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Weingut Hochegg Pinot Nero »Castaneo«

2022

Weingut Hochegg Pinot Nero »Castaneo«

Hochegg-Daniel Andergassen, Italien, 0.75l

31,90

42,53 / l

Lieferzeit: sofort lieferbar

Produkt enthält: 0,75 l

Kirschfarben mit lila Rand, attraktiver Duft nach rotem Steinobst, im besonderen helle Kirsche, klassische Pinotausprägung, nicht deutsch, eher burgundisch, zeigt feines Säurespiel, frisch, “straight”, “richtig geil”, fand ein Tester, “kann man so sagen, sage ich”, ein Hauch salzige Mineralität rundet den beeindruckenden Wein ab. Zeigt sich bereits wunderbar geöffnet und macht richtig Spaß zu trinken. Der Wein spiegelt auch hier die Handschrift von Daniel Andergassen wieder. Unglaublich feine, noble Weine, nie ausufernd in eine Richtung, sondern mit feiner Klinge gewoben, kraftvoll ohne fett zu sein und dabei noch so ausdrucksstark. Jetzt mal ehrlich, all die, die so einen feinen Wein links liegen lassen für einen dicken fetten dunkelfarbenen Klopper aus Südsonnentan, verstehen Pinot nicht. Er hat Kraft, Noblesse, feine Frucht, Harmonie und wird trotz seiner Offenheit gut reifen können. Wüssten wir nicht, woher dieser Wein stammt, hätten wir ihn an die Côte de Beaune, genauer Volnay, gesteckt.

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Weingut Hochegg Pinot Nero »Castaneo«

Herkunft

Weingut Hochegg Pinot Nero Castaneo, Parzellen Zigglwiese, Grosse Leit, Beim Hüttl. Das Weingut HOCHEGG befindet sich in Südtirol in exponierter Höhenlage im Etschtal. Die Weinberge reichen von 730 – 870 Höhenmetern, was zu eindeutigen Temperaturunterschieden in den verschiedenen Parzellen führt. Weingut und Keller liegen auf 838 Metern und werden überragt von einem Mischwald, der sich bis auf 1273 Meter zieht. Hier befindet sich die Urzeitsiedlung Enzpirg, eine bewachsene Kuppe mit Resten einer Walburg.

Die Weinberge schmiegen sich regelrecht an den Berg und haben dadurch ganz unterschiedliche Ausrichtungen – von Westnordwest- bis Südwesten. Nach diesen Ausrichtungen haben wir die Rebsorten entsprechend ausgewählt. Unterbrochen werden die Parzellen von mehr als 100 Esskastanien, die zudem einen guten Einfluss auf das Mikroklima und die Biodiversität haben.

Weingut Hochegg-Parzellen

Weingut Hochegg-Parzellen

Magisch & pur

Unser Weingut HOCHEGG befindet sich in Südtirol in exponierter Höhenlage im Etschtal. Die Weinberge reichen von 730 – 870 Höhenmetern, was zu eindeutigen Temperaturunterschieden in den verschiedenen Parzellen führt. Weingut und Keller liegen auf 838 Metern und werden überragt von einem Mischwald, der sich bis auf 1273 Meter zieht. Hier befindet sich die Urzeitsiedlung Enzpirg, eine bewachsene Kuppe mit Resten einer Walburg.

Lage & Böden

Die Weinberge schmiegen sich regelrecht an den Berg und haben dadurch ganz unterschiedliche Ausrichtungen – von Westnordwest- bis Südwesten. Nach diesen Ausrichtungen haben wir die Rebsorten entsprechend ausgewählt. Unterbrochen werden die Parzellen von mehr als 100 Esskastanien, die zudem einen guten Einfluss auf das Mikroklima und die Biodiversität haben.

Klima

Die klimatischen Bedingungen unterscheiden sich auf HOCHEGG deutlich vom Etschtal. Im Durchschnitt ist es durch die Höhe 4°C kühler. Über den Tag sorgt dies für Frische und eine gute Durchlüftung. Die einzelnen Parzellen verfügen über eine gute Sonneneinstrahlung, die bis zum Sonnenuntergang anhält. Am Abend und in der Nacht werden sie geschützt durch die angrenzenden Wälder und Baumbestände. Die physiologische Reife unserer Trauben wird durch die Lage und das Klima begünstigt. Aroma, Farbe und Tannine entwickeln sich ideal und gehen auf der Höhe einher mit geringeren Alkoholgehalten.

Auf einen Blick

• Kühleres Klima als in „klassischen“ Weinbaulagen Südtirols
• Starke Tag-Nacht-Temperaturschwankungen
• Viele Sonnenstunden durch die exponierte, hohe Lage
• Gute Durchlüftung durch die Höhe und den Wald

Böden

Gut durchgedacht haben wir die Aufteilung der 5 Hektar Weinberge in Parzellen, die sich arrondiert unterhalb der Cantina befinden, und die wir mit viel Handarbeit bewirtschaften. Mit viel Aufwand haben wir Kleinterrassierungen geschaffen, die begrünt sind und eine biologische Bewirtschaftung erlauben. Weil die Böden durch und durch gesund waren, konnte sich über den skelettreichen, kargen Porphyr-Böden schnell eine gute Humusschicht bilden. Der hohe Skelettanteil fördert die Reben in tieferen Bodenschichten zu wurzeln. Dies führt zu einem ausgeglicheneren Wachstum und einer natürlich hohen Trockenresistenz.

Auf einen Blick

• extrem skelettreich
• Porphyr (Bozner Quarzporphyr, Auer Formation, Mächtigkeit 1 – 15 Meter)
• „Karger“ Boden, wenig organische Substanz
• Sehr gute Drainagefähigkeit

Wo früher Wiesen und Weide waren, befinden sich unsere Weinberge. Der Bepflanzung der 5 Hektar stand nichts im Wege, da es sich um eine bereits ausgewiesene landwirtschaftliche Nutzfläche handelte. Erst Terrassierungen machten aus der imposanten Fläche, die im Schnitt 40-50% und an manchen Stellen bis zu 70% Hangneigung hatte, bewirtschaftbare Parzellen. Um das steinige Porphyr-Terroir zu bändigen, mussten extreme Erdbewegungen vorgenommen und Wege von Gestrüpp befreit werden. Jede Parzelle haben wir dabei genauestens analysiert, um eine gut durchdachte Rebsorten- und Klonenwahl treffen zu können. Wir glauben an das Potenzial der Burgundersorten und haben es auch gewagt, Riesling zu pflanzen.

Vinifizierung Weingut Hochegg Pinot Nero Castaneo

Vergärung im Betonfass, 20-40% Ganztraubenanteil je nach Jahrgang, Spontangärung für ca. 14 Tage, schonende Maischebewegung > keine zu starke Extraktion, biologischer Säureabbau im Barrique, 12 Monate im französischen Barrique (25- 35 % Neuholzanteil), danach weiterer Ausbau für ca. 3-4 Monate im Betonfass. Grobfiltration und Abfüllung im März.

  • Schonende Verarbeitung mit Gravitation: Die Einkellerung erfolgt oberhalb des Kellerneubaus, die Trauben gelangen durch Schwerkraft in den unterliegenden Gärkeller und weiter in den Barrique-Keller
  • Minimalistische Kellertechnik im Ausbau: Im Keller wird gezielt und ohne große Eingriffe gearbeitet, um die Trauben-Qualität zu erhalten und den Wein nicht zu vereinheitlichen, meine Weine müssen vom Terroir geprägt sein und nicht von invasiven Eingriffe im Keller.
  • Ausbau im Holz: Eleganter Holzeinsatz, ohne den Wein zu erdrücken, hauptsächlich französische Eiche aber auch Holzfässer aus Eichenholz vom Hochegger Wald.
  • Zeit: Große Weine brauchen Zeit, alle Weine werden auf der Feinhefe im Keller gelagert, Flaschenreife bis zur Trinkreife.

Memo zur Degustation

Kirschfarben mit lila Rand, attraktiver Duft nach rotem Steinobst, im besonderen helle Kirsche, klassische Pinotausprägung, nicht deutsch, eher burgundisch, zeigt feines Säurespiel, frisch, "straight", "richtig geil", fand ein Tester, "kann man so sagen, sage ich", ein Hauch salzige Mineralität rundet den beeindruckenden Wein ab. Zeigt sich bereits wunderbar geöffnet und macht richtig Spaß zu trinken. Der Wein spiegelt auch hier die Handschrift von Daniel Andergassen wieder. Unglaublich feine, noble Weine, nie ausufernd in eine Richtung, sondern mit feiner Klinge gewoben, kraftvoll ohne fett zu sein und dabei noch so ausdrucksstark. Jetzt mal ehrlich, all die, die so einen feinen Wein links liegen lassen für einen dicken fetten dunkelfarbenen Klopper aus Südsonnentan, verstehen Pinot nicht. Er hat Kraft, Noblesse, feine Frucht, Harmonie und wird trotz seiner Offenheit gut reifen können. Wüssten wir nicht, woher dieser Wein stammt, hätten wir ihn an die Côte de Beaune, genauer Volnay, gesteckt.

Memo zum Boden

Aus drei Parzellen wird der Pinot Nero Castaneo gekeltert.

Ziggelwiese:
Lehmboden mit hohem Ton- und extrem hohem Skelettanteil. Ausrichtung West-Nord-West. Höchste und nördlichste Lage im Weingut, mit bis zu 70% Hangneigung, deshalb 1,5 hohe Terrassen.

Grosse Leit:
Kalk, Böden tendenziell leichter mit höherem Sandanteil und auch wärmer.

Beim Hüttl:
Geringe Bodenmächtigkeit mit hohem Skelettanteil. Wärmere Parzelle gibt den Weinen Struktur und Fülle.

Weingut Hochegg | Italien | Südtirol

Daniel Andergassen | Weingut Hochegg | Gründung 2017 | 4,6 ha Rebfläche | Produktion ca. 20.000 Flaschen | biologische Arbeitsweise, ab Jahrgang 2024 Bio-zertifiziert | Erstkontakt März 2026 | seit Mai 2026 bei K&M im Sortiment.

Weingut Hochegg

Weingut Hochegg

Weingut Hochegg- Kalterer Pioniergeist auf 838 Meter am Breitenberg

Imagefilm

Von Grund auf

Anfang 2017 erwarb die aus Kaltern stammende Familie Andergassen ein spektakulär über dem Etschtal liegendes altes Gehöft am Leiferer Breitenberg. Das Gehöft stand zur Versteigerung und die Familie Oskar Andergassen vom Klosterhof in Kaltern erhielt den Zuschlag. Nicht ganz uneigennützig war der Erwerb schon, sah Oskar doch in diesem Weingut das Potential der Lage und insbesondere die Zukunft für seine beiden Söhne Daniel, studierter Önologe in Geisenheim, und Hannes, Junior-Chef am Kalterer Klosterhof .

Der Beginn

Im Februar 2017 wurden dann Nägel mit Köpfen gemacht. Der geschichtsträchtige Hof „Hochegg“ mit einem Gebäude, Stadel, Keller und 70 Hektar Wald umgeben, wechselten den Besitzer. In einem andauernden Projekt wurde der historische, stillgelegte Bauernhof „HOCHEGG“ in ein Weingut umgewandelt. Ausschlaggebend für den Erwerb war sicherlich auch die Höhenlage, das Weingut und die Weinbergslagen liegen exponiert zwischen 730-870m über dem Meeresspiegel und sind prädestiniert für den Anbau der Burgunder Rebsorten.
Die Zukunft
Insbesondere für Daniel muss es wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen sein. „Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Der Traum vom eigenen Weingut, mitten in Südtirol, mit spannenden Böden und einem unbelastetem Umfeld in solch einer exponierten Höhenlage völlig neu aufzubauen“. Das dies für alle helfenden Hände kein Zuckerschlecken werden würde, war den beiden klar. „Alles war verwachsen und verwildert“, erzählt Vater Oskar.

Vereinte Kräfte

Mit viel Manpower wurde zwischen 2018 und 2022 eine Fläche von 5 ha in Kleinterrassen neu angelegt. „Wir haben die Ländereien saniert und den Weinberg wieder dort angelegt, wo er bereits im 16. Jahrhundert, aber eher für den Eigenbedarf, bewirtschaftet wurde“. So befinden sich jetzt in einem Hang, der im Schnitt 40 bis 50%  und an manchen Stellen sogar bis zu 70% Hangneigung aufweist, gut zu bewirtschaftende Parzellen.
Terroir
Um das steinige Porphyrterroir zu bändigen, mussten extreme Erdbewegungen vorgenommen werden. „Jede Parzelle wurde penibel analysiert, um eine gut durchdachte Rebsorten- und Klonenauwahl treffen zu können“. 2019 wurden die ersten Blauburgunder und Weißburgunder gesetzt, 2021 und 2022 folgten Chardonnay und Riesling. Die ersten Weine zeigen Profil. Es bleibt spannend.

Umringt werden sie vom neu gebauten Weingut, überragt von einem Mischwald, der sich bis auf 1273 Meter zieht. Hier befindet sich die Urzeitsiedlung Enzpirg, eine bewachsene Kuppe mit Resten einer Walburg. Und wilde Natur mit Steinbrüchen, Wald und Esskastanien aus der Zeit Maria-Theresias.

Weinstil

Daniels Weine konnte ich erstmals im März 2026 auf der Prowein in Düsseldorf probieren. Man probiert da vieles, auch viel durchschnittliches, aber tatsächlich auch wirklich gut gemachtes, was vielleicht aber schon im Sortiment vertreten ist. Das aber suche ich nicht primär. Ich suche das herausragende, das Individuelle.

So geschehen bei den fünf überragenden Weinen, die ich von Daniel Andergassen probieren konnte und die es auch alle locker ins Sortiment geschafft haben. Und das bereits mit einem seiner ersten Jahrgänge. Am meisten berührt hat mich die Stilsicherheit von jedem einzelnen Wein. Durch die Bank weg hochkomplexe, hochelegante Weine, in sich ruhend, so fein vinifiziert, das ein für mich emotionaler Gradmesser aktiviert wurde: GÄNSEHAUT-WEINE.

Der Stil

Vielleicht sind es die Porphyr-Böden, die für den Stil, den er anstrebt, besonders geeignet sind. „Geradlinig, frisch, kühl, fein, nie aufdringlich, mineralisch, die Herkunft widerspiegelnd“. Es scheint, das ihm die Böden, ein steiniges Gemisch aus Lehm und skelettreichem Quarzporphyr, die Steilvorlage geben und dafür sorgen, dass die Weine kraftvoll, aber niemals fett sind und eher weniger in die Breite gehen, aber dafür umso mineralischer sind. Das macht sie übrigens auch enorm trinkig auf extrem hohem Niveau. Natürlich spielt auch die Höhenlage eine Rolle. Hier reifen die Trauben viel langsamer, die phenolische Reife erreichen die Trauben auch bei niedrigen Temperaturen, der Zucker schießt im Gegensatz zu warmen, tiefergelegenen Lagen nicht so schnell in die Höhe.

Die Ernte

Ausgebaut werden die Ende September bis Mitte Oktober händisch gelesenen Trauben so schonend wie möglich. Per Gravitation gelangen die Beeren über ein Rohr direkt ins Fass. Dafür wurde 2023 ein neuer Verarbeitungskeller gebaut, wo die Vinifizierung, die Abfüllung und die Lagerung stattfindet. Von hier ist es auch nur ein Katzensprung in den Barriquekeller.

Wir freuen uns, Daniel als erster deutscher Fachhändler auf seinem weiteren Weg zu begleiten. Und der wird ganz klar nach oben führen.
Adresse des Weingutes:
Weingut Hochegg | Daniel Andergassen | Breitenbergstrasse 13 | 39055 Leifers | Südtirol

Alle Weine dieses Winzers >>
Allgemeine Informationen
Weinart Rotwein
Rebsorte Pinot Noir (Spätburgunder)
Geschmack trocken
Leitrebe Pinot Noir (Spätburgunder)
Kategorie DOC
Erzeugung konventionell
Verschluss Agglomerat-Korken
Herkunft
Weingut Hochegg-Daniel Andergassen
Region Südtirol-Alto Adige
Herkunftsland Italien
Verbrauch
Weintyp lebendig, saftig, frisch, trocken
Trinkreife 2026 - 2032
Trinktemperatur 16 Grad
Analysewerte
Alkohol 13,5% Vol.
Allergiker-Info enthält Sulfite, kann Spuren von Eiweiß, Milch und Gelatine enthalten
Punktewertungen
K&M Punkte 93 Punkte
Lebensmittelkennzeichnung
Bezeichnung
Lebensmittelunternehmer
Herkunftsort