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Vale da Capucha Alvarinho

2013

Vale da Capucha Alvarinho

Vale da Capucha, Portugal, 0.75l

Bisher 14,50 12,50

Grundpreis: 19,33/l

Lieferzeit: ausverkauft

Leuchtend gelb fließt er in die Karaffe, denn etwas Belüftung schadet ihm sicher nicht. Die erste Nase zeigt uns ganz klar, von welchem Boden dieser Wein kommt: wir riechen Kräuter, Zitrusfrüchte, typisch für Kalkböden, die von der kühlen Luft des nur wenige Kilometer entfernten Atlantiks beeinflusst sind. Dazu gesellt sich im Mund eine feine, würzige Komponente, zart unterlegt von einer leicht salzig-rauchigen Mineralität. Auch die Früchte kommen nicht zu kurz: Aromen von Ananas und Aprikose wechseln sich mit leicht floralen Noten und einer feinen Zitrusfrucht im Mund ab. Insgesamt ein sehr komplexer, mundfüllender Wein, der aber dank seiner feinen, reifen Säure und der Mineralität keine “Wuchtbrumme” ist. Zeigt sich reif. Dieser Wein ist ein Paradebeispiel für einen komplexen Alvarinho und passt hervor­ragend zu Fisch und Meeresfrüchten, trinkt sich sicher auch herrlich ohne Essenbegleitung.

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Vale da Capucha  (Lisboa)

Vale da CapuchaDas Weingut (ausgesprochen: Vale da Capuscha) liegt in der westlichen Appellation Lisboa, die von der Kühle des Atlantiks beeinflusst ist. Die Böden des Weinguts sind stark muschelkalkhaltig, was sich auch im Logo mit der versteinerten Schnecke und dem Namen des Weißweins –„Fossil“ – ausdrückt. Perfekte Bedingungen, um mineralische Weißweine zu erzeugen. Bereits seit mehreren Generationen baut die Familie Marques Wein an. Heute leitet Sohn Pedro Marques (links, mit Armin Busch) das Weingut, er hat viele Jahre in Neuseeland gearbeitet. Er stellte das Weingut auf Bio-Anbau um. Sein Credo lautet: naturschonender Bio-Anbau mit viel Arbeit im Weinberg, um perfekt reife und gesunde Trauben zu ernten und so wenig Eingriffe wie möglich im Keller. Die Weine werden hauptsächlich mit den eigenen Hefen vergoren (=Spontangärung) und reifen langsam auf der Hefe, was den Weißweinen Substanz und immer eine feine Cremigkeit gibt. Die Weißweine werden teilweise mit autochthonen Rebsorten wie Arinto, Gouveio, Antao Vaz, Fernao Pires und Alvarinho erzeugt, aber auch die weiße Rhône-Rebsorte Viognier zeigt bei Vale da Capucha eine herausragende Qualität.

Neben den Weißweinen verdienen auch die Rotweine Beachtung. Sie zeichnen sich durch eine große Harmonie und innere Spannung aus, wir finden die portugiesischen Rebsorten Touriga Nacional und Aragonez (=Tempranillo) und wie bei den Weißen eine Rhône-Rebsorte, die Syrah.

BRI_1614_WEintippBrigitte Weintipp vom 16.7.14 von Natalie Lumpp

“Wenn es um die schönsten Städte geht, gehört Lissabon für mich unbedingt dazu! Die wunderschönen alten Häuser sind toll renoviert, imposant das Castelo Sao Jorge und zum Entspannen lädt das ehemalige Expogelände ein. Die Steigerung ist dann natürlich, noch ein gutes Glas Wein in den Händen zu halten! Nie habe ich verstanden, warum die Weine aus Portugal bei uns nur so selten anzutreffen sind. Gerade im Süden werden großartige Kellereien gebaut, und es erinnert schon fast ein bisschen an Kalifornien

Alteingesessen hingegen ist das Weingut Vale da Capucha in der westlichen Appellation Lisboa (nördlich von Lissabon am Atlantik gelegen). Die Familie Marques baut dort seit Generationen Wein an, wobei der Sohn Pedro mittlerweile das Ruder übernommen hat. Seither kann man schon von einem „Geheimtipp“ sprechen! Er arbeitete längere Zeit in Neuseeland, bevor er ins elterliche Weingut zurückkehrte. Eine seine erste Aktionen war es, auf biologischen Weinbau umzustellen. Sein Credo lautet gesunde und reife Trauben im Weinberg zu gewinnen. Im Keller baut er sie spontan aus, will heißen, dass er keine zusätzlichen Reinzuchthefen zugibt. Viel Freude bereitet ihm dabei die für Portugal so reiche Auswahl an autochthonen Rebsorten. Beispielsweise sein Weißwein 2012er Fossil ist eine Cuvée von Arinto, Gouveio und Fernao Pires. Wenn Ihnen die Rebsorten so gar nichts sagen – macht nichts – schließlich sind sie ja auch nur dort anzutreffen. Schon die Farbe ist außergewöhnlich: er leuchtet in kräftigem gelb! Im Duft merken Sie gleich seine salzige Mineralität und er erinnert an Zitronengras und Salbei. Seine wunderbare Mineralität behält er auch am Gaumen und er wirkt sehr charaktervoll. Nicht so tutti frutti, sondern schlank, geschliffen und im Nachhall bleibt ein Aroma wie von Orangenblüten.

Die Kenner schätzen in Portugal vor allem die exzellenten Rotweine. Der 2011er Vale da Capucha, eine Cuvée aus Touriga Nacional und Aragonez präsentiert sich schon tiefschwarz. Auch im Duft zeigt er eine dunkle Aromatik und wirkt mediterran, an dunkle Schokoladen und Veilchen erinnernd. Noch heute schwören viele Winzer darauf, die roten Trauben im Lagar mit den Füßen zu stampfen. Die Traubenkerne werden dabei nicht gequetscht und es ist wirklich eine schonende Art. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich da an meine eigene Erfahrungen im Lagar denke….”

Adresse des Weingutes:
Vale da Capucha, Quinta de Sao José, Largo Eng.António Batalha Reis, 2 , 2565-781 Turcifal

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Vale da Capucha Alvarinho

Herkunft + Macher

Einer der Gallionsfiguren der neuen, ziemlich kompromisslos arbeitenden jungen und innovativen Winzergeneration ist der agile Pedro Marques vom Weingut Vale da Capucha. Seine Weinberge, von dem dieser Vale da Capucha Alvarinho stammt,  stehen nur knapp 9 km vom tosenden Meer entfernt. Von dort weht ein starker Wind, der nicht nur seine Reben beeinflusst, sondern auch den angrenzenden Windpark. 2007 startete er sein Projekt “Vale da Capucha”. In seinen Weinen ist die Nähe zum Meer deutlich schmeckbar. Subtil fruchtig, kräuterwürzig, meeresartig im Duft wie am Gaumen.

Vinifikation Vale da Capucha Alvarinho

Nein, Alvarinho ist kein brasilianischer Ballzauberer, Alvarinho  (übersetzt „die kleine Weiße vom Rhein“ – man dachte lange, es bestehe aufgrund der aromatischen Ähnlichkeit eine Nähe zum deutschen Riesling), ist die bedeutendste portugiesische Weißweinrebsorte. Man munkelt, französische oder deutsche Mönche hätten sie über den Jakobsweg nach Galizien gebracht. In Portugal ist Alvarinho hauptsächlich im Vinho Verde Gebiet heimisch.

Memo zur Speise

Gegrillter Fisch oder zu einer Paella mit Meeresfrüchten.

Memo zur Degustation

Leuchtend gelb fließt er in die Karaffe, denn etwas Belüftung schadet ihm sicher nicht. Die erste Nase zeigt uns ganz klar, von welchem Boden dieser Wein kommt: wir riechen Kräuter, Zitrusfrüchte, typisch für Kalkböden, die von der kühlen Luft des nur wenige Kilometer entfernten Atlantiks beeinflusst sind. Dazu gesellt sich im Mund eine feine, würzige Komponente, zart unterlegt von einer leicht salzig-rauchigen Mineralität. Auch die Früchte kommen nicht zu kurz: Aromen von Ananas und Aprikose wechseln sich mit leicht floralen Noten und einer feinen Zitrusfrucht im Mund ab. Insgesamt ein sehr komplexer, mundfüllender Wein, der aber dank seiner feinen, reifen Säure und der Mineralität keine "Wuchtbrumme" ist. Dieser Wein ist ein Paradebeispiel für einen komplexen Alvarinho und passt hervor­ragend zu Fisch und Meeresfrüchten, trinkt sich sicher auch herrlich ohne Essenbegleitung.

Memo zum Boden

Ton-Kalkstein ozeanischen Ursprungs reich an Fossilien. Einfluss atlantischen Klimas, heiße Sommer, milde Winter.

Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Alvarinho
Geschmack trocken
Kategorie Vinho Regional
Erzeugung konventionell
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Vale da Capucha
Region Lisboa
Herkunftsland Portugal
Verbrauch
Weintyp fruchtig, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2016 - 2021
Trinktemperatur 8 Grad
Analysewerte
Alkohol 12,5% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 88 Punkte