Rudolf May Silvaner Rothlauf GG VDP.Große Lage (DE-ÖKO-006)

2020

Rudolf May Silvaner Rothlauf GG VDP.Große Lage (DE-ÖKO-006)

Rudolf May, Deutschland, 0.75l

46,00

Lieferzeit: sofort lieferbar

Grundpreis: 61,33/l

Der Thüngersheimer Silvaner Rothlauf fließt in feinem Gelb mit grünlichen Reflexen ins Glas und signalisiert in seinem beeindruckenden Duftspiel Vielschichtigkeit und Komplexität. Im Antrunk zeigt er sich zunächst eher schlank , die gelben Aromen der Nase transportiert er aber auch schon jetzt auf der Zunge, zeigt dabei aber schon eine dezente, aber herrlich reife Frucht. Wir schmecken Reineclauden, reife rote Äpfel, einen Hauch Citrus sowie würzige Mineralität.  Dann baut sich der Wein im Mund immer mehr auf, zeigt sich körperreich, saftig und geradlinig auf der Zunge und hat zum Abgang hin eine unglaubliche Intensität, Mineralität und Frische. Der Geschmackshammer kommt da eigentlich erst, wenn man den Wein schon heruntergeschluckt hat. Was für eine Steigerung im Mund, grandioser Stoff. Grandios vinifiziert.

 

 

 

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Weingut Rudolf May |  Franken | Maindreieck

16,5 ha Weinberge | Produktion ca. 87.000 Flaschen, in 2019 nur 44.000 Flaschen reduziert durch Frost | ökologisch-zertifizierte Arbeitsweise | Weine vom Weingut Rudolf May gibt es seit November 2020 bei K&M.

Weingut Rudolf May

Rudolf May mit Sohn Benedikt

Weinbau gibt es in unserer Familie schon seit 300 Jahren. Das eigene Weingut erst seit 1998. Von Rudolf May und seiner Frau gegründet. Davor hatte Rudi, wie ihn seine Freunde nennen, einen sicheren Posten bei der Fränkischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Rudolf May hat den sicheren Job beim Staat gegen das Abenteuer des eigenen Weinguts getauscht. Die Familie hatte zwar schon ein paar eigenen Weinberge für den Eigenverbrauch und hat auch für ein paar Freunde Wein gemacht, aber nie selbst vermarktet.

Herkunft

Die Lagen um Thüngersheim und Retzstadt, nördlich von Würzburg gelegen, waren damals noch wenig bekannt. Renommee hatten die Lagen südlich von Würzburg, bei Randersacker und Sommershausen, rund um die Mainschleife bei Volkach und Escherndorf und bei Iphofen an den Ausläufern des Steigerwalds.

Aber hier oben Richtung Spessart gab es kaum bekannte Erzeuger und außer dem Homburger Kallmuth keine berühmte Lage. Dies sollte Rudi May in den nächsten Jahren verändern.

Bio-Logisch!

Seit 2015 ist das Weingut biologisch zertifiziert. Nicht weil das ein Trend ist, nein, weil es schon immer die Idee war, gesunde Trauben von gesunden Böden zu ernten und so die maximale Typizität, die maximale Originalität bei den eigenen Weinen zu erreichen. Auf diesem Weg ist Rudi May, seit ein paar Jahren mit Unterstützung von Sohn Benedikt, schon weit gekommen.

Auszeichnungen

2020 – Nominierung zum Falstaff-Winzer des Jahres

Anschrift des Weingutes:

Weingut Rudolf May | Im Eberstal 1 | 97282 Retzstadt

Alle Weine dieses Winzers >>

Rudolf May Silvaner Rothlauf GG VDP.Große Lage (DE-ÖKO-006)

Herkunft

May Silvaner Rothlauf GG VDP.Große Lage. Die VDP.GROSSE LAGE® ROTHLAUF liegt als Gewann in der Einzellage Johannisberg. Sie umfasst nicht nur den heißesten Teil innerhalb des Johannisbergs. Auch ihre Bodenstruktur ist besonders. Die nach Süden und Südwesten abfallenden 6,8 Hektar Weinberge gehören zum sogenannten Thüngersheimer Sattel, einer tektonischen Verwerfung, bei der die Buntsandsteinschicht durch das darüber liegende Muschelkalk gebrochen ist. Rudis Weinberg aus dem Rothlauf ist gerade Mal 0,6ha klein. Somit sind die Böden hier gleich von zwei Vertretern der sogenannten fränkischen Trias (mit Gipskeuper) durchsetzt. Die Böden sind karg und skelettreich und mit einer Steigung von 40 bis 60 Prozent auch recht steil. Die Weinberge liegen auf 190 bis 300 Metern.

Vinifikation May Silvaner Rothlauf GG VDP.Große Lage

Die Rebstöcke für den Rothlauf Silvaner stammen aus einem über 50 Jahre alten Weinberg von Rudolf May. Die Hangneigung beträgt ca. 60%. Schonende Handlese, 24 Std. Maischestandzeit. Der Wein wurde „spontan“ vergoren und 9 Monate auf der Vollhefe ausgebaut. (60% davon im Betonei).

Memo zur Degustation

Der Thüngersheimer Silvaner Rothlauf fließt in feinem Gelb mit grünlichen Reflexen ins Glas und signalisiert in seinem beeindruckenden Duftspiel Vielschichtigkeit und Komplexität. Im Antrunk zeigt er sich zunächst eher schlank , die gelben Aromen der Nase transportiert er aber auch schon jetzt auf der Zunge, zeigt dabei aber schon eine dezente, aber herrlich reife Frucht. Wir schmecken Reineclauden, reife rote Äpfel, einen Hauch Citrus sowie würzige Mineralität.  Dann baut sich der Wein im Mund immer mehr auf, zeigt sich körperreich, saftig und geradlinig auf der Zunge und hat zum Abgang hin eine unglaubliche Intensität, Mineralität und Frische. Der Geschmackshammer kommt da eigentlich erst, wenn man den Wein schon heruntergeschluckt hat. Was für eine Steigerung im Mund, grandioser Stoff. Grandios vinifiziert. 

Memo zum Boden

Muschelkalk, Buntsandstein

Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Silvaner
Geschmack trocken
Leitrebe Silvaner
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung ökologisch
Verschluss Drehverschluß
Herkunft
Weingut Rudolf May
Region Franken
Bereich Maindreieck
Lage Thüngersheim Rothlauf
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Weintyp fruchtig, kraftvoll, frisch, trocken
Trinkreife 2022 - 2032
Trinktemperatur 10 Grad
Analysewerte
Alkohol 13% Vol.
Restzucker 1,2 g/l
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure 6%
Punktewertungen
K&M Punkte 95 Punkte
James Suckling 98 Punkte
Meininger Weinwirtschaft 93 Punkte
Wein-Plus 93 Punkte
Falstaff 94 Punkte

A new dimension of dry silvaner! The enormously deep and complex nose of dried herbs and wild berries drags you into this incredibly concentrated and vibrant wine, which has a massive structure that gives it huge presence on the palate. All of this might be too much for you in this very youthful form, but we find it totally captivating. The dried-herb and stony finish doesn’t want to stop! From organically grown grapes with Naturland certification. Drinkable now, but best from 2022. Screw cap. 98/100 Pkt (Suckling)

Extremer Heuboden in der Nase, auch etwas gemüsig, aber im angenehmen Bereich; am Gaumen cremig, aber nicht buttrig, leise, Blüten und etwas Grapefruit in der Aromatik, dann wird es kalkig und klingt sehr lang und harmonisch aus. Ein Baby mit extrem viel Potential. (Felix Bodmann)

Nussige, klare, frische Nase mit viel Kernobst von gelbem Apfel bis Birne, einladend, Bergheu, Salzmandel und ganz leicht Fino-Sherry; extrem pfeffrig, auch Piment, im Hintergrund leicht laktisch, aber sehr frisch und straff, attraktive Herbheit. (Meininger)

Fester und recht tiefer, noch ein wenig verschlossen wirkender, leicht rauchiger, relativ kühler, leicht floraler und kräuterig-pflanzlicher Duft mit feinen, zurückhaltenden, hellen gelbfruchtigen Aromen und kreidig-mineralischen Nuancen. Klare, straffe und herbe, feinsaftige, recht noble, zart schmelzige Frucht, sehr feine Säure und etwas Griff, nussige, zart buttrige und florale Spuren, ein Hauch Pfeffer, viel herbe, kreidige Mineralik, gute Tiefe, wird mit Luft eher noch straffer, herber und kerniger, nussige Spuren, sehr guter, feinsaftiger und intensiv mineralischer Abgang mit feinen vegetabilen Aromen, Pfeffer und Zug. Muss reifen. (Wein-Plus-Bewertung hervorragend 93 WP). Zuletzt bewertet am 16. September 2021. Trinkempfehlung: 2023-2032+

Noch etwas verschlossen und reduktiv in der Nase, Apfel und Aprikose zeigen sich, feine Rauchigkeit. Dicht, mit gutem Extrakt und eng verwoben am Gaumen, ansatzlos integrierte Säure, mit Saft, Kräutrigkeit und mineralischer Tönung, dabei mit geschmeidiger Eleganz. 94/100 Pkt. Tasting: Weinguide Deutschland 2022. Verkostet von Ulrich Sautter. Veröffentlicht am 15.11.2021