Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch » Samt & Seide «

2014

Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch » Samt & Seide «

Muhr - van der Niepoort, Österreich, 0.75l

15,90

Grundpreis: 21,20/l

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Recht offener und reintöniger Duft nach vornehmlich saftigen Herzkirschen, aber auch eine feine, floral-würzige Note schwingt im herrlich einnehmenden Duft mit, ein klassischer “Nasenwein”, so animierend und herrlich duftig. Im Mund dicht gewebt, viel Wein am Gaumen, bereits zugänglich, feines eher unscheinbares Tannin. Kirsche auch hier mit einem Hauch von roten Beeren, zeigt sich fest am Gaumen. Lange Nachhall. Dabei von schöner, fast zeitloser Eleganz. Wirkt ungemein klar, keine aufdringliche, künstliche Schminke, niemals anbiedernd oder aufdringlich. Ein wunderbar unprätentiöser Stil von A-Z, ein Wein – und das ist jetzt nicht despektierlich gemeint – der einfach nur süffig und leicht verständlich ist. Genuss muss nicht kompliziert sein. Hedonismus kann auch lässig sein.

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Muhr-van der Niepoort  (Carnuntum)

Muhr - van der NiepoortSpitzenweine vom Spitzerberg
Das Carnuntum ist ein recht kleines Weinanbaugebiet mit knapp 900 ha Rebfläche, es liegt südöstlich von Wien, im Norden begrenzt die Donau, im Süden das Leithagebirge die Anbaufläche. Im Osten des Gebietes, am Spitzerberg, einem Ausläufer der Karpaten, liegen die Weingärten von Dorli Muhr. Hier sind die Böden besonders kalkhaltig und die Lage rein nach Süden ausgerichtet, ein ganz spezielles Terroir, das die hier beheimatete Rebsorte Blaufränkisch ganz speziell erscheinen läßt: sie verleihen der Sorte eine ganz spezielle Feinheit und Filigranität. Carnuntum ganz anders, oder, wie Dorli Muhr definieren würde, wie es eigentlich sein könnte: nämlich hell, von klarer Mineralität und deutlich in der Herkunft. Alle Weine werden teilweise mit den Füßen gestampft, sehr behutsam extrahiert und mit den kellereigenen Hefen vergoren. Sie reifen für 20 Monate (Rotweine) und 10 Monate (Weißweine) im großen Holzfass.

“Unsere Weine sollen sich zeigen wie eine Ballerina: leicht und tänzelnd. Im Hintergrund stehen Kraft und Struktur, doch niemals mächtige Opulenz.”
Dorli Muhrs Weine sind uns erstmals 2010 auf der im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Weinmesse Vievinum in Wien positiv aufgefallen und stets in Erinnerung geblieben. Wir waren und sind von der Qualität und vom Ausdruck der Weine hellauf begeistert. Stilistisch gesehen erinnern sie mit ihrem eleganten, feinsinnigen Stil an Burgunder der Cote d´Or. Es sind zudem außerordentlich gute Essensbegleiter, die nie langweilig werden. Ein zeitloser Stil, der sich auch noch in 100 Jahren und mehr halten wird, so wie die Beatles, Abba oder die Stones. Es werden sicherlich neue Weingüter kommen, aber die Klassiker werden letztendlich in Erinnerung bleiben. Wir sind sehr stolz, dieses Wein-Juwel führen zu dürfen!

AKTUELLE EINDRÜCKE von JOURNALISTEN zu den Weinen von der Weinmesse Vievinum:

Manfred Klimek (Fotograph, Journalist):
Amphore groß, Orange spitze, but Spitzerberg 2011 ist mit Velich, Schiefer und Wachtler-Wieser das Größte, das diese Sorte vermag. Gigantisch!
Dirk Würtz (Winzer, Wein-Blogger und Weinfilmer, Stern TV):
„Eine völlig herausstechende, weil gänzlich eigene Stilistik hat der 2011 Ried Spitzerberg von Muhr – van der Niepoort. … Muhrs Wein packt mich nicht nur, er umschlingt mich und frisst mich annähernd auf. Das sind ganz viele Kräuter, Wiesenkräuter, Wiese überhaupt und dann kommen da auch noch jede Menge Waldfrüchte und irgendwie auch süße Brause. Es ist verrückt. Wenn man den Wein im Mund hat wird es noch einen Tick verrückter. … da sind wundervolle Gerbstoffe und eine nicht enden wollende Länge. Dazu wird es leicht salzig, also irgendwie mineralisch. … Der Wein ist natürlich viel zu jung und hat jede Menge Potenzial, aber am liebsten würde ich jetzt direkt aufhören (weiter Weine zu verkosten), mir die Flasche schnappen und den Rest vom Tag in diesem Palast (die Wiener Hofburg) mit diesem grandiosen Wein verbringen. Ich bräuchte vielleicht noch ein oder zwei Flaschen …“
“Bitte geben Sie den Weinen Zeit, es sind sehr langsame Weine. Ich doppeldekantiere sie üblicherweise 12 Stunden vorher. Sie brauchen viel Luft” , schreibt Dorli Muhr zu ihren Gewächsen.

Anschrift des Weingutes:
Weingut Muhr – van der Niepoort, Untere Hauptstraße 7, 2471, Rohrau, Österreich

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Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch » Samt & Seide «

Herkunft

Der “Super-Second-Wine” des “Grand Vin” Spitzerberg Alte Reben heißt jetzt “Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Samt & Seide”. Da das Carnuntum zur DAC werden wird und Zweigelt darin die Hauptrolle spielt, musste ein neuer Name her. Wir finden, das ist gut gelungen, spiegelt er doch auf das Beste den Stil des Weingutes wieder, ohne dabei banal zu wirken.

Angebaut werden die Trauben ausschließlich auf kalkreichen Böden mit einer dünnen Humusauflage des südlich ausgerichteten Spitzerberg. Hier ist die Heimat von Dorli. Der Spitzerberg ist eine der besten Lagen des Carnuntum mit einer Besonderheit. Auf diesen reinen Südhang treffen aufgewärmte pannonische Luftmassen zuerst und sorgen so für prägende Aufwinde. Microklima at its best.

Vinifikation Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Samt & Seide

Der Wein stammt von bis zu 40-jährigen Reben und wurde über 2 Jahre in großen, gebrauchten Holzfässern ausgebaut

Memo zur Speise

Kalbsrückenmedaillons mit Pesto-Erdäpfelpüree (für 4 Personen)

Zutaten:
4 Kalbsrückensteaks a 200g, Rosmarinzweig, 1 kg Kartoffel, Salz, 1 Bd. glatte Petersilie, 1/8 l Olivenöl, 50g frisch geriebenen Parmesan, 1 Knoblauchzehe, Zitronenabrieb, 1 El. Pinienkerne.

Zubereitung:
Petersilie waschen, die Blätter abzupfen. Knoblauchzehe schälen und vierteln. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Öl, Petersilienblätter, Knoblauchstücke und Pinienkerne in einen Mixer geben und fein pürieren. Dann den
Parmesan dazugeben und etwas Zitronenabrieb. Mit Salz abschmecken. Kartoffeln schälen und waschen. In einem Topf mit gesalzenem Wasser bedeckt ca. 30 Min. kochen. Abgießen und ausdampfen lassen. Die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und 2-3 Tl von dem Pesto dazugeben und verrühren. Ggf. nochmals mit Salz nachwürzen. Beiseite stellen und warmhalten. Die Medaillons mit Salz und Pfeffer würzen und von beiden Seiten kurz in Olivenöl anbraten. Anschließend im Ofen mit Rosmarin und Knoblauch bei etwa 180 °C 15-18 Minuten garen.

Memo zur Degustation

Recht offener und reintöniger Duft nach vornehmlich saftigen Herzkirschen, aber auch eine feine, floral-würzige Note schwingt im herrlich einnehmenden Duft mit, ein klassischer "Nasenwein", so animierend und herrlich duftig. Im Mund dicht gewebt, viel Wein am Gaumen, bereits zugänglich, feines eher unscheinbares Tannin. Kirsche auch hier mit einem Hauch von roten Beeren, zeigt sich fest am Gaumen. Lange Nachhall. Dabei von schöner, fast zeitloser Eleganz. Wirkt ungemein klar, keine aufdringliche, künstliche Schminke, niemals anbiedernd oder aufdringlich. Ein wunderbar unprätentiöser Stil von A-Z, ein Wein - und das ist jetzt nicht despektierlich gemeint - der einfach nur süffig und leicht verständlich ist. Genuss muss nicht kompliziert sein. Hedonismus kann auch lässig sein.

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Blaufränkisch
Geschmack trocken
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Muhr - van der Niepoort
Region Carnuntum
Herkunftsland Österreich
Verbrauch
Weintyp fruchtig, kraftvoll, frisch, trocken
Trinkreife 2017 - 2030
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 12% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 93 Punkte
Wine Advocate (Parker) 92 Punkte

The 2014 Blaufränkisch Samt & Seide is the "super-second wine" of the Spitzerberg "Grand Vin" and comes from up to 40-year-old vines. The wine opens with a pure and spicy, very delicate and fresh bouquet of crushed stones, dried flowers and sour cherries. Like the Cuvée vom Berg, this is another Alpine character and is fascinating in its purity and spicy freshness. On the palate, this is a more fruity, round and charming Blaufränkisch compared to the Blaufränkisch/Syrah-Cuvée and shows nice juiciness and fine, in fact silky tannin structure without losing its purity, finesse and tensioned elegance. The finish is generous, fresh and fine, very precise and stimulating, indeed. This is another remarkable red wine from a so called "difficult" vintage. Tasted in Vienna, September 2017 (Stephan Reinhardt für The Wine Advocate 233 vom 31.10.2017