet, wo die Bernsteinstrasse, ein bedeutender transkontinentaler Handelsweg der Antike, die Donau überquerte. Die Überreste der Stadt bei Petronell bilden  die wichtigste römische Grabungsstätte und sie eine Touristenattraktion. Carnuntum erstreckt sich über gut 900 Hektar Rebfläche zwischen der Donau im Norden und Neusiedersee im Süden, zwischen dem Ende der Alpen und dem Beginn der Karpaten. Am letzten Ausläufer befindet sich das Dorf Prellenkirchen.

Hier verbrachte Dorli Muhr ihre Kindheit bei ihrer Oma, die am berühmten Spitzerberg einen kleinen Weingarten besaß. Als ihre Oma starb, vererbte sie ihr diesen Weingarten. Dorli Muhr erneuerte ihn und ließ ihn zuerst von einem lokalen Winzer bewirtschaften. Im Jahr 2000, nach der Heirat mit Dirk van der Niepoort, entschlossen sich die beiden dort selbst Wein zu machen. Sie konnten weitere Weinberge erwerben und starteten mit 3ha. Heute bewirtschaftet Dorli Muhr 12ha, die hauptsächlich mit Blaufränkisch bestockt sind, dazu etwas Cabernet Franc, Merlot und Syrah.

Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Late release

Eine solche Eleganz und Finesse besitzen nur ganz wenige Rotweine in der internationalen Weinwelt. Ausgestattet mit einen stabilen Tanningerüst und einer belebenden Säure ist der Blaufränkisch alles andere als beliebig. Der Stil hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Heute wird viel mehr Wert auf Herkunftscharakter gelegt. Die Erzeuger, die versuchen mit ihren Weinen über Opulenz, starke Extraktion und massiven Neuholzeinsatz zu punkten, gibt es natürlich noch immer, doch sie verlieren an Bedeutung. Dorli Muhr findet, dass ihre Weine oft zu früh getrunken werden. Sie wird daher künftig spezielle Chargen – wie den Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Late release – zurückhalten, um sie erst mit beginnender Genussreife auf den Markt zu bringen.

Memo zur Speise

Lungenbraten

Memo zur Degustation

Mit feiner Würze, Lakritze und schwarzem Pfeffer unterlegte, ziemlich intensive Frucht, die uns an reife Blau- und Brombeeren erinnert. Wunderbar intensiv und ausladend, man möchte ewig am Glas schnuppern. Macht aber auch neugierig und so ausladend zeigt er sich auf der Zunge, bleibt dabei aber immer fein und elegant, fruchtig und floral. Zeigt sich sehr spielerisch auf der Zunge mit feiner Frucht. Herrlich verwoben, dabei von frischer, roter Frucht geprägt. Wir schmecken auch die feine, ganz zart aufblitzende salzige Mineralität, die dem Wein eine sehr schöne zusätzliche Dimension verleiht. Hedonistischer Trinkspaß. Zeigt durchaus Kraft und Struktur.

2011 war ein grandioses Jahr für Blaufränkisch, daher hat Dorli zwischendurch auch den Verkauf dieses Weines ausgesetzt, weil das Potential so riesig ist, das es für sie zu schade war, den Wein zu früh zu verkaufen.

Memo zum Boden

Kalk

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Blaufränkisch
Geschmack trocken
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Muhr - van der Niepoort
Region Carnuntum
Herkunftsland Österreich
Verbrauch
Weintyp mineralisch, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2014 - 2019
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 13% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 90 Punkte
Falstaff 91 Punkte
A la Carte 91 Punkte
Gault Millau 17.5 Punkte

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, breite Randaufhellung. Mit Veilchen und einem Hauch Lakritze unterlegtes Brommbeerkonfit, attraktives Bukett. Saftig, rotbeerige Nuancen, frisch strukturiert, knackiger, trinkanimierender Stil, feine Zitrusanklänge, mineralische Nachhall. (Falstaff)

Jugendliche Farbe, breiter, gereifter Rand, nuancierte Frucht, Dirndl-Kirsche, Würze, straffer Wein, elegante Struktur, feinwürziges Finish, Grapefruit im Abgang. (A la Carte)

Der 2011er Blaufränkisch Carnuntum Late Release ist ein Prachtexemplar eines Blaufränkers - saftig, elegant und tiefgründig, zugleich mit stets präsenter Kirschfrucht.