Grauer Burgunder

2021

Grauer Burgunder

Saalwächter, Deutschland, 0.75l

18,80

25,07 / l

Lieferzeit: ausverkauft

Produkt enthält: 0,75 l

Der 2021er ist fantastisch gelungen, für uns der bisher beste Grauburgunder aus der Hand von Carsten. Alles andere als Mainstream. Zart roséfarben, in der Nase kraftvoll mit fester Struktur, reifer Apfel, floral, dunkelwürzig, aktuell noch etwas spürbares Holzfass, nussig, zart zitrische Aromen, die an Pink Grapefruit erinnern, noch etwas hefig. Auf der Zunge feiner Schmelz, sehr klar, enorm vielschichtig, dabei erstaunlich saftig mit der typischen Grauburgunder-Erdigkeit. Nach fast einer Woche in der offenen Flasche zeigt er eine unglaubliche Spannung am Gaumen, nichts üppiges, nicht schwülstiges, reifer, gelber Apfel, etwas Quitte, ganz zarter Gerbstoff, auch die Würze zeigt sich sehr dezent, zart salzig. Das ist Grauburgunder auf sehr hohem Niveau. Hanspeter Ziereisen wäre stolz. Grauburgunder mit Anspruch!

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Grauer Burgunder

Herkunft

Ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur! Handwerk – Leidenschaft – Herkunft. Entdeckung des Jahres

Ein ungewöhnlicher Saalwächter Grauer Burgunder! Wir kennen keinen solch fulminanten Einstieg in die Weinwelt. Natürlich klingen die Namen, bei denen Carsten Saalwächter seine Ausbildung bzw. Praktika gemacht hat, schon sehr überzeugend. Rainer Schnaitmann, Hanspeter Ziereisen, Stodden, Friedrich Becker, Benedikt Baltes oder Chat Sauvage in Deutschland. Über den deutschen Tellerrand geschaut hat er bei Therry Brouin (Clos de Lambrays) und Jean Chatron im Burgund. Sie gehören sicher zu den großen der nationalen und internationalen Weinwelt. Aber dass ein Jungwinzer das erlernte schon in der ersten Kollektion so großartig umsetzt, das haben wir so perfekt noch nicht erlebt.

Alle Weine sind im Holzfass spontan vergoren, reifen über 12 Monate auf der Vollhefe und werden im Keller so wenig wie möglich beeinflusst. Dazu werden die Weine nicht filtriert und erst kurz vor der Füllung ganz behutsam geschwefelt. Das erfordert im Keller maximale Zurückhaltung, um so zu arbeiten, muss man im Weinberg maximale Qualität ernten. Dafür braucht es 100% gesundes und reifes Lesegut und man sehr großes Zutrauen zu sich selbst. Geduld haben ist oft das schwierigste im Keller.

Vinifizierung Saalwächter Grauer Burgunder trocken

Die kleinbeerigen Trauben der über 50 Jahre alten Grauburgunder-Rebstöcke wurden sorgsam von Hand geerntet und anschließend nochmals selektioniert. Die gesunden, selektionierten Beeren wurden danach auf einer alten Spindelpresse direkt gepresst, etwas auf der Maische stehen gelassen und im großen Holzfass (Assmann, Stockinger, Freres) spontan vergoren. Anschließend reifte der Saft über 18 Monate in Eichenholzfässern. Weniger ist mehr. Um den Charakter des Weins zu bewahren, wurde weder geschönt noch filtriert. Grauburgunder mit Frische!

Memo zur Degustation

Der 2021er ist fantastisch gelungen, für uns der bisher beste Grauburgunder aus der Hand von Carsten. Alles andere als Mainstream. Zart roséfarben, in der Nase kraftvoll mit fester Struktur, reifer Apfel, floral, dunkelwürzig, aktuell noch etwas spürbares Holzfass, nussig, zart zitrische Aromen, die an Pink Grapefruit erinnern, noch etwas hefig. Auf der Zunge feiner Schmelz, sehr klar, enorm vielschichtig, dabei erstaunlich saftig mit der typischen Grauburgunder-Erdigkeit. Nach fast einer Woche in der offenen Flasche zeigt er eine unglaubliche Spannung am Gaumen, nichts üppiges, nicht schwülstiges, reifer, gelber Apfel, etwas Quitte, ganz zarter Gerbstoff, auch die Würze zeigt sich sehr dezent, zart salzig. Das ist Grauburgunder auf sehr hohem Niveau. Hanspeter Ziereisen wäre stolz. Grauburgunder mit Anspruch!

Memo zum Boden

Kalk

Carsten Saalwächter | Rheinhessen & Rheingau

12 ha Rebfläche in Ingelheim und Assmannshausen | ca. 35-40.00 Flaschen Produktion | naturnahe Arbeitsweise | ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur | Erstkontakt 2019 | seit März 2019 bei K&M im Sortiment

Weingut Carsten Saalwächter

Carsten Saalwächter

Carsten Saalwächter ist 26 Jahre jung und hat mit dem 2017er Jahrgang seine ersten eigenen Weine gemacht. Und die haben es in sich. Das ist nichts von der Stange sondern höchst individuell!

“Für mich ist Winzer ein Handwerksberuf, der mich unheimlich glücklich macht, selbst wenn eine Woche mal schlecht läuft…

Der Werdegang bei den Besten

Weil Wein machen nichts ist, was man an einer Tafel lernt, habe ich besonders viel Zeit auf Weingütern und beim Wein trinken verbracht. Seit 2010 habe ich verschiedene Praktika und eine Ausbildung zum Winzer bei verschiedenen Betrieben in ganz Deutschland absolviert, unter anderem beim Weingut Schnaitmann, Weingut Ziereisen, Weingut Stodden, Weingut Friedrich Becker, Weingut Benedikt Baltes und Chat Sauvage.

Schliff im Burgund

Anschließend hatte ich das große Glück noch ein Jahr im Burgund arbeiten zu dürfen. Das erste halbe Jahr war ich bei Clos de Lambrays unter Therry Brouin. Er hat die Domaine über 30 Jahre geleitet, mir viele Türen geöffnet und mir einen Einblick in seine Idee von Pinot Noir verschafft. Das andere halbe Jahr war ich bei Jean Chartron in Puligny- Montrachet, um mehr über Chardonnay zu lernen.

Umsetzung im Weingut

Heute bewirtschaften wir insgesamt 11,5 Hektar. Ungefähr ein Hektar liegt im Rheingau, genauer in Assmannshausen. Unser klarer Fokus liegt auf den Burgundersorten. Besonders am Herzen liegt uns der Spätburgunder, aber auch Frühburgunder, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Silvaner machen uns viel Spaß. Wir arbeiten im Weinberg ohne Herbizide und möchten in den kommenden Jahren auf biologischen Weinbau umstellen.

Kellerwirtschaft

Im Keller vergären wir alles spontan und alle Weine im Holzfass. Jeder Wein bekommt seine Zeit. Wir filtrieren und schönen keinen von unseren Weinen. Wir pressen unsere Weine mit einer alten Spindelpresse und das extrem lange. Die kürzeste Pressung 2017 war 14 Stunden und die längsten 26 Stunden. Geschwefelt werden die Weine das erste Mal kurz vor der Füllung. Für mich ist extrem wichtig, dass sich durch das Sortiment ein roter Faden zieht, das heißt wir arbeiten bei unserem Silvaner nicht anders, als bei unserem großen Chardonnay.

Bei den Pinots vergären wir alles im Holz. Je nach Jahrgang arbeiten wir mit mehr oder weniger ganzen Trauben um mehr Spannung und Individualität zu schaffen.”

Anschrift des Weingutes:

Weingut Saalwächter | Binger Str. 18 | 55218 Ingelheim am Rhein

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Grauburgunder
Geschmack trocken
Leitrebe Grauburgunder
Kategorie Landwein
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Saalwächter
Region Rheinhessen
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Weintyp mineralisch, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2023 - 2027
Trinktemperatur 10 Grad
Analysewerte
Alkohol 12% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 92 Punkte