Champagner Janisson Baradon Cuvée 7C Rosé brut (Rarität)

o.J.

Champagner Janisson Baradon Cuvée 7C Rosé brut (Rarität)

Janisson-Baradon, Frankreich, 0.75l

59,00

Lieferzeit: sofort lieferbar

Grundpreis: 78,67/l

Janisson Baradon Champagner 7C Rosé

Janisson Baradon Champagner 7C Rosé

Absolute Rarität aus der Champagne. Die Cuvée 7C aus dem Hause Janisson-Baradon ist ein sehr origineller Champagner, weil er alle sieben zugelassenen Champagner-Rebsorten vereint. So entsteht eine Cuvée mit überraschend aromatischen Noten. Auf den Höhen von Epernay hat Cyril Janisson auf 4 Parzellen (Martinet, La Croisette, La Pie Danse, Meltin) alle Rebsorten gepflanzt, darunter die vier in Vergessenheit geratenen Champagner-Rebsorten Pinot blanc (Weißburgunder), Pinot Gris (Grauburgunder), Petit Meslier und Arbanne. In der Cuvée 7C mit traditionellen Rebsorten (Pinot Noir, Meunier en rouge und Chardonnay) kombiniert, bringen sie ungewöhnliche Aromen. Es handelt sich um eine Cuvée, die in Edelstahltanks ohne malolaktische Gärung vinifiziert wird. Die Dosage beträgt 4,5g/l, um die Eigenheiten des Weines zum Ausdruck zu bringen. Ungemein vielschichtig, zeigt eine wunderbare Frische. In der Nase und auf der Zunge floral, feine rote Beerenfrucht. Zarte Briochenoten runden den Gaumenschmaus ab. Im Finish zarte Cremigkeit. Toller Stoff. Und rar.

Vorrätig

Lieferzeit: sofort lieferbar

Artikelnummer: FChJBSW09oJ Kategorien: , , , Schlagwörter: ,
 

Champagner Janisson Baradon Cuvée 7C Rosé brut (Rarität)

Winzer-Champagner mit Seele

Champagner Janisson Baradon Cuvée 7C Rosé brut : das Champagnerhaus Janisson Baradon wurde 1922 von Georges Baradon und seinem Schwiegersohn Maurice Janisson, einem Küfer, gegründet. Sie beschlossen, ihre beiden Namen zu kombinieren, um eine Champagnermarke zu entwickeln. Ein Weinberg war zu dieser Zeit bereits in der Gemeinde Epernay, der Hauptstadt der Champagne, angelegt. Als Unternehmer im Herzen, Weinbergsbesitzer und Champagnerproduzent hat sich Maurice sein ganzes Leben lang an zahlreichen kollektiven Projekten beteiligt, vor allem im Dienste der Gemeinde. Er war einer der Väter der 1953 gegründeten Städtepartnerschaft zwischen Epernay und Ettlingen (bei Karlsruhe).

Sein Sohn Michel ist das, was man einen Baumeister nennt. So vergrößerte er in den 1960er Jahren die Gebäude und installierte eine neue Kellerei, die ganz auf die Ambitionen der Marke abgestimmt war. Als die Anlagen fertig waren, widmete sich Richard, der Vater von Cyril und Maxence, der Erweiterung des Sortiments, indem er den Blanc de Blancs, den Vintage, aber auch den Rosé auf den Markt brachte. Es ist auch die Zeit der Fachmessen und anderer Veranstaltungen, auf denen die Marke Janisson-Baradon mit treuen Kunden verankert ist.

Die nächste Generation

Heute ist die fünfte Generation am Ruder mit Maxence und Cyril Janisson, der mit 23 Jahren in den Betrieb eingestiegen ist, nachdem er in Marketing geschult wurde. Mit dem Eifer seiner Jugend war er entschlossen, das Image und den Ruf der Marke Janisson Baradon weit zu tragen. Einige Jahre später kam sein jüngerer Bruder Maxence hinzu, der sich der Arbeit in den Weinbergen und der Weinherstellung widmete. Heute repräsentieren Cyril und Maxence die fünfte Generation von Winzern, Enkel des Gründers der Marke. Jeder von ihnen lebt von seiner Leidenschaft. Für Cyril ist es die Förderung der Marke und ihre kommerzielle Entwicklung, für Maxence ist es die Pflege der Reben.

Gemeinsam

Die beiden Brüder arbeiten gemeinsam an den Blends, die für die Jahrgänge des Hauses verwendet werden. Jahr für Jahr haben sie den Geist des Hauses integriert und weiterentwickelt. Aber auch die unternehmerische Tradition der Familie fortgeführt, indem sie stets versuchten, sowohl Pioniere als auch Vorreiter zu sein. Jährlich verlassen rund 70.000 Flaschen das Champagnerhaus Janisson Baradon in Epernay. Sie sind nichts für Cüplitrinker, sondern charaktervolle Schaumweine für Liebhaber. Der Ausbau der Champagner findet teils im Stahltank, teils in gebrauchten Burgunderpièces statt. Teils mit malolaktischer Gärung, teils ohne, wie bei den Jahrgangschampagnern, teils als Cuvée, teils sortenrein, teils aus mehreren Parzellen, teils als Lagenwein. Il y a de tout.

Entdeckung 2007

Kennengelernt haben wir die Champagner von Cyril auf einer Veranstaltung im Jahre 2007 in Frankreich und waren sofort Feuer und Flamme. Aber auch auf Veranstaltungen vor Ort in der Champagne kann man vieles entdecken. Wie z.B. jedes Jahr um Ostern. Dann findet in der Champagne ein großes Rendezvous von Champagner-Produzenten abseits der großen Brands wie Moet etc. statt. Hierzu sind leider nur Fachbesucher zugelassen. Auf den wunderbar organisierten Veranstaltungen diverser Winzervereinigungen – wie z.B. “Les Mains du Terroir de Champagne” – bekommt man einen großartigen Überblick über Trends und Stilistiken vieler Champagnerhäuser.

Champagner pur = non dosé ll brut nature ll zero dosage

Seit geraumer Zeit widmen sich immer mehr unabhängige und selbst vermarktende Winzer dem “brut nature Champagner”, also Champagner ohne Restzucker. Unter den Weinfreaks und ambitionierten Weinamateuren werden diese Champagner immer beliebter. Nur ein Trend oder was hat es mit dieser Art des Ausbaus auf sich? Dazu muss man wissen, dass beim Champagner bei fast allen Schritten des Ausbau Zucker zufügt wird. Um vor der ersten Fermentation den gewünschten Alkoholgrad zu erhalten, wird chaptalisiert. Das ist nichts Schlimmes oder Verbotenes. Vor der 2. Gärung (Flaschengärung) wird Zucker zugesetzt, um die 2. Gärung in Gang zu setzen (Liqueur de Tirage). Nach dem Degorgieren wir mittels flüssiger Zuckerlösung der gewünschte Geschmack (brut, extra dry, etc.) eingestellt, damit es einen Ausgleich zur Säure gibt.

Rückblick

Früher trank man deutlich süßere Champagner, zum Teil wurden bis zu 90g und mehr pro Liter zugesetzt. Heute wird Champagner trockener getrunken, wird meist mit 6-12g/Liter “eingestellt”. Dies entspricht dem, was auch unsere Kunden trinken. Wir stellen aber seit einiger Zeit im Einkaufsverhalten unserer Kunden fest, dass immer mehr Champagner mit deutlich weniger Restzucker nachgefragt werden. Dabei muss man keine Angst haben, “sauren” Champagner trinken zu müssen, wie es ganz früher leider öfters der Fall war. Heute werden die Trauben deutlich reifer geerntet, haben mehr Zucker eingelagert und sind niedriger in der Säure. Unserer Meinung nach spiegelt diese Stilistik von Champagner auch deutlich besser das Terroir wider, auf dem die Rebstöcke stehen. Wie oft hätten wir schon großartige, Terroir bezogene Winzerchampagner trinken können, wenn die Winzer mehr Mut gehabt hätten, nicht mit einer einheitlichen Dosage über all ihre Champagnerqualitäten “drüber zugehen” und den Charakter mittels Zucker zu nivellieren.

Champagner Janisson Baradon Cuvée 7C Rosé brut / 7 Cepages brut

Champagner wird hauptsächlich aus 3 Rebsorten vinifiziert: Chardonnay, Pinot Noir und Meunier. Zugelassen aber sind insgesamt 4 weitere Rebsorten. Pinot Blanc, Pinot Gris, Arbanne und Petit Meslier. Cyril und Maxence haben nun alle Rebsorten in einer neuen Rosé-Cuvée vereint, 7C / 7 Cepages (Rebsorten) mit je 15% Pinot Blanc, Pinot Gris, Arbane, Petit Meslier, Meunier en rouge, 13% Pinot Noir und 12% Chardonnay. Alle Rebsorten wurzeln in westlich ausgerichteten Weinbergen in Epernay auf Kreideböden mit braunem Lehm als Auflage. Dort wurden 2009 die jüngsten Reben gepflanzt, die ältesten sind aus den Jahren 1950, 1970, 1974, 1981 und 2001. Diese Cuvée stammt aus der Ernte der Jahrgänge 2016 & 2017. Tirage  war am 11.04.2018, degoriert wurde 3 Jahre später im Mai 2021. Dosage 2g/Liter

Champagner mit Seele 

Memo zur Degustation

Absolute Rarität aus der Champagne. Die Cuvée 7C aus dem Hause Janisson-Baradon ist ein sehr origineller Champagner, weil er alle sieben zugelassenen Champagner-Rebsorten vereint. So entsteht eine Cuvée mit überraschend aromatischen Noten. Auf den Höhen von Epernay hat Cyril Janisson auf 4 Parzellen (Martinet, La Croisette, La Pie Danse, Meltin) alle Rebsorten gepflanzt, darunter die vier in Vergessenheit geratenen Champagner-Rebsorten Pinot blanc (Weißburgunder), Pinot Gris (Grauburgunder), Petit Meslier und Arbanne. In der Cuvée 7C mit traditionellen Rebsorten (Pinot Noir, Meunier en rouge und Chardonnay) kombiniert, bringen sie ungewöhnliche Aromen. Es handelt sich um eine Cuvée, die in Edelstahltanks ohne malolaktische Gärung vinifiziert wird. Die Dosage beträgt 4,5g/l, um die Eigenheiten des Weines zum Ausdruck zu bringen. Ungemein vielschichtig, zeigt eine wunderbare Frische. In der Nase und auf der Zunge floral, feine rote Beerenfrucht. Zarte Briochenoten runden den Gaumenschmaus ab. Im Finish zarte Cremigkeit. Toller Stoff. Und rar.

Memo zum Boden

Brauner Lehm, im Unterboden Kreide

Allgemeine Informationen
WeinartChampagner & Co.
RebsortePinot Blanc
Geschmackbrut
LeitrebePinot Blanc
ZusatzrebePinot Gris
KategorieAOC
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutJanisson-Baradon
RegionChampagne
BereichVallée de la Marne
HerkunftslandFrankreich
Verbrauch
Weintypkraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife2021 - 2026
Trinktemperatur10 Grad
Analysewerte
Alkohol12% Vol.
Restzucker2 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte91 Punkte