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Riesling Sekt Reserve perpétuelle »Exquisit« zero Dosage (2013-2017) (ab ca. November 22)

o.J.

Riesling Sekt Reserve perpétuelle »Exquisit« zero Dosage (2013-2017) (ab ca. November 22)

Griesel & Compagnie, Deutschland, 0.75l

50,00

Lieferzeit: demnächst lieferbar

Produkt enthält: 0,75 l

Grundpreis: 66,67/l

Griesel Sekt Riesling Réserve perpétuelle

Notiz vom 27.01.2020 RAW in Bensheim: Unglaublich komplex in der Nase, Mineralität, Orangenschalen, Trockenfrüchte,  dunkle Beeren. Am Gaumen intensiv mit reifen Früchten und Zitrusschalen, Zitronen. Lang im Abgang. Was für ein Produkt. Das wäre eine große Sache, wenn es so auf den Markt käme, fantastisch, sehr mineralisch (= Steinlutscher), volle Rieslingpower, straff, sehr eigen, rauchige Aromen, schon die heute verkosteten Grundwein sind ganz besonders. Wird ein Star im Sortiment werden.

Highest rating ever for a German sparkling wine for our Pinot Noir Granit „F“ AND our Réserve perpétuelle 😍 thank you @meiningers_sommelier for this awesome statement!

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Riesling Sekt Reserve perpétuelle »Exquisit« zero Dosage (2013-2017) (ab ca. November 22)

Herkunft

Griesel Riesling Reserve perpétuelle: 2013 kaufte das Unternehmerpaar Petra Grießel-Streit und Jürgen Streit die Räumlichkeiten der hessischen Staatsweingüter Domaine Bergstraße und gründeten die Sektkellerei Griesel & Compagnie in Bensheim an der hessischen Bergstraße. Hier reifen die Sekte im über 100 Jahre alten Kreuzgewölbekeller tief im Berg Griesel der Stadt Bensheim.

Mit dem noch unbekannten Nico Brandner, der noch die Schulbank drückte, wurde kein arrivierter Kellermeister eingestellt, sondern man gab einem Absolventen des dualen Studiums an der Weinbauschule in Heilbronn eine Chance zur Verwirklichung. Im Nachhinein betrachtet ein Glücksgriff, denn die nutzte der gebürtige Franke Nico Brandner eindrucksvoll. Innerhalb von 5 Jahren ist er an mit die Spitze deutscher Sektproduzenten gerückt. Kein Wunder, denn einer seiner Mentoren ist Volker Raumland, Deutschlands vielfach prämierter und unserer Meinung nach beste Sektproduzent Deutschlands. Nikos markante Schaumweine vom Spätburgunder, Chardonnay und Riesling stehen für die neue deutsche Sektklasse”, so Spiegel Online in einem Special “Winzersekt aus Deutschland: Zehn Empfehlungen zum Fest”.

Heimischer Schaumwein ist oft Synonym für billige Massenware. Dabei kann man bei Niko Brandner in Bensheim lernen, wie gut ein handwerklich tadelloser Perlwein schmeckt. Die Kolumne Geschmackssache. Hier der Bericht der FAZ.

Vinifizierung Griesel Riesling Reserve perpétuelle

Während des Herstellungsprozesses spielt Niko mit einem Wechsel zwischen Oxidation und Reduktion. Der erste Wein wird leicht oxidativ in den Gärbehälter gegeben, die zweite Gärung in der Flasche erfolgt eher reduktiv, und beim Degorgieren wird wiederum kein Schwefel zugesetzt, so dass wieder eine leichte Oxidation stattfinden kann. Seit 2013 kreiert Niko seinen Riesling “Solera”, der nun aus einer Mischung von sechs Jahrgängen besteht. Zwischen 10 und 15 % dieser Solera werden mit dem Grundwein des Jahres zusammengefügt.

Ein absolutes Novum und Unikat von Niko Brandner: mit Grundweinen aus einem Solera-System und entsprechend komplexer Aromatik von Salzmandel, Buttertoast mi English-Marmelade, helle Hefe; am Gaumen irre gute Säure, maximal animierend, für Fortgeschrittene.

Griesel & Compagnie | Hessische Bergstraße 

Gründung 2013 | 30 ha Rebfläche | Produktion ca. 120.000 Flaschen | naturnahe Arbeitsweise | die neue deutsche Sektklasse | Erstkontakt 2015 | seit Oktober 2019 bei K&M im Sortiment.

Griesel Sekt

Griesel Sekt bei K&M Gutsweine in Frankfurt

Griesel Sekt – Jugend vor!

Quereinsteiger, keine Winzerfamilie im Hintergrund, gerade einmal sechs Jahre auf dem Markt, ein in Vergessenheit geratenes Anbaugebiet – die Eckdaten von Griesel Sekt lassen nicht wirklich auf derart famose Qualitäten hoffen. Aber Kellermeister Niko Brandner ist das Kunststück gelungen, das erste Sektweingut an der Hessischen Bergstrasse mehr oder weniger aus dem Stand auf die Weinlandkarte zu hieven.

Wie schon in den Vorjahren spielen die Griesel-Sekte beim Sekt Award ganz vorne mit. Zwei Sekte stehen in diesem Jahr auf dem Treppchen, zwei weitere sind in der Spitzengruppe. Und auch wenn es nicht zum Sieg in einer Kategorie gereicht hat – in zwei Disziplinen fehlten am Ende ganze 0,3 Punkte – sind wir sicher: hier wächst wahrhaft Großes heran. 

Sobald Niko Brandner, mehr noch als heute, auf alte Jahrgangssekte zugreifen können wird, werden hier Sekte entstehen, die ganz, ganz oben mitspielen. Mit dem Titel als Sekterzeuger des Jahres wird dieser Entwicklung schon heute Rechnung getragen.

Niko Brandner Sekthaus Griesel (Bild: Malte Grüner)

“Griesel  Sektkultur seit 2015. Unser Keller reicht tief in den Berg Griesel.

Zwei Jahre nach dem Auszug der Hessischen Staatsweingüter aus der Bensheimer Innenstadt konnten wir 2013 die Arbeit im alten Kreuzgewölbekeller beginnen. Das Anwesen, um 1904 erbaut, beherbergt Wein seit Anbeginn. An einem der wichtigsten Weinbauorte an der Hessischen Bergstrasse beleben wir das erste Sekthaus der Region.”

Fast wie im Märchen

Als die Familie Streit nach dem Auszug der Hessischen Staatsweingüter die Gebäude erwarb, stand für sie von vornherein fest, das die Tradition des Weinmachens an diesem Ort weitergeführt werden soll. Und Sekt sollte gemacht werden. Gesucht wurde also ein Kellermeister. Die Wahl fiel jedoch nicht auf einen gestandenen Winzer, sondern auf das unbeschriebene Blatt Niko Brandner. Zum damaligen Zeitpunkt drückte der noch die Schulbank an der Weinbauschule im pfälzischen Neustadt.

Heute muss man sagen, das dies ein Glücksgriff der Familie Streit war. Denn Niko Brandner, ehemaliger Bänker, genoss Lehre und Praktika beim deutschen Sekt-Papst Volker Raumland.

Niemand in Deutschland macht bessere Sekte und das seit vielen Jahrzehnten. Auch einen Ausbildung beim Rotwein-Fürst Paul Fürst steht im Bewerbungsschreiben des  in  Kirchzell bei Amorbach geborenen Franken.

War sein erster Jahrgang 2013 noch von solider Qualität, merkte man ein Jahrgang später bereits einen gewaltigen, qualitativen Schub. Straff und dicht kamen die Sekte daher, begeisterten nicht nur uns. Auch die Fachwelt und Fachpresse nahm nun Notiz von ihm. Wir verfolgen das Weingut seit dem ersten Jahrgang und sind von der Entwicklung unter Nikos Regie begeistert.

Das Geheimnis feiner Bubbles

Aber was ist denn nun das Geheimnis dieser besonderen Sekte bzw. dieses großen Qualitätssprunges im zweiten Jahr, was macht er anders als andere?

Das beginnt schon bei der Ernte. Die von Hand gelesenen Trauben für die Sektproduktion werden deutlich früher geerntet als für die Weinproduktion. Die höheren Säurewerte sind unabdingbar für die Frische im Sekt. Anschließend wird dann die ganze Traube schonend gepresst, damit so wenig Gerbstoffe wie möglich in den Saft gelangen. Diese schonende Pressung reduziert auch die Saftausbeute erheblich.

Niko schwefelt im weiteren Verlauf sehr wenig, der leicht oxidative Prozess beim Sedimentieren des Mostes ist gewünscht. Der weitere Ausbau erfolgt per Spontanvergärung  in Barriques oder größeren Holzfässern oder auch im Stahltank.

Mindestens 16 Monate reifen die Grundweine dann auf der Vollhefe, bevor der Grundwein mit Hefe versetzt wird und auf der Flasche die 2. Gärung durchlaufen kann. Nach dem Degorgieren wird mit dem gleichen Sekt die Versanddosage eingestellt und nur ganz wenig geschwefelt.

Auf den Punkt gebracht und in Kurzform:

100% Handlese
100% Ganztraubenpressung
Pressausbeute von max. 55%
Natürliche Sedimentation der Moste
Kein Schönung
Spontangärung, BSA
10-12 Monate Vollhefelager der Grundweine
Keine Batonnage
Tirage nur aus Grundweinen des jeweiligen Sektes
Traditionslinie : Hefelagerzeit von 24 Monaten
Prestige- und Exquisitlinie: Hefelagerzeit 34-36 Monaten

Und so reiht sich bis heute eine Auszeichnung nach der anderen für seine großartigen Sekte:

Spiegel Online: Riesling Sekt Tradition Top 10 in Deutschland
Frankfurter Allgemeine Kolumne Geschmackssache
Originalverkorkt – Podcast: Gespräch mit Niko Brandner
Vinum Weinguide: Aufsteiger des Jahres 2019

Meiningers Deutscher Sektpreis 2019

Das Sekthaus Raumland verteidigt seine Position als bester Sekterzeuger auch 2019 und wird mit der „Kollektion des Jahres“ geehrt. Mit zwölf ausgezeichneten Sekten, darunter die mit jeweils 93 Punkten bewerteten 2008 Vintage Chardonnay Extra Brut und 2008 Vintage Blanc de Blancs Extra Brut, zeigt Volker Raumland auch in diesem Jahr, dass er trotz wachsender Konkurrenz zurecht als bester Sekterzeuger Deutschlands gilt.

Platz zwei, und diesmal sehr dicht am Spitzenreiter, belegt „Griesel Sekt – Sekthaus Streit“ aus Bensheim an der Hessischen Bergstraße mit sieben ausgezeichneten Sekten. In vier von sechs Kategorien kam Niko Brandner und sein Team auf die vorderen Plätze. Zu den Siegern zählt unter anderem der 2014 Grande Cuvée Dosage Zéro mit 93 Punkten und der 2015 Pinot Brut Nature mit 92 Punkten.

Anschrift des Weingutes:

Griesel & Compagnie | Grieselstrasse 34 | 64625 Bensheim

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
WeinartChampagner & Co.
RebsorteRiesling
Geschmackbrut nature, non dosé (keine Dosage)
LeitrebeRiesling
KategorieDeutscher Sekt b.A.
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutGriesel & Compagnie
RegionHessische Bergstraße
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypelegant, frisch, fruchtig, trocken
Trinkreife2022 - 2029
Trinktemperatur8 Grad
Analysewerte
Alkohol12.5% Vol.
Restzucker0,1 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure8,7%
Punktewertungen
K&M Punkte96 Punkte
Meiningers Deutscher Sektpreis 202292 Punkte
Wein-Plus92 Punkte
Meiningers Sommelier95 Punkte

Ein absolutes Novum und Unikat von Niko Brandner: mit Grundweinen aus einem Solera-System und entsprechend komplexer Aromatik von Salzmandel, Buttertoast mi English-Marmelade; helle Hefe, am Gaumen irre gute Säure, maximal animierend, für Fortgeschrittene.

Fester und recht tiefer, hefiger, nussiger, zart rauchiger und fein-vegetabiler Duft mit gelbfruchtigen Aromen, ein wenig Ingwer, Tabak und gelber Würze. Fest gewirkte, herb-saftige Frucht mit viel Griff, hefiger und nussiger Würze, lebendiger Säure und jugendlichem, dabei sehr feinem Mousseux, dicht und nachhaltig am Gaumen, deutlich komplexer, als man das Riesling-Sekten allgemein zutraut, wieder etwas Ingwer und gelbe Würze im Hintergrund, tabakige Nuancen, ein wenig Pilze, sehr guter, fest gewirkter, herb-saftiger und griffiger Abgang. Großartig. Trinkempfehlung: Bis 2026+. Zuletzt bewertet: 17. August 2022. (Wein-Plus)