Riesling trocken Clemens Rosenkranz
Herkunft
Riesling trocken Clemens Rosenkranz; der Weinort Hochheim liegt im östlichen Teil des Rheingaus, der auch obere Rheingau genannt wird. Die Besonderheit im oberen Rheingau ist, dass insbesondere Hochheim am Fluss Main gelegen ist, wohingegen sich der restliche Teil des Rheingaus auch tatsächlich am Fluss Rhein entlang streckt. Hochheim ist ein sehr fruchtbarer Standort. Die tiefgründigen Böden, in denen Ton und Kalk dominieren, versorgen die Reben mit ausreichend Wasser und Nährstoffen, was einen ungemein saftigen und animierenden Weintyp erzeugt. Riesling ist in Hochheim, klassisch im Rheingau, die vorherrschende Rebsorte. An den Standorten, auf denen der Kalk im Boden dominiert fühlen sich jedoch auch Chardonnay und Spätburgunder sehr wohl.
Jahrgang 2025
Text folgt
Vinifizierung Riesling trocken Clemens Rosenkranz
Clemens präferiert Rieslinge mit Präzision, Mineralik, Biss und Druck und keiner schmeckbaren Restsüße. Dies erreicht man nur, wenn man nicht zu spät liest. Nach der händischen, selektiven Lese werden die Trauben angequetscht, sanft gepresst, die Moste vergären dann mit den weinbergseigenen Hefen im Edelstahltank. Nach der alkoholischen Gärung findet kein Abstich statt, der Jungwein verbleibt bis zur Abfüllung auf der Vollhefe. Diese Weinreifung erfolgt ohne Zugabe von Schwefel. Erst kurz vor der Flaschenfüllung erhält der Wein seine notwendige Schwefelgabe. Somit reift der Wein 8 Monate auf der Hefe.
Clip von Sam Hofschuster in der Liveverkostung zum 2024er Riesling Rosenkranz:
Herb, ruhig, vegetabil, überwiegend Steinobst (Weinbergspfirsich) in der Nase, Andeutung (mit viel Fantasie) von Maracuja, trotzdem keinerlei fruchtige Aufdringlichkeit. Der Wein präsentiert sich sehr ruhig, dezent rauchig, etwas Bienenwachs, roter Apfel, am Gaumen minimal Honigwabengeschmack, aber keine Süße, der Wein ist knochentrocken ausgebaut. Straight, kühl, saftig, Waldhimbeeren, hat nicht ganz die Tiefe und Substanz wie die zuvor verkosteten Weine anderer Winzer, dafür ist die Phenolik eine Spur trockener. Fest am Gaumen, dies ist ein sehr guter Wein. 0,6g RZ, kompromisslos.
Falstaff Weinguide Deutschland 2026
Memo zur Speise
Meeresfrüchte
Memo zur Degustation
Fester, fein-vegetabiler, herber Duft mit verhaltenen gelbfruchtigen Noten sowie nussigen und tabakigen Spuren und einer Spur Rucola. Klare, geschliffene, feinsaftige, herbe Frucht, pflanzliche bis kräuterige Aromen, lebendige, dabei feine Säure, nussige und tabakige Spuren, gewisse Mineralik, ein Hauch dunkler Beeren, getrocknete leicht harzige Kräuter im Hintergrund, vollkommen trockener Stil, sehr guter, herber Abgang.
Memo zum Boden
Kalk

