Weingut Hochegg Chardonnay »Kohlplatz«
Herkunft
Weingut Hochegg Chardonnay Kohlplatz; das Weingut HOCHEGG befindet sich in Südtirol in exponierter Höhenlage im Etschtal. Die Weinberge reichen von 730 – 870 Höhenmetern, was zu eindeutigen Temperaturunterschieden in den verschiedenen Parzellen führt. Weingut und Keller liegen auf 838 Metern und werden überragt von einem Mischwald, der sich bis auf 1273 Meter zieht. Hier befindet sich die Urzeitsiedlung Enzpirg, eine bewachsene Kuppe mit Resten einer Walburg.
Die Weinberge schmiegen sich regelrecht an den Berg und haben dadurch ganz unterschiedliche Ausrichtungen – von Westnordwest- bis Südwesten. Nach diesen Ausrichtungen haben wir die Rebsorten entsprechend ausgewählt. Unterbrochen werden die Parzellen von mehr als 100 Esskastanien, die zudem einen guten Einfluss auf das Mikroklima und die Biodiversität haben.
Weingut Hochegg-Parzellen
Magisch & pur
Unser Weingut HOCHEGG befindet sich in Südtirol in exponierter Höhenlage im Etschtal. Die Weinberge reichen von 730 – 870 Höhenmetern, was zu eindeutigen Temperaturunterschieden in den verschiedenen Parzellen führt. Weingut und Keller liegen auf 838 Metern und werden überragt von einem Mischwald, der sich bis auf 1273 Meter zieht. Hier befindet sich die Urzeitsiedlung Enzpirg, eine bewachsene Kuppe mit Resten einer Walburg.
Lage & Böden
Die Weinberge schmiegen sich regelrecht an den Berg und haben dadurch ganz unterschiedliche Ausrichtungen – von Westnordwest- bis Südwesten. Nach diesen Ausrichtungen haben wir die Rebsorten entsprechend ausgewählt. Unterbrochen werden die Parzellen von mehr als 100 Esskastanien, die zudem einen guten Einfluss auf das Mikroklima und die Biodiversität haben.
Klima
Die klimatischen Bedingungen unterscheiden sich auf HOCHEGG deutlich vom Etschtal. Im Durchschnitt ist es durch die Höhe 4°C kühler. Über den Tag sorgt dies für Frische und eine gute Durchlüftung. Die einzelnen Parzellen verfügen über eine gute Sonneneinstrahlung, die bis zum Sonnenuntergang anhält. Am Abend und in der Nacht werden sie geschützt durch die angrenzenden Wälder und Baumbestände. Die physiologische Reife unserer Trauben wird durch die Lage und das Klima begünstigt. Aroma, Farbe und Tannine entwickeln sich ideal und gehen auf der Höhe einher mit geringeren Alkoholgehalten.
Auf einen Blick
• Kühleres Klima als in „klassischen“ Weinbaulagen Südtirols
• Starke Tag-Nacht-Temperaturschwankungen
• Viele Sonnenstunden durch die exponierte, hohe Lage
• Gute Durchlüftung durch die Höhe und den Wald
Böden
Gut durchgedacht haben wir die Aufteilung der 5 Hektar Weinberge in Parzellen, die sich arrondiert unterhalb der Cantina befinden, und die wir mit viel Handarbeit bewirtschaften. Mit viel Aufwand haben wir Kleinterrassierungen geschaffen, die begrünt sind und eine biologische Bewirtschaftung erlauben. Weil die Böden durch und durch gesund waren, konnte sich über den skelettreichen, kargen Porphyr-Böden schnell eine gute Humusschicht bilden. Der hohe Skelettanteil fördert die Reben in tieferen Bodenschichten zu wurzeln. Dies führt zu einem ausgeglicheneren Wachstum und einer natürlich hohen Trockenresistenz.
Auf einen Blick
• extrem skelettreich
• Porphyr (Bozner Quarzporphyr, Auer Formation, Mächtigkeit 1 – 15 Meter)
• „Karger“ Boden, wenig organische Substanz
• Sehr gute Drainagefähigkeit
Wo früher Wiesen und Weide waren, befinden sich unsere Weinberge. Der Bepflanzung der 5 Hektar stand nichts im Wege, da es sich um eine bereits ausgewiesene landwirtschaftliche Nutzfläche handelte. Erst Terrassierungen machten aus der imposanten Fläche, die im Schnitt 40-50% und an manchen Stellen bis zu 70% Hangneigung hatte, bewirtschaftbare Parzellen. Um das steinige Porphyr-Terroir zu bändigen, mussten extreme Erdbewegungen vorgenommen und Wege von Gestrüpp befreit werden. Jede Parzelle haben wir dabei genauestens analysiert, um eine gut durchdachte Rebsorten- und Klonenwahl treffen zu können. Wir glauben an das Potenzial der Burgundersorten und haben es auch gewagt, Riesling zu pflanzen.
Vinifizierung Weingut Hochegg Chardonnay Kohlplatz
Chardonnay von französischen Klonen, angebaut im Guyot-Erziehungssystem mit 10.000 Stöcken pro Hektar auf 730-800 Meter aus der westlich ausgerichteten Lage Leiferer Breitenberg. Die Hangneigung beträgt hier 40%. Der Boden ist hier von Quarzporphyr geprägt, ist sehr skelettreichen sowie sandig-lehmig. Ausschließlich Handlese und Selektion der gesunden Trauben auf dem Sortiertisch. Sanfte Pressung mit kurzer Maischestandzeit, kurze Sedimentation und anschließend spontane Gärung direkt im Barrique (15-20% neues Holz), Ausbau auf der Vollhefe ohne Abstich für 12 Monate, gefolgt von einer weiteren Reifung auf der Vollhefe im Edelstahltank für 6 Monate; 100% malolaktische Gärung.
- Schonende Verarbeitung mit Gravitation: Die Einkellerung erfolgt oberhalb des Kellerneubaus, die Trauben gelangen durch Schwerkraft in den unterliegenden Gärkeller und weiter in den Barrique-Keller
- Minimalistische Kellertechnik im Ausbau: Im Keller wird gezielt und ohne große Eingriffe gearbeitet, um die Trauben-Qualität zu erhalten und den Wein nicht zu vereinheitlichen, meine Weine müssen vom Terroir geprägt sein und nicht von invasiven Eingriffe im Keller
- Ausbau im Holz: Eleganter Holzeinsatz, ohne den Wein zu erdrücken, hauptsächlich französische Eiche aber auch Holzfässer aus Eichenholz vom Hochegger Wald
- Zeit: Große Weine brauchen Zeit, alle Weine werden auf der Feinhefe im Keller gelagert, Flaschenreife bis zur Trinkreife
Memo zur Degustation
Im ersten Duft direkt nach dem Öffnen spürbares Holz (feinste Haselnuss), aber auch Kühle. Wirkt anfangs unverwoben, braucht Luft und mit jeder Minute mehr beginnt sich der Wein zu öffnen und vorallem das Holz besser zu integrieren, was den Wein dann harmonischer, aber nicht langweilig erscheinen lässt. Wie bei allen seinen Weinen spielt die laute Frucht keinerlei Rolle, ein Hauch gelbe Steinfrucht vielleicht. Hier geht es um Haptik, Textur, Harmonie. Der Wein zeigt smarte Gerbstoffe, was eine zusätzliche Geschmacksnuance hineinbringt, was den Wein noch vielfältiger erscheinen lässt.
Memo zum Boden
Parzelle Kohlplatz. Porphyr. Ausrichtung Südwest. Parzelle in Dichtpflanzung (0,7x1,5m) mit niedriger Laubwand und knapp 10.000 Stöcken pro Hektar, einzige Parzelle ohne Terrassierung mit einer Steigung von 10%-40%, geringe Bodenmächtigkeit, darunter erodierter Porphyr.


