Tinhof Blaufränkisch Leithaberg DAC (AT-BIO-402)

2017

Tinhof Blaufränkisch Leithaberg DAC (AT-BIO-402)

Tinhof, Österreich, 0,75l

17,90

Grundpreis: 23,87/l

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Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe. Zart floral unterlegtes rotes Waldbeerkonfit, zart nach Veilchen, kandierte Orangenzesten. Saftig, elegant, feine Brombeerfrucht, feine Tannine, rund und bereits zugänglich. Tiefgründig, würziger Blaufränkisch mit Herkunftscharakter und elegantem Säurebogen.

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Erwin Tinhof | Burgenland

Region, Heimat & Qualität: Ein burgenländischer Winzer setzt auf Authentizität.
Tinhof“Terroir“, raunen sich Weinfreunde zu, wenn sie etwa Erwin Tinhofs Weine verkosten. Der Winzer aus dem Burgenland hat früh den Trend erkannt und auf „Region“ gesetzt. Tinhof liegt dabei aber weniger an der Marketing-Strategie. („Wenn der Wein im Glas gut ist, muss ja keiner was dazu sagen“), sondern für ihn zählen Echtheit und Qualität der Weine.

 

 

Herkunft & Teroir

Die Selbstverständlichkeit, auf Region und Terroir zu setzen, hat der Eisenstädter aus Frankreich importiert, wo er an der Universität Montpellier und auf dem südfranzösischen Spitzenweingut Mas de Daumas Gassac lernte. Niemand will österreichischen Chardonnay trinken, war sich der Winzer sicher, der 1990 im Weinbaugebiet Neusiedlersee-Hügelland die ersten Weinberge pachtete. Angebaut werden natürlich nur österreichische Rebsorten. Die ersten Jahre waren hart, doch heute könnte Tinhof, wenn er wollte, mehr verkaufen.

Bio!

Das ganze Weingut (14 Hektar Reben) wird biologisch bewirtschaftet, generell verzichtet er auf Kunstdünger, Insektizide oder Herbizide. Auch das hängt er nicht an die große Glocke, schon eher, dass er gemeinsam mit 15 Kollegen vom Leithaberg eine Winzervereinigung aufgebaut hat, um „Tradition, Terroir und Tiefgang“ zu pflegen. Mit gemeinsamem Etikett und Spitzenprodukten wollen die Winzer die Qualität ihrer Heimat bekannt machen.

Tradition & Moderne

So traditionell Tinhof ist, so modern und innovativ ist er auch. Statt auf Kork setzt er auf Schraubverschlüsse. Seine Lagen – etwa den Feuersteig – ließ Tinhof wissenschaftlich analysieren, und auch bei der täglichen Arbeit unterstützt ihn neueste meteorologische Technik. (Text:© Anja Kirig)

Tinhof Neuburger & Weißburgunder Verkostung im Wiener Steirereck: 25 Jahrgänge 1990-2014.

Bericht von Petra Bader
Bericht von Carsten Stammen

Anschrift des Weingutes:
Tinhof, Eisenstädter Straße 10, 7061 Trausdorf an der Wulka

Alle Weine dieses Winzers >>

Tinhof Blaufränkisch Leithaberg DAC (AT-BIO-402)

Herkunft – Blaufränkisch vom Leithakalk

Im 11. Jahrhundert haben Zisterziensermönche die Rebsorten Blauer Burgunder (Pinot Noir) und Grauer Mönch (Pinot Gris) in das Gebiet zwischen Leithagebirge und Neusiedlersee gebracht. Schon vor den Türkenkriegen wurden Franken hier angesiedelt um das Land wieder aufzubauen. Danach hatten viele Adelige, aber auch Kommunen Weinbergsbesitz an den Hängen des Leithagebirges. Da das Burgenland bis 1921 zu Ungarn gehörte, wurden die Weine vor allem dort verkauft und vermarktet, aber auch in der Residenzstadt Wien.

Die Zugehörigkeit zu Ungarn erklärt auch die Bedeutung des Blaufränkisch, der als Kékfrankos eigentlich eine ungarische Sorte ist; vermutlich wurde er deshalb hier verstärkt angebaut um den Österreichern zu zeigen „wie man ordentlichen Rotwein macht“.

Die Familie Tinhof ist tief mit dem Leithaberg verwurzelt: mit Lukas Plöckinger bearbeitet hier nun die 12. Generation Weingärten. Er meint: „Die Bodenstruktur gibt uns gewisse Möglichkeiten vor. Die 17 Millionen Jahre sind greifbar, sind schmeckbar! In feinen, eleganten, strukturierten, aussagekräftigen Weinen mit unverwechselbarem Charakter. Unsere Weingärten liegen alle in Seehöhen von 150 – 280 Metern, aber alle haben andere Mikroklimata. Manche liegen am Wald, manche ganz offen. Die Kleinstrukturiertheit des Leithagebirges gibt uns die Vielfalt.“ Erwin Tinhof war 2002 ein Gründungsmitglied des Vereins Leithaberg, der die Schaffung der geschützten Ursprungsbezeichnung „Leithaberg DAC“ vorantrieb.

Der Boden besteht im Kern aus kristallinem Gneis- und Glimmerschiefer die von stark kalkhaltigen Sedimenten des Urmeeres überlagert wurden. Die Mischung aus Urgesteinsverwitterungsböden mit Schiefer und Muschelkalk gibt den LeithabergWeinen ihren unverwechselbaren Charakter: Kristalline Böden erwärmen sich leicht, sind karg und zwingen dadurch die Reben in die Tiefe zu
wurzeln. Das wiederum ermöglicht die Aufnahme von gelösten Mineralsalzen aus dem Boden. Kalkhaltige Böden geben den Weinen eine spezielle, elegant-kompakte Säurestruktur und Pikanz

Vinifikation Tinhof Leithaberg Blaufränkisch

Blaufränkisch auf deutlich kalkhaltiger Braunerde und Leithakalk ergibt das Abbild eines typischen Leithaberg-Weines. Die schonend per Hand gelesenen Trauben von17-27 Jahre alten Reben aus Eisenstädter Rieden am Leithaberg werden offen und spontan über meist 20 Tage bei 25 Grad Celsius vergoren und der Wein für bis zu 24 Monate in großen Holzfässern (2000l) ausgebaut. Er hat floral und kräuterig unterlegte Brombeerenfrucht mit einem Hauch Orangen, feste feine Tannine und gutes Lagerpotenzial. Er passt gut zu Pasta, Pizza, Steaks und Wildgerichten.

Memo zur Speise

Idealer Speisenbegleiter zu kräftigen Speisen, Steaks, sowie zu Wildgerichten

Memo zur Degustation

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe. Zart floral unterlegtes rotes Waldbeerkonfit, zart nach Veilchen, kandierte Orangenzesten. Saftig, elegant, feine Brombeerfrucht, feine Tannine, rund und bereits zugänglich. Tiefgründig, würziger Blaufränkisch mit Herkunftscharakter und elegantem Säurebogen. Ein Hochgenuss der eleganten Art.

Memo zum Boden

sehr kalkreiche Braunerde, Leithakalk, mittelhumos, trocken. Biologisch-organische Bewirtschaftung.

Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Blaufränkisch
Geschmack trocken
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung biodynamisch
Verschluss Naturkork
Herkunft
Weingut Tinhof
Region Burgenland
Bereich Leithaberg DAC
Herkunftsland Österreich
Verbrauch
Weintyp mineralisch, kraftvoll, frisch, trocken
Trinkreife 2019 - 2028
Trinktemperatur 12 Grad
Analysewerte
Alkohol 13,5% Vol.
Restzucker 1,9 g/l
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure 6,1%
Punktewertungen
K&M Punkte 91 Punkte
Falstaff 91 Punkte
A la Carte 92 Punkte

Kräftiges Rubingranat, violette Reflexe, breitere Randaufhellung. Feine Brombeernuancen, zart nach Zwetschke, ein Hauch von Orangenzesten, feinwürzig, Kräuternuancen klingen an. Saftig, elegant, komplexe Struktur, etwas Tabaknoten, frische Fruchtnuancen im Abgang, vielseitiger Speisenbegleiter. Tasting: Falstaff Weinguide 2019/20; 13.06.2019 Verkostet von: Peter Moser

Jugendliche Farbe, Mix aus dunkel- und rotbeerigen Noten, Brombeere, Preiselbeere, feine Würze, lebendiger, animierender Trinkfluß, fruchtiger Abgang, langer Nachhall. (A la carte)