Spätburgunder Assmannshausen »La Premiere«

2019

Spätburgunder Assmannshausen »La Premiere«

Saalwächter, Deutschland, 0.75l

23,90

Lieferzeit: ausverkauft

Grundpreis: 31,87/l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche

Gute Zeiten für Rotwein-Liebhaber: Schon 2018 war bemerkenswert gut für den deutschen Spätburgunder und brachte mehr Spitzenweine hervor als jeder vor ihm, doch 2019 hat alle Anlagen, hierzulande als bislang größter Jahrgang für die feinste aller Rotweinsorten in die Geschichte einzugehen. (Markus “Sam” Hofschuster, Chefverkoster Wein+)

In Assmannshausen besitzt Carsten ca. 1,2 Hektar in besten Lagen, von denen er für diesen Wein in einem normalen Jahr 3.000 Liter erntet. 2019 waren es nur 2000 Liter.

Während die Spätburgunder aus den Ingelheimer Lagen immer vom Kalk geprägt sind, zeigen die Asssmannshäuser Pinots immer den aromatisch tiefdunklen Schiefer im Glas. Cassis, finessenreiches Spiel von dunkler Beerenfrucht, Säure und Schiefermineralik mit kühler Note nach Minze und weißem Pfeffer. Am Gaumen setzt sich die dunkle Frucht mit der schiefrigen Würze fort, Nelke, Hauch Kakaopulver, florale Noten, kräuterwürzig, blonder Tabak und viel Zug am Gaumen, Kräuter, Kühle, mundfüllend, griffiger Gerbstoff, salzig, ein Hauch Speck, Extraktsüße, Orangenzeste, Schwarztee. Zeigt sich mit viel Luft schon zugänglich, wird es einem aber sicher nicht übel nehmen, wenn er 5-8 Jahre im Keller verschwindet, um seine Aromen auszubilden und zu einer komplexen Einheit zu finden. Wunderbare Struktur!

Nicht vorrätig

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Spätburgunder Assmannshausen »La Premiere«

Herkunft

Handwerk – Leidenschaft – Herkunft – Saalwächter Spätburgunder Assmannshausen La Premiere. Stolz wirbt das Weingut auf seiner Homepage mit “Weingut Saalwächter – Weingut in Familientradition seit 1872”. Doch erst seit Junior Carsten Saalwächter von seinem Vater bestimmte und beste Parzellen zur Verfügung gestellt bekommen hat, um seine eignen Visionen zu verwirklichen, geht hier die Post ab. Ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur.

Wir kennen keinen solch fulminanten Einstieg eines Jungwinzers in die Weinwelt. Doch, vielleicht noch Tomislav Markovic, der es auf Anhieb mit 3 Trauben in den Gault Millau schaffte. Carstens ersten drei Weißweine aus dem Jahrgang 2017 waren jedenfalls bei uns im Handumdrehen ausverkauft wie auch seine Premieren-Rotweine aus dem Jahrgang 2017, zum einen aus Aßmannshausen im Rheingau und – wie hier – der Saalwächter Ingelheim Spätburgunder aus Carstens Ingelheimer Weinbergen. Die Rotweinstadt Ingelheim hat eine lange Weinbautradition. Karl der Großen trug dazu maßgeblich bei. Er soll die ersten roten Burgunderreben hier angesiedelt haben. Um 785 ließ er in Ingelheim eine Kaiserpfalz bauen, die ihm und 17 weiteren Herrschern bis zum Ausgang des Mittelalters als Regierungssitz diente. Bis heute lebt die Rotweintradition in Ingelheim fort.

Natürlich klingen die Namen, bei denen Carsten Saalwächter seine Ausbildung und Praktika absolviert hat, schon sehr überzeugend. Rainer Schnaitmann, Hanspeter Ziereisen, Stodden, Friedrich Becker, Benedikt Baltes oder Chat Sauvage in Deutschland. Über den deutschen Tellerrand geschaut hat er bei Therry Brouin (Clos de Lambrays) und Jean Chatron im Burgund. Sie gehören sicher zu den großen der nationalen und internationalen Weinwelt. Aber dass ein Jungwinzer das gelernte schon in der ersten Kollektion so großartig umsetzt, das haben wir so perfekt noch nicht erlebt. Ein großes Winzertalent steht am Anfang seines Schaffens.

Vinifizierung Saalwächter Spätburgunder Assmannshausen La Premiere

Carsten besitzt neben seinen Weinbergslagen im rheinhessischen Ingelheim auch 1,2ha Rebfläche im auf der anderen Seite des Rheins gelegenen Rheingau, genauer in der Rotweinhochburg Assmannshausen, darunter auch in der Parzelle Silberberg, die von Quarz geprägt ist. 20% der Trauben für diesen Wein stammen aus DEM Höllenberg, der Rest aus 2 Parzellen des Assmannshäuser Frankenthal, die oberhalb des Höllenbergs auf verwittertem Schieferboden wurzeln. Nach der händischen Lese erfolgt eine mehrere Tage dauernde Kaltmazeration. Anschließend Vergärung mit ca. 15% Stilgerüst-Anteil, um mehr Spannung und Individualität zu schaffen. Der weitere Ausbau erfolgt in 300l Holzfässern der beiden besten burgundischen Fassmanufakturen Taransaud und Francois Freres. In normalen Jahren  er einen durchschnittlichen Ertrag von 3000 Liter. Beim 2019er waren es jedoch nur 2.000 Liter.

Memo zur Degustation

In Assmannshausen besitzt Carsten ca. 1,2 Hektar in besten Lagen, von denen er für diesen Wein in einem normalen Jahr 3.000 Liter erntet.. 2019 waren es nur 2000 Liter.

Während die Spätburgunder aus den Ingelheimer Lagen immer vom Kalk geprägt sind, zeigen die Asssmannshäuser Pinots immer den aromatisch tiefdunklen Schiefer im Glas. Cassis, finessenreiches Spiel von dunkler Beerenfrucht, Säure und Schiefermineralik mit kühler Note nach Minze und weißem Pfeffer. Am Gaumen setzt sich die dunkle Frucht mit der schiefrigen Würze fort, Nelke, Hauch Kakaopulver, florale Noten, kräuterwürzig, blonder Tabak und viel Zug am Gaumen, Kräuter, Kühle, mundfüllend, griffiger Gerbstoff, salzig, ein Hauch Speck, Extraktsüße, Orangenzeste, Schwarztee. Zeigt sich mit viel Luft schon zugänglich, wird es einem aber sicher nicht übel nehmen, wenn er 5-8 Jahre im Keller verschwindet, um seine Aromen auszubilden und zu einer komplexen Einheit zu finden. Wunderbare Struktur!

Memo zum Boden

grauer Schiefer, Quarz

Carsten Saalwächter | Rheinhessen & Rheingau

12 ha Rebfläche in Ingelheim und Assmannshausen | ca. 35-40.00 Flaschen Produktion | naturnahe Arbeitsweise | ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur | Erstkontakt 2019 | seit März 2019 bei K&M im Sortiment

Weingut Carsten Saalwächter

Carsten Saalwächter

Carsten Saalwächter ist 26 Jahre jung und hat mit dem 2017er Jahrgang seine ersten eigenen Weine gemacht. Und die haben es in sich. Das ist nichts von der Stange sondern höchst individuell!

“Für mich ist Winzer ein Handwerksberuf, der mich unheimlich glücklich macht, selbst wenn eine Woche mal schlecht läuft…

Der Werdegang bei den Besten

Weil Wein machen nichts ist, was man an einer Tafel lernt, habe ich besonders viel Zeit auf Weingütern und beim Wein trinken verbracht. Seit 2010 habe ich verschiedene Praktika und eine Ausbildung zum Winzer bei verschiedenen Betrieben in ganz Deutschland absolviert, unter anderem beim Weingut Schnaitmann, Weingut Ziereisen, Weingut Stodden, Weingut Friedrich Becker, Weingut Benedikt Baltes und Chat Sauvage.

Schliff im Burgund

Anschließend hatte ich das große Glück noch ein Jahr im Burgund arbeiten zu dürfen. Das erste halbe Jahr war ich bei Clos de Lambrays unter Therry Brouin. Er hat die Domaine über 30 Jahre geleitet, mir viele Türen geöffnet und mir einen Einblick in seine Idee von Pinot Noir verschafft. Das andere halbe Jahr war ich bei Jean Chartron in Puligny- Montrachet, um mehr über Chardonnay zu lernen.

Umsetzung im Weingut

Heute bewirtschaften wir insgesamt 11,5 Hektar. Ungefähr ein Hektar liegt im Rheingau, genauer in Assmannshausen. Unser klarer Fokus liegt auf den Burgundersorten. Besonders am Herzen liegt uns der Spätburgunder, aber auch Frühburgunder, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Silvaner machen uns viel Spaß. Wir arbeiten im Weinberg ohne Herbizide und möchten in den kommenden Jahren auf biologischen Weinbau umstellen.

Kellerwirtschaft

Im Keller vergären wir alles spontan und alle Weine im Holzfass. Jeder Wein bekommt seine Zeit. Wir filtrieren und schönen keinen von unseren Weinen. Wir pressen unsere Weine mit einer alten Spindelpresse und das extrem lange. Die kürzeste Pressung 2017 war 14 Stunden und die längsten 26 Stunden. Geschwefelt werden die Weine das erste Mal kurz vor der Füllung. Für mich ist extrem wichtig, dass sich durch das Sortiment ein roter Faden zieht, das heißt wir arbeiten bei unserem Silvaner nicht anders, als bei unserem großen Chardonnay.

Bei den Pinots vergären wir alles im Holz. Je nach Jahrgang arbeiten wir mit mehr oder weniger ganzen Trauben um mehr Spannung und Individualität zu schaffen.”

Anschrift des Weingutes:

Weingut Saalwächter | Binger Str. 18 | 55218 Ingelheim am Rhein

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
WeinartRotwein
RebsortePinot Noir (Spätburgunder)
Geschmacktrocken
LeitrebePinot Noir (Spätburgunder)
KategorieLandwein
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutSaalwächter
RegionRheingau
BereichJohannisberg
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypfruchtig, kraftvoll, frisch, trocken
Trinkreife2022 - 2032
Trinktemperatur16 Grad
Analysewerte
Alkohol12% Vol.
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte91 Punkte
The Wine Advocate (Parker)90 Punkte

This Pinot comes from the other side of the Rhine River from Assmannshausen's highest vineyards, which are up to 70% steep and on pure slate terroir. The 2018 Assmannshausen La Première opens with a fascinating pure, complex and spicy, multilayered bouquet of red fruits, crushed crystalline rocks, flowers, herbs and toasted oak. Coolish, crystalline and refined on the palate, this is a tight yet elegant as well as tensioned Pinot with lots of spices, drive and energy on the straight and refreshingly dry and crisp finish. This is a serious and finessed Pinot Noir with finely grained tannins (30% whole clusters) that matches with many dishes every day. It's still young but already a great drinking pleasure for lovers of puristic wines. Stimulating astringency. Tasted in November 2020. - Stephan Reinhardt, März 2021 zum 2018er