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Saalwächter Spätburgunder Assmannshausen Höllenberg

2018

Saalwächter Spätburgunder Assmannshausen Höllenberg

Saalwächter, Deutschland, 0.75l

52,00

Lieferzeit: sofort lieferbar

Grundpreis: 69,33/l

Kaum ein Ort bringt mehr Tradition und Historie für deutschen Spätburgunder mit. Extreme Schiefersteilhänge mit bis zu 70% Steigung in Verbindung mit uralten Reben bilden ein unverkennbares Fundament für Assmannshäuser Spätburgunder, besonders aus dem Höllenberg. Der Spätburgunder aus der weltberühmten Lage Assmannshausen Höllenberg genießt einen hohen Stellenwert in der Weinwelt, er gehört zu den besten Rotweinlagen weltweit. Deutscher Pinot aus Assmannshausen lag um das Jahr 1906 – wie alte Weinkarten belegen – auf einer Wellenlänge mit Größen wie Petrus, St. Julien, Margaux. Assmannhäuser Pinot war zu dieser Zeit teurer als ein Petrus und damit ganz weit vorne in der Hierarchie bester Rotweine. Der Niedergang erfolgte mit den beiden Weltkriegen und der Süßewelle – auch bei den Rotweinen –  in den 1970ern.
Carsten ist ein großer Fan dieser Weine aus der Rheingauer Paradelage. Er hat trotz seines jungen Alters schon an vielen Raritäten-Proben im Rheingau teilgenommen und eine gewisse Vorstellung, wie seine Spätburgunder auftreten sollen. Dabei orientiert er sich eben an diesen Weinen aus dieser Zeit. Ihn faszinierte insbesondere die Verbindung von wenig Alkohol bei größtem aromatischem Ausdruck der Trauben, zu viel Holz ist ihm ebenfalls ein Greuel. Mit der 2018er Ausgabe des Höllenberg Spätburgunder kommt er diesem Idealbild schon sehr nahe.

Ungemein einladender Duft nach roten Beeren, ganz deutlich frische, reife Johannisbeeren, immens einnehmend. Strahlt schon im Duft eine grandiose Frische aus, daneben akzentuieren feine Blütennoten den Wein. Am Gaumen enorm saftig, herrlich feiner Gerbstoff, wunderbar in Balance stehend, treibende Säure, wiederum rote Beerenfrucht, klar, präzise und geschliffen, strahlend ohne Ende im Glas.

Vorrätig

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Carsten Saalwächter | Rheinhessen |

Ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur.

Carsten Saalwächter ist 26 Jahre jung und hat mit dem 2017er Jahrgang seine ersten eigenen Weine gemacht. Und die haben es in sich. Das ist nichts von der Stange sondern höchst individuell!

Carsten Saalwächter

“Für mich ist Winzer ein Handwerksberuf, der mich unheimlich glücklich macht, selbst wenn eine Woche mal schlecht läuft…

Der Werdegang bei den Besten

Weil Wein machen nichts ist, was man an einer Tafel lernt, habe ich besonders viel Zeit auf Weingütern und beim Wein trinken verbracht. Seit 2010 habe ich verschiedene Praktika und eine Ausbildung zum Winzer bei verschiedenen Betrieben in ganz Deutschland absolviert, unter anderem beim Weingut Schnaitmann, Weingut Ziereisen, Weingut Stodden, Weingut Friedrich Becker, Weingut Benedikt Baltes und Chat Sauvage.

Schliff im Burgund

Anschließend hatte ich das große Glück noch ein Jahr im Burgund arbeiten zu dürfen. Das erste halbe Jahr war ich bei Clos de Lambrays unter Therry Brouin. Er hat die Domaine über 30 Jahre geleitet, mir viele Türen geöffnet und mir einen Einblick in seine Idee von Pinot Noir verschafft. Das andere halbe Jahr war ich bei Jean Chartron in Puligny- Montrachet, um mehr über Chardonnay zu lernen.

Umsetzung im Weingut

Heute bewirtschaften wir insgesamt 11,5 Hektar. Ungefähr ein Hektar liegt im Rheingau, genauer in Assmannshausen. Unser klarer Fokus liegt auf den Burgundersorten. Besonders am Herzen liegt uns der Spätburgunder, aber auch Frühburgunder, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Silvaner machen uns viel Spaß. Wir arbeiten im Weinberg ohne Herbizide und möchten in den kommenden Jahren auf biologischen Weinbau umstellen.

Kellerwirtschaft

Im Keller vergären wir alles spontan und alle Weine im Holzfass. Jeder Wein bekommt seine Zeit. Wir filtrieren und schönen keinen von unseren Weinen. Wir pressen unsere Weine mit einer alten Spindelpresse und das extrem lange. Die kürzeste Pressung 2017 war 14 Stunden und die längsten 26 Stunden. Geschwefelt werden die Weine das erste Mal kurz vor der Füllung. Für mich ist extrem wichtig, dass sich durch das Sortiment ein roter Faden zieht, das heißt wir arbeiten bei unserem Silvaner nicht anders, als bei unserem großen Chardonnay.

Bei den Pinots vergären wir alles im Holz. Je nach Jahrgang arbeiten wir mit mehr oder weniger ganzen Trauben um mehr Spannung und Individualität zu schaffen.”

Anschrift des Weingutes:
Weingut Saalwächter, Binger Str. 18, 55218 Ingelheim am Rhein

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Saalwächter Spätburgunder Assmannshausen Höllenberg

31Herkunft

Saalwächter Spätburgunder Assmannshausen Höllenberg – ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur! Handwerk – Leidenschaft – Eigenständigkeit. 

Kaum ein Ort bringt mehr Tradition und Historie für deutschen Spätburgunder mit. Extreme Schiefersteilhänge mit bis zu 70% Steigung in Verbindung mit uralten Reben bilden ein unverkennbares Fundament für Assmannshäuser Spätburgunder, besonders aus dem Höllenberg.

Werdegang

Natürlich klingen die Namen, bei denen Carsten Saalwächter seine Ausbildung und Praktika gemacht hat, schon sehr überzeugend. Rainer Schnaitmann, Hanspeter Ziereisen, Stodden, Friedrich Becker, Benedikt Baltes oder Chat Sauvage in Deutschland. Über den deutschen Tellerrand geschaut hat er bei Therry Brouin (Clos de Lambrays) und Jean Chatron im Burgund. Sie gehören sicher zu den großen Winzerpersönlichkeiten der nationalen und internationalen Weinwelt. Aber dass ein Jungwinzer das gelernte schon in der ersten Kollektion 2017 so großartig umsetzt, das haben wir so perfekt noch nicht erlebt. Ein großes Winzertalent steht am Anfang seines Schaffens!

Wir kennen keinen solch fulminanten Einstieg eines Jungwinzers in die Weinwelt. Seine ersten 3 weißen Premieren-Weine Chardonnay, Weissburgunder und Silvaner waren auch bei uns im Handumdrehen ausverkauft, ebenso wie die Rotweine des Jahrgangs 2017, die im November 2019 folgten.

Vinifizierung Saalwächter Spätburgunder Assmannshausen Höllenberg

Carsten besitzt neben seinen Weinbergslagen im rheinhessischen Ingelheim auch Rebfläche im auf der anderen Seite des Rheins gelegenen Rheingau, genauer in der Rotweinhochburg Assmannshausen. Ungefähr ein Hektar liegt in besten Lagen in Assmannshausen.  2018 war die früheste Lese, schon am 18. August 2018 ging es los. Nach der händischen Lese erfolgt eine mehrere Tage dauernde Kaltmazeration. Anschließend Vergärung mit ca. 15% Stilgerüst-Anteil, um mehr Spannung und Individualität zu schaffen. Der weitere Ausbau erfolgt in 300l Holzfässern der beiden besten burgundischen FassmanufakturenTaransaud und Francois Freres.

Memo zur Degustation

Kaum ein Ort bringt mehr Tradition und Historie für deutschen Spätburgunder mit. Extreme Schiefersteilhänge mit bis zu 70% Steigung in Verbindung mit uralten Reben bilden ein unverkennbares Fundament für Assmannshäuser Spätburgunder, besonders aus dem Höllenberg. Der Spätburgunder aus der weltberühmten Lage Assmannshausen Höllenberg genießt einen hohen Stellenwert in der Weinwelt, er gehört zu den besten Rotweinlagen weltweit. Deutscher Pinot aus Assmannshausen lag um das Jahr 1906 - wie alte Weinkarten belegen - auf einer Wellenlänge mit Größen wie Petrus, St. Julien, Margaux. Assmannhäuser Pinot war zu dieser Zeit teurer als ein Petrus und damit ganz weit vorne in der Hierarchie bester Rotweine. Der Niedergang erfolgte mit den beiden Weltkriegen und der Süßewelle - auch bei den Rotweinen -  in den 1970ern.
Carsten ist ein großer Fan dieser Weine aus der Rheingauer Paradelage. Er hat trotz seines jungen Alters schon an vielen Raritäten-Proben im Rheingau teilgenommen und eine gewisse Vorstellung, wie seine Spätburgunder auftreten sollen. Dabei orientiert er sich eben an diesen Weinen aus dieser Zeit. Ihn faszinierte insbesondere die Verbindung von wenig Alkohol bei größtem aromatischem Ausdruck der Trauben, zu viel Holz ist ihm ebenfalls ein Greuel. Mit der 2018er Ausgabe des Höllenberg Spätburgunder kommt er diesem Idealbild schon sehr nahe.

Ungemein einladender Duft nach roten Beeren, ganz deutlich frische, reife Johannisbeeren, immens einnehmend. Strahlt schon im Duft eine grandiose Frische aus, daneben akzentuieren feine Blütennoten den Wein. Am Gaumen enorm saftig, herrlich feiner Gerbstoff, wunderbar in Balance stehend, treibende Säure, wiederum rote Beerenfrucht, klar, präzise und geschliffen, strahlend ohne Ende im Glas.

Memo zum Boden

Schiefer

Allgemeine Informationen
WeinartRotwein
RebsortePinot Noir (Spätburgunder)
Geschmacktrocken
LeitrebePinot Noir (Spätburgunder)
KategorieLandwein
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutSaalwächter
RegionRheingau
BereichJohannisberg
LageAssmannshausen Höllenberg
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypfruchtig, kraftvoll, frisch, trocken
Trinkreife2023 - 2033
Trinktemperatur16 Grad
Analysewerte
Alkohol12,5% Vol.
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte94 Punkte