Pugnitello del Piaggione rosso (IT-BIO-006)

2016

Pugnitello del Piaggione rosso (IT-BIO-006)

Poggio al Gello, Italien, 0.75l

19,90

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Grundpreis: 26,53/l

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Großartiger Rotwein aus einer historischen, fast vergessenen Rebsorte, die etwas Abwechslung in die Rebsortenlandschaft der oftmals eintönigen Weine der Region bringt. 2016 war ein großer Jahrgang in der Toskana. Tiefdunkle, fast schwarze Farbe mit einem violetten Schimmer., komplexer Duft nach Blumen, schwarzen Johannisbeeren und schwarzem Pfeffer. Auf der Zunge ist es samtig weich mit einem konzentrierten und anhaltenden Geschmack, wo sich dichte dunkle Beeren und blumige Aromen auf überraschende Weise vermischen. Der Nachgeschmack ist lang mit getrockneten Blumen, Lakritze und Kaffee., dichter, lange anhaltender, vorallem saftiger Geschmack nach Beerenfrüchten und einem zarten Touch Holz mit feinem Säurebogen. Ein feinfruchtiger Stil und gute Konzentration prägen die Weine. Traumstoff!

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Pugnitello del Piaggione rosso (IT-BIO-006)

Herkunft Pugnitello del Piaggione

Die Weine des Ursprungsgebietes, Montecucco DOC und Montecucco Sangiovese DOCG, sind ein önologisches Juwel der südlichen Toskana, das seit dem Jahrgang 2011 zur Spitze der italienischen Herkunftsbezeichnungen zählt – und typisch toskanisch ist. In diesem von Touristenströmen abseits gelegenen, herrlichen Landstrich in der Provinz Grossetto produzieren Giorgio und Alda Chiarini Nelli auf Ihrer18 ha (4,5 ha Wein) kleinen Podere Poggio al Gello seit 1998 (seit 2001 ICEA-zertifiziert) eine kleine Menge an hochwertigen Weinen wie den Poggio al Gello Rosso del Gello sowie Olivenöl in limitierter Anzahl.

Das Weingut liegt im hügeligen Terrain der DOC Zone Montecucco auf ca. 250m Höhe im Süden der Toskana – Maremma genannt. Montecucco ist eine relativ neue Appellation, grenzt in unmittelbarer Nachbarschaft an die weltbekannten Brunello aus Montalcino und zieht sich westwärts Richtung Küste. Flächenmäßig ist sie etwas größer als das Chianti Classico, und mehrere Male so groß wie das Brunellogebiet, mit erheblichen Schwankungen in Topographie und Bodenart.

Boden

Der Boden wird auf traditionelle Art und Weise und ohne den Einsatz von Herbiziden bewirtschaftet. Wir düngen mit organischen und natürlichen Produkten. Die Behandlungen sind auf ein Minimum beschränkt, wir verwenden Kupfer und Schwefel nur bei Bedarf. Die Produktion wird nie angeregt, sondern durch Begrünung zwischen den Rebzeilen begrenzt. Seit ein paar Jahren sind die Weine biozertifiziert. Die biologische Arbeitsweise entsprach und entspricht ihrer Lebensphilosophie. Pülverchen der Industrie für was auch immer, sind ein No-Go für Alda und Georgio.

Heimische Rebsorten

Auf Poggio al Gello werden nur einheimische Rebsorten angebaut. Die meisten der südlich ausgerichteten, auf einer Höhe von 250m gelegenen Weinberge, sind mit Sangiovese- und Sangiovese-Grosso-Trauben bestockt. Bei der Auswahl der Rebsorten, die wir auf unserem Land anpflanzen wollen, haben wir uns für die einheimischen Rebsorten entschieden – warum? Als wir uns für die Produktion von neuen Weinen entschieden, wollten wir die Einzigartigkeit dieses Landes und seine Beziehung zu den einheimischen Reben, die Teil seiner Geschichte, seiner Kultur sind, hervorheben. Wir haben uns natürlich für die SANGIOVESE entschieden, die Quintessenz der Trauben in dieser Region.

Drei verschiedene Klone in verschiedenen Feldern. Sie bringen Weine hervor, die sich in Geschmack und Aroma unterscheiden. Wir haben auch die außergewöhnliche PUGNITELLO  gepflanzt, eine einheimische Traube, die erst vor kurzem wiederentdeckt und aus der Vergessenheit gerettet wurde, weil sie eine schwer zu pflegende Pflanze mit einem rebellischen Laub ist.Aber auch die seltenen einheimischen Rebsorten Pugnitello und Fogliatonda. Insgesamt beläuft sich die Produktion auf ca. 20.000 Flaschen Wein jährlich und ca. 20 hl nativem Olivenöl extra aus monovaritalen Oilvensorten.

Unentdeckte Schätze

Poggio al Gello ist immer noch unter dem Radar der meisten Weinkritiker und auch die Appellation Montecucco immer noch sehr unbekannt. Aber die Qualität ist erstklassig und auf Augenhöhe mit den besten in Montalcino ca. 30 km weiter nordöstlich, wo Brunello zu horrenden Preisen verkauft wird. Damit liegen die Preise weit unter dem Niveau, das die Weine rechtfertigen. Die Qualität des Weins aus Montecucco wurde 1998 mit der Vergabe des DOCG-Status honoriert. Das Mikroklima von Montecucco ist dem des Brunello-Viertels sehr ähnlich. Rosso del Gello Montecucco DOCG und Rosso del Gello Riserva DOCG, beide aus der Sangiovese Grosso-Traube, aus der Brunello hergestellt wird, haben daher auch viele der gleichen Eigenschaften wie gut gemachter Brunello. Das gilt sowohl für Langlebigkeit als auch für komplexe Duft- und Geschmacksnoten.

Pugnitello del Piaggione rosso (IT-BIO-006)

Montecucco

Einzigartige Rebsorte Pugnitello

1987 startete die Universität Florenz ein Forschungsprogramm zur Identifizierung und Erhaltung einheimischer lokaler toskanischer Weine. Teils zum Schutz der toskanischen Artenvielfalt und des kulturellen Erbes, teils um die Sorten mit besonders hoher Qualität und Potenzial aus der Vergessenheit zu reißen und den Weinliebhabern von heute zu präsentieren. Eine der interessantesten Entdeckungen aus dieser Forschungsarbeit ist die Pugnitello, die ihren Ursprung in der Maremma hat.

Der Name Pugnitello beschreibt die Form der Traube, ähnlich einer kleinen Faust (auf Italienisch “pugno”). Die kleinen Trauben und daher natürlich niedrigen Ernteerträge haben wahrscheinlich dazu beigetragen, dass Pugnitello fast ausgestorben ist. Aber wenn man Qualitätswein anbauen will, hat er Potenzial.

Pugnitello haben bisher nur sehr wenige Winzer aufgegriffen, seit die Universität Florenz es 2003 zum Anbau freigegeben hat. Unsere beiden Winzer Alda und Giorgio schätzen die heimischen Rebsorten. Seit fast 20 Jahren sind die beiden ehemaligen Lehrer dabei, alte einheimischen Reben in der Toskana zu finden, sie aus der Vergessenheit zu holen und wieder in den Fokus des Verbrauchers zu bringen. Darunter auch die Pugnitello-Rebe für unseren Poggio al Gello Pugnitello del Piaggione. So pflanzten sie 2004 – als einer der ersten – 2.600 Rebstöcke des seltene Rebsorte. 2007 stand die erste Ernte an. Gerade einmal 300 nummerierte Flaschen des „Pugnitello del Piaggione“ wurden Anfang 2009 abgefüllt.

Nachdem uns dieser Wein auf der Biofach 2009 in Nürnberg dank seiner fast schwarzen Farbe, dank seines komplexen Duftes nach Blumen, schwarzen Johannisbeeren und schwarzem Pfeffer, dank seines dichten, lange anhaltenden Geschmackes nach Beerenfrüchten und eines zarten Touch Holzes derart begeisterte, konnten wir uns 200 Flaschen dieses einmaligen Traumstoffes sichern. Das Ergebnis ist ein einzigartiger und sehr delikater Wein, der seinesgleichen sucht!

Vinifikation Poggio al Gello Pugnitello del Piaggione

Die Beeren sind klein und fest und dadurch ziemlich resistent gegen den echten und falschen Mehltau. Die Weine sind kräftig, haben hohe Polyphenolwerte und eine gute Säure. Sie sind wie geschaffen für den Barriqueausbau und entwickeln hohe Eleganz bei guter Struktur. Die Philosophie von Poggio al Gello ist es, im vollen Respekt vor der Natur zu produzieren. Daher werden Wein und Öl biologisch angebaut und so weit wie möglich den Reben, Olivenbäumen, Böden und dem angenehmen südtoskanischen Klima überlassen. Im Keller kommt eine gute Mischung aus Tradition und moderner Technik zum Einsatz. Grundsätzlich ist die Weinbereitung traditionell mit langem Kontakt zwischen Most und Schalen und Kernen, um eine hervorragende Extraktion zu erzielen. Die Gärung findet bei ca. 28-30 Grad Celsius über etwa 20 Tage statt, und es wird spontan vergoren. Der Wein wird bis zur Flaschenabfüllung nicht filtriert und nicht zuletzt mit einem Minimum an Sulfiten (<50 mg pro Liter, das ist weniger als die Hälfte dessen, was für ICEA Bio erlaubt ist) versetzt.

Zur Lagerung verwendet das Ehepaar sowohl kleine als auch große Holzfässer, aber niemals neue Barriques, denn die 12-monatige Fasslagerung soll Trauben und Terroir nicht übertönen. Nach der Flaschenfüllung ruht der Wein noch 6 Monate in der Flasche. Die unvergleichlichen Weine von Poggio al Gello vereinen das Beste aus Tradition und Öko-Avantgarde: gut gemachte und charaktervolle Qualitätsweine, die die Distanz überstehen und ein Jahrzehnt lang an der Spitze bleiben. Und Wein, der sowohl für den Organismus des Verbrauchers als auch für die Natur, in der er wächst, gesund ist.

Memo zur Speise

Wildschwein geschmort

Memo zur Degustation

Großartiger Rotwein aus einer historischen, fast vergessenen Rebsorte, die etwas Abwechslung in die Rebsortenlandschaft der oftmals eintönigen Weine der Region bringt. 2016 war ein großer Jahrgang in der Toskana. Tiefdunkle, fast schwarze Farbe mit einem violetten Schimmer., komplexer Duft nach Blumen, schwarzen Johannisbeeren und schwarzem Pfeffer. Auf der Zunge ist es samtig weich mit einem konzentrierten und anhaltenden Geschmack, wo sich dichte dunkle Beeren und blumige Aromen auf überraschende Weise vermischen. Der Nachgeschmack ist lang mit getrockneten Blumen, Lakritze und Kaffee., dichter, lange anhaltender, vorallem saftiger Geschmack nach Beerenfrüchten und einem zarten Touch Holz mit feinem Säurebogen. Ein feinfruchtiger Stil und gute Konzentration prägen die Weine. Traumstoff!

Memo zum Boden

Vulkanisch, im Westen auch Kalk

Poggio al Gello | Toskana | Maremma | Montecucco

4,5 ha Rebfläche | Produktion ca. 20.000 Flaschen | 4,5 Hektar Olivenbäume |  biozertifizierte Arbeitsweise | historische Rebsorte Pugnitello | Erstkontakt Fachmesse Biofach 2009 | seit Oktober 2009 bei K&M im Sortiment.

Poggio al Gello

Poggio al Gello

In diesem von Touristenströmen abseits gelegenen, herrlichen Landstrich in der Provinz Grosseto produzieren Giorgio und Alda Chiarini Nelli eine kleine Menge an hochwertigen, biozertifizierten Weinen und Olivenöl in limitierter Anzahl.

Heimat

Seit fast 20 Jahren sind die beiden dabei, alte einheimischen Reben in der Toskana zu finden, sie aus der Vergessenheit zu holen und wieder in den Fokus des Verbrauchers zu bringen. Im Jahre 2004 pflanzten Giorgio und Alda gemäß ihrer Philosophie, Weine der Region zu fördern, ca. 2000 Pugnitello Reben in einer privilegierten Zone mit idealen klimatischen und geologischen Bedingungen. 2007 stand die erste Ernte an, gerade einmal 300 nummerierte Flaschen des 2007er „Pugnitello del Piaggione“ wurden Anfang 2009 abgefüllt.

Nachdem uns dieser Wein auf der Biofach 2009 in Nürnberg dank seiner fast schwarzen Farbe, dank seines komplexen Duftes nach Blumen, schwarzen Johannisbeeren und schwarzem Pfeffer, dank seines dichten, lange anhaltenden Geschmackes nach Beerenfrüchten und eines zarten Touch Holzes derart begeisterte, konnten wir uns 200 Flaschen dieses einmaligen Traumstoffes sichern. Mittlerweile wurde die Produktion auf 2 Barriques a 228 Liter erhöht.

Anschrift des Weingutes:

Podere Poggio al Gello | Loc.gello,66 | 58045 Civitella Paganico (Grosseto)

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
WeinartRotwein
RebsortePugnitello
Geschmacktrocken
LeitrebePugnitello
KategorieIGT
Erzeugungökologisch
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutPoggio al Gello
RegionToskana
BereichToskana IGT
HerkunftslandItalien
Verbrauch
Weintypfruchtig, kraftvoll, frisch, trocken
Trinkreife2021 - 2026
Trinktemperatur16 Grad
Analysewerte
Alkohol14% Vol.
Restzucker1 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte91 Punkte