Sangiovese rosso »Baciolo« Vigna Verolla (IT-BIO-004)

2018

Sangiovese rosso »Baciolo« Vigna Verolla (IT-BIO-004)

Valdonica, Italien, 0.75l

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Der Top-Sangiovese aus dem Hause Valdonica. Die Baciòlo reifte für 24 Monate im Barrique und 12 Monate in der Flasche. Im Glas beindruckt er mit einem lila Farbton mit Anklängen von Granatrot. In der Nase vielschichtige Aromen von kleinen, süßen Kirschen, violette Blüten, etwas schwarzer Pfeffer, elegantes Holz, Leder, feinster blonder Tabak, gelbe Pflaume, ein Hauch dunkle Schokolade und Balsamico Untertöne. Alles wirkt an seinem Platz, nichts ist überzeichnet, zeigt sich enorm harmonisch und beeindruckt mit großer Länge ohne fett oder schwerfällig zu agieren. Großartig im Trunk, enorm frisch, von feinster Struktur mit edlen, fast seidigen Gerbstoffen. Wir kennen die Weine von Martin seit 2008 und aus unserer Sicht hat noch kein besserer Sangiovese das Weingut verlassen. Châpeau Nicola Lazzeri und Team.

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Sangiovese rosso »Baciolo« Vigna Verolla (IT-BIO-004)

Herkunft

Valdonica war nicht Teil meiner Lebensplanung – es ist mir passiert. Auf der Suche nach einem Wochenend-Häuschen verliebte ich mich in dieses Gut. 80 Hektar verwildertes Land – ohne Weinreben im Hinterland der Maremma. Ein paar Jahre später veränderte sich mein Leben.  Valdonica wurde zu meiner Herzensheimat. Als Martin 2008 das Weingut mit seinem Land kaufte, konnte er auf unberührten Naturböden seinen Traum vom Winzer verwirklichen. Hier wurde vorher noch nie Landwirtschaft betrieben. Im Jahr 2009 pflanzten wir unsere ersten Weinberge in unberührte Böden. Nach diesen vielen Jahren mit Höhen und Tiefen ist es für meine Familie und mich eine Riesenfreude und Ehre, dass unsere Weine vom K&M Gutsweine für Sie ausgewählt wurden. Seit dem Jahrgang 2008 finden Sie dort unsere Weine.

Regionalität

Die Maremma ist ja bekannt für ihre mächtigen Weine aus den Bordelaiser Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und auch Petit Verdot. Viele Winzer, die sich Mitte der 1980iger und Anfang der 1990iger dort niederließen und im Boom der Region neue Weingüter gründeten, erkannten die klimatischen Bedingungen. Sie pflanzten diese Rebsorten, da sie auch im ehemaligen Sumpfgebiet der Maremma ideale Bedingungen finden. Martin Kerres Weingut jedoch liegt landeinwärts auf fast 600m Höhe. Es sind die höchstgelegenen Weinberge der Maremma mit einem milden Klima, das durch die Brise des Tyrrhenischen Meeres begünstigt wird. Hier wiederum herrschen im Vergleich zur Küste andere klimatische Bedingungen.  Ob hier die Reben, die an der Küste gut ausreifen können, dies auch in 600m Höhe können, darf bezweifelt werden. Zudem ist er ein Fan der einheimischen Rebsorten wie Vermentino, Vermentino Nero, Ciliegiolo oder eben Sangiovese.

Sangiovese rosso »Baciolo« Vigna Verolla (IT-BIO-004)

Der Blick über die Weinberge über die weitläufige und fruchtbare Ebene der Maremma bis zum azurblau schimmernden Mittelmeer, wo man bei klarer Sicht die Inseln Giglio und Elba sieht, öffnet jedem, der an diesem Aussichtspunkt 50m unterhalb des Weingutes steht, das Herz. Hier schöpft der Mensch als auch die Rebstöcke aus der Ruhe Kraft.

Werte

Für uns gibt es einige Werte, die wir hier zu leben versuchen. Am wichtigsten ist uns, gute Weine zu produzieren. Gut bedeutet für uns, dass die Weine handwerklich einwandfrei sind. Es geht nicht darum, dass unsere Weine allen schmecken – es geht darum, dass wir den natürlichen Veredelungsprozess mit Sorgfalt und Leidenschaft begleiten. Mit einem Minimum an menschlicher Intervention geben wir Natur und Terroir Raum, der sich in der Individualität und im Charakter unserer Weine widerspiegelt.

Als Mediziner ist mir wichtig, dass unsere Weine chemiefrei sind. Wir arbeiten ohne Chemikalien, sowohl in den Weinbergen als auch im Keller. Die Weinberge haben wir in jungfräuliche Naturböden gepflanzt – die Böden sind hier Natur pur, seit Noah aus der Arche stieg. Der angenehme Nebeneffekt: keine Kopfschmerzen von Valdonica-Weinen. Uns liegt der Erhalt von Artenvielfalt und Biodiversität am Herzen. In unseren Weinbergen haben wir elf unterschiedliche Typen von Sangiovese gepflanzt und vergessene Rebsorten wie Ciliegiolo, Massareta und Colorino neu kultiviert. Das Valdonica-Team, meine Familie und ich wünschen Ihnen eine gute Zeit mit unseren Weinen.

Vinifikation Valdonica Baciolo Vigna Verolla

Aus unserem Weinberg VEROLLA stammend, hat dieser Grand Cru aus Sangiovese eine limitierte Produktion von wenigen tausend Flaschen pro Jahr. Er wird nur in den besten Jahren erzeugt. Baciòlo ist eine Selektion der besten Sangiovese-Trauben – die Besten der Besten. Er wird in kleinen Fässern und in Edelstahl vergoren. Spontangärung mit wilden Hefen und die anschließende Mazeration dauern im Durchschnitt 4 bis 5 Wochen. Der Wein wird von Hand abgepresst, je nach Gärungsgrad 2 bis 3 Mal pro Tag. Zwischen 10 und 50% ganze Trauben (nicht entrappte Trauben) werden verwendet. Der Prozentsatz variiert je nach Weinberg und dem Reifegrad der Traubenstiele. Am Ende der Gärung/Mazeration wird jeder Most separat in Edelstahltanks abgepresst, wo sie sich über Nacht absetzen können, bevor sie in Barriques (20% neu) umgefüllt wird. Der Baciòlo wird für weitere 6 Monate gelagert, insgesamt reift er über 20 Monate, bevor er verkauft werden kann.

Ein Wein mit tiefer Struktur und starkem, ausgeglichenem Tannin – ausgezeichnete Lagerfähigkeit. Für den speziellen Genuss – eventuell mit Schokolade oder Käse. Valdonicas Sangiovese Riserva!

Memo zur Speise

Ideal zu Lamm, Wild oder einem saftigen Bistecca Fiorentina.

Memo zur Degustation

Der Top-Sangiovese aus dem Hause Valdonica. Die Baciòlo reifte für 24 Monate im Barrique und 12 Monate in der Flasche. Im Glas beindruckt er mit einem lila Farbton mit Anklängen von Granatrot. In der Nase vielschichtige Aromen von kleinen, süßen Kirschen, violette Blüten, etwas schwarzer Pfeffer, elegantes Holz, Leder, feinster blonder Tabak, gelbe Pflaume, ein Hauch dunkle Schokolade und Balsamico Untertöne. Alles wirkt an seinem Platz, nichts ist überzeichnet, zeigt sich enorm harmonisch und beeindruckt mit großer Länge ohne fett oder schwerfällig zu agieren. Großartig im Trunk, enorm frisch, von feinster Struktur mit edlen, fast seidigen Gerbstoffen. Wir kennen die Weine von Martin seit 2008 und aus unserer Sicht hat noch kein besserer Sangiovese das Weingut verlassen. Châpeau Nicola Lazzeri und Team.

Memo zum Boden

Lehmig-sandige, vulkanische Böden

Valdonica | Toskana | Maremma

80 ha Land, davon ca. 14 ha Rebfläche | Produktion ca. 50.000 Flaschen | ökologisch-biozertifizierte Arbeitsweise | Erstkontakt Vinitaly 2012 | Seit November 2012 bei K&M im Sortiment.

Valdonica Toskana

Valdonica Toskana

Vom Urlaubsflirt zum Winzerleben!

Als Martin Kerres, erfolgreicher Spitalsarzt und Krankenhausmanager, um die Jahrtausendwende in die Toskana fuhr, um sich nach einem Sommerhäuschen umzuschauen, wurde er von einem Fleckchen Erde, einem, wie er es später bezeichnete, “magischen Ort” verzaubert.

VALDONICA, in den Hügeln der Maremma bei Sassofortino (südliche Toskana) malerisch gelegen, ist ein Kleinod, dessen 80 Hektar Fläche fast 30 Jahre nicht bewirtschaftet worden war. Martin war tief berührt von der Schönheit der Natur. Von hier genießt man den einzigartigen Ausblick zum Mittelmeer und den Inseln Giglio und Elba. (siehe folgendes Bild)

Blick über den Weinguts-Swimmingpool über die Weinberge bis zum Mittelmeer mit Elba und Giglio.

Der Blick über die Weinberge mit ihren vielfältigen Bodenformationen von vulkanisch bis sandig und die fruchtbare Ebene hin zum azurblauen Mittelmeer öffnet einem das Herz – hier blühen Menschen und Weinstöcke gleichermaßen auf.

Ein paar Jahre danach veränderte sich sein Leben tiefgreifend – und er zog hierher. Valdonica wurde sein Zuhause.

Terroir

Auf den unterschiedlichen Höhenlagen – bis zu 500 Meter hoch – legten Kerres und sein Weingutsteam auf damals 10 Hektar (heute ca. 13ha) völlig neue Weinberge an – die organisch biologisch bewirtschaftet werden.

Die Spezialität ist die für dieses Gebiet typische Sangiovese-Traube. Alle Weine reifen in Eichenfässern. Seine Weine exportiert er mittlerweile in die ganze Welt, in Deutschland sind wir wieder einmal Vorreiter für zu entdeckende Weingüter.

Waren es zu Beginn eher robuste Kerle, die deftiges Essen und lautes Lachen liebten, ist mit einem neuen Önologen-Team unter der Führung von Nicola Lazzeri ab dem Jahrgang 2017 eine neue Linie eingekehrt. Nicht mehr Kraft und Extraktsüße stehen im Vordergrund, sondern Eleganz, Trinkfluss und Terroir-Feeling, gelacht wird aber immer noch!

Vinifizierung

Alle Weine sind spontan vergoren. Sie werden in kleinen Einheiten – jede Lage für sich – fermentiert. Dreimal täglich wird die Maische per Hand unter den Most gehoben. Die Reifung erfolgt ausschließlich in Eichenfässern aus Frankreich – für 18 bzw. 24 Monate.

Wir fanden den Weg zu Martin Kerres eher zufällig auf der Vinitaly 2012 und hierbei spielte das Web 2.0, in dem Fall Facebook, eine wichtige Rolle, Vernetzung mit Menschen aus der Branche. Heute dauert es im Gegensatz zu früher (Printmagazine) nicht Monate, bis ein Weingut in das Licht der Öffentlichkeit trat. Helmuth Knall,  Journalist aus Österreich, berichtete von einem “grandiosen Tipp und wunderbaren Sangiovese-Tröpferl und nicht die übliche Cabernet-Merlot Geschichte”.

Grund genug also, dort einmal vorbeizuschauen. Und nach 1,5 Stunden intensiven Verkostens und Gedankenaustausches mit Martin Kerres, der seinen Traum lebt und auch mit anpackt, stand für mich fest, dass wir diese herrlichen Tropfen haben müssen. In gewisser Weise haben sie mich mit Ihrer Eleganz an einige rote Burgunder der Côte d’Or erinnert.

TV Bericht ORF
Dirk Würtz einfühlsames Porträt

Anschrift des Weingutes:

Valdonica Winery | Via Dogana 1 | I-58036 Sassofortino (Roccastrada), Grosseto

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
WeinartRotwein
RebsorteSangiovese
Geschmacktrocken
LeitrebeSangiovese
KategorieDOC
Erzeugungökologisch
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutValdonica
RegionToskana
BereichMaremma Toscana Sangiovese DOC
LageVigna Verolla
HerkunftslandItalien
Verbrauch
Weintypkraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife2021 - 2028
Trinktemperatur16 Grad
Analysewerte
Alkohol14.5% Vol.
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte93 Punkte
Falstaff93 Punkte
Wein-Plus89 Punkte
The Wine Advocate - Monica Larner92 Punkte

Leuchtendes Rubinrot mit funkelndem Kern. Klare Kirschnase ist von dezenter Würze unterlegt, eingelegte Zwetschken, Haselnuss, hat im Nachhall feine Nuancen nach Früchtetee. Am Gaumen mit klarem Fruchtausdruck, gepaart mit saftig-salzigem Tannin, spannt sich elegant über die Zunge, mit tollem Nachdruck. Tasting: Küste Toskana Trophy 2021 ; Verkostet von: Othmar Kiem und Simon Staffler Veröffentlicht am 27.08.2021

Herber, etwas getrocknet-kräuteriger Duft nach roten und schwarzen Beeren mit pfeffrigen Noten, getrockneten Blüten und etwas Eisen. Reife, etwas warme Frucht, herb und süßlich-schmelzig zugleich, deutlich getrocknete Kräuter am Gaumen, mürbes Tannin, viel Kraft und gewisse Alkoholwärme, etwas Salz im Hintergrund, wieder Eisen, leicht bitterliche Kakaotöne, nachhaltig, sehr guter, eher herber, warmer, noch leicht trocknender Abgang. Bewertung: sehr gut (89/100 Pkt.) Zuletzt bewertet am17. September 2021. Trinkempfehlung: jetzt bis2026+.

Kundenstimme Rainer Sch. vom 19.08.2022 via Facebook-Gruppe Hauptsache Wein:
2018 Valdonica Saragio. Ein Sangiovese, der 18 Monate im Holz ausgebaut wurde. Es ist ein eleganter Sangiovese, zwar nicht ausgesprochen filigran, aber doch eher auf der feinen Seite vom Median. Womit weder Kraft noch Alkoholgehalt gemeint sind, denn mit beidem ist der Wein großzügig ausgestattet. Im Bukett halten sich Frucht (Sauerkirsche, Brombeere) und Würze (dunkle, orientalische Gewürze mit Nelken und Curryblättern) die Waage, auch Zedernholz und kandierte Kakaobohnen sind vernehmbar. Er vermittelt eine angenehme Frische am Gaumen, obwohl er kraftvolle Aromen hat und nicht besonders kühl wirkt. Mir gefällt besonders seine Ausgewogenheit, die er trotz dieser Jugend bereits zeigt. Er ist durchaus von Sekundäraromen geprägt, die aber harmonisch in das Gesamtbild integriert wirken. 89/100 Pkt.

2018 Valdonica Baciòlo Vigna Veronella. Ebenfalls ein reiner Sangiovese, aber 24 Monate im Fass gereift. Gleicher Alkoholgehalt von 14,5%. Hier ist die Frucht in der Nase überdeckt von Sekundäraromen, die aber keineswegs mit dem Holzhammer auf das Riechepithel eindreschen. Tatsächlich ist das ein sehr spannendes Bukett, bei dem mir spontan der Gedanke kommt, es sei eine Melange aus Pessac-Léognan und klassischem Rioja. Die frischen, etherischen Noten, die der 2016er jetzt zeigt, sind hier erst im Ansatz spürbar. Am Gaumen tritt die Frucht prominenter hervor als in der Nase, sie wirkt etwas reifer und fülliger als beim Saragio. Dazu eine attraktiv pfeffrige Würze, die den animalischen Einschlag von weißem Pfeffer auf schöne Art mit den voluminöseren, fruchtigeren Aromen von schwarzem Pfeffer verbindet. Der Wein hat Potenzial und zeigt Größe, ist aber dem Windelalter noch nicht entwachsen. 91+/100

Mir bereitet der Saragio heute mehr Trinkspaß, der Baciòlo (Vigna Verolla) macht mehr intellektuelle Freude, weil er mehr zum tieferen Hineinschmecken und Analysieren bietet. Mit der richtigen Reife wird er den Saragio weit hinter sich lassen.