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Calcaire Blanc »Schweigen« VDP.Ortswein

2022

Calcaire Blanc »Schweigen« VDP.Ortswein

Jülg, Deutschland, 0.75l

18,90

25,20 / l

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Produkt enthält: 0,75 l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche.

Eine Weißweincuvée aus Chardonnay, Weissburgunder und Grauburgunder, die ohne Kompromisse den puren Kalkstein schmeckbar macht und die Vorstufe zu den höherwertigen Weinen brillant ablichtet. Aromen von zarter Reduktion, etwas Feuerstein und Steinobst. Ein Hauch von gerösteter Haselnuss, dazu zarte Hefenoten und ein Anflug von Kreide. Am Gaumen eine perfekte Balance aus cremiger Textur und straffer, salziger Frische. Saftige Gelbfrucht dazu feine Würze und ein kalkig-kreidiger Grip, der den Wein in die Länge zieht. Unglaublich präzise, geradlinig und kühl mit enormer Spannung, niemals laut, sondern fein verwoben. Handlese. Schonende Verarbeitung. Ausbau 12 Monate auf der Vollhefe (Barrique) und 18 Monate auf der Feinhefe (Edelstahl).

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Calcaire Blanc »Schweigen« VDP.Ortswein

Herkunft: die Lage – grenzenlos Wein

Unser Jülg Calcaire blanc Schweigen stammt aus dem Schweigener Sonnenberg: eine Lage –  zwei Staaten. 60% der Jülg’ schen Lagen im Schweigener Sonnenberg liegen auf französischer Seite. Daher konnte Werner Jülg in früheren Jahren nicht ohne seinen Reisepass zu seinen Rebzeilen auf französischer Gemarkung gehen. Dank dem Schengen Abkommen ist dieser Grenzgang nun ad acta gelegt. Heute bearbeiten überwiegend deutsche Winzern diese Lage. Auch weinrechtlich spielt die Herkunft des Jülg Calcaire blanc keine Rolle. Da die Trauben in deutschen Betrieben verarbeitet werden, gilt der Wein dann auch gesetzlich als deutscher Wein.

Der Boden im Schweigener Sonnenberg ist reich an Varianten und besteht unter anderem aus Buntsandstein, Kalkmergel, Ton, Löss und Sand. Da die “Dorflage”  Sonnenberg eine recht große Lage ist und auch wenig bedeutsam ist, steht der Lagenname Sonnenberg nur auf dem Etikett, wenn er aus dem alten, historischen Sonnenberg oberhalb des Dorfes Schweigen stammt.

Schweigener Sonnenberg

Schweigener Sonnenberg

 

 

 

 

 

 

 

Vinifikation Jülg Calcaire blanc Schweigen trocken

Selektive Handlese, schonend verarbeitet, teilweise spontan vergoren, der Ausbau erfolgt zunächst über 12 Monate auf der Vollhefe im mehrfach gebrauchten 500 Liter Tonneaux. Im Anschluss weitere 18 Monate auf der Feinhefe im Edelstahl – unfiltriert und ungeschönt auf die Flasche gefüllt. Diese großartige vinifizierte Cuv´ee aus 50% Chardonnay, 40% Weißburgunder und 10% Grauburgunder ist der Botschafter von Herkunft und Terroir! 100% Kalkstein, ein Wein, der aus unseren besten Weinbergen Schweigens stammt und deren spezielle Bodenstruktur und Kleinklima verkörpert – mineralisch, puristisch und präzise. Er ist ein Vorbote für unsere Lagenweine und ein echter Geheimtipp. Geringe Erträge, Handlese und Ausbau im Holzfass sind elementar dafür.

Memo zur Degustation

Eine Weißweincuvée aus Chardonnay, Weissburgunder und Grauburgunder, die ohne Kompromisse den puren Kalkstein schmeckbar macht und die Vorstufe zu den höherwertigen Weinen brillant ablichtet. Aromen von zarter Reduktion, etwas Feuerstein und Steinobst. Ein Hauch von gerösteter Haselnuss, dazu zarte Hefenoten und ein Anflug von Kreide. Am Gaumen eine perfekte Balance aus cremiger Textur und straffer, salziger Frische. Saftige Gelbfrucht dazu feine Würze und ein kalkig-kreidiger Grip, der den Wein in die Länge zieht. Unglaublich präzise, geradlinig und kühl mit enormer Spannung, niemals laut, sondern fein verwoben. Handlese. Schonende Verarbeitung. Ausbau 12 Monate auf der Vollhefe (Barrique) und 18 Monate auf der Feinhefe (Edelstahl).

Memo zum Boden

Kalkstein pur

Weingut Jülg  | Pfalz | Südliche Weinstraße | Schweigen

25 ha Rebfläche | Produktion ca. 150.000 Flaschen, davon ca. 20.000 Flaschen Sekt | seit Oktober 2005 bei K&M im Sortiment | seit 30.03.2021 Mitglied im VDP.

Familie Jülg

Die Pfalz ist ein großes Gebiet – das größte Weinanbaugebiet in Deutschland – und natürlich gibt es auch hier deutliche regionale Unterschiede. Die Südpfalz ist kühler und feuchter als der nördliche Teil (Mittelhaardt). Im Pfälzerwald gibt es mehr Öffnungen, so dass die kühleren und feuchteren Westwinde etwas mehr Spielraum haben. Die Weinberge liegen hier auch etwas höher. Das muss in Zeiten der globalen Erwärmung kein Nachteil sein. Im Gegenteil. Die Weine aus den besten Weinbergen der Südpfalz zeigen Präzision, Kühle, Mineralität.

Schweigen am Deutschen Weintor

Mit dem Weingut Jülg befinden wir uns mitten im Süden der Pfalz. Weiter südlich geht es nicht, die Hälfte der Weinberge dieser Domäne liegt sogar in Frankreich. Die Weine stammen größtenteils aus dem Schweigener Sonnenberg, durch den früher die Grenze verlief und der zum großen Teil auch auf französischer Seite in Wissembourg Rebstöcke beheimatet. Aber es ist erlaubt, diese Weine als “Pfälzer” zu vermarkten. Heute ist dieser grenzüberschreitende Weinbau kein Problem, aber vor dem Schengener Abkommen musste Vater Jülg zum Beispiel immer daran denken, seinen Reisepass im Traktor mitzuführen, denn Grenzkontrollen waren an der Tagesordnung.

Der Schwerpunkt liegt – Rot wie Weiß – eindeutig bei den Burgunderrebsorten, die durch Kraft und Dichte sowie einer erfrischenden Säure eine wunderbare Lebendigkeit aufweisen und so prädestiniert sind für die “Heimatküche” der Weinstube Jülg.

Aus der Tradition in die Zukunft

Oskar Jülg begann 1961 mit seinem Weingut und entschied sich ebenfalls für trockene Weine. Dies stand damals im Widerspruch zu der vorherrschenden Produktion von Süßweinen. Er bezog seine Reben aus dem Elsass und pflanzte französische Klone des Weißburgunders und später des Spätburgunders. Er ließ sogar Chardonnay auf seinen Parzellen jenseits der Grenze in Frankreich anbauen, verkaufte ihn aber als Weissburgunder. Chardonnay war zu dieser Zeit nicht erlaubt. Seine Auswahl an trockenen Qualitätsweinen machte den Verkauf nicht einfach, er kombinierte das Weingut mit einer Weinstube.

Mein Ding

Mitte der 1980er Jahre hat dann Werner Jülg das Weingut kontinuierlich und mit viel Leidenschaft von einem typischen Massenweinbetrieb in einen Qualitätsbetrieb von individuellem Zuschnitt gewandelt. Dabei rennt er aber nicht jedem Trend hinterher, sondern er macht „sein Ding“. Entscheidend sind nicht die Analysewerte eines Weines, für ihn stehen immer der Geschmack, der Charakter, die Finesse und Persönlichkeit eines Weines im Vordergrund. Sie strahlen eine gelungene Verbindung zwischen Tradition, Frische und klarer Frucht aus und sind trocken ausgebaut. Und trocken bedeutet hier auch trocken, schmeichelnde Restsüße sucht man in seinen Weinen vergebens, da bleibt er seinem Leitspruch treu.

Die nächste Generation

Werner und Johannes Jülg

Werner und Johannes Jülg

Der Durchbruch gelang dem Weingut Jülg erst, als Johannes Jülg 2010 zu seinem Vater Werner stieß und der Qualität einen deutlichen Schub gab. Nach Abschluss seines Weinstudiums absolvierte er Praktika bei renommierten Betrieben wie z.B. bei Klaus-Peter Keller, Clemens Busch, Stodden und im Burgund beim Weingut Clos de Lambray. Sein Credo ist klar: mit harter Arbeit im Weinberg und so wenig Eingriffen im Keller wie möglich die bestmöglichen Weine auf den Markt bringen, die auch die Terroir-Unterschiede seiner Weinberge zum Ausdruck bringen. Sandstein, Kalk, Ton und Löss wechseln sich ab. Alles wird von Hand geerntet, und im Keller wird modern-traditionell gearbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und Johannes wird heute zu den großen Talenten seiner Generation gezählt.

Der Lohn für harte Arbeit

Deutschlands führender Weinführer Gault-Millau ist sich sicher: “Das ist Klasse, das hat Stil!”. Johannes’ Paradestücke sind zweifellos seine Burgunder: Spätburgunder, Weißburgunder und Chardonnay. Aber er beherrscht zum Beispiel auch Riesling, Sauvignon Blanc und Scheurebe. Seit den 1980er Jahren haben sie auch eine eigene Sektenproduktion. Die Herstellung der fast 50.000 Flaschen Sekt, die hier jedes Jahr produziert werden, erfolgt vollständig auf dem Weingut.

Im März 2021 wurde das Talent von Johannes Jülg anerkannt: Das Weingut Jülg wurde in den Verband deutscher Prädikatsweingüter aufgenommen.

Vinum Weinguide 2022: Weingut des Jahres in der Pfalz

Weinstube Jülg

Als Oskar Jülg 1961 sein Weingut ganz im Süden der Pfalz eröffnete, wurde schnell klar, dass seine Auswahl an trockenen Weinen (hauptsächlich Weißburgunder) auf einem von Süßweinen dominierten Markt schwierig war. Ein eigenes Restaurant zu haben, erwies sich als eine Lösung, um trotzdem Umsatz zu machen. Im Jahr 1962 gründete seine Frau Erika die Weinstube Jülg. Sie servierte eine hochwertige regionale Küche, da sie entweder mit Fleischzubereitungen aus eigener Schlachtung arbeitete oder die Zutaten von hervorragenden Erzeugern bezog. Um den Betrieb rentabel zu halten, umfasste das Anwesen auch Ackerbau, Viehzucht und die Veredelung von Weinreben. Ihre konsequente Vision von Qualität, sowohl für das Weingut als auch für das Restaurant, brachte sie an den Punkt, den sie erreichen wollten: Anerkennung für ihre wunderbaren trockenen Weine.

Die Seele des Weingutes

Erika Jülg hat bis Dezember 2019 gekocht. Als frischgebackene Achtzigjährige hat sie nach fast 50 Jahren die Kochmütze an Laurent Durst weitergegeben, einen ehemaligen Sternekoch, der gleich hinter der Grenze in Wissembourg lebt und nun sein Fachwissen im Restaurant von Jülg weitergibt. Wir haben die Küche von Erika Jülg schon mehrmals probiert und waren gespannt, ob der Stilwechsel zu viel sein würde. Aber beim Verzehr eines überraschenden und frischen Carpaccio von Saumagen, Blutwurst mit Linsen und Pellkartoffeln, spürten wir sofort die Seele dieser Stube. Hier kocht ein Koch, der genau verstanden hat, was Erika Jülg in all den Jahrzehnten erreicht hat: Menschen mit der bestmöglichen regionalen Küche glücklich zu machen. Und an den berühmten Bratkartoffeln hat er zum Glück auch nichts geändert. Ein Gericht, das so einfach zu sein scheint, bei dem aber die Wahl der richtigen Kartoffel und die Erfahrung mit dem Frittieren von entscheidender Bedeutung sind, damit die Zubereitung so gelingt wie bei Erika.

Wenn das Wetter es zulässt, sitzen Sie im großen und gemütlichen Innenhof. Im Inneren herrscht die Atmosphäre vergangener Zeiten. Der Service durch die Frau von Laurent Durst und die Mutter von Johannes Jülg ist reibungslos und herzlich. Orte wie dieser sind zu bewundern.

Anschrift des Weingutes:

Weingut Jülg | Hauptstraße 1 | 76889 Schweigen-Rechtenbach

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Chardonnay
Geschmack trocken
Leitrebe Chardonnay
Zusatzrebe Weißburgunder
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung konventionell
Verschluss DIAM
Herkunft
Weingut Jülg
Region Pfalz
Bereich Südliche Weinstraße
Lage Schweigen Sonnenberg
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Weintyp mineralisch, kraftvoll, frisch, trocken
Trinkreife 2025 - 2030
Trinktemperatur 10 Grad
Analysewerte
Alkohol 12,5% Vol.
Restzucker 3,6 g/l
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure 6,3%
Punktewertungen
K&M Punkte 90 Punkte
Vinous Anne Krebiehl MW 90 Punkte
Wein-Plus 88 Punkte

The 2022 Schweigen Calcaire Blanc is a blend of half Chardonnay, 40% Pinot Blanc and 10% Pinot Gris. This spent a year on gross lees in oak and a further year in stainless steel on fine lees. Its subtle nose shows a touch of roasted hazelnut enriched with bright lemon and a hint of yeast. Salty brightness and a lovely limestone-tinged coolness define the palate despite the hot vintage. This has wonderful understatement and elegance.

Rauchiger bis angedeutet speckiger, fein-vegetabiler und noch leicht hefiger Duft mit hellen, feinen Kernobst- und Zitrusaromen, gewisser Mineralik und floralen Spuren. Recht saftige, noch unentwickelte Frucht, lebendige, feine Säure und Griff, helle, etwas nussige Fasstöne mit zart rauchigen und tabakigen Noten, nachhaltig am Gaumen, mit frischer Butter, Schmelz, aber auch Biss, noch wenig entwickelt, kreidige-kalkige und salzige Mineralik, sehr guter, recht fester, saftiger, feinwürziger und mineralischer Abgang mit Zug und ganz leicht süßlichem Ausklang. Trinkempfehlung: 2027-2030+. Zuletzt bewertet: 15. Januar 2026

Lebensmittelkennzeichnung
Bezeichnung
Lebensmittelunternehmer
Herkunftsort