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Spätburgunder Ingelheim

2020

Spätburgunder Ingelheim

Saalwächter, Deutschland, 0.75l

16,00

Lieferzeit: sofort lieferbar

Produkt enthält: 0,75 l

Grundpreis: 21,33/l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche

Gute Zeiten für Rotwein-Liebhaber: Schon 2018 war bemerkenswert gut für den deutschen Spätburgunder und brachte mehr Spitzenweine hervor als jeder vor ihm, doch 2019 hat alle Anlagen, hierzulande als bislang größter Jahrgang für die feinste aller Rotweinsorten in die Geschichte einzugehen. (Markus “Sam” Hofschuster, Chefverkoster Wein+)

2019 hat Carsten weniger Ganztrauben bei der Weinbereitung verwendet, es war einfach ein etwas kühlerer Jahrgang. Schon beim “einfachen” Ingelheimer Spätburgunder, der aufgrund seiner französischen Klone mehr Pinot Noir als deutscher Spätburgunder ist, gerät man ins Schwärmen. Dies soll tatsächlich der Einstiegswein von Carsten Saalwächter aus seinen Ingelheimer Weinbergen für jeden Tag sein??? Man mag es kaum glauben. Hedonistische, feine Pinotfrucht im zarten Duft. Hier dürfen dann auch mal die Beerendüfte spürbar sein, Carsten favorisiert ja lieber Struktur und Komplexität statt irgendwelcher Fruchtaromen. Der hier jedoch darf das. Feinste Kirschen und dunkle Steinobst noten (Pflaume) mit einem Hauch getrockneter Kräuter, Waldboden, Tabak und Tee. Saftig mit feinem Gerbstoffgripp fließt er über die Zunge, ein Maul voll Wein, feine Extraktsüße, kernig, zeigt eine gewisse Kühle (Muschelkalk!!!), eine kecke Säure sorgt für Frische und den nötigen Trinkfluss. Ein unglaublicher charmanter Pinot der hedonistischen Trinkspaß für jeden Tag verspricht. Macht auch jung schon enormen Spaß, dann empfehlen wir Ihnen aber, den Wein zu karaffieren, damit er genug Luft bekommt, um sich zu entfalten.

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Spätburgunder Ingelheim

Herkunft

Handwerk – Leidenschaft – Herkunft – Saalwächter Ingelheim Spätburgunder. Stolz wirbt das Weingut auf seiner Homepage mit “Weingut Saalwächter – Weingut in Familientradition seit 1872”. Doch erst seit Junior Carsten Saalwächter von seinem Vater bestimmte und beste Parzellen zur Verfügung gestellt bekommen hat, um seine eignen Visionen zu verwirklichen, geht hier die Post ab. Ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur.

Wir kennen keinen solch fulminanten Einstieg eines Jungwinzers in die Weinwelt. Doch, vielleicht noch Tomislav Markovic, der es auf Anhieb mit 3 Trauben in den Gault Millau schaffte. Carstens ersten drei Weißweine aus dem Jahrgang 2017 waren jedenfalls bei uns im Handumdrehen ausverkauft wie auch seine Premieren-Rotweine aus dem Jahrgang 2017, zum einen aus Aßmannshausen im Rheingau und – wie hier –  der Saalwächter Ingelheim Spätburgunder aus Carstens Ingelheimer Weinbergen. Die Rotweinstadt Ingelheim hat eine lange Weinbautradition. Karl der Großen trug dazu maßgeblich bei. Er soll die ersten roten Burgunderreben hier angesiedelt haben. Um 785 ließ er in Ingelheim eine Kaiserpfalz bauen, die ihm und 17 weiteren Herrschern bis zum Ausgang des Mittelalters als Regierungssitz diente. Bis heute lebt die Rotweintradition in Ingelheim fort.

Natürlich klingen die Namen, bei denen Carsten Saalwächter seine Ausbildung und Praktika gemacht hat, schon sehr überzeugend. Rainer Schnaitmann, Hanspeter Ziereisen, Stodden, Friedrich Becker, Benedikt Baltes oder Chat Sauvage in Deutschland. Über den deutschen Tellerrand geschaut hat er bei Therry Brouin (Clos de Lambrays) und Jean Chatron im Burgund. Sie gehören sicher zu den großen der nationalen und internationalen Weinwelt. Aber dass ein Jungwinzer das gelernte schon in der ersten Kollektion so großartig umsetzt, das haben wir so perfekt noch nicht erlebt. Ein großes Winzertalent steht am Anfang seines Schaffens.

Vinifizierung Saalwächter Ingelheim Spätburgunder

40 Jahre alte Rebstöcke, sorgsam und selektioniert von gelben Muschelkalkböden von Hand gelesen. Es folgte eine 3-wöchige Maischegärung im Eichenholzbottich, weitere Reifung über 24 Monate in gebrauchten Eichenfässern. Je nach Jahrgang mit mehr oder weniger ganzen Trauben vergoren, um mehr Spannung und Individualität zu schaffen. 2020 waren das 25%. Unfiltriert und ungeschönt abgefüllt.

Memo zur Degustation

Schon beim "einfachen" Ingelheimer Spätburgunder, der aufgrund seiner französischen Klone mehr Pinot Noir als deutscher Spätburgunder ist, gerät man ins Schwärmen. Dies soll tatsächlich der Einstiegswein von Carsten Saalwächter aus seinen Ingelheimer Weinbergen für jeden Tag sein??? Man mag es kaum glauben. Hedonistische, feine Pinotfrucht im zarten Duft. Hier dürfen dann auch mal die Beerendüfte spürbar sein, Carsten favorisiert ja lieber Struktur und Komplexität statt irgendwelcher Fruchtaromen. Der hier jedoch darf das. Feinste Kirschen und dunkle Steinobst noten (Pflaume) mit einem Hauch getrockneter Kräuter, Waldboden, Tabak und Tee. Saftig mit feinem Gerbstoffgripp fließt er über die Zunge, ein Maul voll Wein, feine Extraktsüße, kernig, zeigt eine gewisse Kühle (Muschelkalk!!!), eine kecke Säure sorgt für Frische und den nötigen Trinkfluss. Ein unglaublicher charmanter Pinot der hedonistischen Trinkspaß für jeden Tag verspricht. Macht auch jung schon enormen Spaß, dann empfehlen wir Ihnen aber, den Wein zu karaffieren, damit er genug Luft bekommt, um sich zu entfalten. Trinkfreude pur! Berührend!

Memo zum Boden

Kalkstein

Carsten Saalwächter | Rheinhessen & Rheingau

12 ha Rebfläche in Ingelheim und Assmannshausen | ca. 35-40.00 Flaschen Produktion | naturnahe Arbeitsweise | ein Jungwinzer auf der qualitativen Überholspur | Erstkontakt 2019 | seit März 2019 bei K&M im Sortiment

Weingut Carsten Saalwächter

Carsten Saalwächter

Carsten Saalwächter ist 26 Jahre jung und hat mit dem 2017er Jahrgang seine ersten eigenen Weine gemacht. Und die haben es in sich. Das ist nichts von der Stange sondern höchst individuell!

“Für mich ist Winzer ein Handwerksberuf, der mich unheimlich glücklich macht, selbst wenn eine Woche mal schlecht läuft…

Der Werdegang bei den Besten

Weil Wein machen nichts ist, was man an einer Tafel lernt, habe ich besonders viel Zeit auf Weingütern und beim Wein trinken verbracht. Seit 2010 habe ich verschiedene Praktika und eine Ausbildung zum Winzer bei verschiedenen Betrieben in ganz Deutschland absolviert, unter anderem beim Weingut Schnaitmann, Weingut Ziereisen, Weingut Stodden, Weingut Friedrich Becker, Weingut Benedikt Baltes und Chat Sauvage.

Schliff im Burgund

Anschließend hatte ich das große Glück noch ein Jahr im Burgund arbeiten zu dürfen. Das erste halbe Jahr war ich bei Clos de Lambrays unter Therry Brouin. Er hat die Domaine über 30 Jahre geleitet, mir viele Türen geöffnet und mir einen Einblick in seine Idee von Pinot Noir verschafft. Das andere halbe Jahr war ich bei Jean Chartron in Puligny- Montrachet, um mehr über Chardonnay zu lernen.

Umsetzung im Weingut

Heute bewirtschaften wir insgesamt 11,5 Hektar. Ungefähr ein Hektar liegt im Rheingau, genauer in Assmannshausen. Unser klarer Fokus liegt auf den Burgundersorten. Besonders am Herzen liegt uns der Spätburgunder, aber auch Frühburgunder, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay und Silvaner machen uns viel Spaß. Wir arbeiten im Weinberg ohne Herbizide und möchten in den kommenden Jahren auf biologischen Weinbau umstellen.

Kellerwirtschaft

Im Keller vergären wir alles spontan und alle Weine im Holzfass. Jeder Wein bekommt seine Zeit. Wir filtrieren und schönen keinen von unseren Weinen. Wir pressen unsere Weine mit einer alten Spindelpresse und das extrem lange. Die kürzeste Pressung 2017 war 14 Stunden und die längsten 26 Stunden. Geschwefelt werden die Weine das erste Mal kurz vor der Füllung. Für mich ist extrem wichtig, dass sich durch das Sortiment ein roter Faden zieht, das heißt wir arbeiten bei unserem Silvaner nicht anders, als bei unserem großen Chardonnay.

Bei den Pinots vergären wir alles im Holz. Je nach Jahrgang arbeiten wir mit mehr oder weniger ganzen Trauben um mehr Spannung und Individualität zu schaffen.”

Anschrift des Weingutes:

Weingut Saalwächter | Binger Str. 18 | 55218 Ingelheim am Rhein

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
WeinartRotwein
RebsortePinot Noir (Spätburgunder)
Geschmacktrocken
LeitrebePinot Noir (Spätburgunder)
KategorieLandwein
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutSaalwächter
RegionRheinhessen
BereichBingen
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypfruchtig, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife2022 - 2027
Trinktemperatur16 Grad
Analysewerte
Alkohol12% Vol.
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte90 Punkte