Saalwächter Chardonnay trocken

2017

Saalwächter Chardonnay trocken

Saalwächter, Deutschland, 0,75l

23,00

Grundpreis: 30,67/

Lieferzeit: ausverkauft

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche.

Herrjeh, was für ein sensationeller Chardonnay! So etwas eigenständiges gibt es in Deutschland vielleicht kein zweites Mal. Ende Februar 2019 als füllfertige Fassprobe vom Winzer persönlich eingeschenkt. Der erste Gedanke, das kommt nicht aus Deutschland, auch wenn wir es natürlich wussten, das die Rebstöcke in Ingelheim beheimatet sind. Eine reduktive Note erinnerte uns etwas an Jura-Chardonnay, das nur hinter einer genial reifen Säure sehr schwer zu erahnende nussig-tabakige Holz lies uns an beste Fässer burgundischer Winzer denken. Und ja, die Säure war am ersten Tag dominant, maskierte den Wein mit dieser genial reifen Säure etwas, die Substanz dahinter lies jedoch Großes erahnen. Also wieder verschließen und ab in den Kühlschrank.

Am Tag 2 strahlte der Wein und präsentierte sich in einer beeindruckenden Art und Weise. Die Säure hatte sich komplett in den festen Körper integriert, begleitete statt zu dominieren, das anfangs zarte Holz war nun etwas deutlicher zu erahnen, aber nicht dieses vanillige, uniform parfümierte Holz, sondern das nussig-helltabakige Aromenspektrum, das uns an große weiße Burgunder der Cote d´Or erinnerte. Frische, feiner Schmelz, im Kern aber immer von einer reifen Säure angetrieben. Steht sicherlich am Beginn einer großen Zukunft. Singulärer Chardonnay einer neuen Winzergeneration, die aus den kalkreichen Lagen Rheinhessens Grandioses hervor holt.

Nicht vorrätig

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Carsten Saalwächter | Rheinhessen | Ingelheim

Carsten Saalwächter

Carsten Saalwächter & Freundin

Ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur.

Carsten Saalwächter ist 26 Jahre jung und hat mit dem 2017er Jahrgang seine ersten eigenen Weine gemacht.
“Für mich ist Winzer ein Handwerksberuf, der mich unheimlich glücklich macht, selbst wenn eine Woche mal schlecht läuft…

Weil Wein machen nichts ist, was man an einer Tafel lernt, habe ich besonders viel Zeit auf Weingütern und beim Wein trinken verbracht. Seit 2010 habe ich verschiedene Praktika und eine Ausbildung zum Winzer bei verschiedenen Betrieben in ganz Deutschland absolviert, unter anderem beim Weingut Schnaitmann, Weingut Ziereisen, Weingut Stodden, Weingut Friedrich Becker, Weingut Benedikt Baltes und Chat Sauvage.

Anschließend hatte ich das große Glück noch ein Jahr im Burgund arbeiten zu dürfen. Das erste halbe Jahr war ich bei Clos de Lambrays unter Therry Brouin. Er hat die Domaine über 30 Jahre geleitet, mir viele Türen geöffnet und mir einen Einblick in seine Idee von Pinot Noir verschafft. Das andere halbe Jahr war ich bei Jean Chartron in Puligny- Montrachet, um mehr über Chardonnay zu lernen.

Heute bewirtschaften wir insgesamt 11,5 Hektar. Ungefähr ein Hektar liegt im Rheingau, genauer in Assmannshausen. Unser klarer Fokus liegt auf den Burgundersorten. Besonders am Herzen liegt uns der Spätburgunder, aber auch Frühburgunder, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Silvaner machen uns viel Spaß.

Wir arbeiten im Weinberg ohne Herbizide und möchten in den kommenden Jahren auf biologischen Weinbau umstellen.

Im Keller vergären wir alles spontan und alle Weine im Holzfass. Jeder Wein bekommt seine Zeit. Wir filtrieren und schönen keinen von unseren Weinen. Wir pressen unsere Weine mit einer alten Spindelpresse und das extrem lange. Die kürzeste Pressung 2017 war 14 Stunden und die längsten 26 Stunden. Geschwefelt werden die Weine das erste Mal kurz vor der Füllung. Für mich ist extrem wichtig, dass sich durch das Sortiment ein roter Faden zieht, das heißt wir arbeiten bei unserem Silvaner nicht anders, als bei unserem großen Chardonnay.

Bei den Pinots vergären wir alles im Holz. Je nach Jahrgang arbeiten wir mit mehr oder weniger ganzen Trauben um mehr Spannung und Individualität zu schaffen.”

Anschrift des Weingutes:
Weingut Saalwächter, Binger Str. 18, 55218 Ingelheim am Rhein

Alle Weine dieses Winzers >>

Saalwächter Chardonnay trocken

Herkunft

Ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur! Handwerk – Leidenschaft – Eigenständigkeit.

Erster eigener Jahrgang und dann gleich so überzeugend. Wir kennen keinen solch fulminanten Einstieg in die Weinwelt. Natürlich klingen die Namen, bei denen Carsten Saalwächter seine Ausbildung bzw. Praktika gemacht hat, schon sehr überzeugend. Rainer Schnaitmann, Hanspeter Ziereisen, Stodden, Friedrich Becker, Benedikt Baltes oder Chat Sauvage in Deutschland. Über den deutschen Tellerrand geschaut hat er bei Therry Brouin (Clos de Lambrays) und Jean Chatron im Burgund. Sie gehören sicher zu den großen der nationalen und internationalen Weinwelt. Aber dass ein Jungwinzer das gelernte schon in der ersten Kollektion so großartig umsetzt, das haben wir so perfekt noch nicht erlebt.

Alle Weine sind im Holzfass spontan vergoren, reifen über 12 Monate auf der Vollhefe und werden im Keller so wenig wie möglich beeinflusst. Dazu werden die Weine nicht filtriert und erst kurz vor der Füllung ganz behutsam geschwefelt. Das erfordert im Keller maximale Zurückhaltung, um so zu arbeiten, muss man im Weinberg maximale Qualität ernten. Dafür braucht es 100% gesundes und reifes Lesegut und man sehr großes Zutrauen zu sich selbst. Geduld haben ist oft das schwierigste im Keller.

Vinifizierung Saalwächter Chardonnay trocken

Grandios der Chardonnay! Großes Kino! Was für ein Debut-Wein! Der gehört sicher zu den besten deutschen Exemplaren der Rebsorte, hier schmeckt man den Muschelkalk, straff, sehnig, kraftvoll und elegant, das ist großes Burgunderkino, aber mit Ingelheimer Akzent. Unser Saalwächter Chardonnay trocken aktuell gehört zum Spannendsten, was wir in den letzten Jahren von Winzern vorgestellt bekommen haben. Goldgelbe, reife Trauben bilden das Fundament für diesen außergewöhnlichen Chardonnay (französischer Klon) aus knapp 30-jährigen Trauben aus der “Ingelheimer Höllenweg”. Die Trauben wurden sorgsam von Hand selektioniert. Nach 12 Stunden Maischestandzeit wurden die Beeren auf einer alten Spindelpresse gepresst und im großen Holzfass (Assmann, Stockinger, Freres) spontan vergoren. Weniger ist mehr! Um den Charakter des Weins zu bewahren, wurde weder geschönt noch filtriert.

Memo zur Degustation

Herrjeh, was für ein sensationeller Chardonnay! So etwas eigenständiges gibt es in Deutschland vielleicht kein zweites Mal. Ende Februar 2019 als füllfertige Fassprobe vom Winzer persönlich eingeschenkt. Der erste Gedanke, das kommt nicht aus Deutschland, auch wenn wir es natürlich wussten, das die Rebstöcke in Ingelheim beheimatet sind. Ein reduktiver Touch erinnerte uns etwas an Jura-Chardonnay, das nur hinter einer genial reifen Säure sehr schwer zu erahnende nussig-tabakige Holz lies uns an beste Fässer burgundischer Winzer denken. Und ja, die Säure war am ersten Tag dominant, maskierte den Wein mit dieser genial reifen Säure etwas, die Substanz dahinter lies jedoch Großes erahnen. Also wieder verschließen und ab in den Kühlschrank.

Am Tag 2 strahlte der Wein und präsentierte sich in einer beeindruckenden Art und Weise. Die Säure hatte sich komplett in den festen Körper integriert, begleitete statt zu dominieren, das anfangs zarte Holz war nun etwas deutlicher zu erahnen, aber nicht dieses vanillige, uniform parfümierte Holz, sondern das nussig-helltabakige Aromenspektrum, das uns an große weiße Burgunder der Cote d´Or erinnerte. Frische, feiner Schmelz, im Kern aber immer von einer reifen Säure angetrieben. Steht sicherlich am Beginn einer großen Zukunft. Singulärer Chardonnay einer neuen Winzergeneration, die aus den kalkreichen Lagen Rheinhessens Grandioses hervor holt.

Kundenmeinung:
An der Spitze gestern (29.3.2019) dann der 2017er Chardonnay. Hier wurden keine Kompromisse gemacht. Das Vorbild ist klar: Frankreich. Schlank, straff aber auch nicht zu karg ist der Wein. Verschlossen ebenfalls. Auch ein Wein, der viel Zeit und Luft braucht. Die Nase klart erst nach intensivem Glasschwenken richtig auf. Die Säure ist ist straff aber gut integriert. Der Holzeinsatz vorbildlich. Ganz feiner Schmelz am Gaumen. Das ist ein Chardonnay, wie er mir in Deutschland bisher selten begegnet ist. Ich bin mir sehr sicher, dass das gut reifen wird. Nur liegen sollte er noch einige Zeit. Mich haben die präzise Stilistik und die tolle komplexe Aromatik der Weine sehr begeistert und bin mir sicher, dass wir von Carsten Saalwächter noch einiges gutes zu hören und zu trinken bekommen werden. (A.O.)

Memo zum Boden

Kalk

Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Chardonnay
Geschmack trocken
Kategorie Landwein
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Saalwächter
Region Rheinhessen
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Weintyp mineralisch, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2019 - 2025
Trinktemperatur 10 Grad
Analysewerte
Alkohol 13% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 94 Punkte