Dao Jaen tinto

2018

Dao Jaen tinto

Quintas das Maias, Portugal, 0.75l

20,90

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Tiefdunkle Farbe, mit einer würzigen Nase und einem intensiven Fruchtbouquet. Wir riechen kleine, aromatische dunkle Waldbeeren (Heidelbeeren vorallem) und ein Hauch von Graphit. Am Gaumen ist er sehr kraftvoll mit festen, aber weichen und eleganten Tanninen. Wir schmecken rote Früchte (Weichseln, Waldbeeren), wunderbar mineralisches Rückgrat. Dicht und komplex mit viel Spannung am Gaumen, zeigt im weiteren Verlauf eine gute Länge und eine schöne, saftige Konzentration nach wiederum dunklen Waldbeerenaromen und würzigen Nuancen. Ein sehr gut fokussierter Wein, sehr geradlinig, sehr feine Tannine. Ein Wein für Liebhaber junger und fruchtiger Weine. Wird durch die Flaschenreifung immens gewinnen. In 5-6 Jahren wird er sich mit Sicherheit komplexer und vielschichtiger präsentieren.

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Dao Jaen tinto

Herkunft

Quinta das Maias Jaen Dao tinto. Der nach dem gleichnamigen Fluss benannte Bereich Dao mit rund 20.000 Hektar Rebfläche wurde im Jahre 1990 als DOC klassifiziert und liegt inmitten der Region Beiras im Norden Portugals. Der Weinbau geht auf die griechische Antike zurück. Man findet besonders dort in den schon seit Jahrhunderten bestehenden Weingärten zahlreiche merkwürdige Aushöhlungen und Vertiefungen in Felsen in der Form von steinernen Becken. Noch heute wird dieses für Portugal typische Verfahren, Trauben in den Lagares (Steintrögen) zu stampfen, praktiziert.

Dao

Dao

Das Gebiet ist von drei Seiten durch Granit-Gebirge umrahmt und dadurch gegen den Atlantik geschützt. Die Weinberge liegen zum Großteil auf Granitböden in den Tälern der drei Flüsse Alva, Mondego und Dão. Es gibt rund 100.000 Winzer, die oft kleinste Parzellen mit weniger als einem halben Hektar bewirtschaften. Deshalb sind die Rebflächen stark zersplittert und liegen oft weit verstreut in dichten Eukalyptus- und Pinien-Wäldern.

 

 

 

Quinta das Maias

Bereits 1897 waren das Grundstück und der Name in den Grundbüchern eingetragen. Die Quinta liegt zwischen Nabais und Sao Paio de Gouveia, direkt am Fuße der Serra da Estrela und innerhalb des Naturparks, und verfügt derzeit über eine Gesamtfläche von etwa 35 Hektar. Der Weinberg bedeckte den größten Teil des Grundsückes. Der alte Keller mit seinen massiven Granitwänden erinnert noch heute an die vergangenen Ernten. Fast alles aus dieser Zeit ist verloren gegangen. Was bleibt, sind die erstaunliche Schönheit des Ortes und die blühenden Maien. Ginsterzweige, die jedes Jahr in einer Farbexplosion den Frühling einläuten. In jüngster Zeit hat ein Aufschwung eingesetzt, der das Vertrauen der derzeitigen Eigentümer in das Potenzial des Gebiets für die Erzeugung großer Weine beweist.

13ha des Weinberges sind mit alten Rebstöcken und 22 mit neu gepflanzten Reben bepflanzt. Die für die alten Rebstöcke verwendeten Rebsorten sind typisch für die Region. Hier herrschen die roten Sorten Jaen und Tinta Amarela sowie die weißen Sorten Malvasia Fina vor. Bei den neuen weißen Sorten dominieren Verdelho, Barcelo und Encruzado. Bei den roten Sorten Jaen, Tinto Cão, Tinta Roriz, Touriga Nacional und Alfrocheiro Preto.

Die Trauben des Weinguts werden seit 1992 in der Quinta dos Roques verarbeitet. Die Familie Lourenço produziert seit 3 Generationen Wein und betreibt auch die Quinta dos Roques in Abrunhosa do Mato im Dão. Es war Josés Großvater, der vor über 60 Jahren die ersten Rebstöcke auf dem Land pflanzte. Die Traubenwurden über viele Jahre an die große Genossenschaft in Mangualde geliefert. Sein Vater Luís beschloss jedoch schon früh, seine eigenen Weine zu erzeugen, da die Qualität in der Genossenschaft nachließ. Nachdem sie für kurze Zeit Miteigentümer und Lieferant des großen Dão Sul-Projekts waren, bauten sie in den 90er Jahren ihr eigenes Weingut auf dem Land.

Heute

Heute leiten Vater und Sohn, Luís und José Lourenço, das Unternehmen von außen, aber es ist ein Unternehmen, an dem die ganze Familie aktiv beteiligt ist. Die Schwester von José kümmert sich um die Verwaltung, und jeden Morgen kommt die Großmutter für ein paar Stunden, um die Buchhaltung zu machen. José ist für die Weinkultur verantwortlich und entscheidet zusammen mit Luís und dem Önologen Rui Reguinga über die einzelnen Weine.

Die derzeitige Produktion, mit steigender Tendenz, beläuft sich auf etwa achtzigtausend Liter. 1/4 Weißwein, 3/4 Rotwein. Der Weißwein, personalisiert und mit guten Lagerungsbedingungen, hat sein volles Potenzial noch nicht erreicht. Der Rotwein mit der typischen Kraft des Hochlands verbindet den Reichtum seines Aromas mit der Feinheit und Eleganz, die nur die Rebsorte Jaen zu vermitteln weiß und die bereits mit bedeutenden nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde.

Perfektes Klima für langlebige Rotweine

Das Klima ist von langen, heißen Sommern mit relativ hohen Niederschlags-Mengen im Herbst und Winter geprägt. Zu zwei Dritteln werden hier farbintensive, tannin- und extraktreiche Rotweine produziert, wofür die oft kleinbeerigen und hartschaligen Trauben verantwortlich sind. Amtlicherseits werden neun traditionelle Rebsorten als besonders geeignet empfohlen, weitere dreizehn sind in nur geringen Mengen zugelassen. Die für diesen Bereich spezielle Prädikatsbezeichnung Dão nobre (nobre = nobel, edel) gibt es für die allerbesten Weine, die noch über den Stufen Reserva und Garrafeira rangieren.

Die Rotweine dürfen nur aus den besten der Sorten Alfrocheiro, Aragonez (Tempranillo), Jaen (Mencía), Rufete und Touriga Nacional gekeltert werden und müssen zumindest vier Jahre reifen. Zugelassen für den weißen Dão nobre sind BicalCerceal BrancoEncruzado, Arinto do Dão (Malvasia Fina) und Verdelho. Bekannte Produzenten sind Aliança, Campos da Silva Oliveira, Casa da Insua, Casa de Santar, Dão Sul, Duque de Viseu, Fonseca, Quinta da Fonte de Ouro, Quinta das Maias, Quinta de Sães, Quinta dos Roques, Sogrape. (Text Wein-Plus)

Vinifizierung Quinta das Maias Jaen Dao tinto

Pressen der Trauben nach vollständiger Entrappung, gefolgt von der Gärung in Edelstahlbehältern mit ausgewählten Hefen bei einer Temperatur von 28-30ºC. Maischestandzeit von 12 Tagen mit weicher “Remontagen”. Reifung über 8 Monate in französischen 225l Eichenfässern. Vor der Abfüllung wurde der Wein nur einer leichten Filtration unterzogen, um die Integrität des Weins zu erhalten. Abgefüllt im September 2020.

Memo zur Speise

Geräucherter oder gegrillter Fisch

Memo zur Degustation

Tiefdunkle Farbe, mit einer würzigen Nase und einem intensiven Fruchtbouquet. Wir riechen kleine, aromatische dunkle Waldbeeren (Heidelbeeren vorallem) und ein Hauch von Graphit. Am Gaumen ist er sehr kraftvoll mit festen, aber weichen und eleganten Tanninen. Wir schmecken rote Früchte (Weichseln, Waldbeeren), wunderbar mineralisches Rückgrat. Dicht und komplex mit viel Spannung am Gaumen, zeigt im weiteren Verlauf eine gute Länge und eine schöne, saftige Konzentration nach wiederum dunklen Waldbeerenaromen und würzigen Nuancen. Ein sehr gut fokussierter Wein, sehr geradlinig, sehr feine Tannine. Ein Wein für Liebhaber junger und fruchtiger Weine. Wird durch die Flaschenreifung immens gewinnen. In 5-6 Jahren wird er sich mit Sicherheit komplexer und vielschichtiger präsentieren.

Memo zum Boden

Granit, Sand

Allgemeine Informationen
WeinartRotwein
RebsorteJaen (Mencia)
Geschmacktrocken
LeitrebeJaen (Mencia)
KategorieDOC
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutQuintas das Maias
RegionDao
BereichDao DOC
HerkunftslandPortugal
Verbrauch
Weintypelegant, frisch, fruchtig, trocken
Trinkreife2022 - 2028
Trinktemperatur16 Grad
Analysewerte
Alkohol13% Vol.
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure6%
Punktewertungen
K&M Punkte89 Punkte