Valdonica » Ballarino « Vermentino bianco (IT-BIO-004)

2019

Valdonica » Ballarino « Vermentino bianco (IT-BIO-004)

Valdonica, Italien, 0.75l

21,50

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Grundpreis: 28,67/l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche

Hier haben Sie einen herrlich singulären Charakterwein im Glas. Anders als gewohnt, weil ungemein reifer in der Charakteristik. Er zeigt sich in einem satten Goldgelb und animiert im Duft mit einem großen Potpourri an Aromen. Wir riechen intensive gelbe Frucht, ein Hauch Physalis, etwas Mango, dazu Kräuter und eine angenehme Note von Holz.

So weich der Ballarino über die Zunge fließt, so aromatisch fühlt sich alles augenblicklich im Mund an. Auf der Zunge kraftvoll würzig, steinig mineralisch und ausgeprägt aromatisch, stoffig, mundfüllend, mit seidiger Textur, eine reife, gut integrierte Säure setzt einen leichten Gegenakzent, damit es nicht zu cremig wird. Ausgestattetet mit feiner, gelber Frucht aber auch feinen, akzentuierten weißen Blütennoten gepaart mit würzigen Noten. Ungemein frisch im Mund, fühlt sich leicht an trotz seiner durchaus opulent wirkenden Art. Nichts ist dick und doch wirkt es fest und straff auf der Zunge. Ein wunderbar singulärer Wein, der im Glas eine ungeheure Wucht und mineralische Tiefe entfaltet. Aus Erfahrung (2012er) wissen wir, das der Vermentino von Martin sehr gut reifen kann. Legen Sie sich ruhig mal 1-2 Flaschen 4-5 Jahre auf die Seite.

Fester, etwas vegetabiler und gelb-gewürziger, auch hefiger Duft nach reifen gelben Früchten mit floralen Nuancen und deutlicher Mineralik. Feste, reife, ziemlich saftige Frucht, wieder florale und leicht vegetabile Aromen, gelbe Würze und hefige Noten, sehr feine Säure, Griff von reifem, mürbem Gerbstoff, nachhaltig und dicht, hat Kraft, gewisse Wärme, gute Tiefe, recht komplex, sehr guter, fester, saftiger und würziger, warmer Abgang mit nussigen bis hefigen Aromen und wieder reichlich Mineralik. (Wein-Plus zum 2017er)

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Valdonica |Toskana

Vom Urlaubsflirt zum Winzerleben!

Martin Kerres (Valdonica)

Martin Kerres (Valdonica)

Als Martin Kerres, erfolgreicher Spitalsarzt und Krankenhausmanager, um die Jahrtausendwende in die Toskana fuhr, um sich nach einem Sommerhäuschen umzuschauen, wurde er von einem Fleckchen Erde, einem wie er es später bezeichnete, “magischen Ort” verzaubert.

 

VALDONICA, in den Hügeln der Maremma bei Sassofortino (Südliche Toskana) malerisch gelegen, ist ein Kleinod, dessen 80 Hektar Fläche fast 30 Jahre nicht bewirtschaftet worden war. Er war tief berührt von der Schönheit der Natur. Von hier genießt man den einzigartigen Ausblick zum Mittelmeer und den Inseln Giglio und Elba.

 

Der Blick über die Weinberge mit ihren vielfältigen Bodenformationen von vulkanisch bis sandig und die fruchtbare Ebene hin zum azurblauen Mittelmeer öffnet einem das Herz – hier blühen Menschen und Weinstöcke gleichermaßen auf. Ein paar Jahre danach veränderte sich sein Leben tiefgreifend – und er zog hierher. Valdonica wurde sein Zuhause.

Terroir

Auf den unterschiedlichen Höhenlagen – bis zu 500 Meter hoch – legten Kerres und sein Weingutsteam auf 10 Hektar völlig neue Weinberge an – die organisch biologisch bewirtschaftet werden. Die Spezialität ist die für dieses Gebiet typische Sangiovese-Traube. Alle Weine reifen in Eichenfässern. Seine Weine exportiert er mittlerweile in die ganze Welt, in Deutschland sind wir wieder einmal Vorreiter für zu entdeckende Weingüter.

Waren es zu Beginn eher robuste Kerle, die deftiges Essen und lautes Lachen liebten, ist mit einem neuen Önologen-Team unter der Führung von Nicola Lazzeri ab dem Jahrgang 2017 eine neue Linie eingekehrt. Nicht mehr Kraft und Extraktsüße stehen im Vordergrund, sondern Eleganz, Trinkfluss und Terroir-Feeling, gelacht wird aber immer noch!

Robert Parker´s Mitarbeiter Antonio Galloni sagt: ”Manning makes some of the most exceptional balanced, harmonious wines in Tuscany in a style that favors a fairly rich expression of fruit. Simply put, I can’t recommend these wines highly enough.“

Vinifizierung

Alle Weine sind spontan vergoren. Sie werden in kleinen Einheiten – jede Lage für sich – fermentiert. Dreimal täglich wird die Maische per Hand unter den Most gehoben. Die Reifung erfolgt ausschließlich in Eichenfässern aus Frankreich – für 18 bzw. 24 Monate.

Wir fanden den Weg zu Martin Kerres eher zufällig auf der Vinitaly 2012 und hierbei spielte das Web 2.0, in dem Fall Facebook, eine wichtige Rolle, Vernetzung mit Menschen aus der Branche. Heute dauert es im Gegensatz zu früher (Printmagazine) nicht Monate, bis ein Weingut in das Licht der Öffentlichkeit trat. Helmuth Knall,  Journalist aus Österreich, berichtete von einem “grandiosen Tipp und wunderbaren Sangiovese-Tröpferl und nicht die übliche Cabernet-Merlot Geschichte”.

Grund genug also, dort einmal vorbeizuschauen. Und nach 1,5 Stunden intensiven Verkostens und Gedankenaustausches mit Martin Kerres, der seinen Traum lebt und auch mitanpackt, stand für mich fest, dass wir diese herrlichen Tropfen haben müssen. In gewisser Weise haben sie mich mit Ihrer Eleganz an einige rote Burgunder der Côte d´Or erinnert.

TV Bericht ORF
Dirk Würtz einfühlsames Porträt

Anschrift des Weingutes:
Valdonica Winery, Via Dogana 1, I-58036 Sassofortino (Roccastrada), Grosseto

Alle Weine dieses Winzers >>

Valdonica » Ballarino « Vermentino bianco (IT-BIO-004)

Herkunft

Valdonica Vermentino Ballarino – Vermentino in purezza! Die Vermentino-Traube ist die wichtigste weiße Traube der toskanischen Küste. Sie gedeiht auf Reben in 500m Meereshöhe in einer gut mit Meeresbrisen durchlüfteten Lage mit optimaler Sonneneinstrahlung: Hier können die Trauben perfekt ausreifen.  Für die Tiefe und Finesse des in gebrauchten Barriques und Tonneau ausgebauten Weines sorgen auch die Böden. Sie sind  zum Teil lehmig, zum Teil sandig und vulkanischen Ursprungs. Sassoforte, der Hügel, auf dem das Gut liegt, ist ein längst erloschener Vulkan. Eine der Weinbergsparzellen mit Böden, die einen hohen Sandanteil aufweisen, wurde mit der weißen Rebsorte Vermentino bepflanzt.

Das Herz von Valdonica sind die Weinberge. Sie wurden in unberührten Naturböden neu gepflanzt. Das sei ein großer Vorteil, meint Martin Kerres: «Naturböden sind über Jahrzehnte von keiner Chemie verschandelt, nur so macht eine biologische Zertifizierung Sinn. Als Mediziner ist die biologische und organische Bewirtschaftung der Weinberge und des gesamten Betriebs eine Herzens-Sache. Aus der Kombination von Bioweinbau und der Vielfalt der Natur entsteht Neues und Innovatives.» Der Betrieb ist seit 2012 biologisch zertifiziert. 

Vinifizierung Valdonica Vermentino Ballarino

Selektive Handlese. Nach der Ernte werden unsere Vermentino-Trauben in geteilt. Jeder Teil wird anschließend auf zwei verschiedene Arten vergoren. Etwa zwei Drittel werden als ganze Trauben gepresst und dann in Edelstahl mit wilden Hefen vergoren. Die Temperatur der Gärung wird wird auf etwa 16°C kontrolliert, um eine lange und langsame Gärung zu gewährleisten. Das verbleibende Drittel wird nochmals geteilt, abgebeert und bleibt bis zu 2 Monate in Kontakt mit den Schalen bevor er in gebrauchte Barriques und Tonneaux gepresst wird, um die Gärung zu beenden. In diesem Fall werden die Schalen durch leichtes Eintauchen des Deckels von Hand feucht gehalten. Der Wein wird nach etwa 12 Monaten verschnitten und für weitere sechs Monate im Tank auf der Hefe belassen, bevor er abgefüllt wird.

Memo zur Speise

Idealer Begleiter zu Fisch und Meeresfrüchten – oder auch nur zum Sonnenuntergang mit Blick aufs Meer.

Memo zur Degustation

Hier haben Sie einen herrlich singulären Charakterwein im Glas. Anders als gewohnt, weil ungemein reifer in der Charakteristik. Er zeigt sich in einem satten Goldgelb und animiert im Duft mit einem großen Potpourri an Aromen. Wir riechen intensive gelbe Frucht, ein Hauch Physalis, etwas Mango, dazu Kräuter und eine angenehme Note von Holz.

So weich der Ballarino über die Zunge fließt, so aromatisch fühlt sich alles augenblicklich im Mund an. Auf der Zunge kraftvoll würzig, steinig mineralisch und ausgeprägt aromatisch, stoffig, mundfüllend, mit seidiger Textur, eine reife, gut integrierte Säure setzt einen leichten Gegenakzent, damit es nicht zu cremig wird. Ausgestattetet mit feiner, gelber Frucht aber auch feinen, akzentuierten weißen Blütennoten gepaart mit würzigen Noten. Ungemein frisch im Mund, fühlt sich leicht an trotz seiner durchaus opulent wirkenden Art. Nichts ist dick und doch wirkt es fest und straff auf der Zunge. Ein wunderbar singulärer Wein, der im Glas eine ungeheure Wucht und mineralische Tiefe entfaltet. Aus Erfahrung (2012er) wissen wir, das der Vermentino von Martin sehr gut reifen kann. Legen Sie sich ruhig mal 1-2 Flaschen 4-5 Jahre auf die Seite.

Fester, etwas vegetabiler und gelb-gewürziger, auch hefiger Duft nach reifen gelben Früchten mit floralen Nuancen und deutlicher Mineralik. Feste, reife, ziemlich saftige Frucht, wieder florale und leicht vegetabile Aromen, gelbe Würze und hefige Noten, sehr feine Säure, Griff von reifem, mürbem Gerbstoff, nachhaltig und dicht, hat Kraft, gewisse Wärme, gute Tiefe, recht komplex, sehr guter, fester, saftiger und würziger, warmer Abgang mit nussigen bis hefigen Aromen und wieder reichlich Mineralik. (Wein-Plus zum 2017er)

Memo zum Boden

Vulkansich, Kalkstein, Sand

Allgemeine Informationen
WeinartWeißwein
RebsorteVermentino
Geschmacktrocken
LeitrebeVermentino
KategorieIGT
Erzeugungökologisch
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutValdonica
RegionToskana
BereichToskana IGT
HerkunftslandItalien
Verbrauch
Weintypmittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife2021 - 2027
Trinktemperatur10 Grad
Analysewerte
Alkohol14% Vol.
Restzucker2 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure4,8%
Punktewertungen
K&M Punkte90 Punkte