Neu im Sortiment
 

Jülg Spätburgunder » Opus Oskar « trocken

2018

Jülg Spätburgunder » Opus Oskar « trocken

Jülg, Deutschland, 0.75l

84,00

Lieferzeit: demnächst lieferbar

Grundpreis: 112,00/l

In der Nase wunderbar floral mit tabakigen Noten, leichte Reduktionsnote, gute Konzentration und Tiefe in der Nase , angedeutete dunkle Röstnoten, noble Tabaknoten, schwarze Beeren, rote Beeren, Kirsche, ein Hauch Pfeffer, etwas aromatischer Rauch. Am Gaumen enorm konzentriert, dabei aber sehr saftig, reife, frische jugendliche Frucht, ein kleiner Hauch von eingemachtem Beerenobst, aber keinesfalls gekocht oder breit wirkend. Aktuell (31.08.2020) noch ein wenig CO2, das wird sich aber legen. Ein ganz, ganz nobles, sensationell eingesetztes Holz, perfekt eingebunden, ganz brillanter Saft, wunderbares präsentes und reifes Tannin, fein und mürb. Sehr komplex, strahlend in seiner ganzen Präsenz mit Substanz und Tiefe. Ein großer Wein! Am besten noch 2 Jahre liegen lassen.

Nicht vorrätig

Nicht vorrätig

Lieferzeit: demnächst lieferbar

Artikelnummer: DPfJRW0418 Kategorien: , , , Schlagwörter: , , ,
 

Weingut Jülg  | Pfalz

20 ha Rebfläche, Produktion ca. 180.000 Flaschen, davon ca. 40.000 Flaschen Sekt, seit Oktober 2005 bei K&M im Sortiment

Werner und Johannes Jülg

Werner und Johannes Jülg

Unmittelbar am Deutschen Weintor – im schmucken Schweigen-Rechtenbach – liegt das Weingut Jülg der Familie Jülg. Während Karin Jülg die Fäden in der Wohlfühl-Weinstube mit ihrer leckeren Pfälzer Hausmannskost (unbedingt die leckeren Bratkartoffeln probieren) zusammenhält, gilt den Weinen die ganze Aufmerksamkeit von Johannes und Werner Jülg.

Aus der Tradition in die Zukunft

Seit Mitte der 80er Jahre hat Werner Jülg das Weingut kontinuierlich und mit viel Leidenschaft von einem typischen Pfälzer Massenwein-Betrieb in einen Qualitätsbetrieb von individuellem Zuschnitt umgewandelt. Innerhalb von 5 Jahren ist es ihm gelungen, seinen Weinen durch ein kompromissloses Qualitätsmanagement einen eigenen, unverwechselbaren Stil zu geben.

Mein Ding

Dabei rennt er aber nicht jedem Trend hinterher, sondern er macht „sein Ding“. Entscheidend sind nicht die Analysewerte eines Weines, für ihn stehen immer der Geschmack, der Charakter, die Finesse und Persönlichkeit eines Weines im Vordergrund. Sie strahlen eine gelungene Verbindung zwischen Tradition, Frische und klarer Frucht aus und sind trocken ausgebaut. Und trocken bedeutet hier auch trocken, schmeichelnde Restsüße sucht man in seinen Weinen vergebens, da bleibt er seinem Leitspruch treu.

Herkunft

Werner Jülgs Weine stammen fast ausschließlich aus dem Schweigener Sonnenberg, der zum großen Teil auch auf französischer Seite in Wissembourg Rebstöcke beheimatet. Der Schwerpunkt liegt – Rot wie Weiß – eindeutig bei den Burgunderrebsorten, die durch Kraft und Dichte sowie einer erfrischenden Säure eine wunderbare Lebendigkeit aufweisen und so prädestiniert sind für die “Heimatküche” der Jülgs.

Die Zukunft

Sohn Johannes bereichert seit 2011 nach der Ausbildung in der Weinbauschule im schwäbischen Weinsberg und Praktika bei Klaus-Peter Keller (Rheinhessen), Clemens Busch (Mosel), Stodden (Ahr) und Clos de Lambray (Burgund) den Familienbetrieb. Stilistisch will er ganz klar die Herkunft der Südpfalz zeigen und “individuell und genau auf die Weinbergslagen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften eingehen”. 

Schmeckbar ist das in den würzigen, straff-mineralischen Rieslingen und den feinen, frankophil anmutenden Spätburgunder. Die feine Würze und die intensive Kalk-Mineralik vom Schweigener Sonnenberg ist im kompletten Sortiment wieder zuerkennen.

Brief aus Schweigen – Jahrgangsbericht 2015 hier klicken

Anschrift des Weingutes:
Weingut Jülg, Hauptstraße 1, 76889 Schweigen-Rechtenbach

Alle Weine dieses Winzers >>

Jülg Spätburgunder » Opus Oskar « trocken

Herkunft

Jülg Spätburgunder Opus Oskar,  das neue Spätburgunder-Flagschiff von Johannes Jülg. Die Reben für das Spätburgunder-Flagschiffes stammen aus dem besten Weinberg von Schweigen. Der Kammerberg – hier aus einer speziellen Parzelle – verfügt über sehr viel Kalkstein im Boden. Die direkt oberhalb von Wissembourg nach Süden geneigte ehemalige Einzellage, die seit 1971 zum Sonnenberg zählt, ist die wärmste Lage der Gemarkung. Auf den Böden aus gelbem Kalkstein mit einem hohen Lehmanteil wachsen brillante, tiefgründige und straffe Pinots mit beeriger Frucht, die zu den besten ihrer Art gehören. Johannes hat dort 2014 französische Spätburgunder gepflanzt.

Vinifizierung Jülg Spätburgunder Opus Oskar

Sorgfältige Handlese, penible Selektion der Trauben schon im Weinberg, Spontangärung, 18 Monate Lagerung und Ausbau im Barrique aus Erst- bis Drittbelegung, unfiltriert abgefüllt.

Das sagt der Falstaff über den Spätburgunder Opus Oskar

Dem 29-jährigen Johannes Jülg ist im vorderen Teil dieses Buchs ein Porträt in der Rubrik »Talenteschuppen« gewidmet. Was Jülg junior gemeinsam mit Vater Werner auf Flasche zieht, überzeugte unsere Jury vollauf. Dabei ist es nur wenig erstaunlich, dass am südlichen Ende der Weinstraße exzellente Spätburgunder in der Liste stehen. Dass aus Schweigen-Rechtenbach jedoch ein Chardonnay mit so viel Verve und mineralischem Pfiff kommen kann, das bringt im Südpfälzer Weinwunder eine neue Saite zum Klingen. Mit zum Betrieb gehört die Weinstube Jülg mit eigener Schlachtung.

Die junge Generation überzeugt

Besonders erfreulich zu sehen, dass bei Betrieben, die peu a peu von der nachwachsenden Generation übernommen werden, besonders überzeugende Weine angestellt werden. Ein klares Zeichen, das die Ausbildung immer besser wird und die Individualität der Weine besonders im Fokus steht. Ganz vorne zu finden sind die Weine von Johannes Jülg aus Schweigen-Rechtenbach nahe der französischen Grenze. Seit 2010 ist er zusammen mit Vater Werner federführend. Die Weine sind seither knackig frisch und präzise. Der Holzeinsatz ist dabei immer nur Mittel zum Zweck.

Memo zur Degustation

In der Nase wunderbar floral mit tabakigen Noten, leichte Reduktionsnote, gute Konzentration und Tiefe in der Nase , angedeutete dunkle Röstnoten, noble Tabaknoten, schwarze Beeren, rote Beeren, Kirsche, ein Hauch Pfeffer, etwas aromatischer Rauch. Am Gaumen enorm konzentriert, dabei aber sehr saftig, reife, frische jugendliche Frucht, ein kleiner Hauch von eingemachtem Beerenobst, aber keinesfalls gekocht oder breit wirkend. Aktuell (31.08.2020) noch ein wenig CO2, das wird sich aber legen. Ein ganz, ganz nobles, sensationell eingesetztes Holz, perfekt eingebunden, ganz brillanter Saft, wunderbares präsentes und reifes Tannin, fein und mürb. Sehr komplex, strahlend in seiner ganzen Präsenz mit Substanz und Tiefe. Ein großer Wein! Am besten noch 2 Jahre liegen lassen. 

Memo zum Boden

Kalkmergel

Allgemeine Informationen
WeinartRotwein
RebsortePinot Noir (Spätburgunder)
Geschmacktrocken
LeitrebePinot Noir (Spätburgunder)
KategorieQualitätswein
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutJülg
RegionPfalz
BereichSüdliche Weinstraße
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypkraftvoll, komplex, elegant, trocken
Trinkreife2021 - 2030
Trinktemperatur16 Grad
Analysewerte
Alkohol13% Vol.
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte94 Punkte
Wein-Plus92 Punkte
Falstaff94 Punkte

Fester, recht tiefer, noch etwas reduktiver, ein wenig tabakiger Duft nach roten und ein wenig schwarzen Beeren mit Kirschnoten, einem Hauch Kräutern und floralen Nuancen, fleischigen Spuren und moderaten, rauchigen Holzanklängen. Straffe, saftige, reife, jugendliche Frucht, gewisser Säurebiss und noch ein Hauch Kohlensäure, röstige Noten, etwas Rauch und Gewürze, reifes, feinsandiges Tannin, nachhaltig am Gaumen, gute Substanz und Tiefe, recht komplex, ein wenig Havannatabak im Hintergrund, gewinnt mit Luft noch einmal deutlich an brillantem Saft und Frische, sehr guter, strahlend reintöniger, griffiger und würziger Abgang mit rauchig-röstigen Nuancen. Braucht noch ein wenig Zeit. Trinkempfehlung: 2022-2029+. Bewertung: Hervorragend (92 WP) Zuletzt bewertet:19. August 2020.

Teerig, dunkelbeerig, Holundermark, reife Brombeere. Im Mund ein kräftiger Druck aus sehr feinem, griffigem bis mehligem Gerbstoff, feine Säurespur, hohes Fruchtpotenzial, derzeit noch weitgehend verschlossen, aber die kommende Komplexität bereits andeutend. Tasting: Falstaff Weinguide Deutschland 2020. Erschienen in: Falstaff Weinguide Deutschland 2020, am 23.11.2019