Weißburgunder »Schweigen« VDP.Ortswein

2021

Weißburgunder »Schweigen« VDP.Ortswein

Jülg, Deutschland, 0.75l

16,00

Lieferzeit: sofort lieferbar

Grundpreis: 21,33/l

Ab einer Bestellmenge von 6 Flaschen erhalten Sie einen Rabatt von 1,00€/Flasche.

Wer den Weissburgunder Reitschul (35€) kennt, wird beim Probieren dieses Ortsweines schlucken. Denn arg weit entfernt sind wir bei diesem wunderbar feinen Weissburgunder von Chardonnay-Meister Johannes Jülg nicht. In der Nase zeigen sich intensive, reichhaltige Aromen von weißfleischigem Obst, Williams-Birne und Weinbergspfirsich (die flachen) sind federführend, flankiert von zarten Kernostnoten (Apfel) sowie etwas Kräuterwürze. Das wirkt so verführerisch wie beim “Reitschul”, das man ewig daran schnuppert, weil das einfach so einnehmend im Duft ist. Dann der erste Schluck und wieder sind wir dann aufgrund seiner zarten, cremig-weichen Textur auf der Zunge beim Reitschul. Und ebenso unterlegt eine feine Säure den Wein und sorgt für Frische und Strahlkraft. Genau dann spürt man die mineralische Ader des Kalkmergel-Bodens, die den Wein bis ins Finale stützt. Und das bei gerade ein Mal 12,5% Alkohol. Viel Terroir im Glas.

Vorrätig

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Weißburgunder »Schweigen« VDP.Ortswein

Herkunft: die Lage – grenzenlos Wein

Unser Jülg Weissburgunder Schweigen trocken stammt aus dem Schweigener Sonnenberg: eine Lage –  zwei Staaten. 60% der Jülg’ schen Lagen im Schweigener Sonnenberg liegen auf französischer Seite. Daher konnte Werner Jülg in früheren Jahren nicht ohne seinen Reisepass zu seinen Rebzeilen auf französischer Gemarkung gehen. Dank dem Schengen Abkommen ist dieser Grenzgang nun ad acta gelegt. Heute bearbeiten überwiegend deutsche Winzern diese Lage. Auch weinrechtlich spielt die Herkunft des Jülg Chardonnay Sonnenberg übrigens keine Rolle. Da die Trauben in deutschen Betrieben verarbeitet werden, gilt der Wein dann auch gesetzlich als deutscher Wein.

Der Boden im Schweigener Sonnenberg ist reich an Varianten und besteht unter anderem aus Buntsandstein, Kalkmergel, Ton, Löss und Sand. Da die “Dorflage”  Sonnenberg eine recht große Lage ist und auch wenig bedeutsam ist, steht der Lagenname Sonnenberg nur auf dem Etikett, wenn er aus dem alten, historischen Sonnenberg oberhalb des Dorfes Schweigen stammt.

Schweigener Sonnenberg

Schweigener Sonnenberg

 

 

 

 

 

 

 

Vinifikation Jülg Weissburgunder Schweigen trocken

Selektive Handlese, schonend verarbeitet, teilweise spontan vergoren, der Ausbau erfolgte zu 80% in gebrauchten 500l  Tonneaux- und Barriquefässern, sowie zu 20% im Edelstahl, 6 Monate Hefelager.

Memo zur Degustation

Wer den Weissburgunder Reitschul (35€) kennt, wird beim Probieren dieses Ortsweines schlucken. Denn arg weit entfernt sind wir bei diesem wunderbar feinen Weissburgunder von Chardonnay-Meister Johannes Jülg nicht. In der Nase zeigen sich intensive, reichhaltige Aromen von weißfleischigem Obst, Williams-Birne und Weinbergspfirsich (die flachen) sind federführend, flankiert von zarten Kernostnoten (Apfel) sowie etwas Kräuterwürze. Das wirkt so verführerisch wie beim "Reitschul", das man ewig daran schnuppert, weil das einfach so einnehmend im Duft ist. Dann der erste Schluck und wieder sind wir dann aufgrund seiner zarten, cremig-weichen Textur auf der Zunge beim Reitschul. Und ebenso unterlegt eine feine Säure den Wein und sorgt für Frische und Strahlkraft. Genau dann spürt man die mineralische Ader des Kalkmergel-Bodens, die den Wein bis ins Finale stützt. Und das bei gerade ein Mal 12,5% Alkohol. Viel Terroir im Glas.

Memo zum Boden

Kalkmergel, Ton, Löss und Sand

Weingut Jülg  | Pfalz | Südliche Weinstraße |

20 ha Rebfläche | Produktion ca. 220.000 Flaschen, davon ca. 40.000 Flaschen Sekt | seit Oktober 2005 bei K&M im Sortiment | seit 30.03.2021 Mitglied im VDP.

Familie Jülg

Unmittelbar am Deutschen Weintor – im schmucken Schweigen-Rechtenbach – liegt das Weingut der Familie Jülg. Während Karin Jülg die Fäden in der Wohlfühl-Weinstube mit ihrer leckeren Pfälzer Hausmannskost (unbedingt die leckeren Bratkartoffeln probieren) zusammenhält, gilt den Weinen die ganze Aufmerksamkeit von Johannes und Werner Jülg.

Aus der Tradition in die Zukunft

Seit Mitte der 80er Jahre hat Werner Jülg das Weingut kontinuierlich und mit viel Leidenschaft von einem typischen Pfälzer Massenwein-Betrieb in einen Qualitätsbetrieb von individuellem Zuschnitt umgewandelt. Innerhalb von 5 Jahren ist es ihm gelungen, seinen Weinen durch ein kompromissloses Qualitätsmanagement einen eigenen, unverwechselbaren Stil zu geben.

Mein Ding

Dabei rennt er aber nicht jedem Trend hinterher, sondern er macht „sein Ding“. Entscheidend sind nicht die Analysewerte eines Weines, für ihn stehen immer der Geschmack, der Charakter, die Finesse und Persönlichkeit eines Weines im Vordergrund. Sie strahlen eine gelungene Verbindung zwischen Tradition, Frische und klarer Frucht aus und sind trocken ausgebaut. Und trocken bedeutet hier auch trocken, schmeichelnde Restsüße sucht man in seinen Weinen vergebens, da bleibt er seinem Leitspruch treu.

Herkunft

Werner und Johannes Jülg

Werner und Johannes Jülg

Werner Jülgs Weine stammen fast ausschließlich aus dem Schweigener Sonnenberg, der zum großen Teil auch auf französischer Seite in Wissembourg Rebstöcke beheimatet. Der Schwerpunkt liegt – Rot wie Weiß – eindeutig bei den Burgunderrebsorten, die durch Kraft und Dichte sowie einer erfrischenden Säure eine wunderbare Lebendigkeit aufweisen und so prädestiniert sind für die “Heimatküche” der Jülgs.

Die Zukunft

Sohn Johannes ,die 4. Generation Winzer, bereichert seit 2011 nach der Ausbildung in der Weinbauschule im schwäbischen Weinsberg und Praktika bei Klaus-Peter Keller (Rheinhessen), Clemens Busch (Mosel), Stodden (Ahr) und Clos de Lambray (Burgund) den Familienbetrieb. Stilistisch will er ganz klar die Herkunft der Südpfalz zeigen und “individuell und genau auf die Weinbergslagen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften eingehen”. 

Schmeckbar ist das in den würzigen, straff-mineralischen Rieslingen und den feinen, frankophil anmutenden Spätburgunder. Die feine Würze und die intensive Kalk-Mineralik vom Schweigener Sonnenberg ist im kompletten Sortiment wieder zuerkennen.

Brief aus Schweigen – Jahrgangsbericht 2015 hier klicken

Anschrift des Weingutes:

Weingut Jülg | Hauptstraße 1 | 76889 Schweigen-Rechtenbach

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
WeinartWeißwein
RebsorteWeißburgunder
Geschmacktrocken
LeitrebeWeißburgunder
KategorieQualitätswein
Erzeugungkonventionell
VerschlussDrehverschluß
Herkunft
WeingutJülg
RegionPfalz
BereichSüdliche Weinstraße
LageSchweigen Sonnenberg
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypmineralisch, kraftvoll, frisch, trocken
Trinkreife2022 - 2028
Trinktemperatur10 Grad
Analysewerte
Alkohol12,5% Vol.
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte87 Punkte
Wein-Plus87 Punkte

Klarer, etwas nussiger und noch eine Spur hefiger Duft mit hellen Kernobstaromen, etwas Zitrusfrüchten und zart pflanzlichen Nuancen. Kühle, geschliffene, feinsaftige Frucht, zart hefige und frische pflanzliche Aromen, sehr feine, lebendige Säure, gute Nachhaltigkeit, eleganter Stil, animierend, guter bis sehr guter, frisch-saftiger, geschliffener Abgang. Trinkempfehlung: Bis 2025+. Wein-Plus 87/100 Pkt. 06.08.2022)

Wer den Weissburgunder Reitschul (35€) kennt, wird beim Probieren dieses Ortsweines schlucken. Denn arg weit entfernt sind wir bei diesem wunderbar feinen Weissburgunder von Chardonnay-Meister Johannes Jülg nicht. In der Nase zeigen sich intensive, reichhaltige Aromen von weißfleischigem Obst, Williams-Birne und Weinbergspfirsich (die flachen) sind federführend, flankiert von zarten Kernostnoten (Apfel) sowie etwas Kräuterwürze. Das wirkt so verführerisch wie beim "Reitschul", das man ewig daran schnuppert, weil das einfach so einnehmend im Duft ist. Dann der erste Schluck und wieder sind wir dann aufgrund seiner zarten, cremig-weichen Textur auf der Zunge beim Reitschul. Und ebenso unterlegt eine feine Säure den Wein und sorgt für Frische und Strahlkraft. Genau dann spürt man die mineralische Ader des Kalkmergel-Bodens, die den Wein bis ins Finale stützt. Und das bei gerade ein Mal 12,5% Alkohol. Viel Terroir im Glas.