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Markovic Spätburgunder » Parabole « trocken (Limitiert)

2018

Markovic Spätburgunder » Parabole « trocken (Limitiert)

Tomislav Markovic, Deutschland, 0,75l

42,00

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Grundpreis: 56,00/l

Schwarzkirsche, Brombeere, Rauch, exotische Pfeffer, Kräuter. Saftige Kirsche, packendes Tannin, wieder Rauch, Ätherik, Würziger Abgang auf süßen Kirschen.

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Tomislav Markovic | Rheinhessen & Baden

Vom Bänker zum Winzer

Tomislav Markovic

Tomislav Markovic

Die Wurzeln von Tomislav Markovic liegen in Kroatien. Seine Eltern stammen aus Slawonien, jener Region, aus der die Eichen für die großen Holzfässer, die hauptsächlich in der Toskana und dem Piemont zu finden sind, stammen. Während seiner jährlichen Heimaturlaube führte ihn sein Onkel an das Thema Wein heran. Plötzlich war die Neugier geweckt: wie kommen die Aromen in den Wein? Gibt es Besseres als Müller-Thurgau und Weißherbst?

Geboren und aufgewachsen ist er im Rhein/Main-Gebiet. Von 1993 bis 1997 studierte er BWL, ab dem Jahr 2000 wechselte er zu den großen Bankenhäusern nach Frankfurt. Wir haben uns eher zufällig immer wieder mal auf Weinveranstaltungen getroffen und uns ausgetauscht. Zu jener Zeit machten auch wir uns gerade selbstständig im Wein-Business. Neben dem Spätburgunder galt seine große Aufmerksamkeit vor allem den Rieslingen von der Mosel. Diese Liebe hält bis heute an. Probieren Sie doch einmal seinen wunderbaren KABINETT.

Bank adé – Willkommen im Winzerleben

2011 krempelte er sein berufliches Leben noch einmal um. Er schmiss den Bankjob und begann am Weincampus Neustadt Weinbau & Önologie zu studieren. Einher ging dabei die Ausbildung zum Winzer beim Weingut Bercher in Burkheim am Kaiserstuhl. Es folgten Praktika in Portugal beim Weingut Viera de Sousa (Douro) und 2015 beim berühmten Weingut Domaine de Montille in Volnay. Seit Juni 2016 ist er beim Beratungsdienst ökologischer Weinbau in Freiburg als Berater für Bio-Weinbau & Önologie tätig.

Vorbild Burgund & Douro

Nicht nur die Weine aus diesen Gebieten faszinieren Tomislav. Auch die vielen gemeinsamen Projekte der Winzer im Dourotal findet er beispielhaft für den Erfolg einer Region. So hat er sich das im Burgund übliche Modell der Négociant – vinificateurs zu Eigen gemacht. Man kauft Trauben oder Most und verarbeitet ihn dann zu seinem Wein. Ziemlich vorteilhaft, denn an geeignete, hochwertige Rebflächen zu gelangen ist für einen Quereinsteiger nicht so einfach. Bis er seine eigenen Weinberge im heimischen Breisgau findet, kann er auf Rebflächen von Freunden in Rheinhessen und am Kaiserstuhl zurückgreifen.

Ihm geht es dabei nicht um nüchterne Geschäftsbeziehungen, sondern sieht die Zusammenarbeit als Projekte an. Das Ziel ist es, gemeinsam mit den Freunden das Potential der ausgesuchten Lagen durch individuelle, wenn möglich ökologische Weinbergsarbeit auszuschöpfen. Die Spätburgunderparzelle am Kaiserstuhl bearbeitet er vorwiegend selbst nach seinen eigenen Vorstellungen. Der 2016er Pinot Noir ist vom Fass vielversprechend. Da hat jemand in Frankreich genau hingeschaut. Wir sind gespannt.

Update 2016er Spätburgunder und 2017er Weissweine

Die Weine haben in der Frankfurter Spitzengastronomie (Weinsinn, Bidlabu)  großen Anklang gefunden. Tomi muss die Weine mittlerweile zuteilen. Da wir von Anfang an dabei sind, bekommen wir vom Kuchen auch immer das größte Stück.

Weinstil

“Ich möchte frische, balancierte Weine machen, mit feiner, tiefer Frucht und dabei immer leichtfüßig. Das Holz soll immer subtil unterstützen, nie vorschmecken. Im Übrigen eine schwierige Aufgabe – da benötigt es viel Erfahrung, die Kenntnis über sein Traubenmaterial und super Fässer.”

Adresse des Weingutes:
Tomislav Markovic, Kupfertorplatz 1, 79206 Breisach

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Markovic Spätburgunder » Parabole « trocken (Limitiert)

Herkunft

Der “Bötzinger Eckberg” liegt im Osten des Kaiserstuhl. Die biodynamisch bewirtschaftete Parzelle für den Markovic Spätburgunder Parabole trocken liegt im Schambachtal, ein schönes, nach Osten geöffnetes Amphitheater und wird im Westen durch die Eichelspitze vor allzu viel Hitze geschützt. Die 1982 gepflanzten Reben dieser Parzelle stehen nach Osten ausgerichtet in Hangmitte mit einem wundervollen Blick auf den Schwarzwald. Der Boden besteht aus Löß, Lehm und Basalt und bringt somit Frucht, Körper und Mineralität. Aufgrund der parabolen Form des Weinberges benannte Tomi den daraus entstandenen Spätburgunder nach den Gegebenheiten.

Vinifizierung Markovic Spätburgunder Parabole trocken

Biodynamische Bewirtschaftung, 36 Jahre alte Reben, Handlese am 16.09.2018, 45hl/ha Ertrag. Lange Mazeration der Ganztrauben, um eine gute Farb- und Aromenextraktion zu erreichen. Offene Maischegärung mit natürlichen Hefen und Einmaischung mit den Füßen, 50% Ganztraubenanteil. Abgepresst mit einer Korbpresse. Ausgebaut über 14 Monate in einem zweitbelegtem Fass aus Jupilles-Eiche (Jupilles liegt 30 km südöstlich von Le Mans) keine Schönung, unfiltriert abgefüllt. 275 Flaschen Produktion.

Der Gault Millau 2020 schreibt

Die Eltern von Tomislav Markovic stammen aus Slawonien in Kroatien, einer sehr dem Wein verbundenen Region. Ein erstes Berufsleben führte ihn in eine deutsche Großbank. Doch dann orientierte er sich komplett um: „Aufgrund eines 2. Platzes beim Wettbewerb zum Weinkenner des Jahres der Zeitschrift ‚Der Feinschmecker‘ entschied ich mich 2011, meine Tätigkeit im Bankenwesen zu beenden. Und schrieb mich am Weincampus Neustadt an der Weinstraße zum Weinbau- und Önologiestudium ein.“ Während des vierjährigen dualen Studiums absolvierte Markovic seine Praxismonate beim Weingut Bercher am Kaiserstuhl. Es folgten Praktika bei der Domaine de Montille in Volnay und bei Vieira de Sousa im Douro-Tal. Seine eigenen Flächen bearbeitet er heute biodynamisch. Im Zukauf sind nicht alle Trauben aus ökologischer Produktion. Er achtet aber darauf, dass zumindest herbizid frei gearbeitet und nicht mineralisch gedüngt wird. „Ziel ist, in Zukunft nur Weine aus ökologischer Traubenerzeugung anzubieten.“

Im Keller vergärt er größtenteils spontan. Alle Weine baut er in Holzbehältern aus. Die Rotweinbereitung geschieht klassisch als offene Maischegärung mit unterschiedlichen Anteilen von ganzen Trauben. Die Einmaischung erfolgt mit den Füssen. Gepresst wird mit einer alten Korbpresse. „Der Schwefeleinsatz erfolgt moderat, um die Weine expressiv zu halten, jedoch nicht in so niedrigen Mengen, als dass man von Natural Wines sprechen könnte“, so Markovic. „Ich greife generell wenig ein und lasse den Weinen Zeit zur Entwicklung. Ich denke, dass dies zu einer inneren Stabilität und Harmonie führt.“ In der Tat: Die Weine dieses Newcomers beeindruckten uns durch ihre ausgesprochene Finesse bei gleichzeitiger Kraft und Persönlichkeit. Ein Name, den man sich merken sollte.

Memo zur Degustation

Schwarzkirsche, Brombeere, Rauch, exotische Pfeffer, Kräuter. Saftige Kirsche, packendes Tannin, wieder Rauch, Ätherik, Würziger Abgang auf süßen Kirschen.

Memo zum Boden

Löß, Lehm und Basalt

Allgemeine Informationen
WeinartRotwein
RebsortePinot Noir (Spätburgunder)
Geschmacktrocken
LeitrebePinot Noir (Spätburgunder)
KategorieLandwein
Erzeugungkonventionell
VerschlussNaturkork
Herkunft
WeingutTomislav Markovic
RegionBaden
BereichKaiserstuhl
HerkunftslandDeutschland
Verbrauch
Weintypmineralisch, mittelkräftig, frisch, trocken
Trinkreife2021 - 2029
Trinktemperatur12 Grad
Analysewerte
Alkohol13% Vol.
Allergiker-Infoenthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte93 Punkte