Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch trocken » Liebkind «

2013

Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch trocken » Liebkind «

Muhr - van der Niepoort, Österreich, 0.75l

29,90

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Uns begeistert bei diesem Blaufränkisch immer wieder seine großartige Balance, seine Harmonie im Duft und auch am Gaumen. Wir riechen zunächst viel dunkle reife Herzkirschen, aber auch Waldfrüchte blitzen auf. Auf der Zunge ungemein saftig, perfekt ausbalanciert, harmonisch begleitende Säure, frisch, aber auch mit feiner, samtiger Art ausgestattet. Gleitet wunderbar finessenreich auf extrem hohen Niveau die Kehle hinunter.

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Muhr-van der Niepoort  (Carnuntum)

Muhr - van der NiepoortSpitzenweine vom Spitzerberg
Das Carnuntum ist ein recht kleines Weinanbaugebiet mit knapp 900 ha Rebfläche, es liegt südöstlich von Wien, im Norden begrenzt die Donau, im Süden das Leithagebirge die Anbaufläche. Im Osten des Gebietes, am Spitzerberg, einem Ausläufer der Karpaten, liegen die Weingärten von Dorli Muhr. Hier sind die Böden besonders kalkhaltig und die Lage rein nach Süden ausgerichtet, ein ganz spezielles Terroir, das die hier beheimatete Rebsorte Blaufränkisch ganz speziell erscheinen läßt: sie verleihen der Sorte eine ganz spezielle Feinheit und Filigranität. Carnuntum ganz anders, oder, wie Dorli Muhr definieren würde, wie es eigentlich sein könnte: nämlich hell, von klarer Mineralität und deutlich in der Herkunft. Alle Weine werden teilweise mit den Füßen gestampft, sehr behutsam extrahiert und mit den kellereigenen Hefen vergoren. Sie reifen für 20 Monate (Rotweine) und 10 Monate (Weißweine) im großen Holzfass.

“Unsere Weine sollen sich zeigen wie eine Ballerina: leicht und tänzelnd. Im Hintergrund stehen Kraft und Struktur, doch niemals mächtige Opulenz.”
Dorli Muhrs Weine sind uns erstmals 2010 auf der im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Weinmesse Vievinum in Wien positiv aufgefallen und stets in Erinnerung geblieben. Wir waren und sind von der Qualität und vom Ausdruck der Weine hellauf begeistert. Stilistisch gesehen erinnern sie mit ihrem eleganten, feinsinnigen Stil an Burgunder der Cote d´Or. Es sind zudem außerordentlich gute Essensbegleiter, die nie langweilig werden. Ein zeitloser Stil, der sich auch noch in 100 Jahren und mehr halten wird, so wie die Beatles, Abba oder die Stones. Es werden sicherlich neue Weingüter kommen, aber die Klassiker werden letztendlich in Erinnerung bleiben. Wir sind sehr stolz, dieses Wein-Juwel führen zu dürfen!

AKTUELLE EINDRÜCKE von JOURNALISTEN zu den Weinen von der Weinmesse Vievinum:

Manfred Klimek (Fotograph, Journalist):
Amphore groß, Orange spitze, but Spitzerberg 2011 ist mit Velich, Schiefer und Wachtler-Wieser das Größte, das diese Sorte vermag. Gigantisch!
Dirk Würtz (Winzer, Wein-Blogger und Weinfilmer, Stern TV):
„Eine völlig herausstechende, weil gänzlich eigene Stilistik hat der 2011 Ried Spitzerberg von Muhr – van der Niepoort. … Muhrs Wein packt mich nicht nur, er umschlingt mich und frisst mich annähernd auf. Das sind ganz viele Kräuter, Wiesenkräuter, Wiese überhaupt und dann kommen da auch noch jede Menge Waldfrüchte und irgendwie auch süße Brause. Es ist verrückt. Wenn man den Wein im Mund hat wird es noch einen Tick verrückter. … da sind wundervolle Gerbstoffe und eine nicht enden wollende Länge. Dazu wird es leicht salzig, also irgendwie mineralisch. … Der Wein ist natürlich viel zu jung und hat jede Menge Potenzial, aber am liebsten würde ich jetzt direkt aufhören (weiter Weine zu verkosten), mir die Flasche schnappen und den Rest vom Tag in diesem Palast (die Wiener Hofburg) mit diesem grandiosen Wein verbringen. Ich bräuchte vielleicht noch ein oder zwei Flaschen …“
“Bitte geben Sie den Weinen Zeit, es sind sehr langsame Weine. Ich doppeldekantiere sie üblicherweise 12 Stunden vorher. Sie brauchen viel Luft” , schreibt Dorli Muhr zu ihren Gewächsen.

Anschrift des Weingutes:
Weingut Muhr – van der Niepoort, Untere Hauptstraße 7, 2471, Rohrau, Österreich

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Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch trocken » Liebkind «

Herkunft und Vinifizierung Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Liebkind

Der Muhr-van der Niepoort Blaufränkisch Liebkind stammt von einer Junganlage (bis zu 10 Jahre alt) des Spitzerberges. Der Wein aus dieser höchsten Lage am Berg war für Dorli angesichts der großartigen und sehr eigenständigen Qualität zu schade, um ihn als Blaufränkisch Samt & Seide abzufüllen, andererseits aber auch noch zu jung, um ihn in die Top-Cuvée Spitzerberg Alte Reben, in der ja ausschließlich 60-80 Jahre alte Reben kommen, einfließen zu lassen. So entstand Liebkind. Ausbau im 500l Fass. Man darf gespannt sein, was für Weine in 40-50 Jahren aus dieser Parzelle kommen werden.

Mit Liebkind bezeichnet man in Österreich und der Schweiz Bevorzugtes [wofür man sich immer wieder einsetzt]

Memo zur Degustation

Uns begeistert bei diesem Blaufränkisch immer wieder seine großartige Balance, seine Harmonie im Duft und auch am Gaumen. Wir riechen zunächst viel dunkle reife Herzkirschen, aber auch Waldfrüchte blitzen auf. Auf der Zunge ungemein saftig, perfekt ausbalanciert, harmonisch begleitende Säure, frisch, aber auchmit feiner, samtiger Art ausgestattet. Gleitet wunderbar finessenreich auf extrem hohen Niveau die Kehle hinunter. Jamie Goodie vergibt sensationelle 94-96/100 Punkten.

Memo zum Boden

Kalk

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Blaufränkisch
Geschmack trocken
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Muhr - van der Niepoort
Region Carnuntum
Herkunftsland Österreich
Verbrauch
Weintyp kraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife 2018 - 2028
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 13,5% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 91 Punkte
Falstaff 93 Punkte
WineEnthusiast 93 Punkte
Jamie Goode 94-96 Punkte
Wine Advocate 92+ Punkte
A la Carte 94 Punkte

Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Zart Kräuterwürzig unterlegte dunkle Waldbeerenfrucht, Nuancen von Brombeeren, zart nach Orangenzesten. Saftig, elegant, feine Extraktsüße, reife Kirschen, seidige Tannine, mineralisch und lange anhaltend, ein finessenreicher Speisenbegleiter. (Falstaff)

A whole world of ideas assails the nose: coniferous forests, stone, ash and white pepper all tinge fresh blueberry and red cherry notes. On the palate, this is taut and tightly coiled. Fresh berries and cherries are still packed away beneath a layer of tart freshness, blinking through alluringly beneath the peppery spice. This is intriguing now but will open up like a flower with some bottle age. Its firm structure and innate freshness signal real ageing potential. Drink 2016–2026. (WineEnthusiast)

From 5-year-old vines on very poor soil, the 2013 Blaufränkisch Liebkind has a deep, pure and floral bouquet of small and concentrated berries, dried flowers and first tertiary fruit aromas. Pure, fresh, vital and tensioned, with a silky texture, great energy and length, this is an expressive terroir wine with firm and tight tannins but ripe and concentrated late-ripening fruit that was struggling for ripeness. Tasted in Vienna, September 2017. (Stephan Reinhardt für The Wine Advocate 233, 31.10.2017)

The cherry-colored 2013 Blaufränkisch Liebkind comes from the highest plot on the Spitzerberg, where the soil is so pure that even at the age of seven, the grapes and berries are as small as blueberries and yield only 1,000-kilograms per hectare. This wine displays dark and spicy/meaty fruit aromas of black berries and cherries, along with graphite, flinty and black pepper flavors. This Blaufränkisch is silky textured, pure and elegant on the palate, as well as very intense and with an impressive concentration of fruit (fleshy!), tannins (fine and ripe, yet grippy) and acidity (vital and refreshing). This is a vivaciously juicy, perfectly balanced, nicely fruity and well-structured, refreshing Blaufränkisch; it would go well with any kind of pan-fried meat. Although from young vines (planted in 2008), the Liebkind should have very good aging potential. (Stephan Reinhardt (April, 2016 für erobertparker.com)

Kräftige Farbtiefe, vielschichtige Nase, Heidelbeere, Ribisl, blättrige Noten, am Gaumen intensiver Wein, straffe, engmaschige Struktur, viel Frucht im Finish, Cranberry, Blutorange, feines Tannin im Abgang, "burgundischer Blaufränkisch".