Blaufränkisch Spitzerberg Alte Reben

2011

Blaufränkisch Spitzerberg Alte Reben

Muhr - van der Niepoort, Österreich, 0.75l

44,90

Grundpreis: 59,87/l

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Dirk Würtz am 13.6.2014 auf der Vievinum Weinmesse in Wien:

Eine völlig herausstechende, weil gänzlich eigene Stilistik hat der 2011 Ried Spitzerberg von Muhr-van der Niepoort. Vor mir stehen sechs Gläser und meine Vorgehensweise ist immer die gleiche. Zuerst rieche ich an allen, dann probiere ich einen Schluck und stelle die heraus, die mich direkt packen. Muhrs Wein packt mich nicht nur, er umschlingt mich und frisst mich annähernd auf. Das sind ganz viele Kräuter, Wiesenkräuter, Wiese überhaupt und dann kommen da auch noch jede Menge Waldfrüchte und irgendwie auch süße Brause. Es ist verrückt. Wenn man den Wein im Mund hat, wird es noch einen Tick verrückter. Da ist eine extrem reife und prägnante Säure, da sind wundervolle Gerbstoffe und eine nicht endend wollende Länge. Dazu wird es leicht salzig, also irgendwie mineralisch! Und das bereits in diesem frühen Stadium. Der Wein ist natürlich viel zu jung und hat jede Menge Potenzial, aber am liebsten würde ich jetzt direkt aufhören, mir die Flasche schnappen und den Rest vom Tag in diesem Palast mit diesem grandiosen Wein verbringen. Ich bräuchte vielleicht noch ein oder zwei Flaschen und Gesellschaft und etwas zu essen wären auch nicht schlecht.

Nicht vorrätig

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Muhr-van der Niepoort  (Carnuntum)

Muhr - van der NiepoortSpitzenweine vom Spitzerberg
Das Carnuntum ist ein recht kleines Weinanbaugebiet mit knapp 900 ha Rebfläche, es liegt südöstlich von Wien, im Norden begrenzt die Donau, im Süden das Leithagebirge die Anbaufläche. Im Osten des Gebietes, am Spitzerberg, einem Ausläufer der Karpaten, liegen die Weingärten von Dorli Muhr. Hier sind die Böden besonders kalkhaltig und die Lage rein nach Süden ausgerichtet, ein ganz spezielles Terroir, das die hier beheimatete Rebsorte Blaufränkisch ganz speziell erscheinen läßt: sie verleihen der Sorte eine ganz spezielle Feinheit und Filigranität. Carnuntum ganz anders, oder, wie Dorli Muhr definieren würde, wie es eigentlich sein könnte: nämlich hell, von klarer Mineralität und deutlich in der Herkunft. Alle Weine werden teilweise mit den Füßen gestampft, sehr behutsam extrahiert und mit den kellereigenen Hefen vergoren. Sie reifen für 20 Monate (Rotweine) und 10 Monate (Weißweine) im großen Holzfass.

“Unsere Weine sollen sich zeigen wie eine Ballerina: leicht und tänzelnd. Im Hintergrund stehen Kraft und Struktur, doch niemals mächtige Opulenz.”
Dorli Muhrs Weine sind uns erstmals 2010 auf der im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Weinmesse Vievinum in Wien positiv aufgefallen und stets in Erinnerung geblieben. Wir waren und sind von der Qualität und vom Ausdruck der Weine hellauf begeistert. Stilistisch gesehen erinnern sie mit ihrem eleganten, feinsinnigen Stil an Burgunder der Cote d´Or. Es sind zudem außerordentlich gute Essensbegleiter, die nie langweilig werden. Ein zeitloser Stil, der sich auch noch in 100 Jahren und mehr halten wird, so wie die Beatles, Abba oder die Stones. Es werden sicherlich neue Weingüter kommen, aber die Klassiker werden letztendlich in Erinnerung bleiben. Wir sind sehr stolz, dieses Wein-Juwel führen zu dürfen!

AKTUELLE EINDRÜCKE von JOURNALISTEN zu den Weinen von der Weinmesse Vievinum:

Manfred Klimek (Fotograph, Journalist):
Amphore groß, Orange spitze, but Spitzerberg 2011 ist mit Velich, Schiefer und Wachtler-Wieser das Größte, das diese Sorte vermag. Gigantisch!
Dirk Würtz (Winzer, Wein-Blogger und Weinfilmer, Stern TV):
„Eine völlig herausstechende, weil gänzlich eigene Stilistik hat der 2011 Ried Spitzerberg von Muhr – van der Niepoort. … Muhrs Wein packt mich nicht nur, er umschlingt mich und frisst mich annähernd auf. Das sind ganz viele Kräuter, Wiesenkräuter, Wiese überhaupt und dann kommen da auch noch jede Menge Waldfrüchte und irgendwie auch süße Brause. Es ist verrückt. Wenn man den Wein im Mund hat wird es noch einen Tick verrückter. … da sind wundervolle Gerbstoffe und eine nicht enden wollende Länge. Dazu wird es leicht salzig, also irgendwie mineralisch. … Der Wein ist natürlich viel zu jung und hat jede Menge Potenzial, aber am liebsten würde ich jetzt direkt aufhören (weiter Weine zu verkosten), mir die Flasche schnappen und den Rest vom Tag in diesem Palast (die Wiener Hofburg) mit diesem grandiosen Wein verbringen. Ich bräuchte vielleicht noch ein oder zwei Flaschen …“
“Bitte geben Sie den Weinen Zeit, es sind sehr langsame Weine. Ich doppeldekantiere sie üblicherweise 12 Stunden vorher. Sie brauchen viel Luft” , schreibt Dorli Muhr zu ihren Gewächsen.

Anschrift des Weingutes:
Weingut Muhr – van der Niepoort, Untere Hauptstraße 7, 2471, Rohrau, Österreich

Alle Weine dieses Winzers >>

Blaufränkisch Spitzerberg Alte Reben

Spitzerberg 2011 ist mit Velich, Schiefer und Wachtler-Wieser das Größte, das diese Sorte vermag. Gigantisch! (M. Klimek)

Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Spitzerberg – der Top-Wein des Hauses Muhr – van der Niepoort von mehr als 40 Jahre alte Reben! Gehört zum Richtmaß, was die österreichische Paraderebsorte Blaufränkisch hergibt. Zur Erinnerung: vor mehr als 100 Jahren gehörten die Weine des Grand Crus Spitzerberg, ein letzter, westlicher Ausläufer der Karparten, zu den teuersten Weinen Österreichs. Unter Biologen und Naturforschern ist der naturgeschützte Berg sehr bekannt, da er zahlreiche Gräser und Blumen aufweist, die sonst in Europa nicht mehr zu finden sind. Das liegt am extrem kargen und trockenen Boden.

Das Weingut ist ein gemeinsames Projekt von Dorli Muhr und Dirk van der Niepoort. Die beiden bewirtschaften etwa 10 Hektar Rebfläche auf den puren Kalkböden des Spitzerberges, der ganz im Osten des Weinbaugebietes Carnuntum liegt und letzter Ausläufer der Kleinen Karpaten ist. Dank seiner seltenen Flora und Fauna steht der Berg unter Naturschutz. Ihren Weinstil kann man sehr gut mit eigenständig, filigran und lebendig bezeichnen. Traditionell kommen die Weine des Spitzerberges erst nach ein paar Jahren der Flaschenreife auf den Markt.

Herkunft und Vinifizierung Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Spitzerberg

Ein Lagen-Blaufränkisch von einem der besten Terroirs der Welt im Stile eines Bourgogne Grand-Cru. Die ca. 30-60 Jahre alten Trauben stammen aus der Hangmitte des Berges und werden teils mit den Füßen gestampft, teils ganzbeerig mazeriert und vergoren. In jedem Fall wird auf eine sanfte Mazeration geachtet, um möglichst feine und elegante Tannine und expressives Fruchtaroma zu erhalten. Der Wein lagert in 500-Liter Fässern. Der eher kühle Stil des Weines ist ausgeprägt mineralisch, mit fruchtig-floralen Noten. Elegant, dicht, spielerisch und lang im Gaumen. Eleganter Gaumenfluss mit sanften Tanninen und gut integrierter Säure: ein Wein, der nicht protzt, aber nachhaltig wirkt. Großartiger Weinwert. Geben Sie den Weinen Zeit, im speziellen dem Spitzerberg Alte Reben, er mag in der Jugend manchmal unzugänglich wirken, nach einigen Jahren der Reife präsentiert er sich jedoch harmonisch, subtil und charmant.

Spitzerberg an der Spitze

Zur Degustation haben sechs österreichische Weine aus der Sorte Blaufränkisch bereitgestanden. Am besten gefiel ein Vertreter mit Finesse, Leichtigkeit und Eleganz.

Memo zur Degustation

Dirk Würtz am 13.6.2014 auf der Vievinum Weinmesse in Wien: Eine völlig herausstechende, weil gänzlich eigene Stilistik hat der 2011 Ried Spitzerberg von Muhr – van der Niepoort. Vor mir stehen sechs Gläser und meine Vorgehensweise ist immer die gleiche. Zuerst rieche ich an allen, dann probiere ich einen Schluck und stelle die heraus, die mich direkt packen. Muhrs Wein packt mich nicht nur, er umschlingt mich und frisst mich annähernd auf. Das sind ganz viele Kräuter, Wiesenkräuter, Wiese überhaupt und dann kommen da auch noch jede Menge Waldfrüchte und irgendwie auch süße Brause. Es ist verrückt. Wenn man den Wein im Mund hat, wird es noch einen Tick verrückter. Da ist eine extrem reife und prägnante Säure, da sind wundervolle Gerbstoffe und eine nicht enden wollende Länge. Dazu wird es leicht salzig, also irgendwie mineralsich! Und das bereits in diesem frühen Stadium. Der Wein ist natürlich viel zu jung und hat jede Menge Potenzial, aber am liebsten würde ich jetzt direkt aufhören, mir die Flasche schnappen und den Rest vom Tag in diesem Palast mit diesem grandiosen Wein verbringen. Ich bräuchte vielleicht noch ein oder zwei Flaschen und Gesellschaft und etwas zu essen wären auch nicht schlecht.

Memo zum Boden

Granitkern mit hoher Kalkauflage

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Blaufränkisch
Geschmack trocken
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Muhr - van der Niepoort
Region Carnuntum
Herkunftsland Österreich
Verbrauch
Trinkreife 2016 - 2024
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 13.5% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite
Punktewertungen
K&M Punkte 93 Punkte
A la Carte 94 Punkte
Falstaff 93 Punkte
Vinum 16 Punkte
Weinwisser 94 Punkte
Wein-Plus 91 Punkte

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, breitere Randaufhellung. Zart balsamisch unterlegte reife Kirschenfrucht, dunkle Mineralik, Nuancen von Brombeerkonfit, facettenreiches Bukett. Saftig, gute Komplexität, angenehme Würze, feine Tannine, dunkle Beeren im Abgang, mineralisch-salziger Nachhall, gute Länge, frisch, sicheres Reifepotenzial. (Falstaff Rotweinguide 2014, verkostet von Peter Moser, veröffentlicht im November 2013)

Mittlere Intensität mit einem eigenständigen Spiel der fruchtig-rauchigen Aromen, das zuweilen sogar Lavendelaromen zeigt. Entwickelt sich stark im Glas. Geschmeidig und elegant mit gutem Grip. Endet auf Lakritze. (Vinum Oktober 2014)

Reifer, sehr burgundischer Sil, rote Beerenfrucht, sehr floral, pikant süße Gewürznoten, Senfgurke; dicht, ohne üppig zu sein, viel Extrakt, sehr engmaschig und lang, mürbe Tannine. (Weinwisser, Sascha Speicher 2-2015: 94/100 Punkte)

Herber, tabakiger, ledriger und etwas erdiger Duft nach schwarzen Beeren und ein wenig Kirschen mit zurückhaltenden, etwas bitterlich-nussigen Holzaromen sowie Anklängen an getrocknete Kräuter und Gewürze. Klare, herbe, geschliffene Frucht im Mund, gewürzige und kräuterige Noten, leicht nussiges Holz, feiner Säurebiss, nachhaltig und straff am Gaumen, im Hintergrund mineralisch, ziemlich fester Bau, gewisse Tiefe, bitterlich-tabakige Nuancen, noch jung, sehr guter, herb-saftiger Abgang mit Biss. 2016-2022+. (Wein-Plus 91/100 Pkt.)

Kräftige Farbtiefe, vielschichtige Nase, Heidelbeeren, Ribisel, blättrige Noten, am Gaumen intensiver Wein, straffe, engmaschige Struktur, viel Frucht im Finish, Cranberry, Blutorange, feines Tannin im Abgang, "burgundischer Blaufränkisch" (A la Carte 94/100)