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Riesling trocken

2025

Riesling trocken

Stefan Müller, Deutschland, 0.75l

10,50

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Produkt enthält: 0,75 l

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Der Guts-Riesling von Johanna und Stefan gehört Jahr für Jahr zu den Schnäppchen der gesamten Saar. Auch dieser Jahrgang brilliert mit Frische, saftiger Frucht, Kühle und zeigt sich äußerst lebendig. Eine erfrischende Zitrusbrise strömt einem entgegen. Helle Blüten, grüne Birne, etwas Litschi und feine Kiwi Noten runden dieses Geschmacksbild ab. Ein zart-cremiger Gute-Launemacher mit Trinkfluss, schiefer-würzig, knackig, frisch und trocken ausgebaut mit einem feinem Mineralikband. Trinkspaß vom Feinsten.

Vorrätig

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Riesling trocken

Herkunft

Nicht immer waren Weine von der Saar so nachgefragt wie aktuell. Denn” dank” des Klimawandels reifen die Trauben für die Saar-Rieslinge im Gegensatz zu früher nun vollends aus. Bis in die 1980er Jahre gelang dies nur bei jeder dritten Ernte. Schwache Ernten verzeichnet heute kaum noch ein Winzer. Hinter den Weingut Stefan Müller stecken Johanna Lapinski (Sommelière) und Stefan Müller (Winzer). Ihre Idee war und ist es, die Typizität des Saar-Rieslings widerzuspiegeln und unsere beiden Weingeschmäcker unter einem Schraubverschluss zu verschließen.

Dieser preislich so famose trockene Einstiegsriesling ist Stefan und Johanna wieder bestens gelungen. Jahr für Jahr gehört er zu den Preis-Leistungs-Schnäppchen der gesamten Saar-Region. Hier bekommt der Weinfreund einfach viel Wein für kleines Geld. Der Guts-Riesling stammt von jungen Rebstöcken aus dem Krettnacher Euchariusberg und betört uns mit Frucht, Frische, Kühle und Lebendigkeit.

Renaissance des Saar-Rieslings

Wenn man die letzten 15 Jahre zurück blickt, kommt man bei der Renaissance des Saar-Rieslings nicht um den Namen van Volxem herum. Roman Niewodniczanski  war es, der dieser Region wieder Leben einhauchte, von hier kamen früher die renommiertesten Weine der Welt, auch preislich am oberen Ende vor Bordeaux und Burgund. Ganz wenige Ausnahme-Winzer wie z.B. Egon Müller vom Scharzhof hielten und halten die Fahne im Wind. In den letzten Jahren erfuhr das Gebiet zusätzlich eine weitere Aufwertung durch den Einstieg von z.B. Günter Jauch beim Weingut von Othegraven in Kanzem.

Die 1980  gepflanzten Rebstöcke für diesen Wein stammen aus den westlich bis südwestlich ausgerichteten Parzellen Helmut, Gretes und Conny des Krettnacher Euchariusberg. Grauschiefer spielt hier die erste Geige im Boden.

Jahrgang 2025- ein Jahrgang mit Frucht, Frische, Kühle und Lebendigkeit

Die Vegetation verlief sehr gut, kein Frost und nur an Pfingsten etwas Hagel im Euchariusberg. Das Frühjahr war tendenziell zu trocken, was aber den Vorteil brachte, dass der ökologische Pflanzenschutz mit weniger Aufwand und Druck umzusetzen war und der Traubenansatz aufgrund des schwächeren Wachstums etwas geringer ausfiel. Hier passen sich die Reben sehr gut an und nehmen sich nur so viel vor, wie sie tragen können.

Anfang Juni dann die Blüte (langjähriges Mittel 25.6.) und ab da wurde es etwas wechselhafter und teilweise auch kühler. Die Blütezeit verlief über gute zwei Wochen. Das ist aber ganz normal, wenn man die Vielfalt und geographischen Gegebenheiten der einzelnen Lagen betrachtet. Erstmalig haben wir gezielt mit dem Einsatz eines Druckluftentlaubers die Blüte verrieselt. Hierbei werden starke und feine Druckluftstöße durch die Traubenzone geschossen. Dabei zerstört man die unter den frisch abgeworfenen Blütenkäppchen liegenden, männlichen Pollenschläuche und verhindert damit die Befruchtung. Somit erhält man später eine lockere Traubenstruktur und reduziert den Ertrag. Äußerliche Faktoren wie Regen oder starker Wind
bezwecken das gleiche nur unkontrollierter. Der größte Nebeneffekt besteht darin, dass gleichzeitig die Blütenreste entfernt werden und später die Ansiedlung des Botrytispilzes deutlich reduziert wird, vor allem im Traubeninnern (dieser entwickelt sich auf totem Gewebe der Blütenreste besonders gut).

Der Effekt war bisher mit keiner anderen Tätigkeit, ob von Hand oder maschinell erreichbar und brachte für uns enorme Vorteile in der Traubengesundheit. Betonen wollen wir aber, dass wir die Einstellung so durchführen, dass keine Entblätterung erfolgt. Hier eignet sich der Riesling wegen des harten Laubs besonders gut, während bei der gleichen Einstellung Burgundersorten schon recht stark entlaubt werden.

Der August war dann für die Entwicklung der Trauben sehr gut. Mit einer Durchschnittstemperatur von 18,9°C war es etwas kühler als sonst. Irgendwann kommt dann immer auch der Regen. Letztes Jahr im September, mit 181 mm Niederschlag definitiv der Rekord in unseren Aufzeichnungen. Glücklicherweise fiel diese Menge an wenigen Tagen und somit gab es genügend trockene Tage zum Ernten. Rückwirkend betrachtet, bescherte uns dieser Verlauf etwas Kühle, was sich sehr positiv auf die Aromaentwicklung auswirkte und für eine gute Mineralstoffeinlagerung sorgte.

Am 10.9. begann die Ernte (dies bestätigt auch wieder die 100 Tage Regel ab der Blüte), am 30.9. war sie mit 4 Tagen Regenpause schon wieder beendet. Dank des neueingerichteten Kelterhaus im Neubau konnten wir endlich unseren Traum umsetzen und mit zwei Pressen arbeiten. Es ermöglichte uns eine enorme Flexibilität und Schlagkraft. Mit der damals eingelegten unterirdischen Verbindungsleitung läuft der Most dann über ein konstantes Gefälle ohne Pumpe in den alten Keller

Vinifikation Stefan Müller Saar Riesling trocken

Die Trauben für den trockenen Einstiegsriesling stammen alle aus der westlich ausgerichteten Grauschiefer-Parzelle Kommlinger aus dem Krettnacher Euchariusberg. Ernte von Hand am 25.09.2025. Strenge und ausschließliche Selektion im Weinberg, gemahlen und sanft gepresst. Spontangärung bis Ende Dezember, Vollhefelager und Füllung am 09.03.2026.

Memo zur Speise

Leichte Küche, vegetarische Gemüsegerichte, Meeresfrüchte.

Memo zur Degustation

Der Guts-Riesling von Johanna und Stefan gehört Jahr für Jahr zu den Schnäppchen der gesamten Saar. Auch dieser Jahrgang brilliert mit Frische, saftiger Frucht, Kühle und zeigt sich äußerst lebendig. Eine erfrischende Zitrusbrise strömt einem entgegen. Helle Blüten, grüne Birne, etwas Litschi und feine Kiwi Noten runden dieses Geschmacksbild ab. Ein zart-cremiger Gute-Launemacher mit Trinkfluss, schiefer-würzig, knackig, frisch und trocken ausgebaut mit einem feinem Mineralikband. Trinkspaß vom Feinsten.

Memo zum Boden

Grauschiefer aus dem Krettnacher Euchariusberg

Weingut Stefan Müller | Mosel | Saar | Krettnach

12 ha Weinberge | Produktion ca. 50.000 Flaschen | Durchschnittsertrag ca. 40hl/ha | umweltschonende Arbeitsweise |  Erstkontakt “Mythos Mosel” 2019″| seit Juli 2019 im K&M Sortiment.

Weingut Stefan Müller | Saar

„Stefan Müller geht stilistisch keinen Deut von seinem bisher beschrittenen Weg ab. Warum sollte er auch irgendetwas ändern? Ein Jahr ums andere präsentiert er uns Weine von höchster Güte in allen Kategorien und ist ein Garant für sichere Kaufempfehlungen geworden.“ (Vinum Weinguide 2021)

Das Anbaugebiet Saar – Auf Schiefer gewachsen

Das Weingut von Stefan Müller liegt in Krettnach im malerischen Konzer Tälchen. Hier fließt die Saar in die Mosel. Wussten Sie, dass die Region Saar über die meisten Steillagen (bis zu 70° Steigung) im Weinbau weltweit verfügt? Die Region ist seit 2000 Jahren vom Weinbau geprägt und liefert mit den hier erzeugten Rieslingweinen einige der qualitativ bedeutendsten Weißweine des Landes.

Stefan Müller

Stefan Müller während Mythos Mosel 2019

Verantwortlich dafür sind die außergewöhnlichen Klima- und Bodenverhältnisse im unteren Saartal. Neben den optimalen klimatischen Bedingungen verleiht vor allem der blaue Devon-Schiefer, auf dem die Reben wachsen, dem Saarwein seine unverwechselbare Eigenart und machen ihn bei Fachleuten zu einem der beliebtesten Weißweine der Welt.

Naturnaher Anbau – von Hand verlesen

Das 12 Hektar große Weingut wird bereits in dritter Generation geführt. Riesling, als die Königin der Weißweinrebsorten, macht ca. 90 % der Rebfläche aus. Beim Ausbau der Weine legt er großen Wert auf Qualität und Handarbeit. Besondere Aufmerksamkeit erhalten hier die alten Reben, die aus Überzeugung weiter erhalten werden.

Winzerhandwerk – Handarbeit und Leidenschaft

In den Weinbergen wird generell auf Herbizide und synthetisch hergestellte Dünger verzichtet. Bei der Ernte wird ausschließlich im Weinberg akribisch sortiert, um nur die beste Qualität in den Keller zu bringen und um auf jegliche Behandlungs- und Schönungsmittel verzichten zu können. Vergoren wird ausschließlich mit wilden Hefen, im klassischen Fuderfass oder im Edelstahltank. Langes Hefelager.

Charakterweine von der Saar

Das Herausarbeiten des Schiefers und das Reproduzieren auf die Flasche ist sein Hauptcredo. Stefan Müllers Weine kommen teilweise in Kleinstauflagen auf den Markt, er liebt das Herausarbeiten des Terroirs, anstatt alles in 2-3 Weine zu integrieren und so alles zu nivellieren. Stefan Müller hat in den wenigen Jahren seiner Winzertätigkeit gezeigt, wie schnell es möglich ist, Anschluss an das hohe Qualitätsniveau der führenden Betriebe wie van Volxem, von Othegraven oder von Hoevel zu finden. Grundvoraussetzung sind Begeisterung für den Beruf und viel Herzblut, Akribie im Weinberg und wenig Eingriff im Keller, sozusagen “Kontrolliertes Nichtstun”, die Winzervariante der Rehagel’schen kontrollierten Offensive. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Es sind ungemein eigenständige und charaktervolle Weine mit viel Substanz, Druck und Reifepotenzial, dabei zugleich leicht und wundervoll trinkanimierend.

“Entdeckung des Jahres 2018” im Gault&Millau

Stefan Müller (2019 ist er 30 Jahre jung) übernahm 2013 das elterliche Weingut von seinem Vater. Die Ausbildung zum Weinbautechniker absolvierte er im fränkischen Veitshöchheim, danach sammelte er praktische Erfahrung bei vielen Weingütern in Europa und Übersee.

2018 wurden wir von dem renommierten Weinguide Gault&Millau als “Entdeckung des Jahres ” ausgezeichnet. „Der 28-jährige Stefan Müller ist ein Junger, doch er macht Weine wie ein alter Hase. Weine, die von Handwerk und Herkunft erzählen…“, so die Redaktion.

Wir freuen uns unheimlich über diesen Titel und die damit verbundene Wertschätzung unserer Arbeit auf und mit dem Weingut. Nicht nur wir fühlen uns sehr geehrt, sondern auch der Saarriesling an sich erfährt auf diese Weise eine neue Aufmerksamkeit und gewinnt deutschlandweit immer mehr Fans dazu. Wir nehmen diese Auszeichnung als weitere Motivation, jedes Jahr aufs Neue das Beste für unseren Wein zu geben und freuen uns auf die weitere Entwicklung in der Zukunft – vielen Dank!

Aktuell (Dezember 2021) bauen Johanna und Stefan ein neues Weingut.

Wer kennt es nicht, das Konzer Tälchen, das sich in einem weit geschwungenen Bogen eines uralten Moselmäanders erstreckt, ist seit eh und je vom Weinbau geprägt. In dieser wunderschönen Umgebung nimmt derzeit unser Projekt “Weingut Müller” seine Konturen an. Bei der Entwicklung standen Nachhaltigkeit und der ökologische Fußabdruck des Gebäudes an erster Stelle. Daraus entwickelte sich schlussendlich eine Holzhybridbauweise mit Stahlbetonelementen, d.h. überall dort wo der Holzbau an statische oder bauphysikalische Grenzen stößt, übernehmen Stahlbetonelemente diese Aufgaben. Die Rohbauarbeiten sind soweit abgeschlossen, wir sind gespannt auf den Holzbau der diese Woche erfolgt.

Anschrift des Weingutes:

Weingut Stefan Müller | St.-Ursula-Straße 1 | 54329 Konz

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Riesling
Geschmack trocken
Leitrebe Riesling
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung konventionell
Verschluss Drehverschluß
Herkunft
Weingut Stefan Müller
Region Mosel
Bereich Saar
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Weintyp fruchtig, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife 2026 - 2030
Trinktemperatur 8 Grad
Analysewerte
Alkohol 11,5% Vol.
Restzucker 6,8 g/l
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure 8,9%
Punktewertungen
K&M Punkte 86 Punkte
Lebensmittelkennzeichnung
Bezeichnung

Riesling trocken

Lebensmittelunternehmer

Weingut Stefan Müller

Herkunftsort

St. Ursula Straße 1 - 54329 Konz-Krettnach - Deutschland

Zutaten

Trauben
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz, enthält SULFITE (E 220 - E 224)

Nährwerte

Nährwerte pro 100 ml

Brennwert kj 295 kJ
Brennwert kcal 71 kcal
Fett 0 g
davon gesättigte Fettsäuren 0 g
Kohlenhydrate 1,6 g
davon Zucker 0,7 g
Eiweiß 0 g
Salz 0 g