Rudolf May Silvaner Retzstadter Langenberg VDP.Erste Lage (DE-ÖKO-006)

2019

Rudolf May Silvaner Retzstadter Langenberg VDP.Erste Lage (DE-ÖKO-006)

Rudolf May, Deutschland, 0.75l

16,60

Lieferzeit: sofort lieferbar

Grundpreis: 22,13/l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche.

Der Langenberg zeigt sich eher verhalten im Duft, ein wenig gelber Apfel, Quitte, auch Kräuter und würzige Komponenten, am Gaumen zeigt er dann seine Klasse. Feinkörnige Textur, Biss, Struktur, man bekommt sogleich einen dreidimensionalen Eindruck von dem Wein. Auch im Mund bleibt die Frucht natürlich herb und zurückhaltend, das ist alles sehr dezent und hartmonisch, wieder gelbe Früchte, gelber Apfel, dazu Kräuter, Thymian, Orangenthymian aber auch Blutampfer und Basilikum kommen uns in den Sinn, seine zarte Gerbstoffnote erinnert an Darjeelingtee mit Orangenblüten. Die Bittertöne finden Ihr Pendant in der cremigen Textur des Weins, er schmiegt sich förmlich an den Gaumen, erinnert da manchmal im Mundgefühl eher an Rotwein, auch wenn er natürlich deutlich frischer, erfrischender ist. Im Abgang wieder zarte Bitternoten, frisch und geschliffen. Ein großartiger Lagen-Silvaner.

Vorrätig

Lieferzeit: sofort lieferbar

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche.
Artikelnummer: DFRMAWW0319 Kategorien: , , , Schlagwörter: , ,
 

Weingut Rudolf May | Rudi May | Franken 

16,5 ha Weinberge, Produktion ca. 87.000 Flaschen, in 2019 nur 44.000 Flaschen reduziert durch Frost, ökologisch-zertifizierte Arbeitsweise, Weine vom Weingut Rudolf May gibt es seit November 2020 bei K&M.

Weingut Rudolf May

Weingut Rudolf May

Das Weingut Rudolf May ist noch relativ jung, 1998 von Rudolf May und seiner Frau gegründet. Davor hatte Rudi, wie ihn seine Freunde nennen, einen sicheren Posten bei der Fränkischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Rudolf May hat den sicheren Job beim Staat gegen das Abenteuer des eigenen Weinguts getauscht, die Familie hatte zwar schon ein paar eigenen Weinberge, man hat auch für den Eigenverbrauch und ein paar Freunde Wein gemacht, aber nie selbst vermarktet.

Herkunft

Die Lagen um Thüngersheim und Retzstadt, nördlich von Würzburg , waren damals noch wenig bekannt, Renommee hatten die Lagen südlich von Würzburg, bei Randersacker und Sommershausen, rund um die Meinschleife bei Volkach und Escherndorf und bei Iphofen an den Ausläufern des Steigerwalds. Aber hier oben, Richtung Spessart, da gab es kaum bekannte Erzeuger und außer dem Homburger Kallmuth keine berühmte Lage. Dies sollte Rudi May in den nächsten Jahren verändern.

Bio-Logisch!

Seit 2015 ist das Weingut biologisch zertifiziert, nicht weil das ein Trend ist, nein, weil es schon immer die Idee war, gesunde Trauben von gesunden Böden zu ernten und so die maximale Typizität, die maximale Originalität bei den eigenen Weinen zu erreichen. Auf diesem Weg ist Rudi May, seit ein paar Jahren mit Unterstützung von Sohn Benedikt, schon weit gekommen.

Auszeichnungen

2020 – Nominierung zum Falstaff-Winzer des Jahres

Anschrift des Weingutes: Weingut Rudolf May – Im Eberstal 1 – 97282 Retzstadt

Alle Weine dieses Winzers >>

Rudolf May Silvaner Retzstadter Langenberg VDP.Erste Lage (DE-ÖKO-006)

Herkunft

Rudolf May Silvaner Retzstadter Langenberg – Silvaner mit Schmelz, Kraft und Eleganz. Der Langenberg ist der Hausberg von Retzstadt, die Trauben für den Erste Lage Wein stammen aus alten Rebanlagen, im Durchschnitt sind die Stöcke 50 Jahre alt. Die Parzellen sind zum Teil nicht flurbereinigt, was heute ein großer Schatz ist. Die Rebstöcke stehen auf skelettreichem Boden, der vom Wellenkalk, einer besonderen Formation des Muschelkalk, geprägt ist. Der Wellenkalk gibt den Weinen einen kraftvoll-sehnigen, gleichwohl eleganten Charakter.

Vinifikation Rudolf May Silvaner Retzstadter Langenberg

Die Trauben werden von Hand gelesen und streng selektioniert, nur wirklich reife und gesunde Trauben kommen ins Lesekörbchen. Das kann stellenweise nicht viel sein, denn die alten Stöcke bringen nur wenig Ertrag. 2019 wurde der Ertrag durch Frost im Frühjahr nochmals vermindert. Er lag durchschnittlich bei 22 Hektoliter je Hektar. Freude beim Winzer kam da sicher nicht auf. Dafür aber waren die kleinen Träublein gehaltvoll und von großer Qualität. Die Kunden können sich freuen, angesichts der tollen Qualität. Der Langenberg-Silvaner besitzt Fülle und Saft, reintönige Frucht, gute Struktur und Harmonie.

Der Most bleibt 18 Stunden auf der Maische, was für das feine Gerbstoffgerüst verantwortlich ist. Danach vergärt der Wein in Holzfässern, allein mit den eigenen Hefen, also spontan. Die Gärung ist sehr langsam und gezügelt verlaufen, am Ende lag der Wein für 9 Monate auf der eigenen Hefe. Die genutzten Fässer sind mittelgroße Tonneau, die schon mehrfach verwendet wurden. Der Wein wird sich in den nächsten Jahren auf der Flasche weiter verfeinern.

Memo zur Speise

Mit seiner würzigen Art, mit der feinen, strukturgebenden Bitternote eignet sich der Langenberg hervorragend als Essensbegleiter für ein ganzes Menü, die Frucht bleibt dezent und im Hintergrund, damit kann er sich an viele Speisen anpassen und Ihnen eine zusätzliche Dimension geben. Wenn wir eine besondere Empfehlung aussprechen sollen, dann wären es würzige Geflügelgerichte, vielleicht ein Perlhuhn dessen Haut mit Kräutern oder in der Luxusvariante mit Trüffel ausgestopft wurde, dazu eine kraftvolle Geflügel-Jus und Kartoffelpüree.

Pairingtipps: Die besten Weine zu Käsefondue von Gerhard Retter (Restaurant Cordo, Berlin)
Der gebürtige Steirer und «Cordo»-Gastgeber Gerhard Retter ist nicht nur Gastronom, sondern auch ein deutscher Fernsehstar und international gefragter Sommelier. Zum Käsefondue empfiehlt er einen fränkischen Sylvaner.
"Naja die Schweizer trinken oft Schwarz Tee dazu... aber das muss doch nicht sein. Fendant geht immer, zum Beispiel von Rene Germain... aber es darf hier mal ein fränkischer Sylvaner sein: 2019 Silvaner Langenberg von Rudolf May aus Retzstadt, ein komplexer fränkischer Wein mit herrlicher Würze und guter Balance... erfrischt und belebt das Gericht..

Zum Rezept: https://www.falstaff.ch/rd/r/kaesefondue-so-wirds-gemacht/

Memo zur Degustation

Der Langenberg zeigt sich eher verhalten im Duft, ein wenig gelber Apfel, Quitte, auch Kräuter und würzige Komponenten, am Gaumen zeigt er dann seine Klasse. Feinkörnige Textur, Biss, Struktur, man bekommt sogleich einen dreidimensionalen Eindruck von dem Wein. Auch im Mund bleibt die Frucht natürlich herb und zurückhaltend, das ist alles sehr dezent und harmonisch, wieder gelbe Früchte, gelber Apfel, dazu Kräuter, Thymian, Orangenthymian aber auch Blutampfer und Basilikum kommen uns in den Sinn. Seine zarte Gerbstoffnote erinnert an Darjeelingtee mit Orangenblüten. Die Bittertöne finden Ihr Pendant in der cremigen Textur des Weins, er schmiegt sich förmlich an den Gaumen, erinnert da manchmal im Mundgefühl eher an Rotwein, auch wenn er natürlich deutlich frischer, erfrischender ist. Im Abgang wieder zarte Bitternoten, frisch und geschliffen. Ein großartiger Lagen-Silvaner.

Memo zum Boden

Skelettreicher Muschelkalk, Formation Wellenkalk

Allgemeine Informationen
WeinartWeißwein
RebsorteSilvaner
Geschmacktrocken
LeitrebeSilvaner
KategorieQualitätswein
Erzeugungökologisch
VerschlussDrehverschluß
Herkunft
WeingutRudolf May
RegionFranken
BereichMaindreieck
LageRetzbacher Langenberg
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypkraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife2020 - 2029
Trinktemperatur8 Grad
Analysewerte
Alkohol12,5% Vol.
Restzucker2,8 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure5,9%
Punktewertungen
K&M Punkte90 Punkte
Falstaff92 Punkte
Eichelmann89 Punkte

Rudolf May hat gleich eine ganze Phalanx erstklassiger Silvaner Unikate vorgelegt, die seinen Status unter den besten Winzern Frankens weiter verfestigt. Was schon die Erste Lage aus dem Retzstadter Langenberg an Dichte und mineralischem Verve auf die Waage bringt, gelingt woanders nicht einmal den Großen Gewächsen.
Vielschichtige Nase, die neben reifer Birne auch Sonnenblumen und Rapsblüten, Quitte und auch dunkle Aromen zeigt. Zeigt im Mund zunächst plakative Salzigkeit, reife Säure und Saft von Zitrusfrucht, trocken und beinahe provozierend auf Mineralität aus, wird kommen.
Tasting: Falstaff Weinguide Deutschland 2021, veröffentlicht am 23.11.2020