01.08.2009 – von David Ruf
Der KSC hat am Samstagabend durch einen 2:0-Erfolg bei Regionalligist Tennis Borussia Berlin die zweiten Runde des DFB-Pokals erreicht.
Wenig Überraschendes gab es in der Startformation des KSC. Gegenüber dem Testspiel gegen Getafe änderte Cheftrainer Ede Becker sein Team erwartungsgemäß nur auf einer Position. Im linken Mittelfeld erhielt der nach einer Fußprellung wieder genesene Lars Stindl den Vorzug vor Gaétan Krebs.
Der KSC hatte zunächst große Probleme in die Partie zu finden. Insbesondere die Karlsruher Hintermannschaft stand zunächst nicht sehr stabil. Folgerichtig hatten die Gastgeber vor 4000 Zuschauern im Jahn-Sportpark die besseren Chancen. Nur eine gute Reaktion von Jeff Kornetzky gegen Christian Landu Tubi, der Stefan Buck stehengelassen hatte, verhinderte einen Rückstand (14.). Auch bei einem Schuss von Felix Below machte der Karlsruher Schlussmann in der 28. Minute eine sehr gute Figur. Drei Minuten zuvor war dem KSC ein klarer Elfmeter verweigert worden, als Sargon Duran nach einem Kopfball von Stefan Buck den Ball mit der Hand abwehrte. Die Pfeife von Schiedsrichter Sascha Thielert blieb aber stumm. In der Folgezeit stabilisierte sich der KSC etwas und nutzte die Schwächen in der Abwehr der Berliner bei Standardsituationen. Buck stieg nach einem Freistoß von Marco Engelhardt am höchsten und köpfte unbedrängt zur Karlsruher Führung ein (35.). Ansonsten hatte der KSC kaum zwingende Chancen und präsentierte sich in der Offensive zu umständlich und nicht zwingend genug. Beinahe wäre Buck noch ein zweiter Treffer gelungen, der 26-jährige traf kurz vor der Halbzeit nach einem weiteren Engelhardt-Freistoß das Leder aber nicht richtig.
Nach dem Seitenwechsel boten beide Mannschaften nur fußballerische Magerkost, Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Etwas Bewegung in die Partie kam erst wieder in der 72. Spielminute. Eine Hereingabe von Andreas Schäfer klärte Martin Neubert direkt vor die Füße von Alexander Iashvili, dessen Schuss Keeper Marc Stillenmunkes gerade noch entschärfen konnte. Ein missglückter Rückpass von Sebastian Langkamp in den Lauf von Faith Yigitusagi hätte kurz darauf fast den Ausgleich bedeutet, aber auch hier reagierte Kornetzky glänzend (79.). Für die endgültige Entscheidung zugunsten der Gäste sorgte dann mit Neubert ein Berliner. Eine Flanke von Christian Timm klärte Neubert vor dem einschussbereiten Anton Fink ins eigene Tor (82.).
Dem KSC ist mit dem Sieg also ein positiver Auftakt in die neue Saison gelungen, gleichwohl gibt es für die Trainer bis zum Ligaauftakt gegen Alemannia Aachen am Freitag (18.00 Uhr) noch einiges zu tun.
Tennis Borussia Berlin – Karlsruher SC 0:2 (0:1)
Tennis Borussia Berlin:
Stillenmunkes – Jakowitz, Neubert, Turan, Ahmetcik – Duran, Below, Griesert (69. Yigitusagi), Özgöz (84. Beil), Breitkopf (89. Austermann) – Landu Tubi
Trainer: Thomas Herbst
Bank: Langen, Jechow, Bastürk, Laletin
Karlsruher SC:
Kornetzky – Mutzel, S. Langkamp, Buck, Schäfer – Engelhardt, Aduobe, Stindl (85. Krebs), Timm – Iashvili (90. Chrisantus), Tarvajärvi (73. Fink)
Trainer: Edmund Becker
Bank: Nicht, Demirtas, Staffeldt, M. Langkamp
Tore:
0:1 – Buck (35.)
0:2 – Neubert (82.) Eigentor
Gelbe Karten:
Aduobe, Schäfer, Jakowitz
Zuschauer: 4000
Schiedsrichter: Sascha Thielert (Buchholz)
Assistenten: Malte Dittrich, Ren� Rohde