Scheurebe Obervolkach Landsknecht Alte Reben trocken
Herkunft
Leipold Obervolkacher Landsknecht Scheurebe Alte Reben trocken; die Trauben für diesen Wein stammen aus einem etwa 40 Jahre alten Scheurebe-Weinberg. Er liegt nordöstlich von Obervolkach an einem steilen Südhang nahe der Stettenburg. Im unteren Teil des Weinbergs befinden sich viele Muschelkalksteine – im oberen Drittel ist das vorherrschende Gestein der Lettenkeuper. Gerade die tiefen Wurzeln dieser alten Reben sorgen auch in trockenen Jahren für eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung. Zusätzlich werden die Trauben im Sommer durch die engen Rebgassen beschattet. So können die Beeren kühl und langsam ausreifen. Unserer Meinung nach ist die Rebsorte Scheurebe für die Zukunft eine gute Alternative für den Bacchus, da die Scheurebebeeren weniger anfällig für Sonnenbrand sind und eine höhere Säure besitzen.
“Peter’s wines touch my heart.” – Klaus Peter Keller
“For me, Peter Leipold is on the way to becoming a young genius… He worked for two years here at our winery before leaving for Liger-Belair. He has a special feeling for wine, something you don’t learn at school. His Silvaners are great, soil-driven wines that evaporate in the glass… What Peter does with Pinot and Silvaner in Franconia reminds me of what Julian Haart is doing in the Mosel… Peter’s wines touch my heart.”
Jahrgang 2025
Am 30. August ging es nach den lang ersehnten Regenfällen (gerade noch rechtzeitig) los mit den Trauben für den so beliebten Traubensecco. So viele von euch haben schon lange darauf gewartet und nun gibt es ihn endlich wieder. Unserer Meinung nach aktuell die beste alkoholfreie Alternative zum Wein. Kurz darauf war es auch schon Zeit für die erste normale Ernte (vergangenes Jahr gab es frostbedingt leider nur eine winzig kleine Menge) des Steinl Chardonnays. Wunderschöne Trauben – so kann es weiter gehen!
Vinifikation Leipold Obervolkacher Landsknecht Scheurebe Alte Reben
Selektive Lese per Hand nach geschmacklichem Empfinden von Beerensüße und Säure. Im Weingut werden die Trauben sofort als ganze Trauben mit möglichst wenig Sauerstoffeintrag sanft ausgepresst um die fruchtigen Aromen zu erhalten. Nach dem Sedimentieren über Nacht gelangt der Saft in einen Edelstahltank und vergärt dort für 2 bis 3 Wochen ohne den Einfluss von einer Kühlung. Die Konservierung durch Schwefel wird häufig erst im November oder Dezember vorgenommen. Bis zur Füllung reift dieser Wein für etwa 7 Monate auf der Vollhefe.
Memo zur Speise
Ceviche vom Lachs, Kohlrabi, Gurke und Dill aus dem Restaurant Bidlabu in Frankfurt
Memo zur Degustation
Intensiver Duft nach Limette und Sternfrucht, hellen und dunklen Johannisbeeren, Cassis, Anis und etwas grüner Paprika. Mit Luft immer mehr exotische Aromen wie rosa Pampelmuse und Grapefruit. Langes Reife- und Lagerpotential. Probieren Sie diesen Wein zu Ceviche vom Lachs, das passt wie der Deckel zum Topf.
Memo zum Boden
Keuper (=Mergel) und Muschelkalk


