Sven Nieger Cuvée » Unbeschwert « trocken (90/100 Parker-Punkte)

2019

Sven Nieger Cuvée » Unbeschwert « trocken (90/100 Parker-Punkte)

Sven Nieger, Deutschland, 0.75l

10,50

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WOW!! 90 Punkte Robert Parker schon für den Einstiegswein! Was für eine ausdrucksstarke Cuvée aus dem Hause Nieger! Schon beim ersten Hineinschnuppern ins Glas müssen wir unwillkürlich an eine Sommerwiese denken. Wir riechen enorm viele blumigen Aromen und viel expressive Frucht, Mango, Stachelbeere, dazu ein Spur Würze, die den Wein unbeschwert erscheinen lässt. Auf de Zunge zeigen sich enorm viel reife, gelbe Steinfrüchte, aber auch gelbes Kernobst und wiederum Stachelbeere. Eine ganz feine, milde Säure rundet die Cuvée ab, so wie ein Sommerwind mit warmer Brise. Ein schönes, leichtes Sommercuvée aus den Rebsorten Scheurebe, Bacchus und Riesling. Blumiges Bouquet. Perfekt, wenn man sich mit Freunden auf ein Glas Wein trifft.

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Weingut Sven Nieger | Baden | Ortenau

15 ha Rebfläche, Produktion ca. 45.000 Flaschen, naturnahe Arbeitsweise, Spezialist für Riesling & Spätburgunder, Selfmade-Winzer, Erstkontakt Mai 2012, seit April 2014 bei K&M im Sortiment.

Erst seit 2012 existiert das Weingut von Sven Nieger. Der junge Winzer hat die Premieren Kollektion 2012 noch neben seiner Anstellung bei Schloss Neuweier im Nebenerwerb vinifiziert. Ein abgeschlossenes Studium in Geisenheim sowie Praktika und Stationen beim Pfälzer Weingut Siener stehen in seiner Vita.

Top Picks and underrated Winemaker –
The future of great wines in germany.
Konstantin Baum MW

Auslandserfahrung sammelte er beim Weingut Salomon-Undhof (Kremstal) sowie in Marlborough/Neuseeland beim Weingut Framingham. Am 8. Mai 2012 wurde das Weingut offiziell eingeweiht, seither ist er nun nicht nur stolzer Papa, sondern im Vollerwerb als Winzer tätig.

Und man merkt ihm die Freude über sein Schaffen bei der Rundfahrt in den Weinbergen an. Er zeigt uns brachliegende Flächen, die er demnächst pachten bzw. kaufen will. Alles Steillagen, die nur manuell zu bewirtschaften sind und die keiner mehr bewirtschaften will. Zum Teil werden auch noch Flächen mit 50-60 jährigen Reben dazugekauft. Wo andere Winzer Flächen haben veröden lassen, pachtet oder kauft er diese, um dieser Region mit seinen „Neuen Badischen Schätzen“ wieder etwas mehr Schwung zu verleihen.

Region

„Alles ist etwas eingerostet in dieser Region“, kein oder nur eine verschwindend geringe Anzahl an Winzernachwuchs ist da, der die Region wieder ins Bewusstsein des Weinfreundes zurückführt. Auch das gemeinsame Vermarkten der Region sei hier ein Problem, er wünscht sich mehr gemeinsame Aktionen, sei es Winzerfeste oder ähnliches in der und für die Region.

Etwas neidisch blickt er da über den Berg Richtung Süd-Pfalz, wo es so schöne Feste gibt wie den Birkweiler Weinfrühling oder das Ilbesheimer Kalmitfest, wo es die Winzer exzellent verstehen, Kulinarik und Wein für Jung und Alt auf ganz einfache Weise zu zelebrieren. „So etwas fehlt hier“. Aber auch daran will er etwas ändern…zum Bloggbeitrag.

Presse & Auszeichnungen

Eichelmann 2021 3,5 Sterne = ausgezeichnetes Weingut

Vinum “Riesling Champion” 2019

In dem aktuellen Weinmagazin “Vinum” wurden die neuen Resultate des Wettbewerb “Riesling Champion” veröffentlicht. Fünf von sechs Rieslingen aus unserem Sortiment haben es ins Finale geschafft und eine sehr gute Durchschnittsbewertung von 16,6 Punkten erhalten. Riesling funktioniert in Baden wohl doch!!!

Riesling ungeniert 2016                  16 von 20 Punkten
Riesling Mauerblümchen 2016      16 von 20 Punkten
Riesling unbestechlich 2016           16,5 von 20 Punkten
Riesling ungezähmt 2016                17 von 20 Punkten

The Drinks Business (London)

Gold, Gold, Gold!!!
Wir erhielten ein fantastisches Ergebnis aus London.
Die 4 Rieslinge, die wir in den internationalen Wettbewerb “The Global Riesling Master” des englischen Weinzeitschrift “The drinks business” schickten, gewannen in ihren jeweiligen Kategorien dreimal Gold und einmal Silber!!!!

Gewinnerweine:
Riesling unbestechlich 2015   Gold
Riesling Underdog 2016         Gold
Riesling Ungezähmt 2016      Gold
Riesling ungezähmt 2015       Silber

Gault Millau 2021

In der Welt der Personalcomputer ist die Garage als Startort für ein eigenes Unternehmen nicht die schlechteste Wahl, ungeachtet der leichten Übertreibung, die mit der Legende von Apples Garagengründung einhergeht. Und auch Sven Nieger ist stolz, sich als Garagenwinzer zu bezeichnen, dem Ort, wo alles begann. Längst ist er umgezogen, geblieben ist die eigene Haltung. Sie führte dazu, dass sich Nieger von allen Lagenbezeichnungen verabschiedete, die Weine „Ungezähmt“, „Unbestechlich“ oder „Underdog“ nennt und teils sogleich ganz aufs Etikett verzichtet – das alles im Tausch für die Freiheit, seine Weine aus 12ha so zu vinifizieren, wie es ihm vorschwebt. Knochentrocken, unangepasst, eigenständig.

Falstaff Shortlist Ausgabe 1/2014

Nach der fantastischen Bewertung vom 2012er Riesling Neuweier Mauerberg (95 Punkte, ausverkauft) und 2012 Riesling Varnhalt Klosterbergfelsen (94 Punkte, noch zu haben) wurde nun auch der Gutsriesling “Riesling trocken” in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazin Falstaff mit sehr guten 89 Punkten von 100 in der Kategorie “Best Buy” bewertet.

Update 2017

Wegen Dissonanzen mit der Qualitätsweinkontrolle füllt Sven seit dem Jahrgang 2015 seine Weine “nur” noch als “Badischen Landwein” ab. Lagenbezeichnungen sind daher nicht mehr erlaubt. Schade, das man jungen, selbstständig agierenden Winzern wie Sven, die zudem auch noch die Kulturlandschaft Wein – gerade in der Ortenau – mit am Leben erhalten, wo sogar Winzergenossenschaften fusionieren und Weinberge brach liegen,  den Start ins Berufsleben so erschwert. Hanspeter Zieresien, seit Jahren Deutschlands Aushängeschild für Gutedel aus dem Markgräflerland, erging es ebenfalls so. Seine charaktervollen Gutedel wurden als untypisch abgelehnt. Zu diesem Thema hat der geschätzte Journalist Axel Biesler einen wunderbaren und lesenswerten Artikel geschrieben, den ich hier gerne verlinke. VON DER SPRACHE DES LANDWEINS.

Sven Nieger geht unbeirrbar seinen Weg, seine Weine zeigen Herkunft, auch wenn sie so gar nicht ins badische Einerlei passen. Seine Weine sind echte Charakterweine, kühl, herb-würzig mit natürlicher, zurückhaltender Frucht.

Anschrift des Weingutes:

Weingut Sven Nieger, Gartenstraße 21, 76534 Baden-Baden

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Sven Nieger Cuvée » Unbeschwert « trocken (90/100 Parker-Punkte)

Herkunft

Die Rebstöcke für die Sven Nieger Cuvée Unbeschwert stehen in so renommierten Lagen wie  “Neuweirer Mauerberg”, “Umweger Stich den Buben” und “Varnhalter Klosterbergfelsen”. Zu Beginn seiner Winzerlaufbahn füllte er seine Rieslinge auch unter diesen Lagennamen ab. Sie wurden weitab vom Mainstream vinifiziert, Svens Stilistik zielt auf Lagerfähigkeit. Und gerade sein Debutjahrgang 2012 präsentiert sich im Jahre 2021 sensationell frisch und ausdrucksstrak. Seine konsequente Vinifizierung der anderen Art bzw. das Geschmacksbild sorgte bei der Behörde, die die Weine auf Typizität testet und dann die AP-Nummern verteilt, nicht unbedingt für Freudensprünge. Wegen dieser Dissonanzen mit der Qualitätsweinprüfung verzichtet er auf diese Angaben und füllt seine Weine nur noch als “Badischen Landwein” ab. Lagenbezeichnungen sind dann auf dem Etikett nicht mehr erlaubt.

Damit befindet er sich aber in guter Gesellschaft, auch Hanspeter Ziereisens eigenwilliger Stil fand bei den Prüfern wenig Anklang. Heute zählen seine Weine zu den besten Deutschlands. Schade, das man solch engagierten Winzern Knüppel zwischen die Füße wirft, nur weil die Weine nicht der Norm entsprechen. Erfolgreich sind sie allemal….

Vinifizierung Sven Nieger Cuvée Unbeschwert

Handlese, schonender Transport in kleinen Kisten. Spontanvergoren, Ausbau nur im Stahltank.

Presselob

Vielleicht braucht es tatsächlich eine ganz neue und weinferne Generation, um deutsche Weine wieder da hin zu bringen, wo sie vor gut 100 Jahren standen: ganz oben. Junge Winzer wie Sven Nieger aus Baden-Baden, die jene Grundregeln des Weinbaus Ernst nehmen, bevor moderne Techniken viel Arbeitserleichterung versprachen. Etwa die Regel des französischen Weingurus Jules Chauvet: “Man muss die Rebe leiden lassen, damit sie sich selbst mit den Wurzeln zusammensucht, was sie braucht“ Will heißen: kein Zusatzdünger, keine Bewässerung! Womit wir wieder bei Sven Nieger sind, der sein Weingut aus kleinsten Anfängen zu großem Renommée verhalf und dieses zu einem stattlichen Betrieb ausbaute. Mit Intelligenz und enormen Einsatz. Ganz nach den Regeln von Jules Chauvet. Die Ergebnisse sind erstaunlich. (Sonntagsblick, Schweiz)

Memo zur Speise

Gekühlt zum Picknick

Memo zur Degustation

WOW!! 90 Punkte Robert Parker schon für den Einstiegswein! Was für eine ausdrucksstarke Cuvée aus dem Hause Nieger! Schon beim ersten Hineinschnuppern ins Glas müssen wir unwillkürlich an eine Sommerwiese denken. Wir riechen enorm viele blumigen Aromen und viel expressive Frucht, Mango, Stachelbeere, dazu ein Spur Würze, die den Wein unbeschwert erscheinen lässt. Auf de Zunge zeigen sich enorm viel reife, gelbe Steinfrüchte, aber auch gelbes Kernobst und wiederum Stachelbeere. Eine ganz feine, milde Säure rundet die Cuvée ab, so wie ein Sommerwind mit warmer Brise. Ein schönes, leichtes Sommercuvée aus den Rebsorten Scheurebe, Bacchus und Riesling. Blumiges Bouquet. Perfekt, wenn man sich mit Freunden auf ein Glas Wein trifft.

Memo zum Boden

Karbon, z.T. Rotliegendes, Arkosesandstein, Tonstein und Schiefer.

Allgemeine Informationen
WeinartWeißwein
RebsorteRiesling
Geschmacktrocken
LeitrebeRiesling
ZusatzrebeScheurebe
KategorieBadischer Landwein
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutSven Nieger
RegionBaden
BereichOrtenau
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypfruchtig, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife2021 - 2026
Trinktemperatur8 Grad
Analysewerte
Alkohol12% Vol.
Restzucker0,1 g/l
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Säure6,6%
Punktewertungen
K&M Punkte88 Punkte
The Wine Advocate (Parker)90 Punkte

Intensely lemon-yellow in color, the 2019 Cuvée Unbeschwert, a blend of Scheurebe, Bacchus and Riesling, is intense and elegant as well as refined and substantial on the nose, not overly fruity but serious, with sur lie and some stony notes. A bit untamed on the palate, this is a light to medium-bodied, textural and characterful blend with good freshness, intensity and lingering salinity. Tasted from lot L1/2020 in March 2021.