Ziereisen Spätburgunder » Tschuppen « trocken

2017

Ziereisen Spätburgunder » Tschuppen « trocken

Ziereisen, Deutschland, 0.75l

13,00

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Grundpreis: 17,33/l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Fl.

Hanspeter Ziereisens Weine sind rein handwerklich erzeugte, unverfälschte Schmuckstücke, die ohne jegliche Intervention im Keller quasi sich selbst überlassen werden. Sie sind zu Beginn nicht immer Everybodys Darling, aber das genau will der Winzer auch nicht.

Meist zeigt er sich in der Nase nach dem Öffnen fast immer ein wenig “dreckig” und riecht auch “unvorteilhaft”. Dann einfach in die Karaffe geben und atmen lassen. Mit Zeit, Karaffe und Luft dominieren bei diesem in hellem Rubin strahlenden Wein reintönige Schwarzkirsche-Noten, auch ein wenig Konfitüre und würzige Noten. Klar und fein gestrickt. Am Gaumen frisch und wiederum sehr fein, fast zart, zugänglich, so wie es für einen guten Burgunder Pflicht ist, dabei mit einer frischen Säure und reifen Tanninen ausgestattet. Ungefiltert abgefüllt, so dass die Frucht in ihrer ganzen Schönheit unverfälscht in die Flasche kam. Bravo! Das ist aktuell immer noch blutjung und wird eigentlich erst in 3 Jahren viel Spass machen für dieses kleine Geld.

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Weingut Ziereisen | Baden

21 ha Rebfläche, Produktion ca. 120.000 Flaschen, naturnahe Arbeitsweise, Gutedel-Spezialist, Pinot-Noir-Liebhaber, Erstkontakt 2004, seit Oktober 2005 bei K&M im Sortiment.

Hanspeter & Edeltraud Ziereisen – Badens Weinrevolutionäre

Im äußersten Südwesten Deutschlands, kurz vor der Grenze zu Basel, liegt im beschaulichen Efringen-Kirchen das Weingut des gelernten Schreines Hanspeter Ziereisen. Vor ein paar Jahren noch Geheimtipp, ist er heute sicher einer der führenden Betriebe Deutschlands. Seine Weißweine aus der heimischen Gutedel-Rebe zeigen exemplarisch, was diese Rebe kann. Authentische Qualität, Trinkfreude, perfekter Essensbegleiter. Kein Wein, der zu den Sternen strebt, nein, er steht fest auf dem Boden der Region, aus der er kommt.

Familienunternehmen

Aus dem seit 1734 im Familienbesitz befindlichen, ehemaligen landwirtschaftlichen Mischbetrieb, zu dem auch wenige Ar Reben gehören, die früher direkt in die örtliche Winzergenossenschaft wanderten, konnte sich der ehemalige “Biertrinker” dank rigoroser Qualität binnen weniger Jahre in die Spitzengruppe deutscher Winzer katapultieren.

20 Hektar bewirtschaftet das Familienunternehmen an Markgräfler Hängen, vier Hektar in der grenznahen Schweiz. Insgesamt 100000 bis 120000 Liter Wein entstehen so jährlich für den Verkauf.

Ziereisens Reben stehen im Efringer Ölberg, in der sogenannten Basler Bucht. Die kalkhaltigen Böden und das Mikroklima mit 11,4 Grad durchschnittlicher Jahrestemperatur ähneln sehr den Bedingungen im Burgund. Aufwendige Laub- und Stockarbeiten, strenge Ertragsreduzierung und eine genaue Selektion der Trauben schaffen die Voraussetzung für gesundes und hochwertiges Lesegut.
Hat man einmal das Glück, diesen Sympaticus in einer freien Minute zu erwischen, merkt man ihm beim Gespräch über seine Weine die Begeisterung deutlich an. Es sprudelt förmlich nur so aus ihm heraus. Mit dieser ansteckenden Art und seinem ungebrochenen Ehrgeiz hat er sich binnen 10 Jahren in der Spitzengruppe deutscher Winzer etabliert.

Spätburgunder – eine besondere Liebe

Die besondere Liebe von Hanspeter Ziereisen gehört dem Spätburgunder (Pinot Noir). Hier gehört er aus unserer Sicht zu den besten Interpreten Deutschlands. Nur ganz wenige Winzer verstehen es, dieser Traube Finesse, Frucht und ein festes Tanningerüst zu entlocken! Große Sorgfalt im Weinberg, niedrigste Erträge, konsequente Laubarbeit und der perfekte Erntezeitpunkt sind beim Spätburgunder vielleicht noch wichtiger, als bei den meisten anderen Reben, denn diese Rebe kann eine ganz schöne Zicke sein, die absolute Sorgfalt verlangt!

Im Keller gibt Hanspeter den Trauben Zeit. Sehr langsame Vergärung und langer Maischekontakt sind natürlich nur möglich, wenn man beim Lesegut äußerst penibel auf absolute Gesundheit achtet. Dann bekommt man Weine, die diese perfekte Balance aus Eleganz, fast schon Fragilität, Frucht und Kraft zeigen, die so nur der Spätburgunder bietet! Für uns gehören die Spätburgunder von Hanspeter Ziereisen mit zum Besten, was man aus Deutschland von dieser Rebe bekommen kann!

Wer einmal eine Kellerführung bei Hanspeter mitgemacht hat, der kennt die vielen kleinen Keller, die man unter Efringen durchwandern musste. Das hat jetzt ein Ende, denn sein neuester Coup ist ein 5 Meter unter der Erde liegendes Megaprojekt, ein fast 80m langes, 8m breites und 4m hohes Kellergebäude westlich der L137, das seit kurzer Zeit ausgewölbt ist.

Bald ist großes Fassrollen angesagt oder aber die angestrebte Weinpipeline vom neuen Weinkeller ins bestehende Weinlager in der Bahnhofsstraße kann umgesetzt werden.

Der Jahrgang 2016:

Kennzeichnete den Herbst 2016 noch eine späte Lese, so war es in diesem Jahr genau umgekehrt: Am 2. Oktober haben wir die letzten Trauben gelesen. Es war unser frühestes Leseende seitdem Wahnsinns-Sommer 2003. Und wir hatten Glück in diesem Jahr: Der teils verheerende Frost in der Nachbarschaft hat uns weitgehend verschont. Erstaunt hat uns aber dann doch, wie früh die Trauben nach den vom Wetter her durchwachsenen Vormonaten reif waren.
Schon in der zweiten Septemberwoche ging es los mit der Vorlese, die dann nahtlos in die Hauptlese überging. Dabei mussten wir teilweise mächtig Gas geben, denn vor allem die Zuckerwerte der Spätburgunder legten schnell zu. Aber wir haben es geschafft, alle Trauben reif, aber nicht überreif und mit optimalen Öchslegraden in den Keller zu bekommen. Die Lese war ansonsten so entspannt wie eine Lese sein kann und nach gut drei Wochen hatten wir in der Reihenfolge Spätburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Gutedel, Syrah und Weißburgunder im Keller.
Der Jahrgang dürfte im Alkohol etwas üppiger ausfallen als 2016, trotzdem werden die Weine wegen der höheren Säure und damit niedrigeren pH-Werte nicht barock daherkommen, sondern kräftigen Körper mit reifer Säure ausbalancieren.

Herbstbericht 2018 – der Turboherbst

Hatten wir im vergangenen Jahr geglaubt, unsere Lese rekordverdächtig früh beendet zu haben, so wurden wir 2018 eines Besseren belehrt: In diesem Jahr haben wir unsere letzten Trauben am 25. September in den Keller geholt – und damit eine gute Woche früher als 2017. Turbo-Herbst trifft es als Begriff für die Lese in diesem Jahr ziemlich genau. Denn
angesichts des unglaublich prächtigen Sommers konnten wir schon am 3. September mit der Lese starten – und sie schon drei Wochen später beenden. Was an den Stöcken hing, war durch und durch gesund. Da uns dadurch viel Sortierarbeit im Rebberg erspart geblieben ist, konnten wir teilweise bis zu 1,5 Hektar Rebfläche pro Tag lesen. Diese Schnelligkeit war ein Segen, denn angesichts in die Höhe schießender Zuckerwerte mussten wir Gas geben, um das Lesegut nicht überreif in den Keller zu bekommen. Wer Ziereisen kennt, weiß, dass Trinkmarmelade nicht unser Ding ist…
So landeten in dieser Reihenfolge Spätburgunder, Grau- und Weißburgunder, Chardonnay, Syrah und Gutedel im Keller. Der Ertrag war angesichts der Wasserknappheit in den Rebbergen überraschend gut.
Und die Qualität? Verspricht, sehr gut zu werden. Wie gut, wird sich wie immer erst dann zeigen, wenn die Weine mal einige Monate im Fass gelegen haben. Die physiologischen Eckwerte wie Alkohol, Säure oder ph-Wert jedenfalls haben gestimmt. Die Weine werden sich voraussichtlich rund und reif präsentieren, aber dennoch ihren für Ziereisen typischen Charakter mit kleinen Ecken und Kanten behalten.

Herbstbericht 2019 – mal wieder ein „normaler“ Herbst

Nach den rekordverdächtig frühen Lesen der vergangenen beiden Jahre stand uns 2019 mal wieder ein „normaler“ Herbst ins Haus – sprich ein Herbstbeginn im letzten Septemberdrittel. Die Temperaturspitzen in den Hitzephasen Juni/Juli mit Temperaturen von über 40 Grad in einigen Weinbergen führten trotz nur geringer Entblätterung der Stöcke stellenweise zu Sonnenbrand. Da auch die Reifeentwicklung nicht so einheitlich verlief wie im letzten Jahr, startete unser „Herbscht“ mit einer Vorlese. Richtig rund ging es dann mit dem Grauburgunder, den wir, abgesehen von den alten Anlagen, als erstes in den Keller geholt haben. Es folgte das „volle Programm“ beim Spätburgunder, den wir quasi am Stück aus unseren Weinbergen geerntet haben. Da wir mit über 20 Erntehelfern sehr schnell unterwegs waren, kamen wir auch nicht in Zeitnot wegen eventueller Überreife. Es folgte der Syrah, der sich in unserem Klima inzwischen mehr als wohlzufühlen scheint: Die Beeren waren traumhaft reif und versprechen tolle Qualitäten. Pünktlich zum Traumwochenende am 12. und 13. Oktober landeten dann mit Weißburgunder, Chardonnay und Gutedel die letzten Trauben im Keller. Und obwohl uns die Zuckerwerte unserer Trauben nicht als maßgebliches Qualitätskriterium gelten: Eine
Parzelle mit alten Gutedelstöcken erreichte 2019 an die 90 Oechsle. Insofern bemerkenswert, weil Gutedel normalerweise zwischen 70 und 80 Oechsle liegt. Trotz dieses „Ausreißers“ verspricht dieser Jahrgang viel: Die meisten unserer weißen und roten Toptrauben lagen um die 95 Oechsle und damit im für unsere Stilistik idealen Bereich. Hinzu kommt eine ausgeprägte Säure bei niedrigen pH-Werten. Diese Kombination verspricht Weine, die trotz guter Struktur und Dichte dennoch saftig und vital sein werden.

Herbstbericht 2020 – erneut ein „Turbo-Herbst“

2020 hat uns nach 2017 und 2018 erneut einen „Turbo-Herbst“ beschert. Früher Lesestart, viele Rebsorten gleichzeitig reif, nach drei Wochen alles im Keller – und ein Lese-Ende am 24. September: Das sind die Eckpunkte unseres 2020er-Herbstes, der trotz Corona-Pandemie reibungslos und sicher über die Bühne ging.
Aber der Reihe nach: Nach einem erneut heißen und trockenen Sommer sorgte Mitte August kurzzeitig kräftiger Regen für Entspannung in unseren Rebbergen. Die Traubenreife setzte früh ein. So legten wir Ende August noch mit kleiner Mannschaft los. Die Lese des Sektgrundweines und Vorlese der übrigen Weinberge standen zunächst auf unserem Programm. Rund um den 12. September ging es dann in die Vollen: wir nahmen die Hauptlese in Angriff. Die geriet in diesem Jahr angesichts der nach der Vorlese top dastehenden Weinberge und dem nahezu gleichzeitigen Erreichen der Reife fast aller Traubensorten zum Sprint. Und es ist uns trotz der sehr zügig fortschreitenden Reife gelungen, alle Rebsorten nicht überreif und mit noch moderaten Zuckerwerten zwischen 90 und 100°Oechsle (Gutedel natürlich ausgenommen) aus den Weinbergen zu holen. Grauburgunder, Chardonnay, Spätburgunder, Weißburgunder, Syrah und Gutedel – in dieser Reihenfolge landeten die Trauben bei uns im Keller. Trotz der frühen, schnellen Reife zeigen die Moste eine gute Säure, vergleichsweise niedrige Ph- und sehr gute Extraktwerte – Grundlage für eine sehr schöne Balance zwischen Körper und Länge einerseits, Frische und Spiel andererseits. Alle weiteren Prognosen wären wie immer zu diesem Zeitpunkt Kaffeesatzleserei.

Medien & Auszeichnungen

Gault Millau Weinguide

2015 Kollektion des Jahres
2019 Aufstieg zum 5-Trauben-Weingut = Weltklasse

Anschrift des Weingutes:
Weingut Ziereisen, Markgrafenstr. 17, 79588 Efringen-Kirchen

Alle Weine dieses Winzers >>

Ziereisen Spätburgunder » Tschuppen « trocken

Herkunft

Tschuppen ist ein alter Gewannname in der mit Jurakalk und Löss durchzogenen Großlage Efringer Ölberg, die in der sogenannten Basler Bucht liegt und aus der der Ziereisen Spätburgunder Tschuppen stammt. Kalkböden, wie es sie sonst nur in Burgund und im Jura gibt, vereinzelt aber auch im Markgräflerland, so etwa in Hanspeter Ziereisens Tschuppen-Parzelle in Efringen-Kirchen, aus der er einen seiner hochfeinen Spätburgunder holt. (Stephan Reinhardt) Die kalkhaltigen Böden und das Mikroklima mit elf Grad durchschnittlicher Jahrestemperatur ähneln sehr den Bedingungen im Burgund.

Neben zahlreichen Auszeichnungen kürte ihn der Gault Millau 2007 zur Entdeckung des Jahres. Da war er schon 2 Jahre im Programm von K&M! Im Jahr 2015 erhielt er die Auszeichnung “Kollektion des Jahres” und seit 2018 ist er in die kleine Riege der 5-Trauben-Weingüter aufgestiegen, von denen es nur 20 in Deutschland gibt.

Vinifizierung Ziereisen Spätburgunder Tschuppen trocken

Hanspeter mag muskulöse Weine, kräftig und elegant, geschmeidig und mineralisch sollen sie sein. Weine mit vordergründiger Frucht lässt er stehen, stromlinienförmigs Arbeiten mag er auch nicht. Viele Entscheidungen kommen bei ihm aus dem Bauch heraus. “Unser Wein ist ein Tagebuch des Jahres. Kein Jahrgang schmeckt wie der andere. Und doch tragen alle die Ziereisen-Handschrift”, sagt der Patron erfreut.

Aufwendige Laub- und Stockarbeiten, strenge Ertragsreduzierung und eine penibel genaue Selektion der Trauben schaffen die Voraussetzung für gesundes und hochwertiges Lesegut. Die ausschließlich von Hand gelesenen Trauben von Rebstöcken, die 1985 und 2005 gepflanzt wurden, wurden abgebeert und anschließend im Keller nochmals selektioniert. Dann spontan vergoren und bis zu 6 Wochen auf der Maische liegengelassen. Ausbau über 26 Monate in gebrauchten Assmann-Holzfässern sowie ein meist ungefilterter Abzug auf die Flasche charakterisieren seine Methode. Dafür benötigt es vorallem eines: Geduld.

Ziereisen nennt seine Kellerphilosophie das kontrollierte Nichtstun. So entstehen hoch individualisierte Weine, die natürlich keinem Massengeschmack entsprechen. Und mit den Hütern des Massengeschmacks, der Qualitätsweinprüfung, ist er des öfteren angeeckt.  Weil seine Weine eben nicht in ein vorgebendes Schema passten und “untypisch” auf die Prüfer wirkten, wurden sie als Qualitätsweine abgelehnt.  Entspricht er nicht dem festgelegten Bild der Rebsorte  (beim Gutedel meist dünne, belanglose Zitronenwässerchen), erhält er keine Amtliche Prüfungsnummer und darf somit nicht als Qualitätswein verkauft werden.

Konsequent wie Hanspeter nun ein mal ist, füllt er seit diesem Streit alle seine Weine nur noch als Tafelwein ab. Und dieser “Skandal” brachte natürlich dann auch die Presse auf den Plan, die darüber berichtete.

Memo zur Speise

Dunkles Fleisch

Memo zur Degustation

Hanspeter Ziereisens Weine sind rein handwerklich erzeugte, unverfälschte Schmuckstücke, die ohne jegliche Intervention im Keller quasi sich selbst überlassen werden. Sie sind zu Beginn nicht immer Everybodys Darling, aber das genau will der Winzer auch nicht.

Meist zeigt er sich in der Nase nach dem Öffnen fast immer ein wenig "dreckig" und riecht auch "unvorteilhaft". Dann einfach in die Karaffe geben und atmen lassen. Mit Zeit, Karaffe und Luft dominieren bei diesem in hellem Rubin strahlenden Wein reintönige Schwarzkirsche-Noten, auch ein wenig Konfitüre und würzige Noten. Klar und fein gestrickt. Am Gaumen frisch und wiederum sehr fein, fast zart, zugänglich, so wie es für einen guten Burgunder Pflicht ist, dabei mit einer frischen Säure und reifen Tanninen ausgestattet. Ungefiltert abgefüllt, so dass die Frucht in ihrer ganzen Schönheit unverfälscht in die Flasche kam. Bravo! Das ist aktuell immer noch blutjung und wird eigentlich erst in 3 Jahren viel Spass machen für dieses kleine Geld.

Memo zum Boden

Purer Kalkfels mit Verwitterungslehm, Löss

Allgemeine Informationen
WeinartRotwein
RebsortePinot Noir (Spätburgunder)
Geschmacktrocken
LeitrebePinot Noir (Spätburgunder)
KategorieBadischer Landwein
Erzeugungkonventionell
VerschlussDrehverschluß
Herkunft
WeingutZiereisen
RegionBaden
BereichMarkgräflerland
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypmineralisch, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife2021 - 2028
Trinktemperatur16 Grad
Analysewerte
Alkohol13% Vol.
Restzucker0,7 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte89 Punkte
Wein-Plus88 Punkte
Falstaff89 Punkte

Klarer, fester, eine Spur getrocknet-vegetabiler und erdiger Duft nach mehr roten als schwarzen Beeren mit Kirschanklängen, floralen Spuren und einem Hauch Pfeffer. Klare, straffe. ziemlich saftige Frucht, geschliffenes Tannin, nussige und getrocknet-pflanzliche bis kräuterige Aromen, leicht gewürzig am Gaumen, nachhaltig, gute Substanz und gewisse Tiefe, noch jung, aber schon zugänglich, mineralisch im Hintergrund, hat Frische und Biss, sehr guter, fester, saftiger und leicht pfeffrig-gewürziger Abgang mit Kräuternoten. Trinkempfehlung: Bis 2026+. Bewertung: sehr gut (88 WP). Zuletzt bewertet: 29. September 2020.

Burgunderhaft im Duft, berig, floral, reifes Tannin, gut ausgewogen, mittelgewichtig in der Fruchtbegleitung, ein guter Speisenbegleiter, griffig, frische Säure, mittlere Länge. Tasting: Falstaff Weinguide Deutschland 2021 Veröffentlicht am 23.11.2020.