Ress Oestrich Rheingau Riesling VDP.Ortswein trocken

2017

Ress Oestrich Rheingau Riesling VDP.Ortswein trocken

Balthasar Ress, Deutschland, 0,75l

16,50

Grundpreis: 22,00/l

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Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche.

Der 2017er Oestricher Orts-Riesling von Balthasar Ress stammt zum großen Teil von 40-jährigen Rebstöcken (dazu eine kleine Menge an 10-jährigen Rebstöcken) aus den Lagen Doosberg und Lenchen und ist Understatement pur, denn eigentlich sollte aus der Oestricher Lage Doosberg ein GG entstehen. Aber leider hat das in 2017 so wie 15 und 16 nicht geklappt. Im Jahrgang 2017 gefällt uns bei diesem frischen und leichten (12% Alk.) Rheingauer Riesling seine unprätentiöse Art. Zu einem Drittel im großen Holz ausgebaut, spontanvergoren. Ein Wein, der mit reifer Frucht und einer für diese Preisklasse sehr guten Komplexität überrascht. Seine knackige Frucht mit Aromen von Äpfeln, aber auch Pfirsichen ist sehr lebendig und sorgt für enorme Trinklust. Ein Paradebeispiel seiner Art. Er ist fest und würzig und hat einen Hauch von roten Beeren und wird von einer ganz feinen Mineralität getragen. Für uns ein kleiner Diamant im Sortiment vom Weingut Balthasar Ress. Toller Wein-Wert!

Vorrätig

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Weingut Balthasar Ress  (Rheingau)

Weingut Balthasar Ress

Weingut Balthasar Ress

2010 übernahm Christian Ress die alleinige Führung des Gutes, und mit Dirk Würtz wurde ein Betriebsleiter gefunden, der früher bei Robert Weil wirkte, sich einen Namen als Blogger machte und in diversen Weinformaten  Berühmtheit erlangt hat. Besonderes Lob verdient das dynamische Team für die mutig trocken ausgebauten Rieslinge, die sich gegen den regionalen Trend zu mehr Restzucker stellen. Mit der Auslagerung der Kellerei in die Räumlichkeiten der früheren Winzergenossenschaft hat Ress nun auch mehr Möglichkeiten, mit originellen Wein-Events zusätzlich Akzente zu setzen. (GAULT MILLAU 2012).

Christian Ress, der Sohn von Stefan Ress und nunmehr die 5. Generation im Familienunternehmen, nimmt in 1999 nach diversen beruflichen Stationen im In- und Ausland seine Tätigkeit im Familienweingut auf, wird in 2004 zusammen mit seinem Vater Miteigentümer und übernimmt in 2010 schliesslich die Führung des operativen Geschäfts. Innerhalb von fünf Generationen hat sich der im Jahre 1870 von Balthasar Ress gegründete Familienbetrieb damit zu einem der führenden Weingüter der Region und international tätigen Unternehmen entwickelt, dessen Weine in viele Länder der Welt exportiert werden.
Der VDP-Adler, das international anerkannte Erkennungszeichen für die besten deutschen Weine, ziert seit 1990 die Kapsel der Weine von Balthasar Ress. Seit 1910 bürgen die Mitglieder des Verbandes der Deutschen Prädikatsweingüter mit ihrem guten Ruf für die hohe Qualität ihrer Erzeugnisse. Aufgenommen in die Elite des deutschen Weinbaus werden nur Güter, die auf Herz und Nieren geprüft wurden. Die Mitgliedschaft im VDP zeigt, dass sich das Weingut Balthasar Ress freiwillig Standards im An- und Ausbau unterwirft, die über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen und auch den Vorstellungen von einer umweltschonenden Anbauweise gerecht werden.
Das Jahr 2015 endet für das Weingut mit einem fulminanten Presseecho. Neben den bereits früher publizierten herausragenden Kritiken für die Weine bei wein-plus.de und im Gault&Millau, ist auch ein weiterer wichtiger deutscher Weinführer voll des Lobes. Das Weingut ist nunmehr “in der Champions League angekommen”, schreibt der Falstaff.  Der wichtigste Weinführer der Welt, Robert Parkers “The Wine Advocat”, gibt ebenfalls Höchstnoten. Die trockenen Rieslinge und Pinots gehören zu der absoluten Spitzengruppe des Rheingaus.

Leider hat Dirk Würtz Mitte August 2018 das Weingut freundschaftlich verlassen um sich neuen, spannenden Projekten zu widmen.  Seit 2009 erreichten Ress und Würtz – zunächst in der Funktion des Beraters, ab 2012 dann als voll verantwortlicher und fest angestellter Betriebsleiter – viele wichtige Meilensteine. Das Weingut genießt hohe Anerkennung innerhalb der Güter im Rheingau, hat eine klare und charakteristische Stilistik für seine Weine entwickelt, der Weinbau wurde auf ökologische Arbeitsweise umgestellt (es ist damit heute das größte ökologisch arbeitende Weingut in Hessen). Diese Zeit wird in der Historie von Balthasar Ress untrennbar mit Dirk Würtz verbunden bleiben.  

Mit seinen beiden Mitarbeitern und nun Nachfolgern Oliver Schmid (Betriebsleitung) und Matteo Baumeister (Kellermeister) hat Würtz schon während seiner Zeit bei Balthasar Ress die Weichen für die Zukunft  gestellt.

Anschrift des Weingutes:
Balthasar Ress Weingut KG, Rheinallee 7, 65347 Hattenheim

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Ress Oestrich Rheingau Riesling VDP.Ortswein trocken

First come – First Weinberg

Einer der ersten Weinberge, die sich im Besitz vom Weingut Ress befanden, war der Oestricher Doosberg. Auch heute noch besitzt das Weingut dort zahlreiche Parzellen. Unser Ress Oestrich Rheingau Riesling stammt vorwiegend aus eben jenem Doosberg, einem leichten Südhang. Er bildet den östlichen Rand der Gemarkung von Oestrich und präsentiert sich als eine in sich geschlossene, nicht von Tälern oder Bachläufen durchzogene homogene Fläche. Über diese natürliche “schiefe Ebene” geht ein ständiger Wind. Besonders im Herbst ist dies von Vorteil, denn er lässt die Feuchtigkeit von Nebel oder Regen abtrocknen. Dadurch bleiben die Trauben länger gesund.

Ress Oestrich Rheingau Riesling

Das Herzstück der Lage für unseren Ress Oestrich Rheingau Riesling befindet sich an einer kleinen Kuppe, durch die der Weinberg eine zusätzliche westliche Neigung erhält. Im Boden findet man humosen und teilweise etwas tonigen Lösslehm vor, der von kiesigen Ablagerungen durchzogen wird. Durch die Hangneigung und diese Kiesbänder ist der Wasserhaushalt im Doosberg optimal. Der Name kommt von “Dachsberg”, da die vorherrschenden Böden, tiefgründige Lösse und Lößlehme, besonders für Dachsbauten geeignet sind. Der Doosberg bringt im Vergleich zu den anderen Oestricher Lagen in der Regel die höchsten Mostgewichte. Die Weine sind schwer und körperreich und zeigen oft erst nach zwei bis drei Jahren ihr Potential.

Memo zur Speise

Ein Wein zur Rheingauer Brotzeit, am besten mit Ressilami, Spundekäs, natürlich guter Butter und einem herzhaftenLandbrot.

Memo zur Degustation

Der 2017er Oestricher Orts-Riesling von Balthasar Ress stammt aus den Lagen Doosberg und Lenchen und ist Understatement pur, denn eigentlich sollte aus der Oestricher Lage Doosberg ein GG entstehen. Aber leider hat das in 2017 so wie 15 und 16 nicht geklappt. Im Jahrgang 2017 gefällt uns bei diesem frischen und leichten (12% Alk.) Rheingauer Riesling seine unprätentiöse Art. Ein Wein, der mit reifer Frucht und einer für diese Preisklasse sehr guten Komplexität überrascht. Seine knackige Frucht mit Aromen von Äpfeln, aber auch Pfirsichen ist sehr lebendig und sorgt für enorme Trinklust. Für uns ein kleiner Diamant im Sortiment vom Weingut Balthasar Ress. Toller Wein-Wert!

Memo zum Boden

Lösslehmboden (Doosberg)

Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Riesling
Geschmack trocken
Kategorie VDP Ortswein
Erzeugung konventionell
Verschluss Drehverschluß
Herkunft
Weingut Balthasar Ress
Region Rheingau
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Weintyp mineralisch, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2018 - 2021
Trinktemperatur 10 Grad
Analysewerte
Alkohol 12% Vol.
Restzucker 6 g/l
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 87 Punkte
Wein-Plus 87 Punkte

Beschreibung: Fester, hefiger bis leicht tabakiger, noch unruhiger, etwas würziger Duft mit Kern- und Steinobstnoten, etwas hellem Tabak, getrockneten gelben Blüten, Safran und Senfsaat. Saftige, ein wenig süßliche, teils kandiert wirkende Frucht mit frischen vegetabilen, ein wenig an Salatgurke erinnernden Aromen, einem Hauch roter Beeren, grünen Kräutern, zart Butter und floralen Nuancen, lebendige Säure, herbe mineralische Töne, etwas Gerbstoff, hat Substanz, wieder gelbe Würze, sehr guter, wenn auch noch leicht gedeckter Abgang. Braucht etwas Zeit. Trinkempfehlung: 2019-2023+ (Wein-Plus 1.6.2018)