Riesling »Nierstein Pettenthal« VDP.GROßES GEWÄCHS (DE-ÖKO-039)

2022

Riesling »Nierstein Pettenthal« VDP.GROßES GEWÄCHS (DE-ÖKO-039)

Gunderloch, Deutschland, 0.75l

45,00

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Produkt enthält: 0,75 l

2022 war kein einfaches Jahr. Nach den ersten Eindrücken aber muss man Johannes Hasselbach und Betriebsleiter Heiner Maleton gratulieren. Sie haben in all ihren Weinen das Beste herausgeholt. Zeigt sich das Pettenthal in “normalen” Jahren immer von roten Beeren geprägt, finden wir in 2022 mehr dunkelbeerige Töne (schwarze Johannisbeere), das zeigt sich schon beim ersten Duft. Dazu hefig-würzige Aromen, etwas Rauch, dunkelbeeriger Hintergrund, wilder Duft, dezenter Touch von Orangewein. Am Gaumen saftig, verhältnismäßig kühl, tendenziell von schlanker Statur, kräuterig, mineralisch, gelbe Frucht, gelbe Würze, die an Curry erinnert, leicht pfeffrig, auch hier dunkelbeeriger Hintergrund, ein Hauch Spinat, konsequent trocken ausgebaut, dabei reif und mürbe. Im Nachhall Nussbutter. Gehört für uns zur Jahrgangsspitze und ist mit 45€ im Vergleich zu Mitbewerbern aus dem Pettenthal preislich attraktiv.

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Riesling »Nierstein Pettenthal« VDP.GROßES GEWÄCHS (DE-ÖKO-039)

Herkunft – Mythos Roter Hang

Gunderloch Riesling GG Pettenthal: die VDP.GROSSE LAGE® PETTENTHAL ist neben der HIPPING GL eines der Kernstücke des Roten Hangs. Sie liegt auf halber Strecke zwischen Nierstein und Nackenheim in Ost- bis Südostorientierung direkt oberhalb des Rheins. Ein kleines Stück hat sogar reine Südsonne. Die PETTENTHAL GL liegt auf bis zu 90 Metern und beginnt oberhalb des flachen Hangfußes mit einer Steigung von bis zu 70 Prozent in den oberen Bereichen. Der Boden besteht besonders in den steilen Teilen vor allem aus dem – für den Roten Hang Namen gebenden – roten, eisenhaltigen Tonschiefer, der hier eine feinkörnige Struktur hat. Das Mikroklima wird von einer durch die Lichtreflexion des Rheins noch verstärkten Sonneneinstrahlung bestimmt, wobei die Sonne über die offene Rhein-Main-Ebene schon früh die Hänge bescheint. Die Ostlage schützt vor kalten Winden. Die Hauptrebsorte ist Riesling. Geschichte: Der Katastername existiert seit 1753.

Die würzige Mineralik unserer Böden bildet das Rückgrat unserer Weine. In Kombination mit einer fruchtigen Eleganz und einer Riesling-typischen rassigen Säure erschaffen unsere Weine eine Balance und Ausgewogenheit. Für uns als Winzer ist das Streben nach Harmonie und Ausgewogenheit unser Antriebt. Selbsterklärend hat der Boden einen maßgeblichen Einfluss auf den Stil unserer Weine.

Gunderloch Riesling GG Pettenthal

Häufig wird der Begriff Boden synonym mit „Terroir“ verwendet. Für uns beschreibt das Wort Terroir sämtliche von der Natur “gegebenen” Einflussfaktoren auf die Reben und den daraus entstehenden Wein. Dies beinhaltet natürlich den Boden, dessen Struktur, das Klima, den Niederschlag und viele weitere Faktoren. Aber auch nicht direkt ersichtliche Faktoren wie die Steilheit, das Mikroklima, natürlicher Bewuchs, natürliche Fauna etc. Und sogar limitierende Faktoren wie die Erosionsneigung definieren für uns das Terroir. All diese Faktoren haben Ihren Einfluss auf die Art und Weise wie wir mit unseren Böden umgehen. Sie prägen somit auch den Stil der auf Ihnen gewachsenen Weine.

Vinifikation Gunderloch Riesling Nierstein Pettenthal VDP.GROßES GEWÄCHS

Selektive Handlese, je nach Jahrgang eine kürzere oder längere Maischestandzeit, anschließend werden die Beeren gepresst und in Stückfässern (Fuder a 1200l) spontan vergoren.

Memo zur Speise

Geflügel

Memo zur Degustation

2022 war kein einfaches Jahr. Nach den ersten Eindrücken aber muss man Johannes Hasselbach und Betriebsleiter Heiner Maleton gratulieren. Sie haben in all ihren Weinen das Beste herausgeholt. Zeigt sich das Pettenthal in "normalen" Jahren immer von roten Beeren geprägt, finden wir in 2022 mehr dunkelbeerige Töne (schwarze Johannisbeere), das zeigt sich schon beim ersten Duft. Dazu hefig-würzige Aromen, etwas Rauch, dunkelbeeriger Hintergrund, wilder Duft, dezenter Touch von Orangewein. Am Gaumen saftig, verhältnismäßig kühl, tendenziell von schlanker Statur, kräuterig, mineralisch, gelbe Frucht, gelbe Würze, die an Curry erinnert, leicht pfeffrig, auch hier dunkelbeeriger Hintergrund, ein Hauch Spinat, konsequent trocken ausgebaut, dabei reif und mürbe. Im Nachhall Nussbutter. Gehört für uns zur Jahrgangsspitze und ist mit 45€ im Vergleich zu Mitbewerbern aus dem Pettenthal preislich attraktiv. 

Memo zum Boden

Besonders tiefgründiger roter Tonschieferboden mit einer dünnen Schicht Verwitterungsboden

Weingut Gunderloch | Rheinhessen

24 ha Rebfläche | Produktion ca. 180.000 Flaschen | naturnahe Arbeitsweise, in Umstellung zur Biodynamie | seit September 2014 bei K&M im Sortiment.

Weingut Gunderloch

Johannes Hasselbach – Weingut Gunderloch

Johannes Hasselbachs Vater Fritz ließ sich erst spät für den Weinbau begeistern. Fast aus Verlegenheit absolvierte er die Weinbau-Lehre in Eltville im Rheingau. Es folgte ein Weinbau-Studium in Geisenheim mit dem Abschluss Dipl. Weinbauingenieur. Danach war er an der Landeslehr -und Versuchsanstalt in Oppenheim für die Beratung in der Weinbau-Technik zuständig.

Nominierung Winzer des Jahres | Falstaff Wein Guide 20.

Anfang

1974 heirateten Fritz Hasselbach und Agnes Usinger, die älteste Tochter aus dem Weingut Gunderloch in Nackenheim. Sie ist im Weingut aufgewachsen, studierte Biologie und Erdkunde und war als Realschullehrerin tätig. Gemeinsam begeisterten sie sich für den heimischen Riesling, aber auch für Weinbaugebiete in Europa, Australien, und Kanada. Agnes gab ihren Beruf als Realschullehrerin auf, Fritz tauschte seinen Beamtenstatus in eine freie Unternehmerschaft und 1979 traten die beiden in das Weingut Gunderloch ein.

Gemeinsam voran

Sie arbeiteten anfangs gemeinsam mit den Eltern, bis sie 1986 endgültig die alleinige Verantwortung für das Weingut übernahmen. Ihr Ziel war es, dem Familienbetrieb wieder jenen Stellenwert verschaffen, den es in der Welt des Weins einmal hatte. Jedes Jahr von neuem, das Beste aus dem Rothenberg hervorzuholen, lautet die Devise von Fritz Hasselbach. Auch dem Riesling vom Roten Hang zu seiner angemessenen Beachtung und internationalen Anerkennung zu verhelfen, und damit die schützenswerten Steillagen am Rhein am Leben zu erhalten, sind gemeinsame Ziele von Agnes und Fritz Hasselbach (verstorben 2016)

. So erklärt sich auch, dass viele Reisen als Botschafter für den Riesling innerhalb Europas aber auch in Übersee unternommen wurden.

Jetzt und hier

Heute finden Weinfreunde in vielen Ländern der Erde die Gunderloch-Rieslinge auf guten Weinkarten oder in renommierten Weinläden. Nach nun mehr als 30 Jahren gemeinsamen Schaffens möchten sie etwas langsamer treten, und freuen sich, dass der Familienbetrieb mit Johannes weiter in die Zukunft geführt wird. Ganz aus dem Geschehen möchten sie sich nicht zurück ziehen, vielmehr werden sie weiterhin mit Rat und Tat dem jungen Team zur Seite stehen.

Zurück nach Hause – Johannes Hasselbach

Auf mehreren Reisen hat Johannes Hasselbach nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften den Bezug zum Winzer-Handwerk gesucht. Die Wege führten ihn zu ganz unterschiedlichen Erzeugern nach Australien, Kanada, Chile und nach Neuseeland. Er hat diese Weinweltreise nicht gemacht, um sein Wissen zu perfektionieren. Es ging ihm dabei um etwas anderes: Er wollte sich voll und ganz der Arbeit rund um den Wein außerhalb des elterlichen Betriebs widmen. Er wollte wissen: ‚Was denken die Menschen? Wie machen sie ihren Wein?’

In dieser prägenden Zeit hat er einzigartige Erfahrungen gemacht und viele wunderbare Menschen und ihre Träume kennen gelernt. Nach diesen “wertvollen Umwegen” hat Johannes Heute die Verantwortung für den Familienbetrieb übernommen und möchte ihn dynamisch weiter entwickeln. Dabei ist Ihm der Austausch mit Besuchern, Kollegen und Praktikanten aus der ganzen Welt nach wie vor eine Inspiration für sein Wirken als Winzer.

Der Allerbeste von Allen

Die große Kunst des Weinmachens ist es, sich treu zu bleiben, eine Idee zu haben, einen eigenen Stil zu entwickeln und das alles konsequent auf ALLE Weine zu übertragen. Am besten auch noch so, dass alles gut schmeckt. Wer das kann, ist für mich “Der Allerbeste von Allen”.

In diesem Jahr ist das Johannes Hasselbach vom Weingut Gunderloch in Rheinhessen. Hier gibt es keinen Wein, den ich nicht mit Freuden trinken würde. Hier gibt es keinen Wein, wo ich sagen würde: “na ja, geht so”. Hier ist einer am Werk, der genaue Vorstellungen hat und diese exakt auch so in die Flasche bringt. Einer, der ein traditionsreiches Weingut in die Zukunft führt und dabei kolossal gute und manchmal sogar atemberaubende Weine macht.

Es ist ein Traum und es macht unglaublich viel Spaß dabei zu sein und mitzuerleben, was da passiert. Ich bin mir sicher, Johannes Hasselbach ist noch lange nicht am Ende. Er ist aber jetzt schon ein “Großer”! (Stern easy drinking – der Weinblog)

Anschrift des Weingutes:

Carl Gunderloch GmbH & Co. KG |  D – Carl Gunderloch Platz 1 | 55299 Nackenheim

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
Weinart Weißwein
Rebsorte Riesling
Geschmack trocken
Leitrebe Riesling
Kategorie Qualitätswein
Erzeugung konventionell
Verschluss DIAM
Herkunft
Weingut Gunderloch
Region Rheinhessen
Bereich Nierstein
Lage Nierstein Pettenthal
Herkunftsland Deutschland
Verbrauch
Weintyp kraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife 2024 - 2029
Trinktemperatur 10 Grad
Analysewerte
Alkohol 12% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure 6,7%
Punktewertungen
K&M Punkte 95 Punkte
James Suckling (S.Pigott) 95 Punkte
Weinwirtschaft 96 Punkte
Wein-Plus 90 Punkte

What a beautiful peachy nose this Pettenthal GG has, also hints of pineapple chutney and flint. Complex interplay of yeasty, mineral and wild herb elements on the juicy and exciting palate. Excellent length and aging potential. Drinkable now, but best from 2025. 95/100 Punkte. (Suckling-Pigott)

Sehr klar, sehr fein, weißer Pfirsich, duftig, frische Kräuter, etwas Salbei, Bergamotte; griffig, pikant, super Zug, kristallklar, voller Spannung und gleichzeitig leichtfüßig, salzig-mineralisches Finale. (Weinwirtschaft 19/2023)

Klare, recht feste, geschliffene Zitrus-Steinobstnase mit kräuterig-pflanzlichen, zart floralen und nussigen Aromen, Rauch und schwarzbeerigen Nuancen. Saftige, eher kühle, geschliffene Frucht, kräuterige Noten und ein wenig gelbe Würze, Fenchel im Hintergrund, florale Spuren, feine Säure und zarter Griff, gute Nachhaltigkeit, ein Hauch Butterschmalz, im Hintergrund ein wenig schwarze Beeren und Mangold, ganz trockener Charakter, sehr guter, fester Abgang. Trinkempfehlung: Mitte 2024 bis 2029+. Zuletzt bewertet: 25. September 2023 (Wein-Plus)